Archiv für die Kategorie Antisemitismus

taz: Verständnis für Judenmord

Ein taz-Kommentar zum Mordanschlag von Jerusalem und zu Netanyahus Vergleich mit Berlin geht sogar manchem linken Leser zu weit:

Während Amri seinen Anschlag plante, handelte Al Kunbar offenbar spontan und unter dem Einfluss eines gesellschaftspolitischen Umfeldes, für das Terror in Teilen nicht nur legitim, sondern ehrenhaft ist – weil es gilt, die Besatzung und damit einhergehende Ungerechtigkeit zu bekämpfen.
Terror ist Terror ist Terror, und die Mütter und Väter der vier toten Soldaten interessiert die Motivation des Mörders wenig. Für die Politik birgt die Tatsache, dass es Gründe gibt für die Verzweiflung, die Palästinenser zu Selbstmordanschlägen motiviert, eine Chance.
Anstatt dem Terror konstruktiv zu begegnen, entzieht sich Netanjahu seiner Verantwortung, wenn er ein Bild von Jerusalemern und Berlinern malt, die im gleichen Boot sitzen.

zum Text

2 Kommentare

Obama und Husseini

Jüdische Siedlungen seien das Hindernis für Frieden in Nahost, wenn nicht für die ganze Welt. So flüstert oder trompetet es seit Jahrzehnten um den Globus. Barack Obama lernt das von klein auf durch verehrte Mentoren wie den Kommunisten Frank Marshall Davis (1905-1987) oder seinen langjährigen Pfarrer Jeremiah Wright (*1941). Da unterscheidet er sich nicht von antizionistischen linken Politikern aus Europa.

Palästinenser seien seit über sechzig Jahren Opfer der jüdischen Heimstätte. Ihnen müsse endlich Gerechtigkeit widerfahren. Das ist Obamas zentrale Botschaft an die islamische Welt am 4. Juni 2009 in Kairo. Eingeführt wird er mit dem stolzen Hinweis auf seinen Mittelnamen Hussein. Dass die Palästinenser-Führung unter Mohammed Amin al-Husseini (1883-1974) seit 1933 den Kontakt zu Hitler sucht und sich ab 1943 direkt aus Berlin aktiv am Holocaust beteiligt, muss der mächtige Mann unterschlagen, um dem „neuen Anfang“ zwischen Amerika und 1,5 Milliarden Muslimen die nötige Harmonie zu bescheren. Ohne Geschichtsfälschung geht das nun einmal nicht. Unter anderem erreicht der Palästinenser, dass 5000 jüdische Kinder nicht gegen 20.000 deutsche Kriegsgefangene ausgetauscht, sondern ermordet werden. weiter bei Achse des Guten

9 Kommentare

Trump verhindert Obamas UNO-Verrat an Israel

Der SPIEGEL schäumt:
Der Resolutionsentwurf sah Medienberichten zufolge vor, die israelischen Siedlungen als eine Verletzung des internationalen Rechts und als Hürde bei der Umsetzung einer Zwei-Staaten-Lösung zu verurteilen. Der Bau der Siedlungen solle demnach sofort gestoppt werden. Trumps Regierungsgruppe, das sogenannte Transition Team, sei den Angaben des israelischen Beamten zufolge „auf hoher Ebene“ kontaktiert worden. Tatsächlich twitterte Trump, dass die USA ihr Veto gegen die Resolution einlegen sollten. Außerdem telefonierte er mit Abdel Fattah el-Sisi, teilte das Büro des ägyptischen Präsidenten mit. Eine solche Einmischung des künftigen Präsidenten in die Geschäfte der amtierenden Regierung ist in der US-Geschichte beispiellos. Laut CNN sagte der Sprecher von Trumps Transition Team, Jason Miller, dass man das Weiße Haus über Trumps bevorstehendes Statement zur Resolution informiert habe. Die Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die USA laut des Beamten gewarnt, dass sie sich an Trump wenden würde, falls Washington an dem Vorhaben, auf das Veto zu verzichten, festhalten würde. Für Israel sei es eine „Verletzung einer Kern-Verpflichtung der USA, das Land in der Uno zu schützen“, sagte der Beamte.

15 Kommentare

Moslems – die Judenmörder der Gegenwart

Manfred Gerstenfelds Forschung ergab u.a. einen simpel klingenden Fakt, mit tiefer Bedeutung:

„Im 21. Jahrhundert wurden alle in Europa begangen Morde an Juden, die getötet wurden, weil sie Juden waren, von Moslems begangen.”

Und die europäischen Gastländer dieser stark antisemitisch geprägten Bevölkerungsschicht können nicht alle Verantwortung abstreiten. Als souveräne Staaten können Deutschland und Co. sich aussuchen wen sie aufnehmen oder nicht. Und der massive Antisemitismus von Moslems aus dem Nahen Osten ist schwer zu übersehen.

weiter bei Jüdische Rundschau

2 Kommentare

Geheimdienst schnüffelte wegen Wilders Israel-Verbindung

Der niederländische Geheimdienst hat laut einem Bericht der Zeitung De Volkskrant von 2009 bis 2010 den Oppositionspolitiker Geert Wilders ausspioniert. Grund der Untersuchung waren dessen Verbindungen nach Israel und eine mögliche Beeinflussung seiner politischen Standpunkte durch israelische Militärs und Politiker. Dies sah man in niederländischen Regierungskreisen offenbar als Anhaltspunkt, die Loyalität des Parlamentariers anzuzweifeln. Bericht bei RT

3 Kommentare

„Das wir die Juden Leid zeigen sollen“

Seit Tagen wüten in Israel Brände. Zehntausende flohen allein vor den Feuern in der Hafenstadt Haifa. Nicht nur in der arabischen Welt verbreiten Feinde Israels unter dem Hashtag #Israelisburning ihre Freude, auch in Deutschland jubeln Islamisten. Um das zu beobachten, muss man sich nicht in dubiose Moscheen oder geschlossene Internetforen begeben, sondern nur öffentliche Facebook-Seiten aufrufen. Die Seite „Islam Fakten“ etwa betitelt einen Eintrag mit: „ISRAEL steht unter FLAMMEN“. Darunter sind Fotos von orthodoxen Juden vor der Feuersbrunst abgebildet. Mehr als 3000 Internetnutzern „gefällt“ das. weiter bei WELT

11 Kommentare

Judenhass in Berlin

Zwei Kontrolleure der Berliner S-Bahn sollen einen israelischen Touristen antisemitisch beleidigt haben. Weil der 35-jährige Tourist am Dienstagvormittag auf dem S-Bahnhof Treptower Park nur eine abgelaufene Fahrkarte hatte, verlangten die beiden Männer seinen Ausweis, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. weiter bei WELT

Ein Kommentar