Einbürgerung – damals und heute

Von Imad Karim, gefunden auf FB
Wie die Zeiten sich ändern, oder Macheath, der hat ein Messer, doch das Messer sieht man nicht.
Ich bin vor 44 Jahren als selbst-zahlender Student eingereist. Ich habe den deutschen (Sozial)Staat NIE in Anspruch genommen, weder irgendwelche Unterstützung noch Bafög oder ähnliches.
Ich habe stets, auch während des Studiums, gearbeitet. Ich war nie ohne Arbeit. Ich bin seit 42 Jahren mit einer deutschen Frau verheiratet. Meine Kinder sind Deutsche im Namen und im Geiste.
Ich habe in zwei Fachrichtungen jeweils ein Studium abgeschlossen (in einer Diplom und in der anderen Magister).
Ich musste 21 Jahre warten, bis ich eingebürgert werden konnte. Hier erzähle ich, wie ich eingebürgert wurde:
https://www.achgut.com/…/fischers_fritz_fischt_frische…
Die Antwort der Einbürgerungsbehörde lautete stets in allen diesen 21 Jahren „Ihr Land braucht Sie, deshalb werden wir Sie nicht einbürgern“ und meine Antwort war stets „ich bin ein Künstler und meine Heimat ist da, wo meine Werte liegen und das ist nun mal Deutschland“.
Heute bürgert der deutsche Staat jede und jeden in einem Turboverfahren ein.
https://jungefreiheit.de/…/staatsbuergerschaft…/…
Heute – da ich auch nebenbei, um finanziell einigermaßen zu überleben, als Dolmetscher und Sachverständiger bei Gerichten tätig bin – erscheinen z.B. Eheleute vor dem Familiengericht, die sich scheiden lassen wollen, oder wird ein Angeklagter im Gericht zum Gegenstand der Klage gegen ihn angehört und überall muss ich oder ein anderer Dolmetscher für Arabisch die Sprachübermittlung übernehmen, da die betroffenen Personen der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Und wenn die streitenden Eheleute nach deren Nationalität gefragt werden, kommt die Antwort „Deutsch“ und nicht selten sind die meisten von ihnen am 01.01 geboren. Einige Eingebürgerte sind gerade fünf Jahre in Deutschland und nicht wenige von ihnen haben noch NIE gearbeitet. Was auch lustig ist, soweit man das als lustig sieht, stellt sich bei den Eheleuten, wenn die Scheidung gerichtlich bestätigt wird, dass diese von den Protagonisten in Scheinform betrieben wurde, um Sozialleitungen für zwei Haushalten zu beziehen.
Natürlich und bevor jemand auf die Idee kommt, mich wegen Volksverhetzung oder Verleumdung anzuzeigen, sind nicht alle so, wie ich sie erlebte und hier beschreibe. Es gibt ganz normale, aufrichtige und korrekte Menschen, die die Einbürgerung verdient haben und die auch wissen, diese zu schätzen und die versuchen, dem Land etwas zurückzugeben und dennoch…….
Wie die Zeiten sich ändern, oder Macheath, der hat ein Messer, doch das Messer sieht man nicht.
Imad Karim
Absurde Zeiten!
Mai 2021

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/05/2021 - 21:22

    Imad Karim ist ganz einfach zu anständig! Er ist unserem Land nie zur Last gefallen, ist fleißig und
    bestens integriert! Solche Leute mögen unsere Gutmenschen nicht! Sie lieben die kriminellen
    Leute aus aller Herren Länder, die uns nur auf der Tasche liegen und uns betrügen und belügen!

    Ich verstehe das nicht, das ist mir zu hoch!

  2. #2 von Zalman Yanowsky am 29/05/2021 - 03:26

    Das wundert mich, liebes Heimchen, die Du sonst so gut Bescheid weißt. Es gibt doch weiß Gott genügend Publikationen, die die physische Vernichtung unseres Volkes fordern und die verschiedensten Gebrauchsanweisungen dazu erteilen. Und diese Bücher sind nicht etwa verboten – jeder kann sie kaufen, jeder kann sie lesen – wenn es ihn denn interessierte.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 29/05/2021 - 08:58

    Den letzten Satz habe ich geschrieben, lieber Zalman, weil ich es einfach nicht wahrhaben will,
    dass es so ist, wie Du schreibst! Alles in mir sträubt sich, das zu glauben, was man mit unserem
    Volk vorhat, weil es so ungeheuerlich ist! Aber es ist leider tatsächlich so!

  4. #4 von Otto Welsring am 29/05/2021 - 09:45

    Ich wünsche dem Herrn Karim ein schnelles Pferd!

  5. #5 von Zalman Yanowsky am 29/05/2021 - 22:35

    Liebes Heimchen, ich verfolge Deine Kommentare aufmerksam und weiß deshalb, daß Du zu denen gehörst, die sich informieren. „Jeder kann sie lesen, wenn es ihn denn interessierte“ war etwas polemisch adressiert an die anderen, nicht etwa an Dich.

  6. #6 von Heimchen am Herd am 30/05/2021 - 18:59

    Ich weiß, dass es nicht böse gemeint war, lieber Zalman!