Archiv für die Kategorie Schweiz

Zigeunerschnitzel, wieder aufgewärmt

Der Klassiker politischer Korrektheit, das Zigeunerschnitzel, wird von Linken in der Schweiz mal wieder aufgewärmt. Ob man auch den Zigeunern selbst verbieten will, sich so zu nennen?

Supermärkte verkaufen pünktlich zur Grillsaison die «Zigeunerschnitzel». Das stösst Juso-Chefin Tamara Funiciello sauer auf. «Man überlegt sich bei solchen Begriffen nicht, woher sie kommen und was ihre Wirkung ist», sagt sie zu TeleBärn. «Der Begriff ‹Zigeuner› wurde von Nationalsozialisten genutzt, während sie diese Menschen umbrachten.»

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Am ideologischen Lagerfeuer

Seit die AfD im Bundestag sitzt, macht sich in der Politik Gereiztheit breit. Die demokratische Diskussionskultur weicht archaischem Stammesdenken: Wer zur anderen Seite gehört, hat grundsätzlich unrecht.

Ein schweizer Blick auf den Niedergang der Diskussionskultur in Deutschland – in der Neuen Zürcher Zeitung

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Keiner zu klein, ein Nazi zu sein

Martin Luther konnte seine Gegner wortwörtlich verteufeln. Heute, da niemand mehr an den Teufel glaubt, funktioniert das nicht mehr. Die Personifizierung des Bösen ist jetzt der Nazi. Denn was ist das Schlimmste, was man jemanden schimpfen kann? „Nazi!“

Die Nazikeule wird dort, wo sie nicht mehr einfach nur bei sachlicher oder ideologischer Nähe zum realen Nationalsozialismus geschwungen wird, richtiggehend ad absurdum geführt. weiter Diesseits

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Absolutes Desinteresse

Wie soll mit einem Menschen verfahren werden, der als minderjähriger Flüchtling in die Schweiz gekommen ist, um hier Asyl zu beantragen – der seit seiner Ankunft aber keinerlei Integrationswillen an den Tag legt? Und der gegenüber seinen Betreuern ungeniert angibt, dass für ihn das Erlernen eines Berufs «erst mit circa 24 Jahren» infrage komme, er die Schule «nicht so ernst nehme» und er «erst mal ein paar Jahre in der Schweiz profitieren» wolle. So ist es in Gesprächsprotokollen vermerkt, in welche die BaZ Einsicht hatte. weiter bei Basler Zeitung

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Davos: Trump trifft Netanyahu

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Schweizer dürfen über Zwangsrundfunk abstimmen

Die Uhr tickt: In 54 Tagen können die Schweizer entscheiden, ob sie die Rundfunkgebühren, Billag genannt, abschaffen wollen. Am Dienstag haben Befürworter und Gegner der „No Billag“-Initiative ihre Argumente in Bern präsentiert. Dabei geht es um eine Frage, die sich auch viele Menschen in Deutschland stellen: Welche Rolle soll der öffentliche Rundfunk im Internetzeitalter spielen? Doch die Debatte betrifft nicht nur die zukünftige Rolle des Schweizer Fernsehens – sondern auch das nationale Selbstverständnis. weiter bei Handelsblatt

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Linke sauer: Frau darf Bischofsbrief schreiben!

Das ist eine Premiere für die ­katholische Kirche: Erstmals schreibt kein geweihter Priester den Bischofsbrief, sondern eine Frau. Ausgerechnet der Churer Bischof Vitus Huonder (75) gibt den Stift aus der Hand. Er gilt sonst nicht eben als Frauenförderer. Einen Namen hat er sich vielmehr mit ultrakonservativen Positionen gemacht.
Doch keine Angst, Huonder wird sich nicht untreu: Die Autorin seiner Wahl ist die deutsche Publizistin ­Birgit Kelle (42), die in ihren Büchern linke Feministinnen geisselt und die Mutterschaft feiert. weiter im stocksauren BLICK

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