Star-Dirigent Muti gegen den Zeitgeist

Ein Maestro alter Schule spricht mit der italienischen Zeitung Corriere Della Sera. In diesen Tagen, wo jeder – bis hin zum Papst in Rom – noch den letzten Kompromiss mit dem Zeitgeist suchen zu müssen glaubt, rechnet Muti mit selten gewordener Offenheit mit Diversity, Lockdown und Metoo ab.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 06/07/2021 - 20:16

    „Muti kann es nur merkwürdig finden, »sehr merkwürdig« sogar, dass es beispielsweise in einer musikalischen Produktion einen Ausgleich zwischen verschiedenen Kollektiven – »Männern und Frauen, verschiedenen Hautfarben, Transgender-Personen« – geben müsse, damit »alle sozialen, ethnischen und genetischen Fragen« angemessen repräsentiert sind. Der Musiker meint dazu stoisch: »Die Auswahl muss auf der Grundlage von Wert und Talent getroffen werden.« Und zwar ohne Diskriminierungen, weder negativ noch positiv.“

    Das ist nicht merkwürdig, Herr Muti, das ist verrückt! Wir leben in verrückten Zeiten!