Archiv für die Kategorie Kirche

Jean Pütz – Rufer in der Wüste

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Keine Kommunion für Biden

Die Warnungen aus dem Vatikan verhallten: Die Konferenz der katholischen Bischöfe in den USA will Präsident Biden die kirchlichen Sakramente vorenthalten – wegen seiner liberalen Haltung in Abtreibungsfragen.

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Nach dem Kreuz auch das Amt niederlegen

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten.
Die katholische Kirche sei an einem „toten Punkt“ angekommen, sagte er laut Mitteilung seines Bistums vom Freitag.
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Marx war schon in der Vergangenheit  als „Kirchenfürst ohne Bekenntnis“ aufgefallen, etwa als er beim Besuch auf dem Tempelberg in Jerusalem sein Bischofskreuz ablegte oder gegen Kruzifixe in Schulen aufbegehrte.

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Europa fehlt das Kreuz

Wir sind die Menschen von gestern. Die Cancel Culture der Gegenwart ist (auch) das Symptom eines Ohnmachtsgefühls, die eigene Vergangenheit nicht bewältigen zu können. Frühere Generationen haben die Kapitulation vor der Vergangenheit ironisiert oder sich in Zukunftsillusionen geflüchtet. Der Futurismus des beginnenden 20. Jahrhunderts war eine andere Lösung für dasselbe Problem. Er pflegte die Vorstellung, durch Abstreifen des Alten und Hingabe zum Neuen eine andere entlastende Perspektive zu öffnen.
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Kirche auf Abwegen

Von Birgit Kelle

Am Anfang war das Wort, und das Wort war die Gött*in“ – Ich übe schon einmal, denn gerade beschloss das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), fortan nur noch in gendergerechter Sprache zu kommunizieren. Man hat sich dabei für die Sprachform mit dem „Gender*Stern“ entschieden. Das ist logisch, es geht für Christen schließlich um die Anwartschaft auf den Himmel, da sind die vielen Sterne schon mal nah dran.
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Kirche gegen Gottesdienstverbot

Die katholische Kirche hat die Bitte der Politik zurückgewiesen, an Ostern nur virtuelle Gottesdienste abzuhalten. »Zu Weihnachten haben wir gezeigt, wie wir mit Vorsicht Messe feiern können. Darauf wollen wir Ostern nicht verzichten«, twitterte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, vor dem wichtigsten christlichen Fest des Jahres. Man sei von der Bitte der Politik, darauf zu verzichten, überrascht worden – Gottesdienste seien »kein Beiwerk«. weiter bei SPIEGEL

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Erinnerung an Kardinal soll gelöscht werden

Im Nachgang des am Donnerstag veröffentlichten Gutachtens zum Umgang mit Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln wird die Forderung laut, den Kardinal-Höffner-Platz vor dem Kölner Dom umzubenennen. Erste Rufe danach kommen aus der Politik.
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Berliner Domgemeinde überwindet Christentum

Die weltliche Heilige der Klimabewegung verkündet von der Kanzel des Berliner Doms: „Gott wird uns nicht retten, das werden wir tun.“ Die Dom-Gemeinde hat es also vollbracht: Sie hat das Christentum hinter sich.
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Antifa im 15. Jahrhundert

In den Monaten nach dem Umsturz war der Karneval 1496 zur Nebensache geworden, im Jahr darauf sollte er umso prachtvoller nachgeholt werden – allerdings auf Savonarolas Weise. Bereits im Vorfeld hatte sich der Dominikaner eine höchst eigentümliche Garde zugelegt: Kinder. In Gruppen patrouillierten Tausende durch die Stadt und kontrollierten die Erwachsenen, angefangen bei ihren Eltern. „Sie gingen … überall hin, längs der Mauern, in die Tavernen, wo immer sie Ansammlungen bemerkten, und dies taten sie in jedem Viertel, und wer sich gegen sie aufgelehnt hätte, wäre in Lebensgefahr gewesen“, heißt es in einem Bericht. Wie sehr, sollte fünf Jahrhunderte später der Terror der Roten Garden in Maos Kulturrevolution beweisen.

Geschichtsunterricht bei WELT

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Wegen Woelki: Tausende Kirchenaustritte

Das Amtsgericht Köln verzeichnet eine Welle von Kirchenaustritten in noch nie da gewesenem Ausmaß: Mehr als 1000 im Monat – das sind 70 Prozent mehr als sonst. Außerdem haben 34 Kölner Pfarrer einen Brandbrief an Kardinal Rainer Maria Woelki gerichtet. weiter bei RP

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Wo Bischöfe noch glauben

Trotz der jüngsten gewalttätigen Übergriffe auf christliche Gemeinden in Nigeria an Weihnachten sieht Bischof Oliver Dashe Doeme aus Maiduguri die islamistische Gewalt zum Scheitern verurteilt. „Wir werden nicht untergehen“, erklärte der Bischof im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. weiter bei Vatican News

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Der tiefe Fall eines Gutmenschen

Ein Pressegespräch des Erzbistums Köln ist am Dienstag abgebrochen worden, weil die anwesenden Journalisten eine Vertraulichkeitsvereinbarung nicht unterschreiben wollten. Thema des Hintergrundgesprächs sollte das von Kardinal Rainer Maria Woelki zurückgehaltene Missbrauchsgutachten sein. weiter bei EXPRESS

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Wohlfühl-Bischöfe trösten nicht

Kirchenfunktionäre rennen dem Zeitgeist hinterher. Wer darin die Ursache für die vielen Austritte sieht, liegt richtig. Die Mitglieder verlassen ihre Kirche, weil sich die Funktionäre von der Botschaft Jesu Christi abgewandt haben – also vom Kern des Glaubens. weiter bei Tichys Einblick

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Wieder Rassisten überführt: Sternsinger

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln hat dazu aufgerufen, Kinder beim Sternsingen nicht mehr schwarz zu schminken. Mit diesem Appell wolle man Diskriminierung entgegenwirken und sich für Vielfalt einsetzen, statt Rassismus zu fördern, teilte der BDKJ am Montag in Köln mit. Zur Begründung erklärte der Jugendverband weiter, dass schwarze Menschen auf ihre Hautfarbe reduziert würden, wenn weiße Menschen sich schwarz schminkten: „Damit werden Klischees und Vorurteile gegenüber Schwarzen Menschen wiederholt und so verstärkt“. Schwarze Menschen empfänden und kritisierten diese Tradition schon lange als rassistisch, auch die vermeintlich gut gemeinte Intention der Verantwortlichen rechtfertige den Rassismus nicht. weiter bei Katholisch

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Gott wird gegendert

Ja, der arme Jesus hatte nie die Chance auf Teilnahme an einem anständigen gendertheologischen Seminar, sonst hätte er gewusst, dass seine Männlichkeit kritisch hinterfragt werden muss und die seines Vaters auch. Massenhaft wird dennoch an Weihnachten das „Vaterunser“ öffentlich in Anwesenheit von Kindern rezitiert werden, ohne zu hinterfragen, ob Gott nicht vielleicht eine Mutter war, und das Jesuskind sich bei der Zählung von Kaiser Augustus in Wahrheit als „divers“ eintragen ließ. Nun sollen wir uns bekanntlich als Christen kein Bildnis von unserem Gott machen, aber eines hoffe ich doch: Dass er Humor besitzt und Nachsicht. (Birgit Kelle)

Lesen bei Volle Kelle

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