Gastwirte gegen Shisha-Höhlen

Es raucht in der Gastro-Szene! Grund: Shisha-Bars schießen in Köln wie Pilze aus dem Boden. Das beunruhigt die Gastronomen. Ihre Sorge: Das zweifelhafte Publikum, das angezogen wird, könnte die Stammkundschaft der etablierten Wirte vergraulen.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 04/07/2021 - 17:42

    Shisha-Bars schießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden. Das Rauchen von Wasserpfeifen liegt im Trend. Dabei werden die Gefahren der vermeintlich „gesunden“ Alternative zu Zigaretten drastisch unterschätzt.

    Eine Shisha-Sitzung vergleichbar mit 100 Zigaretten

    Die aufgenommene Nikotinmenge während solch einer Shisha-Session ist vergleichbar mit dem Rauchen von 10 Zigaretten – abgeleitet durch die Messung des Nikotinmetaboliten Cotinin im Urin. Betrachtet man das Rauchvolumen, sind es sogar 100 Zigaretten (3).

    Kritiker bemängeln oft, dass dieser Vergleich nicht zulässig sei, da der Shisha-Rauch durch das Wasser verdünnt und gereinigt werde und somit trotz des höheren Rauchvolumens ungefährlicher sei. „Das stimmt so nicht“, entgegnet Prof. Dr. med. Thomas Eissenberg von der Virginia Commonwealth University in den USA. Er gilt als einer der führenden internationalen Experten zu alternativen Tabakprodukten und liefert eine simple Erklärung: „Der Rauch durchquert das Wasser innerhalb von kleinen Bläschen, was das charakteristische ‚Blubbern‘ erzeugt. Die Oberflächenspannung der Bläschen verhindert, dass der Rauch mit dem Wasser in Kontakt kommt. Also findet auch keine sogenannte Reinigung statt.“

    Das sieht Dr. Katrin Schaller vom WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg genauso: „Dies ist eine weit verbreitete Fehlannahme. Der Rauch wird durch das Durchleiten durch das Wasser lediglich gekühlt, was die Inhalation erleichtert.“

    Die durch die Verschwelung des Tabaks entstehenden giftigen und krebserzeugenden Verbrennungsprodukte gelangen daher komplett ungefiltert in die Lunge. „Aufgrund des größeren Rauchvolumens nimmt der Konsument sogar eine wesentlich größere Schadstoffmenge auf als beim Rauchen einer Zigarette“, so Schaller.

    Weiterlesen hier: https://www.aerzteblatt.de/archiv/205561/Shisha-Rauchen-Das-angeblich-bessere-Rauchen

    Diese Giftstuben gehörten sofort verboten!

  2. #2 von Zalman Yanowsky am 05/07/2021 - 14:34

    Ich widerspreche Dir ungern, liebes Heimchen, aber ich finde: Diese Shisha-Bars sollten gefördert werden.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 05/07/2021 - 17:02

    „Diese Shisha-Bars sollten gefördert werden.“

    Lieber Zalman, Du musst aber auch an die Folgekosten denken, die diese Krebspatienten erzeugen! Beitragserhöhungen werden die Folge sein! Also zahlen wir alle für die Raucher!