Zu Gast bei Freunden

Daraus gehe hervor, dass Scholz als stellvertretender Vorsitzender der Jungsozialisten auf Einladung der FDJ mehrmals in die DDR gereist sei, meldete die Zeitung. Bei der Einreise habe die geladene Delegation keinen Zwangsumtausch leisten müssen und ohne Zollkontrolle die Grenze passiert. Die DDR-Grenzer am Bahnhof Friedrichstraße hätten 1988 vorab eine Anweisung zur „höflichen Abfertigung“ erhalten.
Bei einer weiteren Reise 1984 wurden Scholz und weitere Vertreterinnen und -Vertreter der SPD-Jugendorganisation demnach von SED-Politbüromitglied Egon Krenz empfangen. Auf Interesse der Stasi seien unter anderem damalige Äußerungen des heutigen Kanzlers zur Friedenspolitik und insbesondere zur Stationierung von Atomraketen in der Bundesrepublik und der DDR gestoßen.
1986 habe die Stasi in einer Notiz über Scholz festgehalten. „Gehört zum Stamokap – alter Politprofi, der in der Organisation großen Einfluss hat.“ Die marxistisch orientierte Stamokap-Gruppe war damals die Bezeichnung für den linken Flügel der SPD-Jugendorganisation.

Bericht bei ntv

  1. #1 von tacheles am 16/01/2022 - 02:36

    Ist es nicht völlig natürlich das OLAF SCHOLZ als STAMOKAPJUSO von den SEDDDRSTASIGENOSSEN bevorzugt eingeladen wurde?

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