Die militärische Lage

Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 29/06/2022 - 18:10

    Die Atomwaffen

    „Wie bei allen anderen Aspekten des Ukraine-Konflikts versuchen die Medien und „Experten“, uns Wladimir Putin als irrationales Individuum darzustellen. Sie behaupten, dass die Sackgasse, in der sich die russischen Streitkräfte in der Ukraine befänden, ihn dazu veranlassen könnte, Atomwaffen einzusetzen. Anfang Mai, kurz nach dem Testabschuss einer russischen Rakete vom Typ RS-28 Sarmat, hoben unsere Medien (erneut) einen irrationalen Einsatz von Atomwaffen hervor.

    Kein Medium erwähnte hingegen, dass Präsident Joe Biden Ende April 2022 eine große Änderung in der amerikanischen Atompolitik beschloss, indem er das Prinzip des „No-First-Use“ von Atomwaffen aufgab. Mit anderen Worten: Während die USA bis dahin den Einsatz von Atomwaffen nur zur Abschreckung („Sole Purpose“-Politik) in Betracht gezogen hatten, stimmte Biden einer Politik zu, „die die Option offen lässt, Atomwaffen nicht nur als Vergeltung für einen Atomangriff einzusetzen, sondern auch, um auf nicht-nukleare Bedrohungen zu reagieren“. Mit anderen Worten: Die USA ermächtigen sich selbst, jederzeit Atomwaffen einzusetzen.“

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    Wir sollten nicht vor Russland Angst haben, sondern vor den USA!!!
    Sie sind viel skrupelloser, als Putin es je sein wird!

  2. #2 von Paul Schulz am 29/06/2022 - 18:51

    Die USA sind eine Plage. Die Welt wäre besser dran ohne sie. Diese elenden Kriegstreiber sollen zur Hölle fahren! Aber, das werden wir Deutsche sicherlich stattdessen. Und das zu Recht. Die meißten Deutschen wollen es nämlich so. Kann man nix machen. Hinterher, wenn alles kaputt ist, will es denn wieder keiner gewesen sein, hat natürlich niemand die Grünen gewählt, genau wie damals, als niemand die NSDAP gewählt hatte. Wir gehen in eine finstere Zeit. Es gibt kein zurück mehr. Schade und traurig.

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