Archiv für die Kategorie DDR 2.0

Parteien zur Wahl: CDU

Ooops…. falsches Wahljahr.

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Erinnerungen an das Ende der „DDR“

Wie zu tiefsten DDR-Zeiten gibt es heute ein vorsichtiges Abtasten der politischen Einstellung von alten Freunden, Geschäftspartnern und neuen Bekannten. Nebensätze werden auf versteckte Botschaften hin untersucht. Wie denkt der andere über Gender-Mainstreaming, Flüchtlinge oder politische Parteien? Jeder versucht, sich so „progressiv“ zu geben wie nur möglich, ohne sich komplett zu verleugnen. Und es folgt ein großes Aufatmen, wenn man feststellt, dass der andere dieses oder jenes ebenfalls kritisch betrachtet. Es ist so ein Grummeln über die Zustände, das aber nur im kleinen Kreis geäußert wird. Zu groß ist die Angst, wirtschaftliche Nachteile zu erlangen. Zu oft wurde in den Medien ein Mensch beruflich hingerichtet mit dem Argument: „Natürlich darfst du alles sagen, aber du musst es auch aushalten, wenn dich dann dein Arbeitgeber feuert oder dein Vertriebspartner dich aus dem Sortiment nimmt.“ Früher klopfte die Stasi an die Tür und heute flattert ein Kündigungsschreiben auf den Tisch. Aber die gesellschaftlichen Probleme hören damit nicht auf zu existieren.
Ein Deja Vu in der Jüdischen Rundschau

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Christian Ude ist jetzt Rechtsabweichler

Münchens Ex-OB Christian Ude geißelt die Flüchtlingspolitik und konfrontiert das linke Milieu mit Lebenslügen. Schon wird ihm Nähe zur AfD und einem anderen äußerst umstrittenen SPD-Politiker vorgeworfen. Christian Ude fühlt sich an die Zeiten von Studentenprotest und Radikalenerlass in den 70er-Jahren erinnert: „Damals hieß es: Ein vernünftiger Satz und schon bist Du Kommunist. Jetzt stellt man eine kritische Frage, und schon landet man in der rechten Ecke.“ Dort will er aber überhaupt nicht hin. Der Münchner Alt-Oberbürgermeister ist seiner SPD und dem bürgerlich-linken Milieu nach wie vor verbunden – konfrontiert dieses Lager aber mit ein paar politischen Lebenslügen. weiter bei WELT

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Damit „blamierte sich die AfD“ gestern

Nur wenige Besucher tummeln sich am „Familientag“ auf dem Wiesn-Gelände. Die Fahrgeschäfte stehen still und in den Buden warten die Schausteller vergebens auf zahlende Kunden. Auch beim „Hau den Lukas“-Stand ein paar Meter weiter ist es leer.
„Am Montag war der schlechteste Tag meines Arbeitslebens“, sagt Micha Sachs und zieht lange an seiner Zigarette. Er habe nur die Hälfte des erwarteten Umsatzes verdient – nur wenige Menschen wollten den Hammer schwingen und ihre Kräfte testen. „Und dabei war es doch trocken!“, sagt der 47-Jährige und schüttelt ratlos den Kopf. Warum am Montag so wenige Besucher kamen, kann er nur spekulieren: „Das könnte an strengen Kontrollen an den Besuchereingängen liegen. Das wirkt abschreckend. Aber wer weiß das schon.“

weiter bei FOCUS

Und das schrieb der Focus gestern: Den Rest des Beitrags lesen »

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Weidel zur Pressekampagne

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Selbsthass und Fremdenliebe

Wenn die Geschichte des Westens geschrieben wird, wird sie lauten: Sie erzogen sich dazu, sich selber zu hassen und am anderen zu lieben, was sie an sich selber hassen. Von einer ziemlich einheitlichen Basis ausgehend, akzeptieren Menschen im Westen Werte des Auslandes, die sie zu Hause ablehnen würden. Dies zeigt sich besonders merkwürdig und widersprüchlich unter denen, die sich als „links“ oder „liberal“ betrachten und dann aber Bewegungen, Staatschefs, Ideologien und Religionen, die nachweislich intolerant bzw. rechtsextrem sind, gutheißen. So äußerte etwa die amerikanische Philosophin und Gender-Theoretikerin Judith Butler im Jahr 2006, dass es extrem wichtig sei „die Hamas (und) Hisbollah als soziale Bewegungen, die fortschrittlich, links und Teil der globalen Linken sind, zu verstehen.“ weiter bei Jüdische Rundschau

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7500 Lebensschützer demonstrierten

Friedlich und nahezu störungsfrei verlief der 13. „Marsch für das Leben“ am 16. September in Berlin. Nach Angaben des Bundesverbandes Lebensrecht, einem Zusammenschluss von 13 Organisationen, beteiligten sich an der überparteilichen und ökumenischen Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude 7.500 Personen – ebenso viele wie im Vorjahr. Der Zug durch das Regierungsviertel stand unter dem Motto „Die Schwächsten schützen. Ja zu jedem Kind. Selektion und Abtreibung beenden“. Zu einer Gegendemonstration hatte ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aufgerufen. Darunter waren Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen, der Partei „Die Linke“ sowie der SPD. Die Gegenaktion wurde unter anderen vom Regierenden Bürgermeister Berlins, Michael Müller (SPD), sowie dem Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen), unterstützt. weiter bei IDEA

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