Terroranschlag in Israel

Wir sind zutiefst erschüttert über die Ermordung von vier Israelis bei dem Terroranschlag am 22.03. in Beer Sheva. Unsere Herzen sind bei den Familien der Opfer. Möge ihre Erinnerung ein Segen sein.
Premierminister Naftali Bennett:
„Ich spreche den Familien derjenigen, die bei dem abscheulichen Terroranschlag in Beer Sheva ermordet wurden, mein tiefstes Beileid aus und bete für das Wohlergehen derjenigen, die verwundet wurden.
Die Sicherheitskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft. Wir werden hart gegen Terroristen vorgehen. Wir werden auch diejenigen verfolgen und festnehmen, die ihnen geholfen und sie unterstützt haben.“

Quelle: Newsletter der Israelischen Botschaft

  1. #1 von Heimchen am Herd am 24/03/2022 - 19:29

    War der Terroranschlag vor Beer Sheva vermeidbar?

    JERUSALEM, 24.03.2022 (MS) – Nach der Beerdigung der Opfer des Terroranschlags fragt man sich in Israel, ob die Sicherheitsdienste mehr hätten tun können. In einem Bericht, der im israelischen Fernsehen erschien, hieß es gestern, Mohammad Ghaleb Abu al-Qi’an sei vom Inlandsgeheimdienst, Shin Bet, beobachtet worden. Der Geheimdienst konnte jedoch keine Anzeichen erkennen, die auf einen Terrorangriff schließen ließen, so der Bericht. Auch schien es den Behörden, Abu al-Qi’an sei vom Extremismus abgerückt.

    Bisher scheint es, der Angreifer habe alleine gehandelt, aber zwei seiner Brüder wurden nach dem Anschlag festgenommen. Die Familie bestreitet jegliches Wissen über die Pläne und auch eine erste Untersuchung des Shin Bet scheint darauf hinauszulaufen, dass sich Abu al-Qi’an relativ spontan entschieden hat, seinen Angriff auszuführen.

    Wo war die Polizei?

    Während der Geheimdienst dafür kritisiert wird, den Anschlag nicht vorausgehen zu haben, wird die Polizei gefragt, warum sie so langsam auf den Anschlag reagiert hat. Der Angriff dauerte insgesamt acht Minuten und es waren schließlich Zivilisten, die den Terroristen neutralisierten.

    Als Polizeipräsident Kobi Shabtai am Tatort angelangte, wurde er von Demonstranten beschimpft. Sie warfen ihm vor, zu spät reagiert zu haben und die Kriminalität im Süden Israels nicht ernst zu nehmen.

    Shabtai erklärte später vor Reportern, nach dem Notruf an die Polizei habe es nur vier Minuten gedauert, bis Polizisten am Tatort ankamen. Ein anderer Bericht behauptet hingegen, die Polizei habe den Notruf zuerst lediglich als Prügelei aufgefasst und erst vier Minuten später erkannt, dass es sich um einen Terrorangriff handelte. Eine interne Untersuchung der Polizei soll den Hergang nun genau nachvollziehen.

    Man kann es nie wissen

    Auch die Richter, die den Terroristen 2015 zu vier Jahren Haft verurteilten und das Justizministerium standen unter Kritik. War das Urteil damals zu milde? Hätte Abu al-Qi’an länger im Gefängnis bleiben sollen? Ein Sprecher des Justizministeriums antwortete, dass „es sich damals um einen Präzedenzfall handelte und zu einer der strengsten Verurteilungen für eine Aktion führte, die keine Tat, sondern lediglich Sprache und Absicht beinhaltete.“

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2022/03/24/war-der-terroranschlag-vor-beer-sheva-vermeidbar/

    Die Richter in Israel sind auch alle links, wie bei uns und dann kommt sowas dabei raus!
    Und die Polizei ist korrupt!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 24/03/2022 - 19:33

    Arthur Haimov: „Ich habe ihn gebeten, das Messer wegzulegen – und dann habe ich auf ihn geschossen“

    Der Mann, der den Be’er Sheva-Terroristen neutralisierte, erinnert sich: „Als ich verstand, dass er nicht die Absicht hatte, das Messer niederzulegen, und ich in Lebensgefahr war, habe ich auf ihn geschossen.“

    Arthur Haimov, der Busfahrer von Egged, der Anfang dieser Woche den Terroristen Mohammad Jalab Abu al-Quian in Be’er Sheva neutralisiert hatte, erhielt eine Anerkennungsurkunde vom Vorsitzenden der Histadrut, Arnon Bar-David, und dem Vorsitzenden der Transportarbeitergewerkschaft, Avi Edri.

    Al-Quian tötete vier Menschen und verletzte zwei weitere , bevor er von Haimov neutralisiert wurde.

    Bei der bewegenden Veranstaltung erzählte Haimov von den schicksalhaften Sekunden, in denen er auf den Terroristen zuging, und von dem Moment, in dem er beschloss, abzudrücken und ihn zu töten.

    „Unmittelbar nachdem ich den Terroristen identifiziert hatte, sagte ich mir, dass ich die Kontrolle über den Vorfall übernehmen und versuchen würde, ihn zu beenden“, sagte Haimov. „Ich stieg aus dem Fahrzeug und ging auf den Terroristen zu, während ich ihn bat, das Messer wegzulegen.“

    „Als ich verstand, dass er nicht die Absicht hatte, das Messer niederzulegen, und mein Leben in Gefahr war, habe ich auf ihn geschossen.“

    Weiterlesen hier: https://www.israelnationalnews.com/news/324568

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