Für die Umwelt

Ausschnitt aus dem Film Utopia

 

  1. #1 von Heimchen am Herd am 31/12/2020 - 10:48

    Wir sollten alle aufhören, Kinder zu bekommen. Denn das ist egoistisch!
    Von Lena Seiferlin

    Nicht, weil herrschsüchtige, narzisstische Staatsführer in der weiten Welt auf unsere Kinder warten – oder, vielleicht gleich in der Nachbarschaft, Nazis. Nein, Kinderkriegen ist meiner Meinung nach aus einem ganz anderen Grund egoistisch. Ich denke dabei an die Gesamtbevölkerung auf der Erde.

    (…)Das eigene Glück hingegen können sich Eltern besser vorstellen. Sie stellen sich vielleicht die eigene Tochter vor, wie sie im Garten tobt, oder den Sohn, wie er seinen Abschluss schafft. An Hunderttausende von der Dürre betroffene Menschen denken sie vermutlich nicht.

    Ich hoffe, dass ich selbst es durchziehen kann, keine Kinder zu bekommen. Denn: Nicht egoistisch zu werden, fällt mir gar nicht mal so leicht. Während um mich herum alle Freunde und auch mein Bruder Kinder bekommen, versuche ich, trotz langjähriger Beziehung, zuerst an die Welt – und dann an mich zu denken.(…)

    https://www.spiegel.de/partnerschaft/kinderwunsch-warum-wir-der-umwelt-zuliebe-aufhoeren-sollten-kinder-zu-bekommen-a-00000000-0003-0001-0000-000001813533

    Die Dame hat bestimmt den Film Utopia gesehen! Auf jeden Fall ist es besser, wenn solche
    Weiber keine Kinder bekommen!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/12/2020 - 11:01

    Heldinnen kriegen keine Kinder

    Unsere Autorin sagt: Wer Kinder in die Welt setzt, ist egoistisch. Denn je weniger Kinder in die Welt entlassen werden, umso größer ist die Chance, den Klimawandel zu stoppen.

    Die meisten von uns leben in pro-natalen Gesellschaften, Kinder zu bekommen gehört zum guten Ton. Wer keine Kinder bekommt, sollte besser einen guten Grund parat haben, um nicht von wütenden Müttern als Egoist beschimpft und mit vollen Windeln beworfen zu werden. Kinder kriegen bedeutet Zukunft gestalten und Art erhalten. Wer würde das nicht wollen?

    Ungewisse Zukunftsperspektiven

    Heutzutage bedeutet Kinder zu bekommen jedoch auch, sie in eine Welt zu entlassen, die wir, die potentielle Elterngeneration, zugrunde richten. Wie? Die Rede ist vom Klimawandel. Manche mögen stöhnen, aufhören zu lesen oder – ja das gibt es – so tun, als gäbe es ihn gar nicht. Und doch: 97 Prozent der Klimawissenschaftler sind sich einig, dass der menschengemachte Klimawandel real und dringlich ist. Vor allem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum tragen Schuld daran.

    Weiterlesen hier: https://transform-magazin.de/heldinnen-kriegen-keine-kinder/

    Der deutsche Kinderwunsch? / Vermächtnisstudie von DIE ZEIT, infas, WZB

    *https://www.youtube.com/watch?v=tSTrym6_vQ8&feature=emb_title

    Was hat man bloß aus unseren Frauen gemacht? Sie hassen Kinder!

  3. #3 von DFens am 31/12/2020 - 16:13

    Das verheerende und erschreckende ist nicht das Szenario dieses Filmausschnittes. Verheerend und erschreckend ist die verifizierbare Tatsache, dass die im Film zum tragen kommende Haltung gar nicht mehr so „Utopia“ ist. Beispiele gibt es genug. Noch verheerender: Angesichts vieler Äußerungen dieser Art in der einen oder anderen Form bleiben Aufschreie aus und es beginnt der Prozess einer gewissen Gewöhnung. Die Abwehrbereitschaft gegenüber dem Wahnsinn schwindet. Eins zwei Generationen später kann es dann in einer neuen Normalität dessen, was als legitim gilt, eben zu dieser anerkannten und neuen Normalität kommen. Niemand wird dann wissen bzw. wissen wollen, wie das alles mal angefangen hat. Der letzte Schritt von der Meinung zur Tat ist dann absolut möglich. Alles eine Frage des Point of no Return. Hannah Arendt nannte diesen Effekt „Banalität des Bösen“.

  4. #4 von Zalman Yanowsky am 31/12/2020 - 19:56

    In vielen Fällen springt die Ursache für solche kaputten Ansichten sofort ins Auge, wenn man sich die Wesen ansieht, die sie vertreten. Ich erinnere mich an das haßerfüllte Gejaule gegen Außenwerbung für Damenunterwäsche oder Bademoden. Sind aus naheliegenden Gründen als Models übergangen worden.

    Ich wünsche allen hier auf Quotenqueen ein gutes neues Jahr, nicht ironisch gemeint. Liebes Heimchen, wir beide sind ja fast schon miteinander persönlich bekannt. Alles Gute!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 31/12/2020 - 20:08

    „Liebes Heimchen, wir beide sind ja fast schon miteinander persönlich bekannt. Alles Gute!“

    Ja, das kann man sagen, lieber Zalman. Ich wünsche Dir auch alles Gute!