Archiv für die Kategorie Medien

Ein sterbender STERN

Am fatalsten jedoch dürfte die Falle sein, in die der Stern wie die meisten der sogenannten Qualitätszeitungen und -zeitschriften in Deutschland mittlerweile getappt ist. Zeithistoriker werden später untersuchen können, wie in den Kanzlerjahren Angela Merkels eigentümliche Formen eines Bekennerjournalismus entstanden sind, dessen Berichterstattung mehr von moralischer Haltung denn von scharfsichtiger Realitätsbeobachtung geprägt ist.

Bericht bei Tagespost

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Die Schieflage des Journalismus

Schlägt das Journalistenherz links? Allerdings, sagt Christian Hoffmann. Der Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig plädiert dafür, die Schlagseite der Branche endlich anzuerkennen. Die richtigen Aktivisten kämen jetzt erst in den Redaktionen an. weiter bei NZZ

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WDR verbessert Selbstzensur

Die TV-Talkshow „Die letzte Instanz“ hat Konsequenzen: Der WDR richtet eine Arbeitsgruppe ein, die den Sender und seine Formate „noch diverser“ machen soll. Im Netz bot derweil Moderatorin Enissa Amani ein Alternativprogramm. weiter bei WELT

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Nordkurier besteht auf Pressefreiheit

Aktuell wünschen sich in sozialen Netzwerken – vor allem bei Twitter – allerhand Menschen, die für sich reklamieren, Journalist*Innen oder anderweitig mit besonderem Durchblick ausgestattet zu sein, das Ende des Nordkurier und dessen Chefredakteurs allgemein und speziell die umgehende Kaltstellung der Textchefin Simone Schamann. Sie tun das öffentlich auf Twitter und hinterrücks durch „Meldung” beim Arbeitgeber. weiter bei Nordkurier

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WDR stolpert über eigene Stricke

Am vergangenen Freitag wurde die Sendung wiederholt ausgestrahlt und ist nun der Grund für eine Empörungswelle unter Twitter-Usern und Zuschauern.

Auf der Social-Media-Plattform warfen sie den Gästen vor, „empathielos“, „unkritisch“ und „naiv“ mit dem Thema Alltagsrassismus umgegangen zu sein und rassistische Begriffe verteidigt zu haben. Auch der Umstand, dass zu einer Diskussion über Rassismus ausschließlich weiße Gäste in die Talkrunde eingeladen worden waren, wurde heftig kritisiert. weiter bei BILD

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Der Skandal-Experte der SPD

Durch den Lebenslauf des sogenannten „Experten“ Karl Lauterbach ziehen sich zahlreiche Skandale. Konsequenzen für sein wiederholtes Fehlverhalten musste er jedoch nie fürchten. Der Wochenblick hat sich die Laufbahn des umstrittenen Politikers genauer angesehen. weiter bei Wochenblick

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Darf man mit Frau Schunke reden?

Vergangene Woche gab es fast nur ein Thema: Clubhouse. Eine neuartige Social-Media-App, die ihren Usern die Möglichkeit gibt, virtuelle Räume zu erstellen, in denen ausnahmslos live und via Audiofunktion diskutiert wird. Keine Likes, keine schriftliche Kommentarfunktion und keine privaten Messages. Dafür erwartet den Nutzer die Möglichkeit einer unkomplizierten, losen Zusammenkunft zu verschiedensten Themen – von Tinder-Dating über Immobilien-Tipps bis hin zu politischen und journalistischen Diskussionen. weiter bei WELTWOCHE (Schweiz)

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GEZ-Sender aufgepasst!

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Konzerne bestimmen, was wir lesen dürfen

… und „Linke“ klatschen Beifall 😉

Internet-Konzerne sperren Donald Trumps Social-Media-Konten. Das ist zu kritisieren – egal, wie man politisch zum US-Präsidenten steht. Es ist auch heuchlerisch: Wenn drohende Aufrufe zur Gewalt das Kriterium für die Blockaden sind, dann müssten die Konten vieler großer Medien folgen. In diesem Kommentar wird aber das Gegenteil gefordert: Die Lenkung der Meinung durch Konzerne muss aufhören. Von Tobias Riegel.

weiter bei Nachdenkseiten

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Kinder gehen vor die Hunde

Von Birgit Kelle

Wer dachte, mit Sendungen wie „Frauentausch“ oder „Promi-Big-Brother“ sei der Tiefpunkt deutscher Fernsehformate bereits erreicht, hat die Rechnung ohne RTL gemacht. Am Sonntag eroberte sich dort das neue Format „Train your baby like a dog – Die Hund-Kind-Methode“ die niederste Stufe auf der nach unten offenen Fremdschämskala. Das Konzept ist einfach erklärt, eine Hunde-Trainerin darf an die Kinder ran, weil „Säugetierehirne eben gleich funktionieren“. Das renitente Kind kommt auf die (Hunde)-Decke und zur Belohnung für richtiges Verhalten gibt es Leckerlis, dazwischen auch Erziehungsbinsenweisheiten. weiter bei Die Tagespost

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Seltsamer „Diktator“ verbietet Zensur

Der russische Präsident unterzeichnete am Mittwoch mehr als ein Dutzend Gesetzesinitiativen, unter anderem ein Gesetz über Gegenmaßnahmen aufgrund von Zensur russischer Medien auf ausländischen Internetplattformen wie YouTube, Facebook, Instagram und Twitter. Das Gesetz verbietet Zensur aus Gründen wie Nationalität, Sprache und Herkunft sowie im Zusammenhang mit der Einführung politischer oder wirtschaftlicher Sanktionen gegen Russland. Sobald ein Social-Media-Unternehmen wie YouTube oder Facebook für schuldig befunden wird, kann es zu Sanktionen in Form von Strafen, Verlangsamung des Datenverkehrs oder sogar einer vollständigen Sperre kommen. weiter bei RT

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220 Mio für regierungstreue Zeitungen

Der deutsche Staat fördert Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in den nächsten Jahren mit 220 Millionen Euro. Der Bundestag beschloss am Donnerstag mit den Stimmen der Koalition den Nachtragshaushalt, in dem auch das Verlagswesen berücksichtigt ist. weiter bei Der Standard

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SPD-Propagandablatt giftet gegen Nuhr

Dieter Nuhr reicht es eben nicht, unlustig zu sein. Vielmehr zeichnet ihn eine Besserwisserei aus, die nichts weiß und auch gar nichts wissen muss – vielmehr genügt die Anbiederung an den ‚alten weißen Mann‘. Daher wird auch alles, was ihn aus- und ihm Spaß macht, als bedroht und ergo schützenswert kommuniziert. Und die Legende von „Cancel Culture“, die Kritik mit Sanktion verwechselt, weiter gestrickt.

Lesen bei Frankfurter Rundschau

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Kein Weihnachtsgeschenk für Böhmermann & Co

ARD, ZDF und Deutschlandradio sind mit dem Versuch gescheitert, eine Beitragserhöhung um 86 Cent zum 1. Januar gerichtlich durchzusetzen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Eilanträge der Sender abgelehnt. Sie hätten nicht hinreichend plausibel gemacht, warum sie nicht bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren warten könnten. Eine vorläufige Anhebung per gerichtlicher Anordnung aus Karlsruhe wäre nur dann möglich gewesen, wenn die Sender durch das vorläufige Ausbleiben des Geldes irreversible Schäden erlitten hätten, heißt es in dem Beschluss. Sie hätten aber nicht dargelegt, warum sich die Finanzierungslücke nicht mit einer nachträglichen Erhöhung schließen lassen sollte.

Zugleich machte das Gericht deutlich, dass völlig offen ist, wie das Hauptsacheverfahren ausgeht. Die Verfassungsbeschwerden seien weder offensichtlich unzulässig noch offensichtlich unbegründet. „Angesichts der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erscheint eine Verletzung der durch Artikel 5 geschätzten Rundfunkfreiheit zumindest möglich“, heißt es in dem Beschluss. weiter bei SZ

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Nach Trump: US-Presse sucht neue Feinde

Donald Trump ist weg, aber sein Geist treibt weiter sein Unwesen, auf der ganzen Welt. Das zumindest versuchen amerikanische Medien ihren Lesern und Zuschauern in diesen Wochen zu vermitteln – dies unter anderem mit schauerlichen Berichten über Frankreich und dessen Präsidenten Emmanuel Macron. Was die «New York Times», die «Washington Post» oder CNN diesbezüglich an journalistischer Arbeit abliefern, zeugt von einem tiefer liegenden Problem: dem mittlerweile auch in der ehemals seriösen Presse verbreiteten Drang, Probleme nicht zu benennen, Täter als Opfer zu verklären und die «wahren» Schuldigen woanders zu suchen. weiter bei NZZ

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