Archiv für die Kategorie Deutschland

Offener Brief an Gauck

Offener Brief an den Bundespräsidenten, zum Vergleich heutiger “Flüchtlinge” mit heimatvertriebeen Deutschen von 1945 (QQ berichtete):

Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
Der kurze Ausschnitt, den das Erste Deutsche Fernsehen heute um 20 Uhr aus Ihrer Rede brachte, zeigt mir leider, daß Sie “Äpfel mit Birnen” vergleichen. Ist es Ihnen denn nicht klar, daß 1945 Deutsche zu Deutschen kamen? Insofern ist ein wesentlicher Teil Ihrer Aussagen geradezu absurd, wobei Ihre Eloquenz zu höchster Peinlichkeit gerät. Sie werden tatsächlich zu einem Märchenerzähler.
Als Teilnehmer an einem Hungermarsch aus Hinterpommern im Alter von 11 Jahren, der heute 81 Jahre alt ist, verschlägt es mir die Sprache, einen solchen Unsinn von Ihnen zu hören.
Meine Eltern haben als Deutsche aus Pommern mit anderen Deutschen aus Danzig,Ostpreußen, Schlesien, dem Sudetenland und anderen Teilen des Ostens Deutschland wieder aufgebaut.
Damit wir uns nicht falsch verstehen. Mich jammert das Elend dieser heutigen Flüchtlinge, und die Politik, von der Sie ein Teil sind, täte gut daran, mehr für sie zu tun, damit sie in ihren Heimatländern verbleiben können. Dabei können Sie der Hilfe der Bundesbürger sicher sein, auch der meinen. Aber bitte verschonen Sie uns mit “Kanzelreden”, die der “Predigttext” nicht hergibt. Ein bißchen mehr Exegese täte Ihnen gut, aber der Urtext war Ihnen im Studium ja sowieso nicht richtig vertraut, wie ich in einer ihrer Biographien lesen konnte.
Das alles schreibt Ihnen ein alter Pastor, zu dem der damals Elfjährige später geworden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Prof.em.Dr.Karl-Heinz Kuhlmann, Pastor i.R.

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Im Tal der Ahnungslosen

Ist Deutschland das neue Tal der Ahnungslosen? Inzwischen sind wir umzingelt von Ländern, in denen sogenannte Rechtspopulisten zunehmend an Gewicht gewinnen und auf die Politik ihrer Länder Einfluss nehmen. In Österreich koalieren Sozialdemokraten bereits mit der FPÖ, in Frankreich önnte Marine Le Pen die Präsidentschaftswahlen gewinnen. In den Niederlande bleibt Wilders stark, in Finnland, Schweden und Polen gewinnen konservative Kräfte. Und jetzt der Wahlerfolg der Volkspartei in Dänemark. Mitten drin sitzen die Deutschen, wo rechts keine Chance hat, wissen es wieder besser als der Rest der Welt, teilen kräftig aus und beschimpfen die frei wählenden Nachbarvölker. Auch die WELT macht mit: Müssen wir uns jetzt vor Grenzkontrolle nach Dänemark “fürchten”? Muss der Kampf gegen Rechts jetzt allen europäischen Nachbarn erklärt werden?

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Kriegsheld Klein: Verfolgung beendet

Wegen des tödlichen Luftangriffs im afghanischen Kundus vor fünf Jahren wird es kein Strafverfahren geben. Mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss billigte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Entscheidung der Bundesanwaltschaft, das Verfahren gegen den damaligen Bundeswehr-Oberst Georg Klein und andere einzustellen. Klein hatte in der Nacht zum 4. September 2009 das Bombardement von zwei von aufständischen Taliban entführten Tanklastern in Nordafghanistan veranlasst. Dabei gab es nach offiziellen Angaben 102 Tote und Verletzte, darunter zahlreiche Zivilisten. Nach der Bundeswehr hatte auch die Bundesanwaltschaft den Vorfall untersucht. Das Ermittlungsverfahren wurde am 16. April 2010 eingestellt. Mit seiner Verfassungsbeschwerde hatte nun ein Vater, der bei dem Angriff zwei Kinder verloren hatte, weitere Ermittlungen und einen Strafprozess gegen Klein sowie gegen einen als Fliegeroffizier an dem Angriff beteiligten Hauptfeldwebel verlangt. weiter bei WELT

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Gauck vergleicht Asylbetrüger mit heimatvertriebenen Deutschen

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Deutschen aufgefordert, nach den Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung im Zweiten Weltkrieg großherziger gegenüber Flüchtlingen zu sein. “Vor 70 Jahren hat ein armes und zerstörtes Deutschland Millionen Flüchtlinge zu integrieren vermocht. Warum sollte ein wirtschaftlich erfolgreiches und politisch stabiles Deutschland nicht fähig sein, in gegenwärtigen Herausforderungen die Chancen von morgen zu erkennen?”, sagte Gauck in seiner Rede zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. weiter bei ZEIT

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WOW in Frankfurt

Rossmarkt Frankfurt gegen 12 Uhr 30

WOW  – Widerstand Ost West – eine neue Bürgerbewegung demostriert heute in Frankfurt und hat schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt. Anmelderin Ester Seitz (QQ berichtete) hat eine historische Großveranstaltung angekündigt. Das war sicher ebenso übertrieben wie die von der Gegenseite vorhergesagten 10.000 Gegendemonstranten. Zur Stunde sind es deutlich weniger und auf dem Kundgebungsplatz am Rossmarkt wenige Mutige, die die Polizeikontrollen und Schikanen bis dort hin überwinden konnten. In Groß-Gerau wurde offenbar ein ganzer Zug festgehalten, in dem Fußballfans auf dem Weg zur Demo waren. Die Anmelderin wurde durchsucht und eine Schutzweste moniert. Eine andere Teilnehmerin wurde von Antifaschlägern überfallen und verletzt. Auch einem Journalisten der Frankfurter Rundschau wurde von der Polizei der Zugang zum Kundgebungsort verweigert. Das alles ist inzwischen normal im neuen Deutschland. Historisch nennen kann man aber sicher manche Vorgänge im Vorfeld der Veranstaltung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ansprüchen an Willkommenskultur nicht genügt

Einesrseits gehören sie zu den wirtschaftlichen Profiteuren der “Flüchtlings”-Industrie, andererseits sind sie näher dran an der Realität als alle anderen: Zivile Sicherheitsdienste sollen für minimale Ordnung sorgen, wo teils Schwerverbrecher aus verschiedenster Kulturen zusammen gepfercht werden. Der Profit hat einen hohen Preis: Verschwiegenheit. Wer schwätzt, wird gnadenlos entsorgt. Das erfährt jetzt ein Sicherheitsdienst in Köln, dessen Chef privat bei Facebook Kommentare veröffentlicht hatte, die nicht der in Köln vorgeschriebenen Willkommenskultur entsprechen. Ein Sprecher der Bezirksregierung zeigt sich zufrieden, dass “das System” funktioniert habe. Da man bedauerlicherweise nicht jeden auf seine Gesinnung überprüfen könne, sei man auf Denunzianten angewiesen. Das entlassene Sicherheitsunternehmen hatte keinen Grund zur Klage gegeben und war bei Mitarbeitern und Bewohnern des Asylantenheims beliebt und geachtet. Quelle: Express-Video.

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Friedenspreis an Kermani

Der Friedespreis des deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an den iranisch stämmigen Navid Kermani. Es gab Zeiten, als es in Deutschland zur Erlangung eines Kulturpreises Voraussetzung war, das “System” zu kritisieren. Seit die Kritiker von damals auf allen Gebieten der Gesellschaft selber an den Brotkörben der Macht angekommen sind, hat sich das drastisch geändert. Heute heißt es, mit dem Strom schwimmen. Moslem Kermani fühlt sich vom christlichen Symbol des Kreuzes angeekelt, das er als Gotteslästerung bezeichnet, und lobt die Schönheit des Koran.  Den Rest des Beitrags lesen »

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