Archiv für die Kategorie DDR 2.0

Über Steinmeier lacht das Ausland

Frank-Walter Steinmeier, 63 Jahre alt und seit 2017 Inhaber des höchsten Amts der Bundesrepublik, hat in seinem Leben noch kaum einen Satz formuliert, an den man sich erinnern könnte. Menschen, die ihn kennen, bezeichnen ihn als klug, sogar humorvoll. Aber sobald er öffentlich spricht, wirkt es, als würde er seiner Muttersprache den Krieg erklären. Neben einem stark ausgeprägten Hang zu Floskeln und Phrasen ist das, was Steinmeier inhaltlich sagt, auf eine Weise überraschungsfrei, dass es fast komisch wirkt. Wollte man eine Komödie über einen biederen Beamten drehen, der irrtümlich ins höchste Staatsamt purzelt und versucht, es irgendwie auszufüllen: Er wäre die Idealbesetzung. lesen bei NZZ

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Zum heutigen Wandertag

In Berlin veranstalten Schulen einen „Wandertag“ zum Klimastreik; Teilnahme ist Pflicht. Denn der Deutsche streikt nur mit Erlaubnis der Kanzlerin. Man könnte eigentlich bei diesem Titel schon laut loslachen: „FRIDAYS FOR FUTURE-DEMO – Darf ich während der Arbeitszeit zum Klimastreik?“ Wenn man nicht wüsste: die meinen das total ernst. Lesen bei Tichys Einblick

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Autoausstellung im Irrenhaus

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Das gröhlende Nichts

Üblicherweise hat der Autor des Buches, nachdem er die Rechte an eine Filmgesellschaft verkauft hat, keinen Einfluss auf die Verarbeitung seines Stoffes oder die Besetzung der Rollen. Er kann nicht verhindern, dass sein Stoff in der Verfilmung verfälscht und verdorben wird. Buchheim wurde mehrmals zum Drehort eingeladen, er besichtigte die im Maßstab eins zu eins gebaute U-Boot-Attrappe, wurde um Rat gebeten und war im Allgemeinen mit der Umsetzung seiner Geschichte zufrieden. Nur eines verärgerte ihn nachhaltig: die Besetzung der Hauptrolle, des jungen Kriegsberichterstatters, seiner autobiographischen Figur, mit dem damals ganz unbekannten Schauspieler Herbert Grönemeyer.

Lesen bei Achse des Guten

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Stasiverbrecher in Amt und Würden

In deutschen Behörden tummeln sich offenbar mehr als 17’000 Mitarbeiter der ehemaligen DDR-Staatssicherheit. Sogar ein Bodygard von Angela Merkel ist ein Ex-Stasi.
«Es ist ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer», erklärte VOS-Sprecher Ronald Lässig. «Das ausgerechnet die Täter von einst» in sensible und verantwortungsvolle Bereiche des öffentlichen Dienst übernommen werden, sei ein «Skandal». weiter bei Blick

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Auch Lateinunterricht verbieten?

Beim Studium lateinischer und griechischer Texte drängen sich nach dem Perspektivwechsel durch #MeToo unangenehme neue Realitäten auf: Die Handlung von Homers Ilias wird durch Geschacher um die entführte Sklavin Briseis in Gang gebracht, Catull bedroht seine Dichterrivalen mit analer und oraler Penetration, bei Terenz gilt die Eheschließung von Vergewaltiger und Opfer als Happy End. Wie soll man mit diesen Stoffen im Schulunterricht umgehen?

weiter bei ZEIT

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Eine Stimme der Vernunft

Wenn eine erklärte Kommunistin schon die Meinungsfreiheit in Deutschland verteidigen muss, steht es schlecht um die Demokratie.

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