Archiv für die Kategorie Antisemitismus

Unser Land ist auf einem gefährlichen Weg

Von Mathias Döpfner

Wenn in dem Land, das vor weniger als achtzig Jahren Millionen von Menschen ermordet hat, nur weil sie Juden waren oder Juden nicht hassen wollten, ein Richter erklärt (oder erklären muss), dass es einer Airline nicht zumutbar sei, jemanden zu befördern, weil er Israeli sei und die Airline dafür in ihrer Heimat Probleme bekommen könnte, ist das schlimm. Dass es darüber keinen Aufschrei der Empörung gibt, ist schlimmer. Mehr auf der Achse …

Ein Kommentar

Juden müssen nicht befördert werden

Das Gericht konnte keine Diskriminierung des Klägers erkennen: Das Antidiskriminierungsgesetz gelte nur bei einer Benachteiligung „aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft oder der Religion“, nicht aber wegen einer bestimmten Staatsangehörigkeit.

hier weiterlesen

Guter Kommentar dazu bei BILD

3 Kommentare

Juden, ab ins Mittelmeer mit Euch! Juden, ab ins Mittelmeer mit Euch!

Von Thomas Eppinger

Euch anbieten?“, fragte ich. „Gar nichts. Geht zurück ins Meer. Oder sucht Euch ein anderes Land“, antwortete sie. Von diesem Dialog erzählte mir die Fragestellerin, eine jüdische Bekannte. Die Antwort gab eine junge, westlich gekleidete Dame am Rande einer pro-palästinensischen Demonstration gegen eine Militäroperation Israels in Gaza. Die junge Palästinenserin hatte nichts Persönliches gegen die Wiener Jüdin. Sie wollte nur, dass die Juden aus Israel zurück ins Meer getrieben werden. „Sie wohnen in Wien? Dagegen haben wir nichts“, meinte sie im Laufe des Gesprächs. Fast schon großzügig, in gewisser Weise, schließlich war das in dieser Stadt nicht immer so. Meine Bekannte war fassungslos über den bedingungslosen Hass, der nur mit Vernichtung oder Vertreibung zu stillen ist. Sie hatte irgendwelche maximalen politischen Forderungen erwartet, aber nicht „zurück ins Meer“. Sie fragte mich, ob ich wüsste, wie man damit umgehen könne. Aber wer weiß das schon. Mehr auf mena-watch …

10 Kommentare

Fernsehtipp: BR 22:45 Uhr

8 Kommentare

Dank Merkel gehört Antisemitismus wieder zu Deutschland

Berlin – Immer wieder werden Juden in Berlin Opfer von antisemitischen Beleidigungen und Angriffen. Die Jüdische Gemeinde erhofft sich auch von den Muslimen Klartext.

Ein unbefangenes Auftreten von Juden sei aber in Berlin nicht mehr möglich. „Ich weiß von vielen Juden, die in der U-Bahn etwa eine Kette mit Davidstern verbergen. Es gibt mittlerweile solche automatischen Handlungen“, sagte der Antisemitismus-Beauftragte der Gemeinde, Sigmount Königsberg. Die nicht-staatliche Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) hatte im vergangenen Jahr 470 Fälle von Antisemitismus gezählt, 65 mehr als 2015. Mehr bei tag24 …

3 Kommentare

Goldmedaillengewinner singt verbotene Hymne

Den israelischen Judoka wurde von den Organisatoren in Abi Dhabi verboten, ihre Nationalflagge zu tragen. Sie wurden gezwungen, als Teilnehmer das Internationalen Judoverbandes zu starten – der Verband toleriert diese Diskriminierung. Der israelische Goldmedaillengewinner Tal Flicker singt dennoch seine Nationalhymne, während die Hymne des Verbandes erklingt.

5 Kommentare

Haolam zur AfD

Die jüdischen Repräsentanten der Diaspora interpretieren die derzeitigen politischen Strömungen und den derzeitigen Antisemitismus in Europa nach überholten Schemata bis zu den Zeiten der Schoa. In den 1930-ern Jahren werden Juden in Europa von Rechtsextremisten bedroht, verfolgt und ermordet. Heute hingegen werden Israel und die Juden weltweit hauptsächlich von radikalen Muslimen und ihren linksextremen bis hin zu bürgerlichen Bündnispartnern angegriffen, die oft genug eng mit den Kirchen verzahnt sind. Es ist eine Verkennung der historischen Fakten, die AfD mit der NSDAP zu vergleichen oder gar gleichzusetzen. Nazi-Deutschland hat die friedlichen und gut integrierten jüdischen Minderheiten Europas brutal angegriffen, die für Deutschland niemals eine Bedrohung gewesen sind. Im scharfen Gegensatz dazu ist der Aufstieg der AfD und anderer rechter Parteien in Europa als Reaktion auf die beispiellose Masseneinwanderung aus islamischen Staaten und ihren negativen Einfluss auf die europäische Gesellschaften zu verstehen, wie das Anschwellen des islamischen Terrors und des muslimischen Extremismus. Es ist bezeichnend, dass die meisten linken, bürgerlichen und kirchlichen Gruppen den nach Deutschland und in weiteren europäischen Staaten importierten islamischen Antisemitismus totschweigen und verniedlichen.

weiter bei Haolam

Ein Kommentar