Kinder gehen vor die Hunde

Von Birgit Kelle

Wer dachte, mit Sendungen wie „Frauentausch“ oder „Promi-Big-Brother“ sei der Tiefpunkt deutscher Fernsehformate bereits erreicht, hat die Rechnung ohne RTL gemacht. Am Sonntag eroberte sich dort das neue Format „Train your baby like a dog – Die Hund-Kind-Methode“ die niederste Stufe auf der nach unten offenen Fremdschämskala. Das Konzept ist einfach erklärt, eine Hunde-Trainerin darf an die Kinder ran, weil „Säugetierehirne eben gleich funktionieren“. Das renitente Kind kommt auf die (Hunde)-Decke und zur Belohnung für richtiges Verhalten gibt es Leckerlis, dazwischen auch Erziehungsbinsenweisheiten. weiter bei Die Tagespost

  1. #1 von Heimchen am Herd am 10/01/2021 - 16:19

    „Kinder stören ständig nur noch, bei der Selbstverwirklichung, am Arbeitsmarkt, im Hotel, im Restaurant und ihr Kinderwagen stört natürlich im Treppenhaus. Und so werden sie verhindert, abgetrieben oder später in Krippe, Kita und Ganztagsschule und auf Ritalin verfrachtet, weil sie irgendwie immer stören.“

    Traurig, traurig wie man mit den Kindern umgeht!
    Frauen wie ich, wurden immer von den anderen Frauen belächelt und diffamiert. Aber in
    Wirklichkeit waren sie nur neidisch, weil sie es sich finanziell nicht leisten konnten, zu Hause
    bei ihren Kindern zu bleiben! Dabei ist es das Natürlichste von der Welt, dass die Mutter für
    die Erziehung der Kinder zuständig ist und nicht irgend welche fremden Frauen! Deshalb darf
    man sich nicht wundern, wenn die Kinder zu gefühlskalten Wesen werden, weil sie nicht genug
    liebe von ihren Müttern bekommen haben!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 10/01/2021 - 16:32

    Gender-Wahn und Frauenrolle: „Kinderkriegen als Armutsrisiko“ – Birgit Kelle im Interview

    *https://www.youtube.com/watch?v=0VhvKESNlYM

    In den Unternehmen, in Gesellschaft, Politik und vor allem in der Herzen von Frauen wird darum gerungen, wie sich Muttersein und Karriere, Familie und Beruf zusammenbringen lassen. „Nicht nebeneinander, sondern nur hintereinander“ lautet das Credo zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Autorin, Publizistin und vierfachen Mutter Birgit Kelle. Mit ihren Büchern wie „Muttertier“ oder „GenderGaga“ sorgt sie für Widerspruch in eingefahrenen politischen Denkmustern – und erntet doch Zustimmung bei vielen Frauen und Müttern.

    Kelle konstatiert im Interview mit Michael Oelmann, dass viele Frauen „“ihre besten Jahre der Firma geschenkt haben, statt der Familie“. Das im politisch-wirtschaftlich-medialen Mainstream erwartete Ideal der karrieremachenden Frau oder Mutter ist für viele Frauen gar nicht oder nur schwer erreichbar – oder schlichtweg nicht wünschbar. Darauf ergebe sich ein „Teufelskreis Geburtenrückgang und Erwerbstätigkeit von Frauen“.

    Dieser Teufelskreis, immer mehr Frauen aufgrund der demographischen Entwicklung und des damit einhergehenden Fachkräftemangels in die Beschäftigung zu bringen, womit seinerseits wieder fehlender Nachwuchs erzeugt würde, sei eine zutiefst eine widersinnige Entwicklung, sagt Birgit Kelle. Auch sei die „Verlagerung des Privaten in das Staatliche“ durch Krippen und Betreuungseinrichtungen nicht dem Kindeswohl entsprechend.

    Birgit Kelle beschreibt im Interview in der DDW-TV-Sendung „Im Dialog“, dass dieser Zwiespalt „ein persönliches Dilemma“ sei und „bereits ein ganze erschöpfte Frauengeneration“ erzeugt habe.

    Birgit Kelle plädiert im Gegensatz dazu, der Mutterschaft und Familiengründung wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen. Es könne nicht sein, „das Kinderkriegen zu einem Armutsrisiko“ würde. Der Staat müsse dafür sorgen, dass Erziehungszeiten keinen Nachteil, sondern einen Bonus bedeuteten, und die Karrieremöglichkeit nach der Erziehungszeit gerecht geregelt würden.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 10/01/2021 - 17:00

    Auch Martin Reichardt spricht mir aus der Seele!

    Familienhaushalt ist durchzogen von Merkels kaltem Herz! – Martin Reichardt – AfD-Fraktion

    *https://www.youtube.com/watch?v=LewFtXpysss

    Eine herrliche Rede!

  4. #4 von Cheshire-Cat am 11/01/2021 - 01:36

    „Das Konzept ist einfach erklärt, eine Hunde-Trainerin darf an die Kinder ran, weil „Säugetierehirne eben gleich funktionieren“.“

    Bei Degeneraten ist es ganz sicher der Fall