Archiv für die Kategorie Judentum

Was „Never again“ bedeutet

 

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Ende der jüdischen Einwanderung nach Deutschland?

Von Chaim Noll

Die jüdische Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland ist klammheimlich durch einen Verwaltungsakt des deutschen Auswärtigen Amtes gestoppt worden, berichtete der Berliner Tagesspiegel. Unter Hinweis auf die „Corona-Pandemie“ bekommen Juden – im deutlichen Unterschied zu deutschstämmigen Spätaussiedlern – „im deutschen Konsulat nicht einmal einen Termin zur Visavergabe“, schrieb der Tagesspiegel am 27.8.2020. „Für die jüdische Zuwanderung könne ‚keine Ausnahme vom Annahmestopp gewährt werden‘, heißt es im Terminvergabesystem des Auswärtigen Amtes für die Vertretung in Moskau. Wer dennoch einen Termin buche, werde ‚bei Vorsprache im Konsulat abgewiesen und für die weitere Terminbuchung vorerst gesperrt‘.“ Mehr auf der Achse …

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Broder 2016

„Es ist völlig irrelevant, wie viele der 1,6 Milliarden Muslime sich in die Luft gesprengt haben.
So, wie es irrelevant ist, wie viele Deutsche ein Parteibuch der NSDAP hatten.
Oder wie viele als IM der Stasi zugearbeitet haben.

Das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf „Allahu akbar!“ taten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Israel – Zielscheibe des Antisemitismus

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet, dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein.
Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch. weiter bei Tapfer im Nirgendwo

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Happy Birthday, lieber Zentralrat!

Von Henryk M. Broder

Zum 70. Jahrestag der Gründung des Zentralrates der Juden in Deutschland, der Dachorganisation von über 100 jüdischen Gemeinden in der Bundesrepublik, gab der Vorsitzende des Zentralrates, Josef Schuster, dem Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie, „Vorwärts“, ein längeres Interview über jüdisches Leben in Deutschland im Allgemeinen und die Rolle des Zentralrates im Besonderen. Mehr auf der Achse …

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Ein Jude in der Bundeswehr

Hallo, ich heiße Sharuz, bin aus Berlin und ich bin Jude.

Mit diesen Worten stellte ich mich vor, als ich im Herbst 1997 den Wehrdienst in der Bundeswehr antrat. Ungefähr 50 Kameraden und ein Vorgesetzter schauten mich mit großen und interessierten Augen an.

Ich nehme an, dass mich alle für einen muslimischen Araber oder Türken hielten. Niemand von ihnen hätte sich vorstellen können, dass der schwarzhaarige, dunkeläugige, dunkelhäutige junge Mann ein Jude ist. Die Reaktion war keine Reaktion. Weder an jenem Abend noch während meines Dienstes in deutscher Uniform. weiter bei Jüdische Allgemeine

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Es tut mir leid, dass ich Ihr Bild zerstören muss, weißer Mann

Von Gerd Buurmann

In der Kommentarspalte von Tapfer im Nirgendwo auf Facebook entwickelte sich Anfang Juli 2020 ein Gespräch zwischen einem Mann aus Deutschland und einem Mann aus dem Gazastreifen. Dieses Gespräch gebe ich hier in einer deutschen Übersetzung von mir wieder. Die Debatte wurde im Original auf Englisch geführt.

Alles begann damit, dass ich von einem Leser gefragt wurde, warum ich die Diskriminierung arabischer Israelis und Nicht-Juden in Israel leugnen würde. Gestellt wurde diese Frage mit Verlinkung zu einem Artikel der Süddeutschen Zeitung. Mehr auf der Achse …

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Das “Antisemitismus-Problem” der Linkspartei-Studenten

Von Marcus Ermler

Der Antisemitismus linker Studentenverbände hat historische Ausmaße. So entglitt der Sozialistische Deutsche Studentenbund (1946-1970), kurz SDS, im letzten Jahrzehnt seiner Existenz in der Folge der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre immer mehr in den radikalen Judenhass. Erinnert sei an seine Störaktion gegen den israelischen Botschafter im Jahr 1969, die Werner Bergmann in seinem Buch „Antisemitismus in öffentlichen Konflikten“ beschreibt (hier bei Google Books zu finden). Mehr auf der Achse …

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Palästinensische Kinder in Jerusalem angeschossen

Von Ryan Jones

Zwei kleine palästinensisch-arabische Kinder wurden am Mittwochabend auf der Ostseite Jerusalems angeschossen und verwundet, eines davon kritisch.

Die meisten Menschen, die diese Schlagzeile und den einleitenden Absatz lesen, werden unbewusst annehmen, dass diese Kinder Opfer der “israelischen Besatzungstruppen” waren. Diese Denkweise haben uns die Mainstream-Medien mittlerweile beigebracht. Mehr auf Israel heute …

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Wenn Pilatus Jesus begnadigt hätte

Roms Statthalter in Judäa verurteilte am Karfreitag des Jahres 30 (oder 31) einen Zimmermann aus Nazareth zum Tod am Kreuz. Doch das war nicht zwangsläufig, wie der Althistoriker Alexander Demandt gezeigt hat. weiter bei WELT

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Ein US-Sender für Deutschland

Die „Jüdische Rundschau“ hat sich in den letzten Jahren zu dem wichtigsten Printorgan der deutschen und russischen Juden entwickelt, die sich einen ehrlichen Journalismus wünschen. Nun wenden sich deren Verantwortliche in einem offenen Brief an den US-Botschafter Richard Grenell in Berlin. In ihm klagen die Verantwortlichen über die Gleichschaltung nahezu aller Medien in Deutschland und die damit einhergehende Gefährdung der Demokratie, besonders der Presse- und Meinungsfreiheit. Und bitten die USA ein deutsches Äquivalent zum amerikanischen Sender „Fox News“ zu installieren. weiter bei Philosophia Perennis

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Vor 75 Jahren: Befreiung des KZ Auschwitz

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Wertlose Worte

„Die immergleichen Worte … kein Wunder, dass kaum noch jemand zuhört“, kritisiert der Historiker Michael Wolffsohn Frank-Walter Steinmeiers Rede beim Holocaust-Gedenken in Jerusalem. Er fordert außerdem eine neue Gedenkkultur in Deutschland. weiter bei WELT

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„Mein Liebling, Du hättest mitgemacht“

Regina Steinitz wurde in der Charité geboren, wuchs in der Auguststraße auf und hat die Nazi-Zeit mitten in Berlin überlebt. Sie ärgert sich, wenn junge Deutsche ihr heute versichern, sie hätten damals selbstverständlich Widerstand geleistet. Hier erzählt sie ihre Geschichte. weiter bei Berliner Zeitung

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Happy Hanukkah!

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