Archiv für die Kategorie Türkei

Özil, Ben Hatira und die fünfte Kolonne Erdogans

Von Marcus Ermler

Die Causa Özil erhitzt selbst einen Monat nach dem desaströsen Ausscheiden der Rothschen Regenbogen-Nationalmannschaft noch die Gemüter. Eigentlich sollte man meinen, dass zu diesem Thema alles gesagt ist. Ein deutscher Fußballmillionär, der seit mehr als acht Jahren im Ausland sein fußballerisches Können mal gut, wie zu seiner Zeit bei Real Madrid, mal schlecht, wie bei seinem aktuellen Arbeitgeber Arsenal F.C. und mal durchwachsen, wie in der Nationalmannschaft zeigt, ließ sich freudestrahlend mit dem Präsidenten des Landes seiner Eltern ablichten und verneigte sich mit einem weiteren deutschen Nationalspieler so demütig vor „seinem Präsidenten“. Mehr auf der Achse …

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Jetzt kümmert Trump sich um die Türken

Die US-Regierung will die Freilassung eines amerikanischen Pastors erzwingen, der seit 21 Monaten von der Türkei festgehalten wird. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum die Amerikaner Erdogan mit Sanktionen drohen. weiter bei WELT

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Ich fühle mich ja so ausgegrenzt

Von Henryk M. Broder

Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung weiß, warum viele „Deutschtürken“ für Erdogan gestimmt haben – weil sie sich auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt „ausgegrenzt fühlen“. Ich kann das nachvollziehen. Ich fühle mich jedes Mal ausgegrenzt, wenn ich mit meinem alten Daihatsu von einem BMW oder Porsche überholt werde. Aber auch wenn das Zentrum für Türkeistudien die Prozentrechung neu erfindet./ mehr auf der Achse …

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Türken in Deutschland feiern Erdogan

Nach dem absehbaren Gewinn der absoluten Mehrheit für Erdogan feiern die Türken in Deutschland ihren islamischen Diktator. In zahlreichen großen und kleinen Städten kam es zu unangemeldeten Demonstrationen und Autokorsos, die vielfach zunächst mit Fußballfans verwechselt wurden. Die Hoffnung deutscher Islam(nicht)versteher, die Türkei könnte wieder zum propagandistischen Vorzeigestaat eines phantasierten „gemäßigten Islam“ werden, hat sich nicht erfüllt. Vor allem, deshalb schmollen jetzt auch die Linken mit den Türken, die sie doch einst als gehoffte Unterstützer ihrer revolutionären Träume ins Land holten. Jetzt läuft die Revolution in eine Richtung, die auch den Linken nicht passt. Wie immer, wenn sie versuchten, wie einst im Iran, den Islam vor ihren Karren zu spannen.
Bilöder aus Duisburg:

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Türkische Kultur gehört zu Deutschland

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Auch in der Türkei: Refugees not welcome!

Rund drei Millionen Syrer hat das Land am Bosporus aufgenommen, die ersten kamen schon zu Beginn des Bürgerkrieges 2011. Die Glaubensbrüder wurden in dem muslimischen Land bereitwillig empfangen.

79 Prozent der Türken sehen syrische Flüchtlinge negativ
Doch von der positiven Stimmung der Anfangszeit ist kaum noch etwas übriggeblieben. „Die Flüchtlingsfrage könnte durchaus noch weiteres Konfliktpotenzial entwickeln, denn das Thema stößt schon lange auf Unwillen in der Bevölkerung“, sagte Türkei-Experte Udo Steinbach FOCUS Online. Bericht bei FOCUS

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Frauenmord in Alanya: Rapper bereits 2009 wegen Totschlags verurteilt

Von Anabel Schunke

Eine Deutsche wurde im türkischen Alanya tot im Meer aufgefunden. Ein deutsch-libanesischer Rapper ist dort unter Mordverdacht festgenommen worden. Es ist eine Meldung, die angesichts des Mordes an der erst 14-jährigen Susanna in der Flut von Nachrichten fast untergeht. Auch, weil der mutmaßliche Mord an einer 35-jährigen Deutschen nicht in Deutschland, sondern in der Türkei begangen wurde. Dabei hätte die Tat genauso gut hier passieren können. Der Täter lebt in Neukölln, soll nach Informationen, die Achgut.com vorliegen, seit Jahren seine Nachbarn terrorisieren und wurde bereits 2009 wegen Totschlags verurteilt.

Momo Black bezeichnet sich selbst als Rapper, nennt sich „arabkiller“ und den „Nuttenficker“. Wie so viele seiner muslimischen Rap-Kollegen ist er ein Antisemit. Postet auf seiner Instagram-Seite Bilder von sich mit Knarre und den Worten: „Ich bin dafür, dass wir die Politiker Israels komplett ausrotten.“ Bei YouTube lassen sich dutzende Videos von ihm finden, darunter auch Interviews mit dem in der Rapszene bekannten Channel Aggro-TV, ein Ableger des Berliner Labels Aggro Berlin, das 2009 seine aktive Labelarbeit einstellte und sich nun auf derlei Internetformate konzentriert und dem so bekannte Künstler wie Sido und Bushido entsprungen sind. Mit bürgerlichen Namen heißt der deutsch-libanesische Momo Black Mohammed H., ist mittlerweile Ende Zwanzig und lebt aufgrund anhaltender psychischer Probleme in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Berlin Neukölln. Mehr auf der Achse …

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