Von der Satireseite „Postillon“

Nach mehreren Wochen, in denen er nur unzusammenhängende Silben von sich gegeben hatte, hat der kleine Elias Kühne aus Potsdam heute sein erstes Wort gesprochen. Keine gute Entscheidung – denn offenbar hat er durch seine unbedachte Aussage „Mama“ gleich mehrere gesellschaftliche Gruppen diskriminiert oder ausgegrenzt. weiter bei Postillon

  1. #1 von Heimchen am Herd am 16/02/2021 - 09:18

    „In den sozialen Netzwerken tobt seitdem ein regelrechter Shitstorm gegen den zehn Monate alten Jungen. „Es ist eine Unverschämtheit, dass dieses Kind gleich mit seinem ersten Wort dazu beiträgt, das Leiden von Millionen von Menschen zu verfestigen, die selbst keine Kinder bekommen können“, beklagt sich etwa Nutzerin @Adana241 auf Twitter und sammelt damit zahlreiche Likes und Retweets. Jemand anderes findet: „Das ist ja wieder typisch, dass so eine Aussage aus der privilegierten Position eines heterosexuellen weißen Babys gemacht wird. Immer der gleiche heteronormative Kackmist!!!“
    Auch Unterstützer der LGBTI-Bewegung sind unzufrieden mit den Äußerungen des Jungen – schließlich implizieren sie, dass nur weiße Frauen wie seine „Mama“ existieren. „Auch Nicht-Weiße und Nicht-Frauen können Mütter sein“, ärgert sich etwa ein Mitglied der Facebook-Gruppe „Gender Neutral Parenting Listening and Learning“.

    Wenn das so weitergeht mit den irren Leuten und ihren kranken Vorstellungen, dann dürfte der
    Postillon bald überflüssig sein, denn dann ist die Satire zur Wirklichkeit geworden! Es kommt
    einen doch heute schon so vor, als wenn das ganze Leben nur noch Satire ist!