Archiv für die Kategorie Gastbeitrag

Der Migrationspakt, die Gelbwesten und das gelobte Land

Von Dr Gudrun Eussner

Auf der Landstraße D 914, unterwegs von Portbou nach Cerbère, treffen Beamte der Grenzpolizei Frankreichs eines Morgens auf einen Mann, der ihnen nicht aussieht, als wenn er dort promenierte und die Landschaft genösse. Die Polizisten kontrollieren ihn und erfahren aus seinem Pass, dass es sich um einen Tunesier handelt, der eben ohne Visum zu Fuß nach Frankreich einwandert. Sie bringen den Illegalen zurück und übergeben ihn ihren spanischen Kollegen, die ihn umgehend in Freiheit setzen. weiter bei Gudrun Eussner

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Zum deutsch-türkischen Akademiker-Verein

Von Anabel Schunke, gefunden bei FB

Die verbalen Entgleisungen des deutsch-türkischen Akademiker-Vereins, lassen tief blicken. Aber mir ist es recht. Eine servierte Blutwurst und die Maske der Toleranz und Friedfertigkeit fällt schneller als man das Wort „Integration“ aussprechen kann.

Halten wir die wichtigsten Passagen dieses „Pamphlets“ fest:

Die liberalen Muslime Seyran Ates, Ahmad Mansour und Hamed Abdel-Samad seien „obskure Gestalten“. Darüber hinaus zweifelt man an, dass diese überhaupt durch das LKA geschützt werden müssen und macht sich mehr oder weniger darüber lustig, in dem zynisch fragt, ob man befürchte, dass der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sie in die Luft sprengen würde. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Ich sehe Mitläufer“

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich meinen ersten Blogtext veröffentlicht. Er heißt „Die Nationalhymne tut dir nichts“. Darin flehe ich regelrecht darum, dass man doch bitte Integrationsverhinderer nicht zu Vorbildern für Integration erklären soll. Schon daran, dass Özil & Co sich mit Händen und Füßen weigern, die Nationalhymne mitzusingen, hätte man nämlich eigentlich erkennen können, dass sie selbst in den Strukturen der Parallelgesellschaft stecken und sich keinen Deut Mühe geben, etwas daran zu verändern. Ganz im Gegenteil: Sie fördern die Parallelgesellschaft. weiter bei Weltbewohner

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NoPE vs. PEGIDA

Gastbeitrag von Roland W.

Schon vor meinem Dresden—Besuch hatte ich von NoPE gehört. Was mag das wohl sein, dachte ich. Eine Abkürzung für Nordpolexpedition? Oder ein knalliger Werbespruch »Du wäschst noch mit PERSIL?«, vielleicht die Aufforderung »Fahren Sie OPEL!« eventuell auch »Neues offizielles Pedum«, »Novizen des Pegasus«, »Nomen Postverbale«? Wer kann es wissen, die Welt ist voller Rätsel. Mein rastloses Suchen wurde aber belohnt, ich kam dahinter, daß es »No PEGIDA« heißt. Die Freude über den Wissensgewinn wurde aber von der Enttäuschung aufgezehrt, wie hier mit der Sprache umgegangen wird. Goethe hatte doch gesagt: »Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben / das wird die rechte Form dem Geiste geben.« Also gerade nicht einer ins englische Wörterbuch und zwei ins Vereinsregister! Ich muß nun erst einmal kurz erklären, wer dieser Goethe war. Es wird schon einen Grund gegeben haben, warum man ihm bei uns im Leipziger Zentrum ein Denkmal errichtet hat. Sein Name ist noch in einem gelegentlich zu hörenden Entsetzensschrei »Du liebe Göte, müchte man das?« zu hören und die schon länger hier Lebenden erinnern sich noch an einen kernigen Ausspruch, den t er un­sterblich geworden, alles andere, was er geschrieben hat, ist dagegen in unserer modernen Zeit und »in diesem Land« (Schulz) bedeutungslos. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aleppo

Gastbeitrag von Roland W.

Herr Steinmeier hat am 10.12. auf der Pariser Syrien-Konferenz eine emotionale Rede gehalten, wie die TV-Reporter und -Innen berichteten. Ich überlege nun, warum er sich so ins Zeug legt. Übt er für sein zukünftiges Amt als Bundespräsident, das von respektlosen Naturen »Grüßaugust« genannt wird? Oder ist er böse, weil der Krieg dem Ende zugeht und damit die Flüchtlingsproduktion aufhört? Das braucht er nicht, denn die Größte Bundeskanzlerin aller Zeiten war doch neulich erst in Niger, um neue Quellen für den Nachschub zu erschließen. Vielleicht ist er wütend, weil die USA-Wahl nicht wunschgemäß ausging? Wir sind es ge­wohnt, von Politikern und Innen stets belogen zu werden, mein Vorschlag, diese zu verpflichten, beim Aussprechen der Wahrheit das ausdrücklich zu erwähnen, findet leider keine Beachtung . Mitleid mit den unter dem Krieg Leidenden kommt erst an letzter Stelle in Betracht; eine von einem klugen Menschen ersonnene Regel »Man traue keinem erhabenen Motiv, wenn sich auch ein niederes findet.« könnte hier weiterhelfen. Ich mache mich also auf die Suche nach solchen Motiven und stelle — politisch inkorrekt — folgende Fragen und meine, als Diskussionsvorschlag zu verstehenden Antworten gleich dazu.
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Chemnitz—Verbrecher in Leipzig geschnappt

Gastbeitrag von Roland W.

Die Umstände seiner Ergreifung zeigen jedem Einsichtigen, wie sehr wir auf den Zuzug ausländischer Fachkräfte angewiesen sind und wie nützlich sich diese machen. Ich meine aber nicht diese Fachkraft für Sprengstoff- und Bombenkunde, sondern den, der ihn der Polizei überliefert hat. Von den deutschen Kartoffel- und Schweinefleischfressern hat ihn keiner weder im Zug nach Leipzig noch auf dem dortigen Hauptbahnhof bemerkt, denn alle waren nur auf Rechte und LEGIDA—Anhänger, die bekanntlich viel gefährlicher als Terroristen sind, fixiert. Nun wird er wohl tagelang wie ein Pfingst­ochse durch ***-piep-***—Presse und ***-piep-***—TV geführt werden, wobei die Verwunderung, daß er zum IS gehört, schon verständlich ist. Zuerst nahm man ja an, daß er sich als anerkannter Flüchtling selbst radikalisiert hatte (denn Islam ist Frieden, das vergessen die Leute immer wieder!), aber nun kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Unser Herr Merbitz (CDU, früher SED) ist da unerbittlich. Der heutige Fang ist mal eine Ausnahme, denn bei allem, was in unserer multikriminellen Stadt an Linkskriminellem geschah, konnte man sicher sein, daß es »ihm gelingen werde, die Übeltäter nicht zu erwischen« (Karl Kraus). Otto Normal-Flüchtlings-willkommen-Rufer reibt sich nun die Augen und überlegt, wie man das wohl macht — sich selbst zu radikalisieren; es muß anders geschehen, als das, was er von Selbstbedienung, Selbsttanken und Selbstschüssen an der Grenze her kennt. Ich stelle mir das so vor, daß er aufgrund seiner Traumatisierung (jeder Flüchtling, der auf sich hält, ist traumatisiert) einen durchgreifenden Bewußtseinswandel erlebte. Dieser bewirkte die völlige Elimination dessen, was sein Imam in Jahrzehnten ihn gelehrt hatte, nämlich den total friedlichen und toleranten, gesetzestreuen Charakter des Islams. Allahlob wurde aber diese Betrachtung durch neue Erkenntnisse hinfällig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Merkel: »Flüchtlinge« sollen als Kraftfahrer arbeiten

Gastbeitrag von Roland W.

Wieder mal ein Beweis, wie arrogant und kenntnisfrei die sogenannte Elite über die arbeitenden Menschen und ihre Tätigkeiten denkt. Als ob das jeder könnte, als ob ein traumatisierter Flüchtling — jeder Flüchtling, der etwas auf sich hält, ist traumatisiert — die notwendige Konzentrationsfähigkeit, das erforderliche manuelle Geschick besäße! Als Stückgutfahrer beginnt der Dienst 5 Uhr (ich spreche aus Erfahrung), aber in der Lagerhalle. In meinem Fall bedeutete das: Start des LKWs 3:30 Uhr. Vor Ort beim Laden ist nicht nur darauf zu achten, daß das zuerst Auszuliefernde als letztes geladen wird, alles muß gesichert werden, turmhohe Paletten werden mit Gurten vor dem Umfallen geschützt, empfindliche Güter werden möglichst auf robuste gestapelt. Frontscheiben für Busse beispielsweise dürfen nicht gelegt werden, eine spezielle Libelle kontrolliert das. Den Rest des Beitrags lesen »

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