Archiv für die Kategorie Gutmenschen

Die Besten unter den Guten

Der Kölner Verein „wielebenwir“ hat die Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis abgelehnt. Die Initiatoren des Projekts „Kasimir“, die kostenlos Lastenräder anbieten, erklärten ihren Verzicht damit, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) als Schirmherr für den Preis fungiere.

Seehofer stehe „für eine Politik, die die Gesellschaft spaltet, die auf Abschottung setzt und die Menschen in Not Hilfe verweigert“. Dies widerspreche „unserem Verständnis von Nachbarschaft, Nachbarschaft bedeutet für uns, Menschen zu verbinden, und Teilnahme zu ermöglichen.“ weiter bei KStA

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Gutsein macht süchtig – OBs fordern mehr Flüchtlinge

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Diese Argumente ließen Mariam Lau in Ungnade fallen

Menschen ertrinken auf der Suche nach einem besseren Leben zu Tausenden im Mittelmeer – also muss man sie retten. Das ist, in einer Nussschale, die Legitimation der privaten Helfer, die an den Küsten Nordafrikas unterwegs sind. Not kennt kein Gebot – so einfach ist das für sie.

Aber so einfach ist es nicht. Das Ertrinken im Mittelmeer ist ein Problem aus der Hölle, ein politisches Problem, zu dessen Lösung die private Seenotrettung null und nichts beizutragen hat. Denn Politik besteht eben nicht darin, das vermeintlich Gute einfach mal zu machen, sondern darin, die Dinge im Zusammenhang zu betrachten und auch die Nebenwirkungen gut gemeinten Handelns. zum Diskurs bei WELT

Im Ausland sorgt man sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland, nachdem die Argumente von Mariam Lau einen Shitstorm der Gutmenschllichkeit ausgelöst haben. Darüber schreibt die Basler Zeitung.

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Das Juste Milieu

Die Toleranz endet, wo jemand die Unverschämtheit besitzt, eine andere Meinung zu haben. Was irritiert, provoziert und die eigenen Denkgewohnheiten herausfordert, wird nicht energisch bekämpft, sondern ganz leidenschaftslos von der Diskussion ausgeschlossen. Selbstverständlich nicht, ohne dass man vorher ein passendes Etikett aufkleben würde. Schliesslich will man wissen, in welche Schmuddelecke man die Geister bannt, die den häuslichen Frieden stören: neoliberal, populistisch oder reaktionär. großartige Analyse in der NZZ

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Das kriegen wir auch. Garantiert.

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Boris Palmer wieder unter Beschuss

Da ist er wieder. Der Rassismus-Vorwurf gegen Boris Palmer. Tübingens grüner Oberbürgermeister hat auf dem sozialen Netzwerk Facebook mal wieder für Aufregung gesorgt. Der Grund dieses Mal: ein Radfahrer. Ein dunkelhäutiger Radfahrer, der Palmer am Dienstag auf dem Weg zu einer Veranstaltung im Ulmer Stadthaus in der dortigen Fußgängerzone begegnete; der zu schnell fuhr, zick zack um die Leute herum – und das mit offenem Hemd und Kopfhörern auf den Ohren; und der ihn, Boris Palmer, offenbar derart aufregte, dass er davon im Rahmen der Veranstaltung mit viel Emphase berichten musste. weiter bei SWP

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Flüchtlinge zum Bemuttern verzweifelt gesucht

Eigentlich hatte das Willkommenscafé ein gemeinsames Singen mit dem Internationalen Chor für die Flüchtlinge aus den umliegenden Unterkünften organisiert. Am Ende waren es aber nur Anwohner, an die die Mitglieder des Internationalen Chors Liedblätter verteilten. Von den eingeladenen Flüchtlingen kam am Samstag keiner in die Auferstehungskirche. weiter bei Stuttgarter Zeitung

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