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Anmerkungen eines Nicht-Hilfreichen

Von Thilo Sarrazin

Wenn man an einem Thema lange arbeitet oder auf viele Widerstände stößt, dann empfiehlt es sich bisweilen, zurückzutreten, um die Voraussetzungen und das Umfeld zu klären. Dies tue ich in Form einiger Fragen und bin dann unmittelbar im Thema, Braucht Deutschland aus demographischen Gründen Einwanderung? Die Antwort ist nein. Auch bei der gegenwärtigen Geburtenrate kann der Wohlstand ohne Einwanderung gesichert werden.

Kann Einwanderung helfen? Die Antwort ist, es kommt darauf an: Einwanderung hilft nur dann, wenn die Einwanderer in der Summe einen wirtschaftlichen Nettobeitrag leisten, der über ihre Kosten und ihren Selbstverbrauch hinausgeht. Das ist nur bei qualifizierten Einwanderern der Fall, die sich kulturell gut einfügen, eine hohe Erwerbsquote haben und den Sozialstaat wenig in Anspruch nehmen. Mehr auf der Achse …

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Merkels Afrikarettung – und jetzt die Zahlen

Von Gunnar Heinsohn

Gut, dass Papst Franziskus die für den Süden kämpfende Kanzlerin „ermutigt, auf diesem Weg weiterzugehen“. Immerhin sieht ihr Entwicklungsminister Gerd Müller alsbald 100 Millionen Afrikaner auf dem Weg zu den 82 Millionen Deutschen und ihren westlichen Nachbarn.

Die Zahlen klingen extrem, sind aber noch untertrieben. Von 180 Millionen auf eine Milliarde Einwohner 2017 springt allein der Subsahara-Raum seit 1950. Im selben Gebiet verlieren nach der Befreiung vom Kolonialismus rund 18 Millionen Menschen in Genoziden und Kriegen ihr Leben. Zudem ertrinken Tausende auf dem Weg nach Europa. Schon für 2009 ermittelt das Gallup-Institut zwischen Sahara und Kapstadt 38 Prozent Auswanderungswillige. Bei unveränderten Wünschen würden momentan also 380 Millionen übersiedlungsbereit für Europa sein. Niemand kann dem Minister Alarmismus vorhalten. Mehr auf der Achse …

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Maas macht mobil – die Bahn Pause

Von Vera Lengsfeld

Vor wenigen Tagen legten Linksextremisten an 13 Stellen Kabelbrände bei der Bahn und sorgten für einschneidende Behinderungen im Bahnverkehr. Tausende Reisende waren betroffen. In Berlin dauerte es zwei Tage, ehe die S-Bahn wieder planmäßig fuhr. In einem Bekennerschreiben, das auf der berüchtigten linksradikalen Plattform indymedia veröffentlicht wurde heißt es: „Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrerer Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt“. Das Bekenntnis wurde verfasst von „Shutdown G20 – Hamburg vom Netz nehmen“. Die Bahn als „zentrales Nervenorgan des Kapitalismus“, sei mit der Aktion angegriffen worden. „Wir rufen unseren Widerspruch in das Gedächtnis der Maschinisten. So wie im Juli beim Gipfel der G20 in Hamburg.“ Für den G20-Gipfel wird wie unlängst in Köln, die „Hölle“ angekündigt.

Zeitgleich randalierten Linksradikale in Berlin tagelang in der Rigaer Straße und verletzen zahlreiche Polizisten. Mehr höllische Gewaltaktionen werden angekündigt. Mehr auf der Achse …

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„Gefährliches Halbwissen“ über Islam stärkt Ablehnung

Man sollte allen Verfolgten, Verprügelten, Zwangsverheirateten, Abgestochenen, anderweitig Geschlachteten und Verstümmelten sagen: Das war nur ein „Gefährliches Halbwissen“.

Wien – Der Großteil der Österreicher bewertet Zuwanderung skeptisch. 69 Prozent sehen darin eine Belastung für den Sozialstaat und sprechen sich explizit gegen Einwanderung aus muslimischen Ländern aus. Das ergab eine Studie des britischen Thinktank Chatham House (DER STANDARD berichtete), die in zehn EU-Ländern durchgeführt worden ist. Was sich dabei auch zeigte: Nur in Polen sind die Ressentiments gegenüber Muslimen noch größer als in Österreich. Aber warum ist ausgerechnet die Ablehnung in Österreich so groß? – derstandard.at/2000059547856/Gefaehrliches-Halbwissen-ueber-Islam-staerkt-Ablehnung. Mehr im standard.at …

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Schon wieder Frieden

Islamabad
Todesstrafe nach Streit über den Islam

Taimoor Raza hält sich für unschuldig. Der 30-jährige Pakistaner hatte sich vor einem Jahr auf Facebook mit einem anderen Nutzer über den Islam gestritten. Raza könnte diesen Streit mit seinem Leben büßen.

Taimoor Raza hält sich für unschuldig. Der 30-jährige Pakistaner hatte sich vor einem Jahr auf Facebook mit einem anderen Nutzer über den Islam gestritten. Doch während normalerweise solche Facebook-Auseinandersetzungen allenfalls mit kindischen Beleidigungen oder Blockierungen enden, könnte Raza diesen Streit mit seinem Leben büßen. Ein Gericht im ostpakistanischen Bahawalpur verurteilte den Mann Mitte Juni wegen Gotteslästerung zum Tod am Galgen. Es ist das erste Mal, dass in Pakistan jemanden wegen blasphemischer Äußerungen im Internet zum Tode verurteilt wurde. Mehr im Weserkurier …

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Grenfell-Tower, Asbest, Fukushima – einige unbequeme Vergleiche

Von Dirk Maxeiner

Die Zahl der Toten und für tot gehaltenen Vermissten ist nach dem Brand im Grenfell-Tower-Hochhaus in London – Stand 19. Juni – auf 79 gestiegen. Es ist inzwischen klar, dass die aus Klimaschutzgründen angebrachte Fassadendämmung dabei wie ein Brandbeschleuniger wirkte. Es ist auch eine Tatsache, dass in Deutschland ebenfalls aufgrund sich rasend ausbreitender Dämmstoff-Brände Menschen gestorben sind. Es ist ferner belegt, dass es nur glücklichen Umständen zu verdanken ist, dass bisher nicht mehr passiert ist. Die Feuerwehren warnen seit langem. Das wurde auf der „Achse“ unlängst ausführlich hier beschrieben.

Angesichts dieser Sachlage ist die politische und mediale Reaktion auf ein Hochrisiko, das viele tausend Menschen bedroht, überaus erstaunlich. Schulterzuckend wird beispielsweise in der „tagesschau“ gemeldet, „dass sich die Flammen über die Fassadendämmung rasch ausbreiten konnten“. Der Ruf nach irgendwelchen Konsequenzen auch hierzulande aber bleibt weitgehend aus. Statt dessen wird das Problem auf illegale oder schlampige Bauausführung verlegt: „Die Gebäudeverkleidung war möglicherweise verboten.“ Der Subtext solcher Analysen lautet: „Bei uns kann das nicht passieren.“ Ganz so, als ob bei uns nicht geschlampt und beschissen wird, ich empfehle einen Abstecher zum BER. Mehr auf der Achse …

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„Wir wollen kein europäisches Saudi-Arabien“

Nicolaus Fest war Vize-Chefredakteur der „Bild am Sonntag“. Der Sohn des Publizisten Joachim Fest („Hitler“, „Der Untergang“, „Ich nicht“) kandidiert in diesem Jahr als AfD-Bundestagskandidat. Er fürchtet eine Islamisierung und die Erosion der Meinungsfreiheit. Von Katrin Krips-Schmidt

Herr Fest, Sie sind Direktkandidat der „Alternative für Deutschland“ für die Bundestagswahl im Herbst 2017. Meinen Sie, dass Ihr Vater Joachim Fest damit einverstanden gewesen wäre?

Durchaus. Mein Vater war ein strikter Gegner jeden totalitären Denkens, und er würde die Islamisierung, aber auch die Erosion von Meinungs- und politischer Freiheit ähnlich skeptisch sehen wie ich. Mehr bei der Tagespost …

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