Archiv für die Kategorie Judentum

Gehört das Judentum zu Deutschland?

Beim Islam waren sich Politiker schnell einig. Ob aber das Judentum, trotz seiner über Jahrhunderte zahlreichen Kultur und Wissenschaft in Deutschland prägenden Vertreter auch dazu gehört – da tut sich das Bundesinnenministerium schwer. Man prüft noch.

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Kippa und Knüppel

Yair Lapid, einer der führenden Oppositionspolitiker Israels, hat antisemitische Angriffe in Deutschland scharf verurteilt. „Wenn ein Jude in Deutschland Angst hat, mit einer Kippa durch die Straßen Berlins zu laufen, läuft etwas grundlegend falsch“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend am Rande einer Veranstaltung des Nahost-Friedensforums in Berlin. „Wir dachten, die Tage der Angst für Juden in Deutschland seien vorbei. Offenbar sind sie es nicht.“ Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, sage, Juden sollten nicht durch Berlin mit einer Kippa laufen, meinte Lapid. „Ich sage zu ihnen, sie sollten mit einer Kippa und einem großen Knüppel in ihren Händen laufen und sich selbst schützen. Weil das nicht toleriert werden kann.“ weiter bei FOCUS

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Keine gemeinsame Israelreise

Der jüdische Landesverband sagte seine Beteiligung an der gemeinsamen Reise ab. In einer Pressemitteilung dazu schrieb Dr. Oded Horowitz:

„Umso mehr hat uns der darin enthaltene Beitrag 70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender? bestürzt und traurig zurückgelassen. Die darin geäusserte Verunglimpfung des Staates Israel als brutale Besatzungsmacht und die Unterschlagung historischer Fakten sind für uns nicht hinnehmbar. Zur 70. Jubiläumsfeier der Gründung des Staates Israel auf die Lebenslage der palästinensischen Bevölkerung als direktes Resultat der Staatgründung Israels zu verweisen, stellt das Existenzrecht Israels in Frage und hinterlässt einen faden Beigeschmack antizionistischer Stereotype.“

Bericht bei Audiatur

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Straßenumfrage zu Juden

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Wir brauchen mehr Islamunterricht

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Angst vor Moslems: Jüdisches Fest in Mülheim abgesagt

Wie diese Zeitung erfuhr sollen Sicherheitsbedenken in den jüdischen Gemeinden zu der Absage geführt haben. Entsprechende Bedenken, Warnungen und Ängste sollen vom Zentralrat der Juden aus Berlin gekommen sein, nachdem es in jüngster Zeit wieder vermehrt antisemitische Äußerungen gab. Statt auf einem öffentlichen Platz wollte die hiesige jüdische Gemeinde das Fest daher lieber in einem geschlossenen Raum feiern. „Wir sind gebeten worden, das Fest im Rathaus unter festen Sicherheitsstandards zu ermöglichen“, sagte Stadtsprecher Volker Wiebels im Gespräch mit dieser Zeitung. Bericht bei WAZ

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Judenhasser-Mob bei Chanukka-Feier?

Morgen beginnt das Chanukka-Fest, traditionell wird eine meterhohe Chanukkia aufgestellt und feierlich die erste Kerze entzündet.

Am morgigen Dienstag jedoch könnte einiges anders sein – im kunterbunten Berlin ist nichts unmöglich. Um 16 : 00 Uhr dürfen die Islamisten am Brandenburger Tor einen antisemitischen Aufmarsch zelebrieren. Bei ähnlichen Aufmärschen in den letzten Tagen wurden in Berlin Israel-Fahnen verbrannt und antisemitische Hassparolen skandiert. Um 18 : 30 Uhr soll dann an dieser Stelle, wie in den Jahren zuvor auch, in einer Feier die erste Kerze am Chanukka-Leichter, der bereits aufgestellt wurde, entzündet werden. Die Polizei lässt wissen, sie sei in der Lage den ordnungsgemäßen Ablauf zu sichern.

Montag, 11 Dezember 2017

Update 20 : 40: Per Twitter teilt die Berliner Polizei mit, die islamistische Demonstration sei von ihr auf den Washington Platz am Hauptbahnhof verlegt worden.

Gefunden bei Haolam

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