Archiv für die Kategorie Türkei

Trump schützt die Kurden

Die USA stellen vor einem Truppenabzug aus Syrien eine neue Bedingung und verlangen von der Türkei den Schutz der mit den USA verbündeten Kurden im Norden des Bürgerkriegslandes. Die Türkei sollte keinen Militäreinsatz unternehmen, der nicht vollständig mit den USA abgestimmt sei, um die US-Truppen nicht zu gefährden, sagte der Nationale Sicherheitsberater John Bolton. weiter bei t-online

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CDU erlaubt türkischen Nazigruß

Die CDU hat sich gegen ein Verbot des sogenannten Wolfsgrußes ausgesprochen – einem Zeichen der türkisch-nationalistischen Ülkücü-Bewegung, auch „Graue Wölfe“ genannt.

Die Mehrheit der Delegierten des Bundesparteitags in Hamburg stimmte gegen einen entsprechenden Antrag der Berliner Kreisverbände Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Mitte sowie des Auslandsverbands Brüssel. In dem Antrag war auch ein Verbot des Erkennungszeichens der islamistischen Muslimbruderschaft vorgesehen, des sogenannten Rabia-Grußes. Hessens Innenminister Beuth sagte, man sei zweifellos die Partei der inneren Sicherheit, dennoch sei der Vorstoß nicht so einfach. Er zog einen Vergleich zur Terrororganisation IS, deren Symbole nicht gezeigt werden dürfen. Im Gegensatz zum IS seien beide im Antrag thematisierte Gruppen in Deutschland aber nicht verboten. weiter bei DLF

Naja, man hätte auch schwerlich den Türkenführer beim nächsten Besuch in seiner Provinz festsetzen können. Er zeigte den Rabia-Gruß, seine Anhänger den Wolfsgruß.

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Türkeiurlaubern droht Haft

Das Auswärtige Amt hat deutsche Reisende in der Türkei zur Vorsicht bei der Nutzung sozialer Netzwerke aufgerufen. Im Einzelfall sei bereits das Teilen oder Liken (Drücken des Gefällt-mir-Buttons) regierungskritischer Beiträge Anlass für ein Strafverfahren wegen „Präsidentenbeleidigung“ und anderer Delikte, schrieb das Amt am Dienstag in einer aktualisierten Fassung seiner Reisehinweise. weiter bei WELT

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Was Türken so denken

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Trump zeigt, wie es geht

Deutschland zahlt Milliarden an die Türkei und wird dafür von Erdogan ein ums andere Mal vorgeführt. Präsident Trump geht andere Wege. Kraft seines Amtes und seiner Persönlichkeit erreicht er die Freilassung eines amerikanischen Geistlichen aus zweijähriger türkischer Geiselhaft. Ganz ohne Zahlungen. Die Frankfurter Rundschau berichtet:

Brunson wurde wie ein Held empfangen. Die Maschine mit ihm und seiner Frau an Bord landete auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Andrews nahe der Hauptstadt Washington. Danach empfing Trump den 50-jährigen Pastor im Oval Office des Weißen Hauses.

Brunson dankte Trump für dessen Bemühungen um seine Freilassung. Der US-Präsident habe „wirklich für uns gekämpft“, sagte der Pastor. Er sprach ein Gebet für Trump, wobei er sich neben ihn kniete und ihm eine Hand auf die Schulter legte.

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Aus dem Zug der Demokratie ausgestiegen

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Der König reist ab

Trotz aller Bemühungen um eine Verbesserung der deutsch-türkischen Beziehungen ist der Staatsbesuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit neuen Vorwürfen und offenen Differenzen zu Ende gegangen. Bei der Einweihung der umstrittenen Ditib-Zentralmoschee in Köln am Samstag erneuerte Erdogan seinen Vorwurf des „Rassismus“ in Deutschland, wobei er sich auf die Affäre um Ex-Fußballnationalspieler Mesut Özil bezog. Begleitet war sein Auftritt in Köln von Kundgebungen von tausenden Menschen für und gegen Erdogan. Mehr in der WELT …

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