Archiv für die Kategorie Political Correctness

Heilige 3 Könige ausgesperrt

„Die Holzfigur des Melchior ist etwa mit seinen dicken Lippen und der unförmigen Statur aus heutiger Sicht eindeutig als rassistisch anzusehen“, sagte Gohl. Dies könne und wolle die Gemeinde so nicht stehen lassen. Stattdessen soll in diesem Jahr die Weihnachtsgeschichte nach Lukas erzählt werden, in der die Heiligen Drei Könige nicht vorkommen.

Bericht bei BILD

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Das Sprachregime

Die real praktizierte öffentliche Sprache in diesem unserem Lande ist zu einem Gängelband des Denkens, Wahrnehmens und Fühlens geworden. Das ist eine der Kernaussagen eines höchst lesenswerten, zugleich intellektuell anspruchsvollen Buches von Michael Esders. weiter bei Tichys Einblick

Ein Kommentar

Was war mit Tichy?

In der vergangenen Woche geriet der erregungsaffine Teil der deutschen Medien wegen eines Satzes in der Printausgabe von „Tichys Einblick“ in Erregung. Der Satz bezog sich auf die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, er war nicht gut und zielte auf das Private. Sein Kaliber lag ein gutes Stück unter „Nazischlampe“ (der NDR über Alice Weidel), unter „Polizisten auf den Müll“ (die taz über Polizeibeamte) und auch unter „fick dich, Opa“ (der ZDF-Zuarbeiter Jan Böhmermann über Horst Seehofer). weiter bei Tichys Einblick

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Der Sonntagsfahrer: Die schwarze Liste

Von Dirk Maxeiner

Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt will das Bewusstsein der Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst erweitern. Das ließe sich problemlos mit einer regelmäßigen Zuteilung von Cannabis erreichen. Stattdessen gibt der Justizsenator eine Broschüre heraus, die man leider nicht rauchen kann. Sie trägt den Titel: „Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“. Darin enthalten sind zahlreiche das Bewusstsein erweiternde Vorschläge, so sind „Ausländer“ ab sofort „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“, und „Menschen mit Migrationshintergrund“ verwandeln sich in „Menschen mit internationaler Geschichte“. In dieser Kolumne, die ja dem Sonntagsausflug gewidmet ist, soll es allerdings um „Schwarzfahren“ gehen, das in Berlin ab sofort nur noch als „Fahren ohne gültigen Fahrschein“, stattfinden soll. Mehr auf der Achse …

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Das Gute-Witze-Gesetz

Von Bernd Fischer

Ein erneuter Witzeskandal erschüttert die Republik. Christian Lindner verabschiedete seine scheidende Generalsekretärin Linda Teuteberg auf dem Bundesparteitag mit den Worten: „Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300 Mal (…) den Tag zusammen begonnen haben.“ Diese lustige Bemerkung wurde in Wokeness-Kreisen als eine sexistische Herabwürdigung von Frau Teuteberg empfunden; von Altherrenwitzen war die Rede. Dabei bestritt Lindner, dass die Bemerkung überhaupt als Witz gemeint war, da seine Arbeitstage tatsächlich mit einem Telefonat mit Frau Teuteberg begannen. Allerdings lachte eine Reihe von Anwesenden, was eher die These stützt, dass es sich doch um einen Witz gehandelt hat. Das politische Berlin ist jedenfalls aufgeschreckt und wird nun aktiv. Jetzt ist buchstäblich Schluss mit lustig! Mehr auf der Achse …

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Berliner Schnauze war gestern

Die Landesbediensteten Berlins müssen jetzt noch mehr aufpassen, was sie sagen. Bereits jetzt müssen sie sich an die Regeln halten, nach der die Verwaltung offiziell spricht („Radfahrende“, „Zu Fuß Gehende“, „Verkehrsteilnehmende“ etc.). Denn nach Meinung des rot-rot-grünen Senats ermöglicht das generische Maskulinum – also die verallgemeinernde männliche Form – keine geschlechtergerechte Ansprache. Kürzlich nun hat der Senat einen Leitfaden für „Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“ ausgearbeitet. weiter bei Berliner Zeitung

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Zigeuner wollen wieder Zigeuner sein dürfen


Quelle: Mimikama

Was übrigens jeder wusste, der Zigeuner persönlich kennt. Die selbsternannten Rassismus- und Sprachpolizisten im grünen Elfenbeinturm konnten das daher natürlich nicht wissen.

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Das Oscar kriegt neue Regeln

Die Academy des Filmpreises Oscar trifft eine historische Entscheidung und ändert die Regeln für die Sparte „Bester Film“. Gefordert wird fortan mehr Diversität in den Geschlechterrollen, auch Minderheiten sollen stärker repräsentiert werden – sonst keine Nominierung. weiter bei WELT

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Ganz, ganz schlimm: Völkerball

Kanadische Wissenschaftler üben in einer neuen Studie harte Kritik am verbreiteten Spiel Völkerball. Es sei gleichzusetzen mit „legalisiertem Mobbing“. Stärkere Schüler würden das Spiel nutzen, um schwächere Klassenkameraden zu demütigen. weiter bei WELT

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Kündigung wegen Demo

Mit einer hemdsärmeligen Kündigung für eine Teilnehmerin der Berliner Corona-Proteste am Wochenende sorgt ein Seniorenheim nördlich von Hamburg für Furore. Das „Haus Itzstedt“ hat eine Mitarbeiterin fristlos rausgeworfen, nachdem sie am Montag einen Corona-Test verweigert hatte. Die Einrichtung mit Platz für 65 alte Menschen steht plötzlich im Zentrum eines gesellschaftlichen Konflikts. Sie wird überschüttet mit Reaktionen – zunächst negativen, inzwischen aber auch mit Glückwünschen und Danksagungen. lesen bei t-online

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Nächster Rassist: Adele. Falsche Frisur zum Karneval.

Besonders bei Twitter trat das Foto eine Lawine der Empörung los. Adele habe sich «kultureller Aneignung» schuldig gemacht. Ein Twitter-Nutzer, der afro-amerikanische Journalist Ernest Owens, befand zum Beispiel in einem häufig geteilten Tweet: «Gerade als man dachte, 2020 könnte nicht mehr bizarrer werden, präsentiert Adele uns mit Bantu-Knoten eine kulturelle Aneignung, um die niemand gebeten hat. Das belegt offiziell, dass alle weissen Top-Frauen im Pop problematisch sind. Ich hasse es.»

Über das schwere rassistische Vergehen der Pop-Sängerin berichtet die Basler Zeitung

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Singverbot für „Rule Britannia“

Zum Abschluss der „Last Night of the Proms“-Konzerte gehört in England das Absingen patriotischer Gassenhauer. Die Tradition geriet durch die Black-Lives-Matter-Proteste in die Kritik. Jetzt gibt es nur eine Orchesterversion. weiter bei SPIEGEL

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Aus dem Restaurant „Zum Mohrenkopf“

Gefunden auf FB

Ein deutsches Pärchen geht in ein Restaurant in Kiel und setzt sich zunächst an den Tresen. Andrew Onuegbu, gebürtig aus Nigeria/Biafra ist kurz aus der Küche gekommen, um sich ein Getränk zu holen. Er wird sofort von dem Pärchen in scharfem Ton angesprochen, warum er bei einem Faschisten arbeiten würde. Er solle sofort den Chef holen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auch Audi kuscht vor Denunzianten-Mob

Ein Werbemotiv der Automarke Audi hat im Netz einen Shitstorm ausgelöst: Viele Nutzer kritisierten das Bild eines kleinen Mädchens, das, an den Kühler des Autos gelehnt, eine Banane isst. Nun äußerte sich Audi zu den Vorwürfen. weiter bei WELT

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Ein friedlicher Abend in Frankfurt

Die Demonstranten nähern sich dem OB, der auf dem Opernplatz gerade ein Interview gibt. Feldmann mischt sich aktiv unter die Demonstranten, bietet ein Gespräch an. Er bekommt das Mikro, kann seine Sicht der Dinge erklären – wird jedoch mehrfach stummgeschaltet. Das stört den OB. „Das bin ich von anderer Seite gewöhnt, das habt ihr doch nicht nötig.“

Feldmann bedankt sich für das Engagement gegen Rassismus und für die friedliche Demo. Als Zeichen der Solidarität versucht er, vier Mal, „Black Lives Matter“-Sprechchöre anzustimmen – niemand reagiert. Als der OB sich nochmals für die friedliche Demo bedankt, droht die Situation zu kippen. Demonstranten stellen ihm das Mikro ab, werten die Aussage als Rassismus und laufen ihm hinterher. Feldmann wird von einem Dutzend Polizisten aus der Masse geleitet.

Bericht bei BILD

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