Gott wird gegendert

Ja, der arme Jesus hatte nie die Chance auf Teilnahme an einem anständigen gendertheologischen Seminar, sonst hätte er gewusst, dass seine Männlichkeit kritisch hinterfragt werden muss und die seines Vaters auch. Massenhaft wird dennoch an Weihnachten das „Vaterunser“ öffentlich in Anwesenheit von Kindern rezitiert werden, ohne zu hinterfragen, ob Gott nicht vielleicht eine Mutter war, und das Jesuskind sich bei der Zählung von Kaiser Augustus in Wahrheit als „divers“ eintragen ließ. Nun sollen wir uns bekanntlich als Christen kein Bildnis von unserem Gott machen, aber eines hoffe ich doch: Dass er Humor besitzt und Nachsicht. (Birgit Kelle)

Lesen bei Volle Kelle

  1. #1 von Lieber Teer am 20/12/2020 - 14:34

    Gott ist eine Frau. Das ist ok, denn der Teufel ist ja auch eine.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 20/12/2020 - 15:47

    „Jesus war ein Mann, bleiben sie normal“

    Man darf heutzutage alles sein, nur nicht normal! Wer normal ist, ist verdächtig, ist rückständig,
    ist langweilig, ist intolerant, ist ein Nazi! Wer aber aus der Reihe tanzt, wird von der kranken
    Gesellschaft hofiert, angehimmelt, ja vergöttert!

  3. #3 von CheshireCat am 21/12/2020 - 01:09

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1499-19-dezember-2020

    „Mir flatterte in elektronischer Form die ‚Anweisung‘ in den virtuellen Briefkasten, dass von nun an ‚dschendergerechte Sprache‘ zu nutzen sei“, schrieb mir Leser ***, Physiker mit Migrationsfamilienbiographie.

    „Ich kann darin nichts anderes erkennen als einen Anspruch auf Unterwerfung. Das Gendersternchen ist die verbale Hakenkreuzbinde. Oder meinetwegen: Das Gendersternchen ist das verbale Parteiabzeichen im Jackenaufschlag. Es dient nicht der ‚Gleichstellung der Frau‘, sondern lediglich der Zurschaustellung der politisch erwünschten Gesinnung.

    Es gibt Sprachen, die nur einen Genus kennen, und daher per Definitionem genderneutral sind, wie z.B. Farsi, das im Iran gesprochen wird. Dort müssen Frauen verschleiert herumlaufen und werden auch gesteinigt. Dort werden Homosexuelle an Baukränen aufgehängt. Diese Tatsachen werfen zumindest ein fragwürdiges Licht auf die Hypothese, dass eine ‚gendergerechte Sprache‘ automatisch zu mehr ‚Gleichstellung‘ führe.

    Völlig idiotisch auch die These, dass man nur in Sprache denken könne und daher die Sprache regeln müsse, um das Denken zu beeinflussen. Das ist ein fundamentaler Irrtum, dem man nur aufsitzen kann, wenn man nichts Gescheites gelernt hat. Man kann in Bildern denken und in Tönen, man hat Empfindungen körperlicher und seelischer Art, und manchmal fehlen einem die Worte, um einen Gedanken auszudrücken. Sprache dient der Kommunikation, und natürlich wird eine Verfälschung der Kommunikation auch eine Verfälschung des Denkens zur Folge haben, weil verfälschte Ideen in den Geist geraten. ‚Geist‘, welch altertümliches Wort… dieses Wort passt überhaupt nicht zur heutigen großen Masse der deutschen Mittelschicht…

    PS. … Meine Cousine sagte, dass sie nur noch Männer einstelle, weil sie mit Frauen nur Ärger gehabt habe, während sie mit den Männern vorzüglich arbeiten könne. Dennoch sei sie für eine Frauenquote, weil sich ‚die Konzerne‘ das leisten könnten, und auch für das Dschendersternchen, weil es die Gleichstellung bewirke.
    Mir selbst würden vermutlich mehrere Hirnschlagadern explodieren, würde ich versuchen, derartig divergente Ansichten gleichzeitig zu pflegen. Soll man es bewundern, dass es Menschen gibt, die das können? Wie z.B. Madame ‚Quotenfrau aus eigener Leistung‘?