Archiv für die Kategorie Antisemitismus

WDR und Antisemitismus

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Ein deutscher Fernsehabend

Man weiß nach diesem denkwürdigen TV-Abend nicht, wo man einsteigen soll. Bei Norbert Blüm, der in zwei Minuten jedes antisemitsche Klischee bediente, bei einem „Faktencheck“, der an wesentlichen Stellen „Fake News“ war, bei einem selbstgerechten Jörg Schönenborn, der mit jedem Satz den „Lügenpresse“-Brüllern Munition lieferte, oder bei den diversen Beipackzetteln, mit denen der WDR seine Filmautoren nicht nur beim Publikum, sondern in der ganzen Branche unmöglich machte. Klar ist nur: Was sich da Mittwochabend im Ersten abspielte, war irgendwas zwischen Farce und Schmierentheater. Wer wissen wollte, wie es um die Antisemitismusbekämpfung in Deutschland bestellt ist (und starke Nerven hat), der konnte sich über 165 Minuten einer fatalen Dosis Antisemitismusdebatte aussetzen. Jeder einzelne Abschnitt dieses schauerlichen Spektakels verdient es, separat betrachtet und gewürdigt zu werden: weiter bei Salonkommunisten

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Frauke Petry bei der Jüdischen Rundschau

Gerade wir als JÜDISCHE RUNDSCHAU sind besonders hellhörig, wenn es um antisemitische Strömungen und Israelfeindlichkeit innerhalb der deutschen Parteienlandschaft geht. Wir befragen Vertreter aller Parteien, die Aussicht haben, in den nächsten Bundestag einzuziehen, zu genau diesen Strömungen und ihrem Verhältnis zu Israel. Nachdem uns zuvor Klaus Lederer (Linkspartei) Rede und Antwort gestanden hat, folgt nun ein Interview mit Frauke Petry von der AfD.
(Das Interview mit Frau Petry wurde zum Jahresausklang 2016 geführt und bezieht sich daher nicht auf alle aktuellen Gegebenheiten innerhalb der AfD.)

weiter bei Jüdische Rundschau

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Nur heute bis Mitternacht: Der zensierte Film zum Antisemitismus

Nur heute von 0 Uhr bis Mitternacht zeigt BILD den von Arte und WDR in Auftrag gegebenen und dann zensierten Film über Antisemitismus in Europa und Deutschland. Eine seltene Gelegenheit, anzuschauen, was wir nicht sehen dürfen, wenn es nach den hoch dotierten Fernsehchefs des Zwangsgebühren-Fernsehens geht. Danke an BILD für die Aussendung dieses wichtigen Films!

Zu sehen bei BILD

Zur Zeit gibt es den Film auch bei Youtube

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Die Wahrheit entspricht nicht dem Auftrag von „arte“

Nachdem Tapfer im Nirgendwo darüber berichtet hatte, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender arte und WDR die Ausstrahlung einer Dokumentation über Antisemitismus in Europa verweigern, obwohl eine ganze Reihe international anerkannter Historiker, Politikwissenschaftler und Antisemitismusexperten wie Prof. Michael Wolffsohn, Götz Aly, Ahmad Mansour, Samuel Schirmbeck und Prof. Monika-Schwarz-Friesel die Ausstrahlung unterstützen, reagierte das WDR Social Media-Team mit dieser Stellungnahme:

„Der Film entspricht nicht dem Auftrag von arte, nämlich den „Antisemitismus in Europa“ zu beleuchten. Das behandelt der Film allerdings nur in Teilen. Der WDR kann die Kritik von arte nachvollziehen, da der Film nicht liefert, was beauftragt war.“
weiter bei Tapfer im Nirgendwo

Trailer:

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Die SPD und die Juden

Es gab diese Mär, die Menschen einander erzählten, um sich zu schütteln und dann mit gutem Gewissen Juden zu jagen, zu verjagen. Das war im Mittelalter. Das war die Mär von der jüdischen Brunnenvergiftung. Im Jetzt, genauer im vergangenen Jahr, wurde die Mär wieder erzählt. Das war im Europäischen Parlament. Da sprach Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, und seine neue und alte Mär der Brunnenvergiftung ging so: „Eine Gruppe von Rabbinern in Israel hat ihre Regierung klar, sehr klar dazu aufgefordert, das Wasser der Palästinenser zu vergiften.“ Die, die ihm zuhörten, klatschten, und einer drückte darauf das Wort „inspiring“ in sein Telefon rein, um es auf Twitter zu schicken. Das war Martin Schulz. Vielleicht war das ein Versehen. Was aber ist mit den anderen Versehen der Sozialdemokraten, die immer dann versehentlich geschehen, wenn es um Juden, um Israel geht? Davon erzählen die Ereignisse der vergangenen Wochen. weiter bei FAZ

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Deutsche Juden fürchten wieder um ihr Leben

Der Antisemitismus-Skandal an der Gemeinschaftsschule in Berlin-Friedenau hatte für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat erstmals das jüdische Opfer Ferdinand (14) über seine Erlebnisse gesprochen. In der britischen Zeitung „The Sunday Times“ erzählt der Junge, wie er von muslimischen Mitschülern geschlagen und misshandelt wurde. Der Sohn einer Britin und eines Deutschen sagte, er sei wiederholt von Schülern aus dem Nahen Osten und aus der Türkei getreten und gewürgt worden. Er habe um sein Leben gefürchtet, wird der 14-Jährige, dessen Nachname nicht bekannt werden soll, in der Zeitung zitiert. weiter bei BZ

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