Archiv für die Kategorie Political Correctness

Heinrich Heine wegen „Hassrede“ zensiert

Im „Land der Dichter und Denker“ geraten jetzt auch deutsche Klassiker ins Visier der Zensoren. Zumindest auf Facebook, der weltweit größten Internetplattform.
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Tonhalle: Kein Ort für deutsche Lieder

Volksmusik-Urgestein Heino will mit seiner Tournee „Heino goes Klassik – Ein deutscher Liederabend“ in 18 Städten auftreten. Doch die Düsseldorfer Tonhalle stellt sich quer und wirft dem Sänger vor, den Titel „fachlich und politisch nicht korrekt“ gewählt zu haben.
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Nächster Rassist: Sarah Wagenknecht

Movassat hatte am Mittwoch Passagen aus Wagenknechts Buch auf Twitter veröffentlicht. Er warf Wagenknecht unter anderem Rassismus vor und bezog sich dabei auf folgenden Satz: „Die Identitätspolitik läuft darauf hinaus, das Augenmerk auf immer kleinere und immer skurrilere Minderheiten zu richten, die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden und aus der sie Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein.“

Bericht bei WELT

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Mohammed aus Dantes Hölle entlassen

In der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ äußert sich der Historiker Christophe de Voogd, der an der Elite-Universität Sciences Po in Paris und Brüssel lehrt, kritisch über den jüngsten Versuch, klassische Literatur zu zensieren. Dabei geht es um die neue niederländische Übersetzung beziehungsweise Adaptation der „Hölle“ von Dante, bei der der Verweis auf den Propheten Mohammed gestrichen wurde, „um nicht unnötig zu verletzen“.
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Pariser Museen werden verblödet

Pariser Museen wie der Louvre haben die römischen Ziffern zur Kennzeichnung von Jahrhunderten, das Musée Carnavalet hat sie auch bei den Herrschernamen abgeschafft. Dass dies eine „egalitaristische Katastrophe“ und ein kultureller Rückschritt ist, befürchtet eine Literaturwissenschaftlerin im Causeur.  weiter bei Tichys Einblick

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Reitschuster gesperrt

Der Youtube-Kanal des auch aus der Bundespressekonferenz bekannten Journalisten Boris Reitschuster wurde für eine Woche gesperrt, nachdem er von der Corona-Demo in Stuttgart berichtet hat und dort verschiedene Interviews führte. Diese unverhohlene Zensur erinnert ihn an seine Zeit in Moskau und ist eine Schande für unsere Demokratie. So etwas kann früher oder später jeden von uns treffen – es ist nur eine Frage der Zeit. Deshalb stellen wir Boris Reitschuster hier diesen Platz zur Verfügung. Andere Medien üben sich derweil schadenfroh im „Silent Treatment“. Kollegiale Solidarität? Weitgehend Fehlanzeige. Hier sein Bericht:

weiter bei achgut

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Nächster Nazi: J.S. Bach

Klare Belege für eine antijüdische Haltung des Komponisten Bach finden sich nicht. Zudem ist die längst historische Bach-Renaissance von dem getauften Juden Felix Mendelssohn ausgegangen, der sich nie an diesen „Turbae“-Chören störte.
Gleichwohl verklärten die Nazis gerade die beiden Bach-Passionen zu wahren „Entjudungs-Hymnen“. So hat also auch die Johannes-Passion am Karfreitag ihr ganz besonderes zeithistorisches Kreuz zu tragen.

Gleichwohl titelt die WELT: Oratorium mit Nazi-Hintergrund

Merke: Wer das Evangelium zitiert, ist Nazi.

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„Eine unreflektierte Kindheitserinnerung“

Das Wort „Indianer“ darf man nicht mehr sagen. Es ist verpönt. Zumindest wenn es nach dem Willen einer (nach meiner Meinung) verstörten Sprach-Polizei geht! Erst verhunzen sie unsere schöne Sprache mit dem angeblich geschlechtergerechten Gender-Deutsch und Wort-Ungetümen mit Doppelpunkten, Binde- und Unterstrichen.
Jetzt wollen sie uns Worte, die seit Jahrzehnten benutzt werden, einfach verbieten.

Kommentar bei BILD

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Generation Beleidigt

Wir sollten wagen, uns als „rassistisch“ und „islamophob“ diffamieren zu lassen – wenn wir vor den Gefahren des Islamismus und der Identitätspolitik warnen. So die französische Linke Caroline Fourest. Sie kritisiert die „politische Korrektheit“ und den „grassierenden Anti-Rassismus“. Und sie hat auch eine Lösung. weiter bei Emma

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Keine Fakultät für Denunzianten

Die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat dem Druck standgehalten, den der AStA und eine Gruppe, die sich „Kritische Mediziner*innen“ nennt, aufgebaut haben, um einen Professor, der sich in seinem außeruniversitären Engagement für den Lebensschutz einsetzt, von ihrer alma mater zu vertreiben. Damit hat die Fakultät nicht nur dem Mediziner und Autor dieser Zeitung, Paul Cullen, Gerechtigkeit widerfahren lassen. Sie hat auch den Studierenden einen Gefallen getan. weiter bei Tichys Einblick

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Kölner SPD will Wähler loswerden

In Köln ist die SPD noch stark. Viel zu stark, finden die Jusos. Um Wähler los zu werden, greifen sie jetzt das Allerheiligste der Kölner an: Den Karneval.

Die Kölner Jusos fordern eine Verbannung von Indianerkostümen und Co. an Karneval. Mit ihrem Beschluss „Rassismus raus aus dem Karneval“ wollen sie die Debatte rund um Rassismus in der „fünften Jahreszeit“ anheizen.
Kölner Jusos fordern Verbannung von ethnischen Kostümen
Auch Namen von Karnevalsgesellschaften sollen überdacht werden
Beschluss soll im Kölner SPD-Parteitag besprochen werden.

weiter bei EXPRESS

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Auch französische Unis befallen

Verkappter Aktivismus, Pseudowissenschaft und moralische Unterstützung für Islamisten: Die französischen Universitäten sind mit Tendenzen konfrontiert, wie man sie aus den USA kennt. Die Soziologin Nathalie Heinich erklärt, warum sie eine Durchleuchtung der Hochschulen begrüsst. weiter bei NZZ

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Dr Maaßen im Gespräch

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Freispruch für kritischen Wissenschaftler

Der Kasseler Biologieprofessor Ulrich Kutschera hatte homosexuelle Beziehungen mit Kindesmissbrauch in Zusammenhang gebracht. Daraufhin hatten im Jahr 2017 mehrere Menschen – darunter Homosexuelle – den Professor der Uni Kassel angezeigt. Nun wurde Kutschera im Berufungsprozess freigesprochen, wie auch die »Hessenschau« berichtet. weiter bei SPIEGEL

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