Ein Tellergericht erschüttert Helldeutschland

„Ein absoluter Klassiker: der Zigeuner-Teller “. Mit diesen Worten wirbt das Bratwursthaus am Bermudadreieck in Bochum für seine neue Kreation. Während die Freude bei den einen groß ist, hagelt es scharfe Kritik von den anderen. „Dieser Begriff wurde erschaffen, um Sinti und Roma zu dehumanisieren. Er ist rassistisch und sollte nicht verwendet werden“, sagt Prof. Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. weiter bei WAZ

  1. #1 von 847 KRIMINALSTATISTIKEN +Verbrechenskarten & Listen + Bevölkerungsentwicklung am 17/12/2020 - 10:10

    Der Prof. hat keine Ahnung.

    In anderen Ländern nennt man sie immer noch wie sie immer genannt wurden wie Cigan,Cigani,Tsigani.Gitano,Gitan,Gypsy,γύφτος (gyftos),ipside,çingene.

    In Ungarn gibt es sogar eine Zigeuner Partei.

    Auch die Deutsche Welle besuchte die Sinti Familie Reinhard:
    Den politisch korrekten Sammelbegriff “Sinti und Roma” mag Reinhardt nicht: “Wir wollen Zigeuner genannt werden,

    Warum benutzen die Reporter also den Modebegriff Sinti und Roma immer wieder?

    Und hier wird über die Erfindung der Bezeichnugn berichtet:
    1. Der auf einer internationalen Zigeuner-Konferenz 1971 in London angeblich gefaßte Beschluß, daß Zigeuner forthin „Roma“ genannt werden sollten, wurde von etwa zwei Dutzend „Delegierter“ gefaßt, darunter nur einer Person (Melanie Spitta) aus Deutschland. Aus etlichen Staaten mit einer nennenswerten Zigeunerbevölkerung waren überhaupt keine „Vertreter“ bei diesem Treffen anwesend. Solch ein weitreichender Beschluß, der natürlich ohne vorherige Konsultation der „Basis“ gefaßt worden ist, entbehrt jeglicher Legitimation. Dieser in der Folge mystifizierte Kongreß war nicht mehr als ein Hinterzimmertreffen, das zudem noch von Nicht-Zigeunern dominiert bzw. instrumentalisiert wurde.

    Übrigens, wie die folgende Liste zeigt, sind einige Organisationen als „Tsiganes“ oder „Gypsies“ auf dem Kongress aufgetreten.

    31. Schon kurz nach dem Krieg (1946) ist in München ein „Komitee Deutscher Zigeuner” gegründet worden.

    1958 hatten einige Sinti, vor allem Walter Strauß, Wilhelm und Johannes Weiß ein „Zentralkomitee der Zigeuner“ gegründet.

    1968 hatte ein Rom, Rudolf Karway, in Hamburg eine „Internationale Zigeuner-rechtskommission“ gegründet.

    Wilhelm Weiß (s.o.) hat 1973 das „Zentralkomitee“ als „Zigeuner International e.V.“ wiederbelebt.

    Die Sintizza Theresia Seible hatte Ende der 1970er/ Anfang der 80er Jahre einen Frauenverein unter dem Namen „Comitée der Zigeuner“ gegründet.

    1979 ist in Bremen zunächst von Nicht-Zigeunern der „Verein zur Durchsetzung der Rechte der Zigeuner in der Stadtgemeinde Bremen e.V.“ gegründet worden, in dessen Vorstand auch bald Sinti (u.a. Ewald Hanstein) aufgenommen wurden.

    Um 1980 gab es einen „Verbandes der Zigeuner Niedersachsen e.V.“


    Ausserdem sind dort Grabsteine zu sehen mit Inschriften wie:
    Bürgermeister der Zigeuner
    Zigeunerprinzessin
    Präsident der Zigeuner
    Zigeunerkomissar
    Zigeunerbaron

    Der mittlerweile verstorbene österreichische Lovari Karl Stojka (in: Karl Stojka/ Reinhard Pohanka: „Auf der ganzen Welt zu Hause – Das Leben und Wandern des Zigeuners Karl Stojka“, Wien 1994, S.7):

    „Ich bin ein Zigeuner. Ein Rom vom Stamme der Bagaretschi. Mein Vater war Zigeuner, meine Mutter und meine ganze Familie waren Zigeuner.”

    Ein Lovari der jüngeren Generation (Willibald, der Sohn von Ceija Stojka), im Beiheft zum Film von Karin Berger: „Ceija Stojka – Porträt einer Romní“:

    „Wir sind nicht böse, daß wir Zigeuner genannt werden. Wir sind ja Zigeuner. Ich will auch gar nichts anderes sein. Jetzt sagen sie Rom oder Roma oder Sinti oder was weiß ich! Keiner kennt sich mehr aus.“

    https://luegenpresse2.wordpress.com/2015/10/09/verwandlung-vom-sinti-zum-roma/

  2. #2 von CheshireCat am 18/12/2020 - 01:42

    “ sagt Prof. Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung“

    Wenn Prof. Karim Fereidooni das sagt, dann muss es schon stimmen.

    https://www.sowi.rub.de/sowifd/cvk.html.de
    Aus Curriculum Vitae von Prof. Dr. Karim Fereidooni

    Dissertationsprojekt zum Thema “Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen von Referenar*innen und Lehrer*innen `mit Migrationshintergrund´ im deutschen Schulwesen. Eine quantitative und qualitative Studie zu subjektiv bedeutsamen Ungleichheitspraktiken im Berufskontext” betreut von Frau Prof‘in. Dr. Anne Sliwka und Frau Prof’in. Dr. Havva Engin M.A. (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Gesamtbewertung: summa cum laude)

    https://www.karim-fereidooni.de/
    Forschungsschwerpunkte:
    Rassismuskritik in pädagogischen Institutionen
    Schulforschung und Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft
    Diversitätssensible Lehrer*innenbildung

    Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum

    Darüber hinaus berät Prof. Dr. Karim Fereidooni die Bundesregierung in dem Kabinettsausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie im Unabhängigen Expert*innenkreis Muslimfeindlichkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

  3. #3 von CheshireCat am 18/12/2020 - 01:43

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1495-16-dezember-2020-murmeltiertag

    Sie alle kennen die wilde Schwermut, die uns angesichts der Akademikerprekariatsüberproduktionskrise ergreift. Wie unwiederbringlich sind die Zeiten dahin, da ein auch nur in Teilen absolviertes geisteswissenschaftliches Studium einen sicheren Arbeitsplatz an der Uni, bei einer Partei, Stiftung, Kulturstätte oder in irgendwas mit Medien bedeutete und auf Partys nicht betretenes Schweigen eintrat, sobald sich jemand als Germanistin oder Theaterwissenschaftler vorstellte.

    Aber heute! Und erst die ganzen Soziologen, Politologen, Sozialpsychologen, Kommunikationskundler, Kulturbegleitbeschwafler, Philokraten, Allosophen, Verbrechenskundler (Neuzeitgeschichtler), interdisziplinären GeschlechterforscherInnen und Genderistas! (Sie kennen diesen gemeinen köstlichen Witz, was ein Politikwissenschaftler ohne Job zu einem Politikwissenschaftler mit Job sagt? „Einmal Pommes mit Majo bitte!“)
    Nun zieht unsere Bundeskanzlerin zumindest einen Teil dieses Verdammtenbataillons an ihre immer noch fabelhaft nährenden Brüste, indem sie eine Milliarde Euronen in den „Kampf gegen rechts“ lockermacht. Das ist zwar einerseits gemein und bei Zwielicht besehen verfassungswidrig, aber anderseits ein generöses ABM-Programm für einen basket of deplorables, den die Universitäten in den vergangenen Jahren bis an den Rand mit unvermittelbaren Nieten gefüllt haben. Die rechte Opposition – und darin gerade der „Flügel“, dessen Mitglieder doch ständig Jobs auch für eingeborene Minderbegabte fordern – sollte wenigstens das akzeptieren; die Leute, die ihnen jetzt hinterherschnüffeln, über sie schreiben, ermitteln, wer wo was zu wem gesagt hat und sie wortarm denunzieren, müssten sonst von Hartz IV leben.

    Ich weiß nicht, ob die Verfasser dieses epochalen Dreieinhalbseiters
    *https://kids.kinderwelten.net/de/Publikationen/
    ebenfalls Kohle aus dem Gegen-rechts-Reptilienfonds bekommen, verdient hätten sie es. Denn der besagte Kampf muss, wenn er totaler werden soll, als wir es uns heute überhaupt erst vorstellen können, auch in der bzw. gegen die Vergangenheit geführt werden.

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1492-12-dezember-2020

    Wenn es strukturellen Rassismus durch von Weißen geschaffene Strukturen gibt, warum profitieren dann besonders Ostasiaten davon?

  4. #4 von CheshireCat am 18/12/2020 - 01:43

    Es gibt noch viel zu tun für Prof. Dr. Karim Fereidooni:


    Griechische Zigeuner, eingewickelt in Pitabrote auf einem schwarzen Teller
    https://www.canstockphoto.at/griechischer-aufgewickelt-gyros-46795102.html

  5. #5 von CheshireCat am 18/12/2020 - 01:58

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! SCHOCK !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Er hat N-Wort gesagt!

    https://www.mopo.de/sport/fussball/spiel-abgebrochen-bei-psg-gegen-basaksehir–rassismus-skandal-durch-unparteiischen-37794856
    Ganz übler Rassismus-Skandal in der Champions League! Beim Spiel der Leipzig-Gruppe zwischen Paris St. Germain und Basaksehir Istanbul fiel der Vierte Offizielle komplett aus der Rolle, beleidigte Basaksehirs Co-Trainer Pierre Webo. Offenbar fiel drei Mal das Wort „Neger“. Das Spiel wurde abgebrochen.

    PS
    Eigentlich benutzte der Rumäne das Wort „negru“, was Im Rumänischen völlig neutral ist.
    *https://onefootball.com/de/news/rassismus-einfach-erklart-demba-ba-ist-der-spieler-des-abends-31922170
    Der rumänische vierte Offizielle Sebastian Coltescu nutzte in der Kommunikation mit dem Schiedsrichter das Wort „negru“ (deutsch: „schwarz“) zur näheren Beschreibung des Co-Trainers von Başakşehir, Pierre Wébo. Wébo sollte des Innenraumes verwiesen werden.