Archiv für die Kategorie Journalismus

Ein sterbender STERN

Am fatalsten jedoch dürfte die Falle sein, in die der Stern wie die meisten der sogenannten Qualitätszeitungen und -zeitschriften in Deutschland mittlerweile getappt ist. Zeithistoriker werden später untersuchen können, wie in den Kanzlerjahren Angela Merkels eigentümliche Formen eines Bekennerjournalismus entstanden sind, dessen Berichterstattung mehr von moralischer Haltung denn von scharfsichtiger Realitätsbeobachtung geprägt ist.

Bericht bei Tagespost

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Die Schieflage des Journalismus

Schlägt das Journalistenherz links? Allerdings, sagt Christian Hoffmann. Der Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig plädiert dafür, die Schlagseite der Branche endlich anzuerkennen. Die richtigen Aktivisten kämen jetzt erst in den Redaktionen an. weiter bei NZZ

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Reitschuster wehrt sich

Sozialisten verstanden sich von jeher auf die hohe Kunst des Diskreditierens und Zersetzens. Nach dem Zerfall von DDR und Sowjetunion ließ aber auch dieses Handwerk nach. So ist in Moskau legendär, wie ein russischer Geheimdienst den französischen Botschafter mit heimlich geschossenen Bett-Aufnahmen mit seiner russischen Liebhaberin erpressen wollte. Der antwortete erfreut: „Oh, schicken Sie das bitte meiner Frau nach Paris, die wird sich freuen, dann hat sie den Beweis, dass ich im Bett nichts verlernt habe, fernab von ihr in Russland“. Die Gesichter der Möchtegern-Erpresser und Geheimdienstler in diesem Moment hätte ich gerne gesehen. weiter bei Reitschuster

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WDR verbessert Selbstzensur

Die TV-Talkshow „Die letzte Instanz“ hat Konsequenzen: Der WDR richtet eine Arbeitsgruppe ein, die den Sender und seine Formate „noch diverser“ machen soll. Im Netz bot derweil Moderatorin Enissa Amani ein Alternativprogramm. weiter bei WELT

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Späte Erkenntnis: Trump war besser

Wer verstehen will, warum in den USA 23,54 Millionen Menschen geimpft sind und in Deutschland nur 1,99 Millionen Menschen, muss sich mit den Ambitionen der Staaten und der Geschwindigkeit ihrer jeweiligen Impfprogramme befassen. Erst im Vergleich zwischen US-Regierung und EU-Kommission wird das Ausmaß des europäischen Versagens deutlich. weiter bei FOCUS

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BILD klagt auf Akteneinsicht

Es ist der größte Krimi der EU-Geschichte: die katastrophal schief gelaufene Impfstoff-Bestellung der EU im Kampf gegen die Jahrhundert-Seuche Corona.
Und die Frage: WER hat uns das eingebrockt? Im Zentrum drei Macht-Frauen:
► Kanzlerin Angela Merkel (schob die Verantwortung für den Einkauf nach Brüssel ab).
► EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (delegierte den Impfstoff-Einkauf).
► EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides (sieht „keine Fehler“).

weiter bei BILD

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Wer Schnee sieht, ist ein Klimaleugner

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
01.04.2000, 13.43 Uhr

mehr Qualitätswissenschaft bei SPIEGEL

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Nordkurier besteht auf Pressefreiheit

Aktuell wünschen sich in sozialen Netzwerken – vor allem bei Twitter – allerhand Menschen, die für sich reklamieren, Journalist*Innen oder anderweitig mit besonderem Durchblick ausgestattet zu sein, das Ende des Nordkurier und dessen Chefredakteurs allgemein und speziell die umgehende Kaltstellung der Textchefin Simone Schamann. Sie tun das öffentlich auf Twitter und hinterrücks durch „Meldung” beim Arbeitgeber. weiter bei Nordkurier

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Wunder der Bergwelt: Alpenprawda-Prantl kritisiert seine Kanzlerin

Heribert Prantl: Ich habe nicht Angst um mich. Ich habe Angst um unsere Grundrechte. Ich bin besorgt. Die Grundrechte sind das Schönste und Beste und Wichtigste, was wir in unserem Staat haben. Ich habe das Gefühl, dass sie in der Pandemie kleingemacht oder bisweilen beiseitegeschoben werden. Ich habe die Sorge, dass wir die Grundrechte opfern, um so vermeintlich der Pandemie Herr zu werden. Das Wesen der Grundrechte ist jedoch, dass sie gerade in einer Krise gelten müssen. Deswegen heißen sie Grundrechte. Sie sind die Leuchttürme, die in der Demokratie leuchten.  weiter bei Berliner Zeitung

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WDR stolpert über eigene Stricke

Am vergangenen Freitag wurde die Sendung wiederholt ausgestrahlt und ist nun der Grund für eine Empörungswelle unter Twitter-Usern und Zuschauern.

Auf der Social-Media-Plattform warfen sie den Gästen vor, „empathielos“, „unkritisch“ und „naiv“ mit dem Thema Alltagsrassismus umgegangen zu sein und rassistische Begriffe verteidigt zu haben. Auch der Umstand, dass zu einer Diskussion über Rassismus ausschließlich weiße Gäste in die Talkrunde eingeladen worden waren, wurde heftig kritisiert. weiter bei BILD

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Ausgestoßene der Woche

Boris Reitschuster, Anabel Schunke und Indubio
Die erste Ausgestoßene der Woche ist Fatina Keilani. Am 15. Januar veröffentlichte die Juristin und Tagesspiegel-Redakteurin den Beitrag „Wenn Weiß-Sein zum Makel gemacht wird“. Darin setzte sie sich kritisch mit der Art „wie antirassistisches Engagement derzeit läuft“ auseinander. Der aktuelle „Kampf gegen Rassismus“ nütze vor allem denen, die damit ihr Auskommen sichern, so die These der Autorin, während er „die vielen anderen, die von Rassismus betroffen sind, nicht weiterbringt, sondern im Gegenteil verhindert, dass Menschen unbefangen mit ihnen umgehen können, weil sie immer befürchten müssen, gleich wieder in eine Falle zu laufen.“ weiter bei Achgut

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Darf man mit Frau Schunke reden?

Vergangene Woche gab es fast nur ein Thema: Clubhouse. Eine neuartige Social-Media-App, die ihren Usern die Möglichkeit gibt, virtuelle Räume zu erstellen, in denen ausnahmslos live und via Audiofunktion diskutiert wird. Keine Likes, keine schriftliche Kommentarfunktion und keine privaten Messages. Dafür erwartet den Nutzer die Möglichkeit einer unkomplizierten, losen Zusammenkunft zu verschiedensten Themen – von Tinder-Dating über Immobilien-Tipps bis hin zu politischen und journalistischen Diskussionen. weiter bei WELTWOCHE (Schweiz)

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Ein Mob von Aktivisten

Ein Mob von Aktivisten, Pöblern und selbst ernannten Rassekundlern fordert nach kritischen Beiträgen den Kopf einer „Tagesspiegel“-Redakteurin. Mit dabei: Verdeckt agierende Presse-Mitarbeiter von Abgeordneten der Grünen und der Linken. weiter bei WELT

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GEZ-Sender aufgepasst!

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Kinder gehen vor die Hunde

Von Birgit Kelle

Wer dachte, mit Sendungen wie „Frauentausch“ oder „Promi-Big-Brother“ sei der Tiefpunkt deutscher Fernsehformate bereits erreicht, hat die Rechnung ohne RTL gemacht. Am Sonntag eroberte sich dort das neue Format „Train your baby like a dog – Die Hund-Kind-Methode“ die niederste Stufe auf der nach unten offenen Fremdschämskala. Das Konzept ist einfach erklärt, eine Hunde-Trainerin darf an die Kinder ran, weil „Säugetierehirne eben gleich funktionieren“. Das renitente Kind kommt auf die (Hunde)-Decke und zur Belohnung für richtiges Verhalten gibt es Leckerlis, dazwischen auch Erziehungsbinsenweisheiten. weiter bei Die Tagespost

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