Archiv für Februar 2016

Pegida heute wieder mit Bachmann

Wie Lutz Bachmann am Wochenende angekündigt hat, wird er heute wieder bei Pegida in Dresden dabei sein.

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Antifa droht offen mit Mord

„Wir rufen dazu auf, mit allen Mitteln und auf allen Ebenen, gemeinsam und solidarisch die Räumungen zu verhindern. Lasst uns die Bedrohung umdrehen und in eine Bedrohung für den Staat wenden!“, zitiert der „Berliner Kurier“ eine Erklärung der linksextremen Gruppe „Rigaer94“ im Netz. Sie befürchten, dass die Polizei sie aus besetzen Häusern vertreibt und wollen sich dagegen wehren – allerdings wohl mit aller Gewalt: „Bei Räumung: Eine Million Sachschaden und Henkel im Kofferraum“, heißt es. Bericht bei FOCUS

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Blondie heißt jetzt Idefix

Auch nach einigen Jahren weiß man nicht, ob dieser Text ernst gemeint war. Möglich wäre es durchaus, im Klima allgemeiner Nazi-Hysterie:

Nun gut, dass die Geschichten von Asterix und Obelix oft sehr lustig sind, kann wohl niemand ernsthaft bestreiten. Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch die Frage, ob die Recken des kleinen gallischen Dorfs allein dadurch zu regelrechten Ikonen europäischer Kultur geworden sind.

Einiges spricht dafür, dass ihr Erfolg auch deshalb so nachhaltig ist, weil ihre Botschaft in spielerischer Form alte Sehnsüchte wachruft, die in tiefsten Schichten des europäischen kollektiven Bewusstseins vergraben zu sein schienen.

In seiner Studie „Der arische Mythos“ hat der französische Kulturhistoriker Léon Poliakov darauf hingewiesen, dass die Asterix-Comics in trivialisierter Form jenes Ideal von der reinen, unverbildeten Rasse aufnehmen, das einst keineswegs nur in Deutschland verbreitet war und nicht erst durch den Nationalsozialismus in die Welt gekommen ist.

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Refugees nicht welcome hier

Dem linken Wohnprojekt droht kulturelle Bereicherung

Rund 150 Anhänger der linken Szene haben in Berlin am Mittwoch gegen eine geplante Asylunterkunft im Bezirk Neukölln demonstriert. Auf dem anvisierten Baugelände befindet sich seit 2010 die von rund 20 Personen bewohnte Wagenburg „Schwarzer Kanal“. Die Linksextremisten hatten in der Vergangenheit immer wieder zur Solidarität mit „Geflüchteten“ aufgerufen, wollen aber dem geplanten Asylbewerberheim nicht weichen. Während der Kundgebung vor dem Neuköllner Rathaus forderten die Demonstranten nun statt dessen den Erhalt des „Sozial- und Kulturprojekts“ sowie „Wohnungen für alle“. In einer Mitteilung schrieben die Linksextremisten die Wagenburg sei ein „queerer Space mit mehrheitlich Geflüchteten, Migrant_innen, Schwarze Menschen, Rrom_nja und Menschen of Color, die versuchen zusammen ein selbst bestimmtes Leben zu führen“. Basis des Zusammenlebens sei der „kompromißlose Kampf gegen jegliche Form von Gewalt und Machtausübung, so wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Inter*Trans* und Homo-Diskriminierungen.“ Bericht in der JF

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Neusprech 2016

Von Claudio Casula

In einem Land, in dem man einst den Begriff Sonderbehandlung für Massenmord ersann, und in einer Zeit, in der die epidemische Ausbreitung von Terror, Zerstörung und Anarchie durch den Aufstieg radikalislamischer Gruppen geschmeidig als Arabischer Frühling durch die Medienlandschaft gleiten konnte, ist es ratsam, sich mit dem Neusprech unserer Zeit zu arrangieren. Nicht, dass Ihnen etwas herausrutscht, was Ihnen als falsche Gesinnung ausgelegt wird und Sie im hellen Deutschland zum Paria macht. Unbedacht´ Wort versenkt das Schiff noch im Port! Weiter hier…

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Biedenkopf im Interview – mit Abstimmung

Der CDU-Vordenker Kurt Biedenkopf sieht den Westen in einer Entgrenzungskrise. Ein Gespräch über die Knechtschaft des Wirtschaftswachstums, die Vernunft des Gottesglaubens und allzu empathische Politik.

Zum Interview mit dem früheren sächsischen Ministerpräsidenten – mit Online Abstimmmung zur Flüchtlingspolitik

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Mob ist eben doch nicht gleich Mob

Von Thomas Rietzschel

Wie viele Menschen müssen gemeinsam randalieren, damit ein „Mob“ zustande kommt? Gar nicht so viele, wie besorgte Politiker und ihre öffentlich-rechtlichen Assistenten jüngst herausgefunden haben. Obwohl es kaum 100 Demonstranten waren, die am 18. Januar im sächsischen Clausnitz einen Flüchtlingstransport mit lautstarker Ablehnung aufhielten, bestand sofort Einigkeit darüber, dass dies der „Mob“ gewesen ist. Laut Wikipedia die „eine sich zusammenrottende Menge mit überwiegend niedrigem Bildungs- und Sozialniveau“.

Zwei Tage darauf genügten ARD und ZDF sogar 20 bis 25 Angetrunkene, die den Brand einer leerstehenden Flüchtlingsunterkunft in Bautzen bejubelten, um abermals den „pöbelnden Mob“ auszumachen. Nun, eine Wochen später, am 25. Februar 2016, haben etwa ebenso viele Männer, 25 bis 30 Migranten, im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof Jagd auf drei minderjährige Mädchen gemacht. Zunächst waren es zwei Afghanen, die die Schülerinnen verfolgten und filmten, um dann mit dem Versand der Videos weitere Unterstützung heranzuholen. Diese „zusammengerottete Menge“ hat dann ihre Opfer zwei Stunden lang vor sich hergetrieben, verbal attackiert, eingeschüchtert und bedroht. Weiter hier…

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