Archiv für die Kategorie Klima

Brennen für den Klimaschutz

Von Dirk Maxeiner

Dämmfassaden, die Feuer fangen, sind zu einer massiven Bedrohung geworden. Das ist spätestens seit dem Hochhausbrand von London mit 80 Toten einer breiten Öffentlichkeit klar geworden. Doch auch in Deutschland gab es bereits ein Dutzend Tote, weil meist mit Styropor gedämmte Fassaden wie ein Brandbeschleuniger wirkten. Während in Großbritannien politische und gesetzliche Konsequenzen gezogen werden, sitzt die deutsche Politik das Problem einfach aus. Alle Warnungen von Feuerwehren und Fachleuten werden in den Wind geschlagen, weil das vorgebliche Ziel des „Klimaschutzes“ offenbar höher bewertet wird als Menschenleben. Mehr auf der Achse …

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Kälterekord in Grönland

Die grösste Insel der Welt verzeichnete laut DMI mit –33 Grad Celsius die kälteste Juli-Temperatur, die in der nördlichen Hemisphäre je gemessen wurde (bisheriger Rekord –30,7 Grad). Gleichzeitig ist die Eisdecke auf fast ganz Grönland prächtig gewachsen. Paradiesische Verhältnisse für unsere leidenden Hitzeverächter also, die davon jedoch nichts erfahren haben.

Die meisten Journalisten und Medienangestellten sind Aktiv- oder Passivmitglieder der rot-grünen Klimakirche, der neuen Religion der postchristlichen westlichen Welt. Sie handeln wie Fromme immer handeln: Sie anerkennen nur Dinge, die mit den Dogmen ihres Glaubens konform gehen; was diesen widerspricht, wird übergangen. So vermeldeten die Medien neulich wie ein einziger Chor, dass der Rhonegletscher «zehn Zentimeter täglich» schmelze.

Von Grönland dagegen kein Wort. Warum? Das klirrende Eis- und Kältephänomen dürfte es nicht mehr geben. Es stellt die Zentralprophezeiung von der kontinuierlichen, selbst verschuldeten und letztlich tödlichen Erderwärmung infrage.

Bericht bei Basler Zeitung

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Kardinal Meisner verstorben

Deutschlands letzter katholischer Kardinal ist friedlich während seines Urlaubs eingeschlafen. Joachim Meisner wurde 83 Jahre. Während seiner Zeit als Kölner Erzbischof von 1989 bis 2014 war der Vertraute von Papst Johannes Paul und Papst Benedikt wegen seines Bekenntnisses zum katholischen Glauben unzähligen Schmähungen und Beleidigungen ausgesetzt und wurde insbesondere im Karneval zur Zielscheibe des im Rheinland als „Humor“ verpackten Hasses der linken Meinungsmafia. Dabei bewahrte der Kardinal einen feinen Humor, der seinen Feinden allerdings verschlossen blieb. So eröffnete er die Sammlung für einen karitativen Zweck mit den Worten: „Allen, die etwas geben: Vielen Dank! Und den anderen: Vergelt´s Gott“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grenfell-Tower, Asbest, Fukushima – einige unbequeme Vergleiche

Von Dirk Maxeiner

Die Zahl der Toten und für tot gehaltenen Vermissten ist nach dem Brand im Grenfell-Tower-Hochhaus in London – Stand 19. Juni – auf 79 gestiegen. Es ist inzwischen klar, dass die aus Klimaschutzgründen angebrachte Fassadendämmung dabei wie ein Brandbeschleuniger wirkte. Es ist auch eine Tatsache, dass in Deutschland ebenfalls aufgrund sich rasend ausbreitender Dämmstoff-Brände Menschen gestorben sind. Es ist ferner belegt, dass es nur glücklichen Umständen zu verdanken ist, dass bisher nicht mehr passiert ist. Die Feuerwehren warnen seit langem. Das wurde auf der „Achse“ unlängst ausführlich hier beschrieben.

Angesichts dieser Sachlage ist die politische und mediale Reaktion auf ein Hochrisiko, das viele tausend Menschen bedroht, überaus erstaunlich. Schulterzuckend wird beispielsweise in der „tagesschau“ gemeldet, „dass sich die Flammen über die Fassadendämmung rasch ausbreiten konnten“. Der Ruf nach irgendwelchen Konsequenzen auch hierzulande aber bleibt weitgehend aus. Statt dessen wird das Problem auf illegale oder schlampige Bauausführung verlegt: „Die Gebäudeverkleidung war möglicherweise verboten.“ Der Subtext solcher Analysen lautet: „Bei uns kann das nicht passieren.“ Ganz so, als ob bei uns nicht geschlampt und beschissen wird, ich empfehle einen Abstecher zum BER. Mehr auf der Achse …

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Hilfe, das Wolkenkuckucksheim geht unter!

Von Günter Ederer

Er hat es wirklich getan. Er hat es gewagt, das Abkommen zu kündigen, das 195 Staaten, also fast alle, die auf einer Landkarte noch zu finden sind, zur Rettung der Welt beschlossen haben: Trump hat das Pariser Klimaabkommen gekündigt, in dem sich die Regierungen und die von ihnen bezahlten „Wissenschaftler“ verpflichten, die Erwärmung der Erde bis zum Ende des Jahrtausends möglichst auf 1,5 Grad zu beschränken. Und nun macht da einer nicht mehr mit: Donald J. Trump, gewählter Präsident der Vereinigten Staaten. Welch ein Frevel. Seither sind fast alle Medien in eine Hyperventilierung mit Schnappatmung verfallen.

Sie sehen sich jetzt in der Pflicht, unseren Planeten trotz des unverantwortlichen Wüterichs in Washington doch noch zu retten. Seither sitze ich vor dem Fernseher und warte auf die Wörter „Pariser Klimagipfel“, „Erderwärmung“, „Klimakatastrophe“ und „Klimaleugner“. Wenn einmal eine Stunde vergeht und diese Vokabeln wurden nicht benutzt, habe ich schon Entzugserscheinungen. Mehr auf der Achse …

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Klimatokratie

Die Maya, ein mittelamerikanisches Indianervolk, das in der frühen Neuzeit wegen anhaltender Dürre infolge Temperatur­anstiegs unterging, huldigten mit Fleiss und Akribie dem Sonnengott. Ich habe keine Ahnung, wie die Maya ihre Gottheit nannten, aber sie opferten ihr lebende Tiere und Menschen, weil ihnen ihre Medizinmänner erzählten, nur so sei der Zorn der Sonne zu besänftigen. Die armen Maya wussten nicht, ob ihre ­Opfer dem Gott gefallen würden, aber sie ­opferten und huldigten ihm bis in den Untergang. Es wäre vermutlich schlauer gewesen, sie hätten ihre Ressourcen in eine Reform der landwirtschaftlichen Anbaumethoden investiert. Wir sind heute wieder an einem ähnlichen Punkt. Die Sonne ist böse geworden und heizt die Atmosphäre auf. weiter bei WELTWOCHE

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Ein Fachmann an Frau Merkel

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