Eine Zukunft für die AfD?

Gestern wies der erfolgreiche Youtuber Niklas Lotz darauf hin, dass eine „gemäßigte“ – sprich liberal-konservative – AfD gute Chancen haben wird, sich mittelfristig rechts neben den Unionsparteien zu etablieren und 20% der Wählerstimmer zu erreichen. Auch AfD-Mitglieder vom MdB bis hinunter in die Ortsgruppen machen sich (nicht erst seit dem Wochenende) Gedanken über die Zukunft der Partei, den richtigen Kurs und das benötigte Personal. weiter bei Philosophia Perennis

  1. #1 von Antipode am 05/12/2020 - 19:37

    Gemäßigt klingt gut!

    Aber … äääh … was genau bedeutet in diesem Fall „gemäßigt“? Heißt das, dass wir uns mit der epidemischen Ausbreitung von hochkriminellen türkisch-arabischen Großfamilien abzufinden haben, als endgültiges und unabwendbares Schicksal? Müssen „Gemäßigte“ hinnehmen, dass Volksfeste und Weihnachtsmärkte von nun an bis in alle Ewigkeit mit Betonsperren und Sicherheitspersonal geschützt werden müssen? Ist es „gemäßigt“, ein sanftes aber kontinuierliches Abgleiten einer Gesellschaft zum Schlechteren als unvermeidbar hinzunehmen?

    In dem Land, in dem ich auf die Welt kam, aufwuchs und zum Wehrdienst eingezogen wurde, war ein gemäßigtes Auftreten eine Selbstverständlichkeit und wurde von allen normalen Menschen nicht in Zweifel gezogen. Die meisten von uns hätten oder haben ihren Kopf für dieses Land hingehalten.

    Jedoch für den Scheißhaufen, den gewisse Marodeure – ganz ohne Wählerauftrag – peu à peu aus Deutschland gemacht haben, kann das nicht mehr gelten. Hier heißt „gemäßigt“: Ich entziehe mich aus Angst vor Repression oder aus schlichtem Opportunismus jeglicher Verantwortung und schaue tatenlos zu, wie ein einst schönes, sicheres und demokratisches Land mit der Klospülung verschwindet und zum unregierbaren, kriminellen Barbarikum verkommt.

    Feigheit ist nie „gemäßigt“, sondern eine Charakterschwäche, die es zu überwinden gilt.

  2. #2 von Lomar am 05/12/2020 - 20:08

    Die AfD ist gemäßigt, sogar mit Höcke. Ihr wird nur vorgeworfen ungemäßigt zu sein. Aber wehe diesem Land, es kommen die wirklich Ungemäßigten zum Zug. Ich sehe die Gefahr.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 05/12/2020 - 20:11

    „dass eine „gemäßigte“ – sprich liberal-konservative – AfD gute Chancen haben wird, sich mittelfristig rechts neben den Unionsparteien zu etablieren und 20% der Wählerstimmer zu erreichen. “

    Das ist reines Wunschdenken, das wird niemals eintreffen!
    Wir brauchen eine kämpferische und unbequeme AfD und keine angepasste Partei! Dann kann
    man ja gleich CDU oder FDP wählen!

    Eine gemäßigte AfD wird nicht einmal die 5% Hürde schaffen!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 05/12/2020 - 20:28

    23.11.2020 Dr. Christoph Berndt hält bei PEGIDA eine Rede für die Geschichtsbücher

    *https://www.youtube.com/watch?v=oIVFfCrsN8E&feature=emb_title

    Was für eine herrliche Rede von Dr. Christoph Berndt, AfD!
    Da kann ein Jörg Meuthen nicht mithalten!

  5. #5 von Zalman Yanowsky am 05/12/2020 - 21:26

    Die AfD errang ihre Erfolge, als der Wähler sie noch für eine Alternative hielt. @Antipode und @Heimchen haben recht.

  6. #6 von CheshireCat am 06/12/2020 - 00:09

    „Gestern wies der erfolgreiche Youtuber Niklas Lotz darauf hin, dass eine „gemäßigte“ – sprich liberal-konservative – AfD gute Chancen haben wird“

    AfD ist so radikal wie CDU 2002,

    „Meine Damen und Herren, das Maß des Zumutbaren ist überschritten (…)Bevor wir neue Zuwanderung haben, müssen wir erstmal die Integration der bei uns lebenden ausländischen Kinder verbessern.“
    Merkel, Bundestagsdebatte am 13.9.2002
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-zitate-die-wie-afd-klingen-das-mass-des-zumutbaren-ist-ueberschritten-meuthen-praesentiert-einwanderungskritik-von-einst-a1997422.html

    „Man mag zu mehr Zuwanderung stehen, wie man will. Mehr Zuwanderung ist jedenfalls keine Lösung unserer demographischen Probleme.
    – Angela Merkel, Protokoll, 17. Parteitag der CDU Deutschlands, 1.-2. Dezember 2003, Seite 75
    https://www.freiewelt.net/blog/die-wichtigsten-merkel-luegen-im-ueberblick-10063908/

    erreicht aber bei weitem nicht die Radikalität der CSU unter Franz Josef Strauß:

    Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.

  7. #7 von CheshireCat am 06/12/2020 - 00:23

    LESENSWERT

    https://sezession.de/63663/meuthen-parteitag-hoecke
    Meuthen, Parteitag, Höcke
    Von Götz Kubitschek

  8. #8 von CheshireCat am 06/12/2020 - 00:35

    http://www.pi-news.net/2020/12/wer-einen-solchen-bundessprecher-hat-braucht-keine-politischen-gegner-mehr/#comment-5556279

    In den Umfragen stand die AfD am höchsten im Spätsommer 2018 mit 18%. Der Spiegel titelte am 08.09.: „Und morgen das ganze Land? – Warum die AfD so erfolgreich ist“. Da waren Gedeon, Poggenburg, die Fürstin usw. alle noch an Bord. Das Jahr begann sogar mit Poggenburgs berüchtigter „Kümmel-Rede“. Trotzdem stieg die AfD in den Umfragen weiter an und das Establishment tobte.

    Der Kipppunkt waren dann weniger die Debatten um die angeblichen „Hetzjagden von Chemnitz“, sondern die Reaktionen der Parteiführung auf die Drohung mit einer Beobachtung durch den VS. Hier bekamen einige in der AfD auf einmal kalte Füße und besonders Meuthen tat sich mit Rückzugsgefechten und Autoaggressionen hervor. Auf einmal ließ man sich von den Altparteien die Standards aufdrücken, im Prinzip wie ein Schuldeingeständnis, dass man irgendetwas Unanständiges getan hatte. Diese jämmerlichen Reaktionen stießen viele Leute ab und von da an hatten die Altparteien die AfD an den Eiern. Egal wen Meuthen 2019/20 feuerte, es ging immer weiter bergab und egal wie demütig er sich zeigte, es nahmen die Drohungen mit dem VS immer weiter zu. Wie hoch muss die kognitive Dissonanz bei Meuthen, Storch, Stein & Co. sein, um das nicht zu sehen?

    http://www.pi-news.net/2020/12/wer-einen-solchen-bundessprecher-hat-braucht-keine-politischen-gegner-mehr/#comment-5556271

    Meuthen ist nicht der starke Mann den er spielt, er ist schwach und unsicher, das war er schon immer. Erst kuschelt er auf dem Kyffhäuser, um dann den Flügel zu brechen. Meuthen hockt barfuss auf dem Moscheeboden und kuschelt mit dem Imam. Meuthen verkündet im TV seine Akzeptanz der Obergrenze 200.000, usw., die Liste der Illoyalitäten von Meuthen ist ellenlang.

    Meuthen versteht nichts von Politik – setzt man politisches Verständnis voraus. Was er und seine Leute betreiben, ist nicht einmal reduzierter Machiavellismus, denn man liebt allgemein nur den Verrat, nicht den Verräter. Die Systemknechte werden nichts weiter tun, als hämisch und schadenfroh Meuthen beim Fragmentieren der alternativen Partei zuzusehen; …

    *http://www.pi-news.net/2020/12/wer-einen-solchen-bundessprecher-hat-braucht-keine-politischen-gegner-mehr/#comment-5556155
    Wirtschaftliberale vom Feinde bezahlte Spalter wie Meuthen gehören nicht in die AfD und schon gar nicht an die Spitze.

    Entweder die AfD entledigt sich von diesem Vorsitzenden so schnell es geht oder er wird weiter sein schmutziges Spiel spielen und die Partei unwählbar machen und somit von innen zerstören.

    Es ist an der Zeit zu handeln und endlich einen Gegenkandiadaten aufzubauen der aus dem Osten der Republik kommen sollte. Die aus dem Westen stammenden ehemaligen Vorsitzenden wie Lucke, Petry und jetzt Meuthen haben es nicht verstanden die Partei zu einen und sie als echte Alternative zu allen anderen Parteien zu präsentieren und nur deshalb und aus keinem anderen Grunde laufen die Wähler dieser Partei davon.

    Die AfD ist durch Meuthen völlig profillos geworden und angepaßt und viel zu artig und kann nicht mehr erkannt werden vom Wahlvolk als Alternative zu den etablierten Parteien.

  9. #9 von CheshireCat am 06/12/2020 - 00:47

    Zu #8 von CheshireCat am 06/12/2020 – 00:35

    Egal ob Meuthen inhaltlich recht hat oder nicht – er ist nicht als Parteivorsitzender geeignet.
    Denn die allererste Aufgabe eines Parteivorsitzenden ist, den Laden zusammenzuhalten.
    Das kann / will Meuthen nicht.

    Das Land ist geopolitisch gespalten: was im Westen funktioniert, geht im Osten nicht und umgekehrt.
    Offensichtlich muss AfD 2 Flügel (westliche und östliche) haben und zweigleisig fahren.
    DIE PARTEI BRAUCHT EINEN VORSITZENDEN, DER DIESE BEIDEN STRÖMUNGEN VEREINIGEN KANN.
    Das versteht Meuthen nicht (wenn man zu seinem Gunsten unterstellt, dass er kein Agent Provocateur ist).

    FAZIT:
    Meuthen muss weg!

  10. #10 von Heimchen am Herd am 06/12/2020 - 10:31

    „Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals ausdrücklich darauf hin, dass nicht unbedingt alle Inhalte der Texte unserer Gastautoren den Ansichten von David Berger und/oder mir entsprechen. Aufgabe eines liberal-konservativen Blog ist es allerdings auch, möglichst breit die Meinungsspektren zu diversen Themen abzubilden, ohne dabei die von uns selbst gezogenen Linien ins rechtsradikale oder stramm linke Lager zu überschreiten.“

    https://philosophia-perennis.com/2020/12/01/gruendet-mit-gauland-und-hoecke-die-alternative-der-nationalen-martyrer/

    Es glaubt doch wohl niemand, dass diese Distanzziererei von der AfD aufhört, wenn es eine
    weichgespülte AfD geben würde! Wer das glaubt, ist sehr naiv und spielt den Altparteien in
    die Hände! Wollen wir das? Ich nicht!

  11. #11 von CheshireCat am 06/12/2020 - 23:38

    Mit dieser Rede
    http://www.pi-news.net/2020/12/pi-news-exklusiv-bjoern-hoecke-schliesst-gang-nach-berlin-nicht-aus/
    hat sich Höcke als Parteivorstizender qualifiziert
    (ein informeller Parteivorstizender der Herzen ist er schon lange).

    *Meuthen muss weg!*