Das stille Ende eines rechten Anschlags

Von Anabel Schunke
In Deutschland gibt es gute und schlechte Opfer: Solche, die sich politisch instrumentalisieren lassen und jene, die eher ein schlechtes Licht auf vergangene politische Entscheidungen werfen.
Ein gutes Opfer in diesem Sinne war Mehmet Ali T. Der Gastwirt eignete sich sogar so gut als Opfer, dass man zunächst nicht bemerkte, dass er gar keines ist.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 24/07/2021 - 17:36

    „Kurz nach der Tat war das anders: Damals inszenierte sich T. medienwirksam als Opfer von Rassismus. Der Zeitpunkt schien günstig, kurz zuvor erstachen zwei Asylbewerber einen jungen Mann vor einer Sparkasse in Chemnitz. Wütende Proteste folgten – vor allem von rechts. Ganz Deutschland blickte auf das vermeintlich «braune» Fleckchen im Osten.“

    Das ist nicht der einzige Fall, der von den Politikern instrumentalisiert worden ist und wird auch
    nicht der letzte Fall sein! Beim NSU-Prozess ging es auch nicht mit rechten Dingen zu!

  2. #2 von Antipode am 24/07/2021 - 21:09

    „Auch aufrichtige Menschen können irren, das steht außer Zweifel, aber solche Irrtümer richten weniger Übel an als vorausberechnete Unaufrichtigkeit, Vorurteile oder politisches Kalkül.“
    Anton Pawlowitsch Tschechow