Wo Bischöfe noch glauben

Trotz der jüngsten gewalttätigen Übergriffe auf christliche Gemeinden in Nigeria an Weihnachten sieht Bischof Oliver Dashe Doeme aus Maiduguri die islamistische Gewalt zum Scheitern verurteilt. „Wir werden nicht untergehen“, erklärte der Bischof im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. weiter bei Vatican News

  1. #1 von ingres am 10/01/2021 - 08:51

    Glaube kann man nicht befehlen, man kann aber anständig sein, läßt sich aber auch nicht befehlen.
    Also muß man mit den leben was nun mal ist.

  2. #2 von ingres am 10/01/2021 - 08:55

    Noch wichtiger: auch Bischöfen kann man glauben eben nicht befehlen. Deshalb würde ich denen hier in der BRD keinen Vorwurf machen, wenn sie denn anständig wären. Aber das sind kaum welche, höchstens die Nazis unter Ihnen.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 10/01/2021 - 11:09

    „Die Angriffe sollen die Gemeinden verängstigen“, so Bischof Doeme. Die Schwierigkeiten der nigerianischen Regierung, die islamistischen Einheiten zu bekämpfen, führt der Bischof auch auf Indiskretionen in den Sicherheitsbehörden zurück: „Es gibt Saboteure, die Informationen an Boko Haram weitergeben.“ Dashe Doeme dankte für alle Unterstützung in dieser schweren Zeit: „Unsere größte Unterstützung kommt von ,Kirche in Not’. Ohne das Hilfswerk würde meine Diözese zusammenbrechen. Wir werden weiterhin für die Wohltäter beten und sie in Ehren halten.“

    Das nenne ich mal einen anständigen Bischof, der sich für seine Gemeinde einsetzt!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 10/01/2021 - 11:11

    Geistliche Berufungen in Nigeria

    *https://www.youtube.com/watch?v=0WGxHPb2YTQ&list=PLzCTsoQpqvEr0qCiFtKVjLNPpSMJC43oF

    Nigeria ist das bevölkerungsstärkste Land Afrikas. 130 Millionen Menschen leben dort. Katholiken bilden etwa 20 Prozent der Bevölkerung, sind jedoch gebildet und haben einen gewissen Einfluss. Im Hinblick auf Berufungen ist Nigeria ebenfalls einzigartig, unter allen afrikanischen Ländern besitzt es die meisten Priester und die meisten Seminaristen. Das größte Priesterseminar im Süden, in Baden, hat allein 750 Seminaristen. Wegen der fehlenden Infrastruktur kann die Kirche leider nicht ausreichend auf diese Berufungen eingehen. Erzbischof Ignatius A. Kaigama von Jos erklärt: „Jedes Jahr erhalten wir viele Anfragen von Studenten, die Priester werden wollen. Hier in dieser Erzdiözese liegen mehr als 30 Anträge von Studenten vor, die gerne Priester werden möchten, weil Priester gebraucht werden. Aber dann muss man sieben oder höchsten zehn von ihnen auswählen.“

    Diese 13-minütige Dokumentation aus dem Jahr 2006 zeigt das Glaubenszeugnis der katholischen Kirche in Nigeria und ihre Anstrengungen, die Berufungen nicht wegen fehlender Gebäude oder fehlendem Unterrichtsmaterial zu verlieren.