Archiv für die Kategorie Antisemitismus

EU zahlt antisemitische Hetze

In der dritten Klasse sollen alle Kinder, die im Westjordanland oder Gazastreifen die Schule besuchen, ein kurzes Gedicht aufsagen. Es besteht nur aus drei Sätzen, der wichtigste lautet: „Ich werde mein Blut opfern, um damit das Land der Großmütigen zu tränken … und die restlichen Fremden zu vernichten.“ weiter bei Tagesspiegel

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Stich ins Wespennest

Von Chaim Noll

Wenn ich in Deutschland auf Lesereise bin, besuche ich Synagogen in großen und kleinen Städten, in München, Frankfurt, Leipzig oder Saarbrücken, und immer steht ein Polizeiwagen vor der Tür mit zwei Beamten, Symbol staatlicher Fürsorge für eine gefährdete Spezies. Seine bloße Anwesenheit soll signalisieren, dass diese Gebäude und ihre Besucher beschützt sind und jeder potenzielle Gewalttäter unschädlich gemacht wird.

In Hamburg-Eimsbüttel, am zweiten Tag des Sukot-Festes 2020, hat diese Signalwirkung offenbar nicht funktioniert. Der in Deutschland eingebürgerte Kasache Grigorij K. schlug trotz der unweit stationierten Polizisten einen jüdischen Studenten mit einem Spaten nieder, fügte ihm eine schwere Kopfverletzung zu und wurde erst danach von herbeieilenden „Objektschützern“ überwältigt. In der üblichen vorsichtigen Ausdrucksweise, um ja nicht in den Verdacht der Kritik staatlicher Institutionen zu geraten, deutet der Zentralrat der Juden in seinem Statement an, der Polizeischutz sei offenbar nicht sehr effektiv, wenn die Überwältigung eines Täters erst nach verübter Tat erfolge, wodurch zwar dem Staat das Bewusstsein erfüllter Pflicht gegeben, den Opfern aber nicht die Verletzung oder gar der Tod erspart wird. Mehr auf der Achse …

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Lässt Frankfurt eine beschimpfte Jüdin im Stich?

Von Marcus Ermler

Chaim Nolls Artikel vom 25. September 2020 über die Ermittlungen der Frankfurter Polizei gegen Ana Agre, eine in Deutschland arbeitende israelische Musikerin, schlägt hohe Wellen. Man erinnere sich, dass in der Nähe von Agres Haus am 1. Juli 2020 eine Anti-Israel-Demonstration stattfand, der Agre sich mit einer Israel-Flagge entgegenstellte. Die Demonstranten indes bedachten Agres öffentliche Israelsolidarität mit „Nazis raus!“-Rufen, so Noll in seinem Bericht.

Die Frankfurter Polizei forderte Agre daraufhin auf, den „Platz zu verlassen, weil ihr Auftritt die jungen Muslime provoziere“. Als Agre in Erfahrung bringen wollte, weshalb sie ihre Israel-Fahne nicht zeigen dürfe, antwortete ihr ein Polizist: „Because I don’t like it.“ („Weil mir das nicht gefällt.“), schreibt Noll weiter. Doch damit nicht genug. Die Polizei ermittelt nunmehr gegen Agre wegen „Beleidigung gemäß Paragraph 185 Strafgesetzbuch“. Noll dazu abschließend:

„Ana Agre droht also ‚Verfolgung‘, weil sie in Frankfurt am Main eine Israel-Fahne gezeigt hat. Wie selbstverständlich nimmt die Polizei die Seite der muslimischen Demonstranten und ihrer linken deutschen Unterstützerszene ein.“ Mehr auf der Achse …

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Was „kauft nicht beim Juden“ bedeutet

Von Alexander Günsberg, gefunden auf FB

Ayatollah Khamenei befiehlt den Moslems, alles Jüdische zu boykottieren. Hier die medizinischen Vorschriften:
Ein Moslem, der Syphilis hat, darf nicht durch Salvarsan geheilt werden, da es vom Juden Ehrlich entdeckt wurde. Er darf auch nicht versuchen, herauszufinden, ob er Syphilis hat, denn der Test stammt vom Juden Wassermann. Den Rest des Beitrags lesen »

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UNO: Israel verletzt Frauenrechte

Die Islamische Republik Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und Weissrussland gehörten zu den Mitgliedern des 54 Nationen umfassenden Wirtschafts- und Sozialrats der UNO (ECOSOC), die am 14. September dafür stimmten, Israel als einziges Land der Welt in diesem Jahr wegen angeblicher Verletzung der Frauenrechte zu tadeln. weiter bei Audiatur

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Die Reihen fest geschlossen gegen Israel

Deutschland, Großbritannien und Frankreich stellen sich im Streit mit den USA um die UN-Sanktionen gegen den Iran weiter quer. Die von der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump verfolgte Wiedereinsetzung der Strafmaßnahmen sei „nicht rechtsfähig“, argumentieren die UN-Botschafter der drei europäischen Länder in einem Brief an den Präsidenten des UN-Sicherheitsrats in New York. weiter bei BILD

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Was „Never again“ bedeutet

 

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Israel – Zielscheibe des Antisemitismus

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet, dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein.
Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch. weiter bei Tapfer im Nirgendwo

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OB Geisel und der Judenhasser

In Düsseldorf sorgt der unfähige OB Geisel erneut für Aufregung. Zusammen mit dem frauenverachtenden und antisemitischen Rapper Farid Bang wirbt der Blindgänger der SPD für Coronaregeln. Und belügt anscheinend die Öffentlichkeit, dies sei mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf abgesprochen gewesen. Diese widerspricht in einem offenen Brief: Den Rest des Beitrags lesen »

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„Eine besonders grässliche Rede“

Es gibt zwar noch keine Erweiterung der israelischen Souveränität auf das Jordantal, aber das hält den Deutschen Bundestag nicht davon ab, sie schon mal zu verurteilen. Eine besonders grässliche Rede in der Debatte hält dabei der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Gregor Gysi. weiter bei mena watch

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Das “Antisemitismus-Problem” der Linkspartei-Studenten

Von Marcus Ermler

Der Antisemitismus linker Studentenverbände hat historische Ausmaße. So entglitt der Sozialistische Deutsche Studentenbund (1946-1970), kurz SDS, im letzten Jahrzehnt seiner Existenz in der Folge der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre immer mehr in den radikalen Judenhass. Erinnert sei an seine Störaktion gegen den israelischen Botschafter im Jahr 1969, die Werner Bergmann in seinem Buch „Antisemitismus in öffentlichen Konflikten“ beschreibt (hier bei Google Books zu finden). Mehr auf der Achse …

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Heiko Maas oder: Die Liebe zu toten Juden

Von Henryk M. Broder

In seiner Antrittsrede als neuer Außenminister im März 2018 sagte Heiko Maas einen Satz, der ihn seitdem begleitet wie seine Lufthansa-Senator-Karte: „Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen.“ Es darf kein neues Auschwitz geben. Etwas ganz anderes ist das, was die iranischen Mullahs und Ayatollahs planen: Die Endlösung der Israelfrage im Nahen Osten. Aber die fällt nicht in den Beritt des deutschen Außenministers. Er redet lieber über den letzten Holocaust – und über die „rassistische Tötung George Floyds“ in den USA. Mehr auf der Achse …

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LIVE: Antisemiten demonstrieren in Paris gegen Israel

 

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Die Feinde Israels im Bundestag

Nach Spiegel-Informationen und einem Bericht von AFP planen die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP eine gemeinsame Erklärung, in der Israel für die mögliche Annexion von Teilen des Westjordanlandes verurteilt werden soll. Man ringt allerdings noch um die genaue Wortwahl. Während SPD und Grüne gerne von einem Bruch des Völkerrechts sprechen würden, wollen CDU/CSU und FDP das Ganze milder formulieren, Konsens bestehe aber in einem Widerspruch zum Völkerrecht. Hintergrund sind die im Koalitionsvertrag der neuen Israelischen Regierung festgeschriebenen Pläne, Teile (bis zu 30 Prozent) des Westjordanlandes zu annektieren, ein Gebiet, was unter Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas steht. weiter bei Achgut

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Maas trampelt durch Israel

Der Israelbesuch von Bundesaußenminister Maas ist im Vorfeld von organisatorischen Turbulenzen geprägt. In Jerusalem erwartet ihn ein kritischer Brief von einer Organisation, die sich um Hinterbliebene von Terror-Opfern kümmert. weiter bei Israel News

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