Archiv für die Kategorie Corona

Zahlen im Ausnahmezustand

Die Corona-Nachrichten der letzten Tage klingen dramatisch. Der große Lockdown droht, wenn die vermeldeten Fallzahlen weiter steigen. Damit begründen Politiker ihre Politik der neuen Verschärfungen und vieler kleiner Lockdowns. Doch ist die Lockdown-Panik angebracht? Schauen wir wirklich auf die richtigen Zahlen? Dr. Gunter Frank empfiehlt jedenfalls den Blick auf aussagekräftigere Daten. Video auf der Achse …

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Wie man eine Pandemie garantiert nicht besiegt

Von Jesko Matthes

Nein, ich gehöre nicht zu den „Corona-Leugnern“. In meiner Praxis läuft alles normenkonform. Es ist ein Betrieb des öffentlichen Gesundheitswesens. Es ist meine Pflicht, mich, mein Personal und meine Patientinnen und Patienten zu schützen, so gut ich kann. 

Die Praxis ist in zwei Bereiche teilbar. SARS-CoV2-Abstriche finden am Hintereingang noch vor der Tür statt. Hierfür tragen wir Maske, Gesichtsschild, Schutzkittelschürze und Handschuhe. Diese Abstrichtätigkeit nimmt täglich an Umfang zu, und meine fleißige Assistenzärztin und ich leisten sie parallel zur laufenden Sprechstunde; das Team erledigt die umfangreiche zusätzliche Kommunikation, Dokumentation und das Meldewesen und versucht gleichzeitig, den Leuten die Ängste zu nehmen und ihnen ein wenig Sicherheit zu geben. Der reguläre Formularverkehr läuft über ein Servicefenster, ohne Betreten der Praxis. Das alles ist nichts besonderes, es sind lediglich die Vorkehrungen, die ich bereits ab Februar 2020 für den Pandemiebetrieb umgesetzt habe. Mehr auf der Achse …

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Entsage der Angst!

Von Chaim Noll

Der russisch-jüdische Historiker Alexander Nekrich war ein mutiger Mann. 1965 veröffentlichte er in Moskau das Buch 22. Juni 1941, in dem er Stalin für die katastrophalen Niederlagen der sowjetischen Armee zu Kriegsbeginn verantwortlich machte. Die Veröffentlichung markierte Höhepunkt und Ende der sogenannten „Tauwetter-Periode“, einer versuchsweisen Aufarbeitung der Verbrechen und Massenmorde der Stalinzeit. Die Öffnung wurde schnell zurückgenommen, schon 1966 musste sich Nekrich in einem Tribunal im Moskauer Institut für Marxismus-Leninismus für die Thesen seines Buches verantworten, 1967 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und gesellschaftlich demontiert. Wenige Jahre später konnte er in die Vereinigten Staaten emigrieren, wo er bis zu seinem Tod in Harvard forschte und lehrte. Mehr auf der Achse …

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Aufstand der Experten gegen den viralen Irrsinn

Eine Expertengruppe von renommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor, die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen – darunter einen Lockdown – zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“. Hier die Stellungnahme im Wortlaut: Mehr auf der Achse …

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Mecklenburg-Vorpommern hebt Quarantänepflicht für Touristen auf

Mecklenburg-Vorpommern lockert ab kommendem Mittwoch seine strengen Auflagen für Touristen aus deutschen Corona-Risikogebieten, meldet dtoday.de. Das habe Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag in Schwerin angekündigt. Demnach müssten Gäste aus den betroffenen Gebieten künftig lediglich einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sei. Die bisherige Quarantänepflicht falle somit weg. Mehr auf der Achse …

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Will Markus Söder eine Corona-Impfpflicht?

Von Ulrike Stockmann

Markus Söder hat sich in Sachen Corona als absoluter Hardliner geriert. Schon Ende August hatte der bayrische Ministerpräsident in einem Interview verkündet, bei der nächsten „Grippewelle“ alles wieder „dicht“ zu machen, sollten die Zahlen nicht stabil bleiben. Jetzt legte er nach, indem er von einem zweiten Lockdown sprach und um ein bundesweit einheitliches Bußgeld in Höhe von 250 Euro für sogenannte „Maskenverweigerer“ kämpft. Mehr auf der Achse …

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Merkels neuer Ausnahmezustands-Umweg?

Von Peter Grimm

Bislang hat die Bundeskanzlerin den Corona-Ausnahmezustand über Vereinbarungen mit den Landesministerpräsidenten organisiert. Die Umsetzung der vereinbarten Verbote und Gebote war und ist Sache der Landesregierungen. Inzwischen sind nicht mehr alle Ministerpräsidenten widerspruchslos zu Verschärfungen bereit. Doch muss die Regierungschefin deshalb auf das „Zügel straffer ziehen“ verzichten? Nein, sie umgeht die Ministerpräsidenten einfach und vereinbart mit den Oberbürgermeistern der wichtigsten Großstädte die weiteren Verbote und Verpflichtungen… Mehr auf der Achse …

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Beim Souverain die Zügel anziehen?

Man sollte nie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen, lautete einst die zynische, aber realistische Empfehlung Winston Churchills, der sich auf diesen Rat auch stets verlassen hat. Die Corona-Krise bietet dazu viele Gelegenheiten – auch zur sprachlichen Entgleisung. weiter bei NDR

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Brachial die Zügel anziehen?

Von Cora Stephan

Man sollte nie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen, lautete einst die zynische, aber realistische Empfehlung Winston Churchills, der sich auf diesen Rat auch stets verlassen hat. Die Coronakrise bietet dazu viele Gelegenheiten – auch zur sprachlichen Entgleisung.

Der bayerische Ministerpräsident möchte „die Zügel anziehen“, als ob seine Untertanen störrische Zugtiere wären, die man zur Räson bringen muss. Und die Kanzlerin, die ja bereits vor „Öffnungsdiskussionsorgien“ gewarnt hat, soll jetzt bei einer Videokonferenz mit dem CDU-Präsidium gesagt haben, es müsse in den Regionen, die stark betroffen sind, „brachial durchgegriffen“ werden. Zu Weihnachten könne es 19.200 Neuinfektionen am Tag geben, wenn sich das Infektionsgeschehen so weiter entwickelt. Sie habe das hochrechnen lassen. Mehr auf der Achse …

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Schock-Umfrage: Viele „glücklich“ über Trumps Corona-Erkrankung

Von Stefan Frank

40 Prozent der amerikanischen Demokraten sind „glücklich“ über die Corona-Erkranung von Präsident Trump. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von MorningConsult und Politico. Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump bekannt gemacht, dass er und seine Frau Melania positiv auf Covid-19 getestet wurden. Mittlerweile ist Donald Trumps Zustand so ernst, dass er in ein Militärhospital eingeliefert wurde und dort mit experimentellen Medikamenten behandelt wird. Mehr auf der Achse …

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Neues von Präsident Trump

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Gestern in Konstanz

 

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SWR empfiehlt: So maßregeln Sie Ihre Mitbürger

 

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Präsident Trump im Krankenhaus

Auf Anweisung seiner Ärzte soll US-Präsident Donald Trump offenbar für einige Tage in einem Militärkrankenhaus behandelt werden. Das teilte das Weiße Haus mit. Der Präsident werde per Hubschrauber ins Walter Reed Medical Center geflogen und solle in Maryland dann die nächsten Tage verbringen. Es handele sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Die Ärzte hätten zu diesem Schritt geraten, damit Trump im Bedarfsfall schnell Hilfe bekommen könne. Der Präsident werde die nächsten Tage in dem Krankenhaus arbeiten. Trump übertrug trotz seiner Einlieferung ins Militärkrankenhaus die Regierungsvollmacht nicht an seinen Vizepräsidenten Mike Pence. Das teilt das US-Präsidialamt mit. weiter bei SZ

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Merkel und die Verschärfungs-Verweigerer

Von Peter Grimm

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Vorfeld ihre Erwartungen schon klar kommuniziert und die Öffentlichkeit darauf vorbereitet: Es müsse schärfere Regeln im Corona-Ausnahmezustand geben, sonst würden zu Weihnachten gigantische Infektions-Zahlen drohen. Jeder erfuhr, dass im Eckpunktepapier des Kanzleramts klare Erwartungen an einheitliche Regeln formuliert waren: Es solle eine Obergrenze für private Feiern auch in Privaträumen von 25 Teilnehmern geben, neben verbindlichen Obergrenzen für Veranstaltungen im öffentlichen bzw. gemieteten Raum. Außerdem müsse mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro belegt werden, wer in den Listen in Gastwirtschaften falsche Angaben zur Person macht oder sich gar nicht registriert. Außerdem war klar, dass – nach Münchner Vorbild – mehr Maskenpflichten im Freien ebenso erwünscht sind wie Alkoholverbote. Mehr auf der Achse …

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