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Hinter dem Zaun kippt die Stimmung

Europa beginnt in Nordafrika, in der spanischen Exklave Ceuta. Bislang reagieren die Einwohner dort freundlich auf junge Afrikaner. Doch was wird, wenn die Grenzanlagen entschärft werden?

Auf der Plakatwand am Fremdenverkehrsamt gleich neben der alten Festung prangen ein Kreuz, ein Halbmond, ein Davidstern und mehrere hinduistische Sanskritzeichen. «Wir sind die Stadt der vier Religionen, die hier friedlich miteinander leben», diesen Satz wiederholen Lokalpolitiker und die Lokalpresse bei jeder Gelegenheit. Dass die spanische Exklave am Nordrand Afrikas gegenüber von Gibraltar nun in den Fokus der europäischen Politik geraten ist – im ­Alltag ist dies nicht zu spüren. Jedermann, vom Kioskbesitzer bis zum Bürgermeister, betont: «Die Subsaharianos stören uns nicht!» Gemeint sind die Afrikaner aus den Ländern südlich der Sahara, denen es gelungen ist, den sechs Meter hohen Grenzzaun zu überwinden. Mehr im Tagesanzeiger …

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Fremdenhass und Kriminalität: Such die Zahlen!

Von Peter Grimm

„Fremdenhass: Schon mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge“, titelte Zeit-Online am Sonntag. „Bei Attacken auf Flüchtlinge sind in diesem Jahr mindestens 120 Menschen verletzt worden. Die Linke macht die AfD und die CSU für die Gewalt mitverantwortlich“, hieß es weiter. Selbstverständlich ist solch ein Fakt unbedingt eine Meldung wert. Allerdings gehörte es früher auch zu den journalistischen Aufgaben, solche Zahlen in die richtigen Relationen zu setzen. Was sagen uns diese Zeilen jetzt? Zur Einordnung boten die Zeit-Kollegen Folgendes an: Mehr auf der Achse …

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Die Achse-Morgenlage

In Afghanistan wird immer noch um die Stadt Ghazni mit den Taliban gekämpft, in Syrien starben mindestens 39 Menschen bei der Explosion eines Waffenlagers von islamistischen Kämpfern und in Mali wurde der Leiter eines Wahllokals bei der Präsidenten-Stichwahl getötet. Gegen Sami A. wurde eine Einreisesperre verhängt, immer mehr deutsche Unternehmen stellen ihre Iran-Geschäfte ein, auch wenn der Bundeswirtschaftsminister noch vollmundig für das Gegenteil wirbt und in Rumänien dauern die Proteste gegen die Regierung an./ mehr auf der Achse …

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Klimastreit im Dürresommer: Überhitzt

Fundstück von Dirk Maxeiner

Axel Bojanowski erweist sich auf Spiegel-online einmal mehr als Stimme der Vernunft, wenn es um den Klimawandel geht. Aber lesen sie selbst. / Link zum Fundstück

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Die Achse-Morgenlage

Die Amtseinführung des Präsidenten von Simbabwe wurde abgesagt, Italien will weiter keine Rettungsschiffe mit Migranten anlanden lassen und Marokko will Migranten von der Mittelmeerküste vertreiben. Ein Islamist ist nach Tunesien abgeschoben worden, während seine Glaubensbrüder daheim gegen mehr Rechte für Frauen und Homosexuelle protestieren. Die AfD klagt gegen eigene Wahlkampfhelfer, Willy Brandts Sohn unterstützt Sahra Wagenknechts linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ und in Rumänien breiten sich die Proteste gegen die korrupte Regierung aus./ mehr auf der Achse …

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Mutig gegen Rechts™

Rechte gehen gegen Enthüllungsbuch „Inside AfD“ vor – AfD-Aussteigerin hält dagegen

Mit juristischen Mitteln gehen bekannte Rechte gegen das Enthüllungsbuch „Inside AfD“ der AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber vor. So wehrt sich die frühere CDU-Politikerin und heutige Chefin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung Erika Steinbach gegen eine Passage in dem Buch, wie der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtete. Mehr im focus …

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Leserfrage: Warum werden Flüchtlinge nicht als Erntehelfer eingesetzt?

Fundstück von Peter Grimm

Wenn Erntezeit ist, dann gibt es Bedarf an Erntehelfern. Die Frage, warum man da keine Asylbewerber einsetzen kann, scheint da für viele Steuerzahler, die diese Zuwanderer schließlich alimentieren, naheliegend. Eine Leserin der Badischen Zeitung hat diese Frage an die Redaktion ihres Tageblatts gestellt und die Kollegen dort haben recherchiert, um die Frage kompetent beantworten zu können. Ein Problem ist die Arbeitserlaubnis. Das wäre zwar lösbar, aber die Arbeit auf dem deutschen Acker ist trotzdem nicht das Richtige für den arabischen, afrikanischen oder afghanischen jungen Mann: „Eine Art Praktikum wäre möglich, aber dies sollte ja berufsvorbereitend sein beziehungsweise auch der Integration dienen, dafür ist die Arbeit als Erntehelfer aber nicht geeignet. Denn dort können Deutschkenntnisse nicht erworben werden, da hauptsächlich Osteuropäer auf den Feldern arbeiten. Zudem sind die Betriebe nicht auf teilweise traumatisierte Personen eingestellt und können hier auch keine Integration leisten. Und schlussendlich bietet die Saisontätigkeit keine langfristigen Perspektiven. Erfahrungen haben außerdem gezeigt, dass wenn solche Beschäftigungsverhältnisse zustande kommen, diese nicht selten vorzeitig aus Eigeninitiative der Arbeitnehmer beendet wurden.“ Bei so viel Eigeninitiative muss man die populistische Idee, all die hoffnungsvollen Neuzugänge im deutschen Sozialversorgungssystem einfach zur Ernte aufs Land zu schicken, selbstverständlich vergessen. / Link zum Fundstück

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