Archiv für die Kategorie Antisemitismus

Flucht aus der „Judenrepublik“

Am Donnerstag teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit, dass der Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner Attila Hildmann (39) sich in die Türkei abgesetzt hat. Gegen den ehemaligen TV-Starkoch wird wegen Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. weiter bei 20min.ch

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Nächster Nazi: J.S. Bach

Klare Belege für eine antijüdische Haltung des Komponisten Bach finden sich nicht. Zudem ist die längst historische Bach-Renaissance von dem getauften Juden Felix Mendelssohn ausgegangen, der sich nie an diesen „Turbae“-Chören störte.
Gleichwohl verklärten die Nazis gerade die beiden Bach-Passionen zu wahren „Entjudungs-Hymnen“. So hat also auch die Johannes-Passion am Karfreitag ihr ganz besonderes zeithistorisches Kreuz zu tragen.

Gleichwohl titelt die WELT: Oratorium mit Nazi-Hintergrund

Merke: Wer das Evangelium zitiert, ist Nazi.

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Antisemitisch und antideutsch zugleich

Experten sehen die Tendenz schon seit mehreren Jahren: Im Goethe-Institut (GI) geht es schon lange nicht mehr vorrangig um die internationale Förderung der deutschen Sprache und Völkerverständigung. Unter Johannes Ebert, dem Generalsekretär des Goethe-Instituts, geht es zunehmend darum, die deutsche Sprache durch grammatikalisch falsche Gender-Sternchen zu zerstören, das Deutsche bei vielen Projekten des Instituts durch Englisch zu ersetzen und ungeliebte Staaten mit nicht genehmen Kulturvorstellungen zu diffamieren. Kurz gesagt: Ideologie-Vermittlung kommt jetzt vor Kultur-Vermittlung – wie in sozialistischen Staaten. Am sozialistischen deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen.  weiter bei Jüdische Rundschau

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DITIB-Funktionär muss zurücktreten

So habe Keskin israelische Soldaten etwa als „jüdische Hunde“ bezeichnet. Andere Bilder und Posts suggerierten, dass Juden und Israelis gezielt Kinder töten würden. Darüber hinaus habe Keskin wiederholt Erkennungszeichen der islamistischen Muslimbruderschaft verwendet.
Keskins WhatsApp-Profil habe ein Bild gezeigt, das Donald Trump und Joe Biden als „alte“ beziehungsweise „neue“ Marionette des Investmentbankers Jacob Rothschild darstelle. Die Familie Rothschild fungiert in antisemitischen Verschwörungsmythen und Weltbildern seit langer Zeit als Platzhalter für „die Juden“, die über die Finanzmärkte, die Regierungen und die Welt herrschten. (…)

Als Göttinger Ditib-Vorsitzender war Keskin jahrelang im interreligiösen Dialog engagiert. Er beteiligte sich unter anderem am „Runden Tisch der Religionen Abrahams“. An diesem Runden Tisch treffen sich regelmäßig Vertreter von christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden in Göttingen.

Bericht bei WELT

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FR muss sich nach Protesten entschuldigen

Die SPD-Zeitung „Frankfurter Rundschau“ muss sich nach einer Welle der Empörung für einen antisemitischen Beitrag entschuldigen und eine Richtigstellung veröffentlichen:

In der Freitagsausgabe haben wir einen Kommentar zum Besuch des österreichischen Kanzlers Kurz und der dänischen Ministerpräsidentin Frederiksen in Israel veröffentlicht. Darin schreiben wir, dass Israel der Bevölkerung von Palästina “völkerrechtswidrig“ Impfungen vorenthalte und dass dies an „Apartheid“ erinnere. Dies ist falsch, die Zuspitzung schießt in der Folge weit über das Ziel hinaus.

zur Richtigstellung der FR

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Premier Netanyahu zur Entscheidung des IStGH

04.03.2021

​Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Mittwoch (3.3.) zur Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Ermittlungen gegen Israel einzuleiten:

„Die heutige Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, eine Untersuchung gegen Israel wegen Kriegsverbrechen zu eröffnen, ist absurd. Dies ist Antisemitismus in Reinform und der Höhepunkt der Scheinheiligkeit.
Ohne jede Zuständigkeit hat er entschieden, dass unsere mutigen Soldaten, die jede Vorsichtsmaßnahme treffen, um zivile Opfer zu vermeiden gegen die schlimmsten Terroristen der Welt, die vorsätzlich auf Zivilisten zielen, dass es unsere Soldaten sind, die Kriegsverbrecher sind. Den Rest des Beitrags lesen »

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Judenhass in Köln

Die Lösung eines jeden Problems beginnt mit der Erkenntnis und der Akzeptanz, dass es das Problem überhaupt gibt.
Mit Corona verbreitet sich auch der Judenhass wieder in Deutschland. Seit einigen Wochen liegen in diversen deutschen Straßenbahnen Flugblätter aus, auf denen gefragt wird: „Haben wir denn wirklich nur ein Corona Problem? Oder haben wir nicht vor allem ein Juden Problem?“ weiter bei Tapfer im Nirgendwo

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Ein kaltes Herz für Juden

Vor dreißig Jahren griff der Irak Israel mit Raketen an. Während Israelis mit Gasmasken in Luftschutzbunkern saßen, forderte die deutsche Friedensbewegung „Kein Blut für Öl“. Eine Geschichte der Kaltherzigkeit, die sich in der „BDS-Mbembe-Debatte“ von heute fortsetzt. weiter bei Salonkommunisten

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Zweifelt die EU an ihren iranischen Freunden?

Wenn jetzt sogar die Europäische Union beginnt, die Ayatollahs zu warnen, dass der Iran-Atomdeal an einem „kritischen Punkt“ steht, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Teherans zunehmend aggressives Verhalten in Bezug auf seine nuklearen Aktivitäten die Hoffnungen von US-Präsident Joe Biden auf eine Wiederbelebung des Deals fast unmöglich machen wird. weiter bei Audiator

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Nie wieder – ein schwaches Versprechen

Von Anabel Schunke, gefunden bei FB

Heute gedenken wir den über sechs Millionen Juden, die Opfer des Holocausts wurden.
„Nie wieder“ haben wir uns geschworen und doch lassen wir es zu, dass Antisemitismus und Israelhass in unserer Gesellschaft wieder zunehmend Verbreitung finden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neue US-Regierung nimm Gestalt an

Kristen Clarke, die von Präsident Joe Biden ausgewählte Leiterin der Abteilung für Bürgerrechte des Justizministeriums, vertrat als Studentin der Harvard-Universität pseudowissenschaftliche Theorien über die rassische Überlegenheit der Schwarzen und organisierte eine Veranstaltung mit einem berüchtigten Antisemiten. weiter bei Mena Watch

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„Ich liefere nicht an Juden“

Zwei jüdische Restaurantbesitzer in Straßburg und die staatlich anerkannte Dachorganisation der jüdischen Gemeinden im Département Bas-Rhin reichten die Beschwerde ein, nachdem ein oder zwei Deliveroo-Lieferanten sich offenbar geweigert hatten, ihre Bestellungen anzunehmen und antisemitische Bemerkungen machten, wie der Nachrichtendienst AFP am 11. Januar aus bestätigenden Quellen berichtete. weiter bei RT

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Maas: Nahost-Beratung ohne Israel

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) hat am Montag seine Amtskollegen aus Frankreich, Ägypten und Jordanien in Kairo getroffen. Laut dem Auswärtigen Amt beriet sich Maas mit Jean-Yves Le Drian, Sami Schukri und Nasser Dschudeh über „mögliche Schritte für eine Wiederannäherung zwischen Israelis und Palästinensern“. weiter bei Israelnetz

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Bei Israelis sind Herkunft und Hautfarbe plötzlich wichtig

Die Frage erregt die Gemüter. Darf eine Israelin eine Ägypterin spielen? Was ist, wenn die Ägypterin eigentlich aus Mazedonien stammt? Und: Gilt eine israelische Jüdin als Nordafrikanerin? Diese Fragen werden im Netz heiß diskutiert, seit bekannt ist, dass die israelische Schauspielerin und „Wonder Woman“-Darstellerin Gal Gadot die Rolle der legendären Königin Kleopatra übernehmen wird. Für den Film will Gadot wieder mit der „Wonder Woman“-Regisseurin Patty Jenkins zusammenarbeiten. weiter bei Tagesspiegel

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Mehr Opferverhöhnung geht nicht

Ausgerechnet eine Denunziantin an Juden und nachweisliche Täterin der SED-Diktatur wird von unserer Politik skandalöserweise im wiedervereinigten Deutschland zur „Hüterin der Demokratie“ und „Kämpferin gegen Antisemitismus“ auserkoren – samt hoher Geldzuwendungen aus Steuermitteln. Mehr Opferverhöhnung geht nicht! weiter bei Jüdische Rundschau

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