Archiv für die Kategorie Deutschland

Die SPD und die unanständigen Berliner

Von Vera Lengsfeld

Berlin hat gewählt und die wichtigste Botschaft dieser Wahl war die entschlossene Demonstration aller Politiker, dass sie sich nicht vom Wählerwillen beirren lassen. Die SPD hat ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren, darf aber weiter an der Macht bleiben, nur diesmal in einer Dreier-Koalition. Nur das zählt, alles andere interessiert nicht. Kein Wort darüber, dass nur die Piraten mehr Prozente verloren haben, als die „Wahlsieger“.

Siegmar Gabriel strahlt wie ein Honigkuchenpferd, überreicht der Frau des Regierenden Bürgermeisters rote Rosen und sagt tatsächlich, dass Berlin „anständig“ geblieben sei. Damit erklärt er alle Menschen die nicht Rot-Rot-Grün gewählt haben für unanständig und damit nicht wert, Mitglied des „Zusammenhalts“ zu sein, den die SPD im Falle ihres Sieges der Stadt versprochen hat. Weiter hier auf der Achse …

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Wahl in Berlin – Das verwirrte Land

Nicht nur wegen der verkorksten Einwanderungspolitik massiert sich der Wählerzorn. Deutschland wird nicht mehr regiert. Zukunftsangst macht sich breit. Und die SPD bejubelt ihren Untergang.

Man braucht gar nicht die letzten Zehntelprozent der Wahlergebnisse zum Berliner Abgeordnetenhaus zu kennen, um die wachsende Instabilität in Deutschland abzulesen, verbunden mit den gängigen Selbsttäuschungen, der Wirklicheitsverweigerung und zunehmenden Gewaltbereitschaft in der politischen Auseinandersetzung. Weiter hier bei Tichy …

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Ein kleiner Vorgeschmack auf Rot-Rot-Grün

Von Vera Lengsfeld

Am Tag vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus war das ganze politische Berlin auf den Beinen. Allerdings fiel es manchem schwer, sich zu entscheiden. Geht man zur Demo gegen Ceta und TTIP, wo linke und rechte Kritiker des Freihandels vereint sind, zum Marsch für das Leben oder zur Gegendemo der Grünen und Linken am Brandenburger Tor? Ich wollte wissen, wie es um die Demonstrationsfreiheit in Deutschland 2016 bestellt ist, da bot sich der Marsch für das Leben an, der am Reichstag beginnen sollte.

Auf dem Weg dorthin kam ich am Brandenburger Tor vorbei, wo gerade Anton Hofreiter von den Grünen das Wort ergriff. Das Publikum von unter hundert Teilnehmern, war überwiegend in die Lederkluft der 70er Jahre gekleidet. Die Gesichter ernst, zum Kampf entschlossen. Hofreiter lieferte im Stakkato alle Phrasen, die damals schon die Eltern seiner jüngeren Zuhörer serviert bekamen. Die anwesenden Veteranen nickten zustimmend zur Rhetorik ihrer Jugend. Es waren allerdings nicht mehr der „Schweinestaat“, oder die „Kapitalisten“, sondern die „Rechten“ oder „Rechtspopulisten“, die angeblich dabei sind, die emanzipatorischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu zerstören. Frauenemanzipation, Gleichstellung für Schwule und Transgender seien akut bedroht. Allerdings erwähnte Hofreiter mit keinem Wort die Hauptgefahr, den Islamismus. Die ganze Veranstaltung wirkte wie aus der Zeit gefallen. Mehr hier auf der Achse …

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Berlin hat gewählt

Wahlen im roten Berlin – für die einzig bürgerliche Partei auf dem Wahlzettel sicher eines der schwierigsten Pflaster in ganz Deutschland. Wie schneidet die AfD ab und wie wirkt sich das auf mögliche Regierungskoalitionen aus? Ergebnisse ab jetzt hier!

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Merkel: »Flüchtlinge« sollen als Kraftfahrer arbeiten

Gastbeitrag von Roland W.

Wieder mal ein Beweis, wie arrogant und kenntnisfrei die sogenannte Elite über die arbeitenden Menschen und ihre Tätigkeiten denkt. Als ob das jeder könnte, als ob ein traumatisierter Flüchtling — jeder Flüchtling, der etwas auf sich hält, ist traumatisiert — die notwendige Konzentrationsfähigkeit, das erforderliche manuelle Geschick besäße! Als Stückgutfahrer beginnt der Dienst 5 Uhr (ich spreche aus Erfahrung), aber in der Lagerhalle. In meinem Fall bedeutete das: Start des LKWs 3:30 Uhr. Vor Ort beim Laden ist nicht nur darauf zu achten, daß das zuerst Auszuliefernde als letztes geladen wird, alles muß gesichert werden, turmhohe Paletten werden mit Gurten vor dem Umfallen geschützt, empfindliche Güter werden möglichst auf robuste gestapelt. Frontscheiben für Busse beispielsweise dürfen nicht gelegt werden, eine spezielle Libelle kontrolliert das. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Minimalkonsens für Bautzen

Von Peter Grimm

Im Moment werden in Bautzen unter dem Motto „Gib deinen Senf dazu“ die „1. Bautzener Demokratiewochen“ begangen. Dieser Satz ist keine gewollt satirische Bemerkung zu Prügel und Krawall zwischen gewalttätigen Asylbewerbern und ebenso gewalttätigen Einheimischen, unter denen nahezu alle Berichterstatter Rechte und Rechtsextreme ausgemacht haben. Er erzählt nur von einer tatsächlich existierenden Parallelwelt zu den aktuell berichteten Ereignissen. Die Bilder aus dieser Parallelwelt hätten eigentlich die unschöne Wirklichkeit überdecken sollen. Vor der Altstadtsilhouette in schönste Regenbogenfarben getauchte Menschen – das ist das Logo der Demokratiewochen, die von ihren Initiatoren – Schirmherr ist der Oberbürgermeister – so beschrieben werden: Weiter hier auf der Achse …

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Bautzen goes rechtsextrem

Weil die BürgerInnen sich nicht widerstandslos von Muttis Gästen vergewaltigen und mit Flaschen bewerfen lassen wollten, gilt jetzt der ganze Ort in Ostsachsen als rechtsextrem. Dass die Kanzlerin und ihre a….kriechenden Hofschranzen sich umgehend gegen das eigene Volk stellen, war ebenso klar. Daa mache sich jeder selbst sein Bild. Hier auch mal ein Bericht jenseits vom Maistream.

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