Archiv für die Kategorie Journalismus

Antisemitismus im SPIEGEL

Sind deutsche Abgeordnete, die sich gegen Antisemitismus einsetzen, alle gekauft? Und sind jüdische Interessenvertreter nur Handlanger des Mossad?

Ein Artikel im neuen „Spiegel“ sorgt unter Politikern und Publizisten für Kritik. „Diese Unterstellung von Korruption ist ungeheuerlich und fernab jeder Realität“, meint FDP-Außenexperte Frank Müller-Rosentritt. „Ich bin entsetzt“, sagt die Filmemacherin Esther Schapira, der Artikel sei „das Gegenteil von seriösem Journalismus“. weiter bei BILD

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Nächster „Nazi“: Harald Schmidt

Dafür, dass die „Junge Freiheit“ gleich einen Artikel daraus macht, kann er nichts. Harald Schmidt, Komiker und Satiriker der ersten Stunde, hat dem österreichischen ORF ein Interview gegeben, das am heutigen Donnerstag gesendet wird, und das hat es durchaus in sich: „Heute würde ich mir sehr genau überlegen, was ich auf einer Bühne mache.“ Und: „Mit den heutigen Maßstäben, auch der Political Correctness, der Sprachpolizei und des linksliberalen Mainstreams, hätte ich meine Show nach einer Woche abgenommen bekommen.“ weiter bei FAZ

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BILD fälscht Herkunft

„Vier deutsche Urlauber festgenommen“ titelt BILD. Framing von Feinsten, soll es doch suggerieren, dass nicht nur Migranten grausame Gruppenvergewaltigungen begehen. In diesem Fall an einer jungen deutschen Urlauberin.

In Deutschland ist es bereits Tradition, sich in der Auslandspresse zu informieren, wenn man zweifelt. Das haben schon unsere Väter und Großväter so gemacht. In diesem Fall findet sich die Wahrheit im spanischen Diario de Mallorca. Die Guardia Civil berichtet wahrheitsgemäß:

Los sospechosos son alemanes de origen turco.

Deutsche türkischer Herkunft. Im deutschen Volksmund auch Türken genannt. Schnell sind auch die Nutznießer der Fakenews auf der Bildfläche. Eine Schlepperhilfsorganisation verbreitet diese Anzeige mit hinzugefügten, frei erfundenen deutschen Namen – anstelle der bekannten Namen der Täter:
– Serhat K., 23 Jahre
– Azad K., 22 Jahre
– Yakub, 21 Jahre
– Baran D., 19 Jahre

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Vorschau auf die Weltwoche

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Dunja Hayali erreicht einen Höhepunkt

Schon öfter verschaffte sich Dunja Hayali per Facebook Luft, schon öfter wies die oft selbst beschimpfte und bedrohte Moderatorin online auf die Gefahren von rechts hin. Nun aber erreicht ihre Wut einen vorläufigen Höhepunkt: „Ich habe keinen Bock mehr“, ließ die 45-Jährige auf ihrer Facebook-Seite wissen.

weiter bei FOCUS, wo weitere Stilblüten des Qualitätsjournalismus („intelligente Tirade“) zum Schmunzeln einladen.

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„Konzertkritik“ sorgt für Kopfschütteln

Das Niveau des „Kulturteils“ der TZ erreicht einen neuen Tiefstand. Vom Konzert eines Künstlers, der Millionen begeistert und in einem ausverkauften Stadion – nicht zum ersten Mal – auftritt, erwartet der Leser einen Bericht des Geschehens auf und vor der Bühne.  Dieser Teil aber fehlt im recht ausführlichen Artikel über Andreas Gaballier in München. Stattdessen müht sich der Qualitätsjournalist mit der Glut des linken Eiferers, das Haar in der Suppe zu finden. Und da offenbar nicht im Stadion, dann eben davor. Einziger Punkt des ganzseitigen Berichts im „Kulturteil“: Die Bekleidung der anreisenden Fans entspricht nicht dem Preisniveau der Münchner Schickeria. Aber lesen Sie selbst diese traurige Beispiel journalistischer Verblödung aus ideologischem Wahn: „Andreas Gabalier im Münchner Olympiastadion

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Das große Schweigen

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