quotenqueen

Dieser Benutzer hat keine biographischen Informationen freigegeben

Startseite: https://quotenqueen.wordpress.com

Die Feminisierung der Unis und ihre Folgen

VonWolfgang Meins

Obwohl aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich Schnee von vorgestern, dominiert in Medien, Politik und weiten Teilen der Öffentlichkeit immer noch die Erzählung von den zahlreichen Karriere-Hemmnissen, denen Frauen an Universitäten ausgesetzt seien. Als härtester Beleg dafür gilt die weiterhin vorhandene Männerdominanz bei den Professoren: Nach Angaben des Statistischen Bundeamtes lag im Jahr 2018 der Männeranteil an allen Professuren bundesweit bei 75,3 Prozent.

Eine in diesem Jahr publizierte, methodisch ausgesprochen sorgfältige und zudem sehr abwägend argumentierende schwedische Studie hat sich nun des Problems der vermeintlichen Benachteiligung von Frauen bei der akademischen Karriere angenommen. Dieses Thema stößt nicht überall auf Gegenliebe. So weisen die Autoren am Ende ihres Beitrags darauf hin, dass ihre Studie erst mit deutlicher Verspätung publiziert werden konnte, weil sechs wissenschaftliche Zeitschriften eine Veröffentlichung abgelehnt hatten – fünf davon führten keine Gründe an, sondern erklärten sich schlicht für nicht zuständig. Früher hätte man eine solch mehrfach abgewiesene Studie eher nur noch mit der Kneifzange angefasst. Heute, in Zeiten von politischer Korrektheit und Cancel Culture, kann das hingegen einem Ritterschlag entsprechen, wie im vorliegenden Falle. Mehr auf der Achse …

Hinterlasse einen Kommentar

Berliner Autobahn-Attentat: Noch ein Behördenversagen

Von Wolfgang Meins

Die WELT berichtet heute (hinter der Bezahlschranke) über die Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage zum Stand der Ermittlungen gegen den 30-jährigen abgelehnten irakischen Asylbewerber, der mit seinem Auto am 18. August gezielt Motorradfahrer gerammt und verletzt hatte. Für den bloß Geduldeten sei es problemlos möglich gewesen, am 9. August 2019 eine deutsche Fahrerlaubnis zu erhalten. Mehr auf der Achse …

2 Kommentare

Beethoven als Hassobjekt

Von Volker Seitz

Die angestrengte Suche nach Feindbildern geht weiter. Unter dem Titel „Jetzt gehen Bilderstürmer auch noch auf Beethoven los“ schreibt Elmar Krekeler auf Welt-Online am 18.9.2020:  

„Nach dem klassischen linken und elitären Denkmuster, dass Erfolg ja prinzipiell verdächtig ist, dass damit irgendwas nicht stimmen kann, dass da eine Verschwörung hinter stecken muss, rücken sie [Vox, ein eher linkes digitales Nachrichtenportal] mit den Waffen der Cancel Culture nun auf das größtmögliche musikalischer Denkmal vor, um es in der Nachfolge von Kant & Co vom Sockel zu stoßen. Beethoven im Allgemeinen und die Fünfte im Besonderen seien Symbole der Exklusion und des ‚elitism‘ der Weißen. Und Beethoven, den afroamerikanische Aktivisten immer mal wieder als Schwarzen für sich zu reklamieren versuchen [ihm wurden maurische Vorfahren angedichtet], ein ‚white supremacist‘“. Mehr auf der Achse …

6 Kommentare

Die antinuklearen Irrtümer

Von Matthias Berndt und Martin Knipfer

Mitte Juli sorgte ein Memorandum der Historikerin Dr. Anna Veronika Wendland und des Nuklear-Sicherheitsexperten Dr. Rainer Moormann für Wirbel. Unter dem Titel „Stoppt den Atomausstieg!“ forderten sie in der Wochenzeitung DIE ZEIT nichts Geringeres als einen Weiterbetrieb der sechs verbliebenen deutschen Kernkraftwerke (GER6). Dies solle einen früheren Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung ermöglichen. Wer dahinter einen PR-Schachzug der Atomlobby vermutete, sah sich schnell eines Besseren belehrt: Wendland war nach dem Tschernobyl-Unglück als Anti-Atom-Aktivistin in Erscheinung getreten, während Moormann Missstände beim Kugelhaufen-Versuchsreaktor AVR Jülich öffentlich machte und dafür den Whistleblowerpreis der Vereinigung deutscher Wissenschaftler erhielt. Mehr auf der Achse …

Ein Kommentar

Rassismus mit festem Wohnsitz

Von Ulrike Stockmann

Da glaubte ich jahrelang, Barbara Schöneberger wäre eine humorvolle, unbedarfte Menschenfreundin, nur um jetzt bitter enttäuscht zu werden. Denn nun stellte sich heraus, dass auch in ihrem Herzen eine bitterböse Rassistin schlummert. Mehr auf der Achse …

3 Kommentare

Neue Kurz-Absage an den deutschen Weg

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren Wiener Amtskollegen Sebastian Kurz gemaßregelt, weil der keine Anstalten macht, zusätzliche Migranten aus Moria aufzunehmen. Mit deutschen Maßregelungen erzielt man ja bei unseren Nachbarn traditionell große Erfolge. Insofern wird die europäische Gefolgschaft für den deutschen Weg wohl überschaubar bleiben. Zumindest von Kanzler Kurz kamen umgehend klare Aussagen. Video auf der Achse …

6 Kommentare

Zufriedene Nochwähler, unzufriedene Nichtwähler?

Von Johannes Eisleben

In NRW sind am Sonntag gerade mal etwas mehr als die Hälfte (51,2 Prozent) der Wahlberechtigten zur Wahl gegangen. Diese Menschen sind mit der Politik der etablierten Parteien offenbar zufrieden. Denn diese Parteien erhielten knapp 85 Prozent der Stimmen – die AfD 5 Prozent, die Wählergruppen 4,4 Prozent und die Sonstigen 6,4 Prozent. In den Städten Köln, Aachen und Bonn erhielten die Grünen die relative Mehrheit, in Münster, Dortmund und Düsseldorf und anderen Städten rangierten sie auf dem zweiten Platz. Insgesamt erhielt die CDU 34 Prozent der Stimmen, die SPD 24,3 und die Grünen 20. Die AfD verpasste in den meisten großen Städten den Einzug in die kommunalen Parlamente. Die FDP erhielt mit 5,8 Prozent in etwa so viele Stimmen wie die AfD, ist aber in mehr Großstädten erfolgreich als diese. Wie bei allen Kommunalwahlen gab es auch hier durch attraktive Bürgermeisterkandidaten erzielte Sondereffekte, doch liegen die Ergebnisse im Wesentlichen im Bundestrend vom 3.9.2020, sieht man einmal vom Effekt der ostdeutschen AfD-Wähler ab, der sich dort widerspiegelt. Mehr auf der Achse …

2 Kommentare

Die tägliche Täuschung: Das RKI zählt am Gesetz vorbei

Von Ansgar Neuhof

Es beginnt mit einer Lüge. Seit Monaten, Woche für Woche, Tag für Tag. Immer, wenn das Robert-Koch-Institut (RKI) im „Täglichen Lagebericht zur Coronavirus-Krankheit (COVID-19)“ in großer Aufmachung gleich am Anfang die Fallzahlen bzw. die bestätigten Fälle von COVID-19 nebst Todeszahlen vermeldet. 255.366 Fälle sind es zum Beispiel am 10. September 2020, darunter angeblich (so wörtlich) „9.341 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen“. 

Diese Zahlen sind falsch. Denn die Zählweise des RKI entspricht nicht der deutschen Gesetzeslage, dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Was und wie gezählt wird, steht nicht im Belieben des RKI (eines Bundesinstituts im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministers) sowie der Gesundheitsminister und -behörden von Bund und Ländern. Mehr auf der Achse …

3 Kommentare

Merkel will Moria-Lösung bis Mittwoch

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bis zur Sitzung des Kabinetts am Mittwoch über die Aufnahme weiterer Migranten entscheiden, meldet welt.de. Sie sei in diesem Zusammenhang in Abstimmung mit Innenminister Seehofer, habe Merkel am Montag nach Angaben von Teilnehmern in der CDU-Präsidiumssitzung in Berlin gesagt. Wie diese „Lösung“ in etwa aussehen dürfte, zeichnet sich durch die orchestrierende Umgebung ab. Dass SPD-Chefin Saskia Esken noch am heutigen Montag eine Entscheidung über die Aufnahme einer hohen vierstelligen Zahl von Migranten aus dem Lager Moria forderte, gehörte dabei zu den weniger gewichtigen Stimmen, gab aber die Haltung der Noch-Regierungspartei SPD wahrscheinlich dennoch wieder. Mehr auf der Achse …

3 Kommentare

Der Brexit als Corxit

Von Rainer Bonhorst

Beginnen wir mit einem alten, und darum politisch nicht ganz korrekten Witzchen über den uralten Knaben auf der Parkbank, der eine schöne Frau vorbei gehen sieht und zu grübeln beginnt: „Da war doch noch was?“ Auch ich möchte diese Frage stellen, wenngleich in einem anderen Zusammenhang. Da war doch noch was? Aber was? Aber was? Ach ja: der Brexit. Den gibt’s ja auch noch. In nächster Zeit soll sich ja entscheiden, ob sich Briten und Europäer zum Jahreswechsel als sanft getrennte Nachbarn mit einem kompletten Handelsabkommen über den Kanal hinweg freundlich zuwinken oder ob sie ohne Abkommen grimmig voneinander gehen. Mehr auf der Achse …

2 Kommentare

Die Story hinter Ground Zero und die Lehre des 12.9.1970

Von Stefan Frank

Vor 19 Jahren, am 11. September 2001, entführten Dschihadisten, die zum Terrornetzwerk Al-Qaeda des saudi-arabischen Bauunternehmers und Afghanistan-Kämpfers Osama bin-Laden gehörten, vier Verkehrsflugzeuge. Zwei davon lenkten sie in die beiden Zwillingstürme des World Trade Centers in Manhattan, eines in das Pentagon. Fast dreitausend Menschen wurden getötet. Mehr als dreitausend Kinder verloren ihre Eltern. Mit einem vierten Flugzeug wollten die Verschwörer mutmaßlich ein Gebäude in Washington angreifen – vielleicht das Weiße Haus. Die Maschine stürzte ab, nachdem heldenhafte Passagiere den Entführern Widerstand geleistet hatten. Mehr auf der Achse …

Ein Kommentar

Deutschland im Aufnahmezustand?

Von Peter Grimm

Vor fünf Jahren hieß es „Wir schaffen das“. Jetzt – unter den Bedingungen des Corona-Ausnahmezustands – geht es wieder darum, Zuwanderer ins Land zu holen, um sie hier aufzunehmen. Ist Deutschland also auch wieder im Aufnahmezustand? Meldungen dieser Tage zeigen, was alles bei der Zuwanderung nicht geschafft wurde. Zuwanderung lässt sich zwar nicht stoppen, doch es ist irrwitzig, sie auch noch nach Kräften zu ffördern. Mehr auf der Achse …

4 Kommentare

Der gefährliche Nutznießer der Moria-Brände

Von Peter Grimm

Eigentlich denkt man am zweiten Tag nach den Bränden im überfüllten Migranten-Lager Moria, dass es kaum noch einen Aspekt der Folgen dieser Feuer gibt, der nicht schon in den verschiedenen Medien beleuchtet wurde. Nur je nach Lagerzugehörigkeit in der spaltenden Migrationsfrage mit entgegengesetzten Schlussfolgerungen. Mehr auf der Achse …

6 Kommentare

Leciejewskis Schluckhilfe (2)

Von Klaus Leciejewski

Seit vielen Jahren höre ich aus deutschen Redaktionen immer wieder: Ironie hat es schwer in Deutschland! Allerdings habe ich den Eindruck, dass sich dahinter die Überzeugung versteckt, die meisten Deutschen seien einfach zu blöd, um die Verdrehung der Wirklichkeit zu erkennen. Im Folgenden weitere zehn Beispiele dafür. Mehr auf der Achse …

4 Kommentare

Russischer Corona-Impfstoff: Solide Arbeit, aber schon von gestern

Von Johannes Eisleben

Russland hat nach einer Phase-II-Studie einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zugelassen. Obwohl das Virus epidemiologisch kaum messbar ist, weil sich seine Letalität, Infektiosität und andere relevante Eigenschaften im Rahmen der Influenza-Erreger bewegen, wird gesagt, die  “Schutzmaßnahmen” würden fortgesetzt, bis es einen Impfstoff gibt. Wie achgut.com schon im Mai erläuterte, kann man gegen das Virus aber gar nicht wirksam impfen, weil es zu schnell mutiert.

Wie sieht es nun mit dem neuen Impfstoff (Vakzin) aus? War seine Zulassung gerechtfertigt, ist er sicher und wirksam? Der Impfstoff wurde zugelassen, ohne eine Phase-III-Studie durchzuführen, die normalerweise als notwendig erachtet wird, um das Nutzen-Risiko-Profil eines Pharmakons oder Vakzins klinisch zu beurteilen. Schnellzulassungen nach der Phase II, bei der in der Regel nur 50 bis 100 Patienten untersucht werden, kennt man sonst nur von Krebsmedikamenten, die bei Patienten mit geringer Lebenserwartung eingesetzt werden. Hier wurde offensichtlich der allgemeinen öffentlichen Panik nachgegeben. Immerhin lassen sich aus der russischen Studie, die nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, viele wichtige Schlussfolgerungen zur Impfung ableiten. Mehr auf der Achse …

Ein Kommentar