Ein teurer Gast

Es war ein Abendessen am 20. Oktober 2020 in Leipzig, das Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch bis heute Bauchschmerzen verursachen dürfte. Am Menü – laut „Bild“-Zeitung Rindfleischfilets und Rotwein – dürfte es aber kaum liegen. Vielmehr bleibt ein politisches Geschmäckle zurück.
Denn der Gesundheitsminister, der am nächsten Tag seine Covid-Infektion öffentlich machte, nahm an diesem Abend nicht nur die eigenen Hygiene-Ansprüche in der Pandemie etwas lockerer. Im Nachgang des Abendessens mit rund einem Dutzend Teilnehmern, über das zuerst der Spiegel berichtete, flossen auch Spenden an Spahns Kreisverband Borken. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung 9999 Euro – genau einen Euro unter der Grenze zur Veröffentlichungspflicht.
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  1. #1 von Gott-steh-uns-bei am 28/03/2021 - 08:48

    Selbiges Vorgehen gibt es mit Sicherheit auch seitens GRÜNEN/Linken und SPD. Das macht das vorgehen nicht minder brisant. Jedoch ist damit zu rechnen, dass die Presseorgane im Vorfeld der sogenannten Bundestags-„Wahl“ hauptsächlich betreffend CDU CSU veröffentlicht werden. Stramm auf Weg einer zukünftigen ROTROTGRÜNEN SED-Diktatur.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/03/2021 - 18:00

    „Dass die Spenden genau einen Euro unter der Veröffentlichungspflicht liegen, „setzt dem Ganzen die Krone auf und sorgt für Misstrauen“. Haßelmann fordert von Spahn deshalb, die Namen zu nennen: „Inmitten der Affäre um schwarzen Filz bei CSU und CSU erwarten wir auch von Spahn, für Transparenz zu sorgen.““

    Da kann der lange warten, Spahn wird nicht mit den Namen rausrücken! Irgendwie kommen solche
    Typen wie Spahn immer durch mit ihren Verfehlungen! Er müsste eigentlich längst zurücktreten!