„Islamische Republik“ gegen das Volk

In der iranischen Provinz Khuzestan ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen, Verzweifelte trinken aus Pfützen am Straßenrand. Als die durstende Bevölkerung in mehreren Städten demonstrierte, schickte das Mullah-Regime seine islamistischen Todesschwadronen, ließ Demonstranten erschießen.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 31/07/2021 - 19:47

    Iran behauptet aufrührerische Mossad-Einheit festgenommen zu haben

    TEHERAN, 28.07.2021 (DK) – Im Iran ist es wegen akuten Wassermangels zu gewaltsamen Protesten gegen das Regime gekommen. Die Regierung in Teheran lastet dem israelischen Geheimdienst an, die Ausschreitungen angeschürt zu haben. Es ist nichts das erste Mal, dass das Mullah-Regime unter den ausländischen Geheimdiensten vermeintlich Verantwortliche für interne Konflikte finden will. Agenten eines geheimen Netzwerkes des Mossad sollen bei den Demonstrationen verhaftet und Waffen konfisziert worden sein. Die staatlichen Medien berichteten, dass diese bei „städtischen Unruhen und Attentaten“ Einsatz finden sollten. Israel hat sich zu den Anschuldigungen nicht geäußert.

    Proteste werden brutal niedergeschlagen

    „Tod dem Diktator“ und andere regimekritische Parolen skandierten Demonstranten in den vergangenen Tagen in mehreren iranischen Städten. Bei den Zusammenstößen mit der Polizei begeben sich die Protestierenden in Lebensgefahr: Bereits fünf Menschen sollen ihr Leben verloren haben. Augenzeugen und Aktivisten zufolge ist die Zahl sogar noch deutlich höher. Die Verzweiflung über den Wassermangel treibt dennoch Hunderte auf die Straßen. So kurz nach der jüngsten Präsidentschaftswahl könnten die Proteste für das Regime eine echte Bedrohung darstellen. Doch der neue Regierungschef Ebrahim Raisi lässt keinen Zweifel aufkommen, dass er zur Stabilisierung seiner Macht auch über Leichen gehen wird. Der 60-jährige Kleriker war bereits in den 80-er Jahren an einer Massenermordung politischer Oppositioneller beteiligt gewesen.

    Auf Messers Schneide: Israels Sabotageakte gegen den Iran

    Es ist ein Drahtseilakt: Im Verborgenen sabotiert Israel immer wieder iranische Atomanlagen und beteiligt sich am Schattenkrieg auf hoher See. Ob Israel auch etwas mit den Protesten zu tun hat, bleibt jedoch unklar. Eines steht allerdings fest – der Geheimdienst des jüdischen Staates schlägt gezielt zu, provoziert jedoch nicht offen genug, dass Teheran sich gezwungen sähe direkt auf die Angriffe zu reagieren. Offen äußert sich Israel überhaupt nicht zu den Attacken, doch nach den Andeutungen des ehemaligen Mossad-Chefs Yossi Cohen bleibt kein Zweifel offen. Israels Cyberangriffe sollen den Iran daran hindern, genug Uran anzureichern, um eine Atombombe zu bauen.

    Weiterlesen hier: https://www.fokus-jerusalem.tv/2021/07/28/iran-behauptet-aufruehrerische-mossad-einheit-festgenommen-zu-haben/

    Die Großmacht im Nahen Osten steht aufgrund einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise vor dem internen Zusammenbruch. Dennoch lässt die religiös-politische Elite des Landes nicht von ihrem offenen Expansionsstreben ab.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/07/2021 - 19:54

    USA verurteilen iranisches Vorgehen gegen Demonstranten

    Sprecher des Außenministeriums: Das iranische Volk hat das Recht, seiner Frustration Ausdruck zu verleihen und seine Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.

    Die USA verurteilten am Mittwoch das Vorgehen des iranischen Regimes gegen Demonstranten, die nach der Wasserknappheit im Land demonstrierten.

    Khuzestan, die wichtigste Ölförderregion des Iran und die reichste der 31 Provinzen des Landes, wird seit März von einer Dürre heimgesucht, wobei seit dem 15. Juli in mehreren Städten Proteste ausbrechen.

    Aufnahmen von den Protesten zeigen, wie die iranische Polizei das Feuer auf die Demonstranten eröffnet.

    „Proteste im Iran, die mit einer Wasserknappheit begannen – aufgrund von Dürre und staatlicher Misswirtschaft und Vernachlässigung – in der Provinz Khuzestan haben sich inzwischen auf verschiedene Städte ausgebreitet, darunter Teheran, Karaj und Tabriz. Das iranische Volk stellt jetzt nicht nur seine unerfüllten Bedürfnisse ins Rampenlicht, sondern auch sein unerfülltes Streben nach Achtung der Menschenrechte – Rechte, auf die Menschen auf der ganzen Welt Anspruch haben“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price, in einer Erklärung.

    „Das iranische Volk hat das Recht, seiner Frustration Ausdruck zu verleihen und seine Regierung zur Rechenschaft zu ziehen, aber wir haben beunruhigende Berichte gesehen, dass Sicherheitskräfte auf Demonstranten geschossen haben, was zu mehreren Todesfällen führte. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt gegen friedliche Demonstranten. Wir unterstützen das Recht der Iraner, sich friedlich zu versammeln und sich auszudrücken, ohne Angst vor Gewalt und Inhaftierung durch Sicherheitskräfte. Wir überwachen auch Berichte über Internet-Verlangsamungen in der Region“, fügte er hinzu.

    „Wir fordern die iranische Regierung auf, ihren Bürgern die Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung und freien Zugang zu Informationen zu ermöglichen, auch über das Internet.“

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/310803

    Ich bezweifle, dass die iranische Regierung sich dafür interessiert, was die USA fordern!