Wegen Woelki: Tausende Kirchenaustritte

Das Amtsgericht Köln verzeichnet eine Welle von Kirchenaustritten in noch nie da gewesenem Ausmaß: Mehr als 1000 im Monat – das sind 70 Prozent mehr als sonst. Außerdem haben 34 Kölner Pfarrer einen Brandbrief an Kardinal Rainer Maria Woelki gerichtet. weiter bei RP

  1. #1 von vadderland am 31/01/2021 - 08:59

    404, ist schon weg. Hat wohl nicht in die Agenda gepasst.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/01/2021 - 13:17

    #1 von vadderland am 31/01/2021 – 08:59

    „404, ist schon weg. Hat wohl nicht in die Agenda gepasst.“

    Ja, es sieht ganz danach aus!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 31/01/2021 - 13:23

    „Suchet, so werdet ihr finden“!

    Missbrauch
    Köln: Tausende treten aus Kirche aus
    Eine Welle von Kirchenaustritten beschäftigt das Amtsgericht im deutschen Köln. Derzeit kehren mehr als tausend Katholikinnen und Katholiken im Monat der Kirche den Rücken, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) berichtete.

    Der Kölner Erzbischof steht wegen des Umgangs mit Missbrauchsvorwürfen in Kritik. Auf das Jahr hochgerechnet entspreche die Zahl der Austritte einer Zunahme von 70 Prozent. Hunderte Zusatztermine für den Austritt seien ebenfalls „binnen weniger Tage“ ausgebucht gewesen. In einem Brandbrief an den Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Woelki, der unter anderem wegen Vertuschungsvorwürfen in einem Missbrauchsfall unter Druck steht, beklagten 34 Pfarrer demnach einen „Glaubwürdigkeits- und Vertrauensverlust“.

    In dem Schreiben verlangen sie laut Zeitungsbericht, dass die Bistumsleitung persönliche Verantwortung übernimmt. Die Geistlichen forderten einen „wahrhaftigen und transparenten Umgang mit den eigenen Fehlern“ in der Missbrauchsaufarbeitung.

    Kritik an Kardinal

    Der Erzbischof sieht sich derzeit massiver Kritik ausgesetzt, da er ein Gutachten zum Umgang der Diözesanleitung mit Missbrauchsfällen nicht wie zunächst vorgesehen veröffentlichen lässt. Das Papier habe „methodische Mängel“, heißt es zur Begründung. Das Erzbistum hat eine neue Untersuchung bei einem Strafrechtler in Auftrag gegeben, das bis zum 18. März vorliegen soll.

    Zudem wird Woelki vorgeworfen, selbst an Vertuschung beteiligt gewesen zu sein. Er soll einen Missbrauchsfall aus den 1970-er Jahren, von dem er 2015 erfahren hatte, pflichtwidrig nicht an den Vatikan gemeldet haben. Der Kardinal hat den Papst gebeten, diese Vorwürfe gegen ihn zu prüfen.

    https://religion.orf.at/stories/3204352/

    Ich bin gespannt, wie der Papst sich dazu äußert!