UEFA verbietet Propaganda-Spektakel gegen Ungarn

Das Münchner Stadion darf beim EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwoch nicht in Regenbogen-Farben beleuchtet werden. Die Europäische Fußball-Union UEFA lehnt einen entsprechenden Antrag des Münchner Stadtrats ab.

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  1. #1 von Azariah am 22/06/2021 - 15:44

    Die Entscheidung ist richtig. Fussball sollte nicht ausgenutzt werden um Politische Botschaften an den Mann/Frau zu bringen.

    Und mal ehrlich, den Spielern des FC Bayern München gingen die Menschenrechte in Katar ziemlich am Arsch vorbei. Auch Herrn Manuel Neuer.

    Eine Woche lang hatte der FC Bayern München seine Trainingslager im Winter in Katar bezogen. Der Rekordmeister schlug also in den Emiraten 2018 und 2019 sein Winter-Trainigslager auf.

    Wo war da Manuel Neuer mit seinen bunten Armbinde?

    Auch würde ich Herrn Reiter und Herrn Söder darum bitten das nächste Mal Flagge zu zeigen wenn ein Besuch in Arabischen Ländern mal wieder anliegt.
    Herrn Spahn natürlich auch.

    Denn geht es um Menschenrechtsverletzungen in Islamischen Ländern, dann bleibt man still.

    Daher für die LGBT-Aktivisten und Herrn Oberbürgermeister Reiter von München noch ein Blick in das Iranische Gesetzbuch, bzw. die Umsetzung der Sharia bei Homosexualität.

    Gesetz über die islamischen Strafen vom 8. Mordad 1370 / 30. Juli 1991

    Die hadd-Strafen wegen Homosexualität

    Definition und Strafdrohungen für hadd-Strafen wegen Homosexualität

    Art. 108 – Homosexueller Verkehr ist der geschlechtliche Verkehr eines Mannes mit einem Mann durch Eindringen des Gliedes oder beischlafähnliche Handlungen.

    Art. 109 – Der aktive und der passive Teilnehmer des homosexuellen Verkehrs werden beide mit hadd-Strafen bestraft.

    Art. 110 – Die hadd-Strafe für Homosexualität in der Form des Verkehrs ist die Todesstrafe. Die Tötungsart steht im Ermessen des religiösen Richters.

    Art. 111 – Der homosexuelle Verkehr zieht dann die Todesstrafe nach sich, wenn der aktive und der passive Täter mündig und geistig gesund sind sowie aus freiem Willen gehandelt haben.

    Art. 112 – Hat ein Mann, der mündig und geistig gesund ist, mit einem Unmündigen homosexuellen Verkehr, so wird er getötet, und der passive Teilnehmer, wenn er nicht gezwungen wurde, mit einer ta’zir-Strafe von bis zu vierundsiebzig Peitschenhieben bestraft.

    Art. 113 – Hat ein Unmündiger mit einem anderen Unmündigen homosexuellen Verkehr, so werden sie mit einer ta’zir-Strafe von bis zu vierundsiebzig Peitschenhieben bestraft, außer wenn einer von ihnen gezwungen wurde.

    Art. 122 – Werden die beischlafähnlichen oder vergleichbaren Handlungen dreimal wiederholt und ist jedesmal eine hadd-Strafe verhängt worden, so ist die hadd-Strafe beim viertenmal die Todesstrafe.

    Art. 123 – Liegen zwei Männer, die nicht miteinander blutsverwandt sind, ohne Notwendigkeit nackt unter derselben Decke, so werden beide mit einer ta’zir-Strafe von bis zu neunundneunzig Peitschenhieben bestraft.

    Ach ja, der friedliche Prophet und seine friedlichsten Glaubensbrüder die es je gab auf dieser Welt meinen zur Homosexualität folgendes:

    Fatwa zur Strafe für Homosexualität im Islam
    Rechtsgutachter: „Islamweb“, eine Organisation des katarischen Religionsministeriums, die sich vor allem auf Rechtsgutachten [arab. Fatawa] und die Verbreitung des Islam [arab. Da’wa] spezialisiert hat.
    Sie zählt zu den größten Online-Zentren dieser Art mit sehr großer Reichweite.

    (Institut für Islamfragen, dh, 30.06.2017)

    „Es ist wahrscheinlich unwichtig für die Verhängung der Todesstrafe für Homosexualität, ob die Hinzurichtenden ledig oder verheiratet sind.

    Die Uneinigkeit unter islamischen Gelehrten betrifft die Art und Weise der Hinrichtung der Homosexuellen. Falls der Machthaber die Homosexuellen durch Erschießen hinrichtet, gilt dies [islamisch] als akzeptabel, obwohl die Muslime im Allgemeinen der Meinung sind, die Hinrichtung der Homosexuellen sollte durch Steinigung vollzogen werden.

    Der islamische Gelehrte Ibn Taimiya sagte: ‚Die Weggefährten [Muhammads] waren sich darin einig, dass beide Partner, die Homosexualität praktizieren, getötet werden müssen. Aber die Weggefährten waren sich nicht über die Hinrichtungsmethode einig. Einige von ihnen waren für die Steinigung. Andere meinten, die Homosexuellen sollten von einer hohen Mauer herunter gestoßen werden. Danach sollten sie von oben mit Steinen beworfen werden. Eine dritte Gruppe war dafür, Homosexuelle lebendig zu verbrennen. Deshalb waren die ersten Muslime und die islamischen Gelehrten der Meinung, dass Homosexuelle hingerichtet werden müssen. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie ledig oder verheiratet sind.‘“

    Schauen wir mal wieviel Mut Manuel Neuer nächstes Jahr hat. Ob er mit der Armbinde mit den Regenbogenfarben ins Stadion einläuft?
    Wir werden sehen.

    Zu guter letzt.

    t-online schreibt:

    „Atemberaubende Stadien, neue Straßen und Flughäfen, teure Hotels: Für die WM 2022 in Katar wird viel gebaut. Doch die Lebensumstände für die Gastarbeiter sind unwürdig. Die Zahl der Toten ist schockierend hoch.Mehr als 6.500 Gastarbeiter sind seit der Vergabe der WM 2022 seit 2010 in Katar gestorben“.

    Wo ist der Aufschrei hier?

  2. #2 von Paul Schulz am 22/06/2021 - 16:47

    #1 von Azariah am 22/06/2021 – 15:44
    Volle Zustimmung.

    Ich schäme mich mittlerweile für dieses Land und ich schaue mir das Spiel nicht an, obwohl ich den Ungarn fest die Daumen drücke. Das ist hier nicht „wie in der DDR“, das ist hier wie in einer Mischung aus 3.Reich und DDR. Und das Ende wird wieder mal eine Katastrophe sein. Die lernen es einfach nicht. Der Reiter will jetzt Fähnchen verteilen lassen, will die Leute, die Fußball sehen wollen, politisieren. Ekelhaft. Und wer nicht winkt, verliert seinen Job.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 22/06/2021 - 17:57

    „Zuvor hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in einem Schreiben die UEFA im Namen des Stadtrats zu der Beleuchtung aufgefordert, um „ein Zeichen im Sinne der Weltoffenheit und Toleranz“ zu setzen sowie „ein weithin sichtbares Signal für unser gemeinsames Werteverständnis“ auszusenden.“

    Ich kann diesen Scheiß nicht mehr hören! Wo bleibt die Toleranz gegenüber den Leuten, denen
    die Schwulen egal sind und einfach nur Fußball sehen wollen?? Hoffentlich gewinnt Ungarn,
    sie haben es sich verdient!

  4. #4 von tacheles am 22/06/2021 - 22:55

    UNGARN hat sich für den Kinderschutz entschieden!
    Und das ist gut so!