Erinnerung an ein wunderbares Land

Ich weiß ja nicht, ob Ihr, zumindest die unter den Lesern, die deutlich jünger sind als ich, ich würde mal sagen, so bis etwa 40 Jahre, sich das noch vorstellen können.
Ich habe mal, so ziemlich genau die ersten 30 Jahre meines Lebens, in einem Land gewohnt, gelebt, gearbeitet, gefreizeitet, in dem ich mich frei fühlte.
Ich konnte in sehr weiten Grenzen tun und lassen, was ich wollte.
Ich konnte völlig problemlos sagen was ich konnte. Niemand hat mich dafür angegriffen, bedroht oder angemacht. Schlimmstenfalls hat man mich mal blöd angeguckt.

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  1. #1 von Ingres am 15/10/2021 - 13:12

    Mein Ex-Bekannter fühlt sich pudelwohl. Es ist hier nicht wie in der DDR (es ist ja schlimmer). Nein, das ist eine VT (was der Danisch da schreibt). Und die VT-ler sind die Gefahr. Auch bei Corona.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 15/10/2021 - 13:39

    Ich lese gerade ein interessantes Buch von Susanne Matthiessen, “Ozelot und Friesennerz”.

    Susanne Matthiessen erzählt von einer Kindheit, die außergewöhnlich und zugleich in vielem typisch ist für ihre Zeit. Auf Sylt zeigten und zeigen sich wie unter einem Brennglas die Sehnsüchte und Widersprüche der Bundesrepublik, und nie war das Bild bunter und genauer als in den siebziger Jahren, als die Stars, Politiker, Industriegrößen des Wirtschaftswunderlands und die Nachkommen der Kriegsgeneration am Strand den Alltag hinter sich ließen, und findige Sylter Unternehmer den Grundstein zu sagenhaftem Reichtum legten. Von ihnen allen und von denen, die heute mit diesem Erbe umgehen müssen, handelt dieses Buch.

    Die siebziger Jahre waren auch meine Zeit. Es war eine schöne Zeit, an die ich mich gerne erinnere. Doch die Zeiten sind längst vorbei.

    Jetzt beherrschen Merkel, Corona und die Migranten unser Leben! Das unbeschwerte Leben der siebziger Jahre ist vorbei und kommt auch nie wieder zurück!

  3. #3 von Paul Schulz am 15/10/2021 - 15:26

    Dieser Frust ist überall, jedenfalls bei Menschen mit Empathie und gesunden Menschenverstand. Für mich ist das hier mittlerweile auch ein einziger Alptraum. Es wäre beser gewesen, wenn wir zwei Länder geblieben wären. Was mich aber irretiert ist, dass es eindeutig die Wessis sind, die den Umbau zu DDR2.0 forcieren. Naja, ist ja eigentlich völlig egal. Es sieht ja so aus, als wenn die Ampel zu Stande kommt. Dann werden die Schleusen richtig geöffnet. Und wenn man dann einen alten, weißen Mann erschlägt (ich bin mir sicher, dass es zu Pogromen an Deutschen kommen wird), dann ist das nur noch eine Ordnungswidrigkeit. Deutschland hätte zum Überleben nur eine Chance: Höcke muss Bundeskanzler werden. Die AfD wird in der kommenden Legeslaturperiode enorm an Zuwachs gewinnen. Für Deutschland ist es gut, dass die Energiepreise jetzt durch die Decke gehen. Die Menschen werden sehr, sehr schmerzhaft aufwachen, weil sie sich nix, aber auch garnix mehr leisten können. Dann werden sie den Mist erkennen und es geht rund hier. Wenn die Wende zur Vernunft nicht in den nächsten vier Jahren erfolgt, ist es für immer vorbei. Dann war es das mit Deutschland, mit der „eklig weißen Mehrheitsgesellschaft“. Es ist soooo traurig. Gibt es eigentlich größere Lumpen als „unsere“ Volksvertreter??

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