Twitter sperrt Heinrich Heine

Twitter hat ein Zitat von Heinrich Heine gesperrt, weil es gegen die „Gemeinschaftsstandards zu Hassrede und Herabwürdigung“ verstoßen soll. weiter bei Tapfer im Nirgendwo

  1. #1 von Antipode am 28/10/2020 - 08:52

    Es würde mich nicht wundern, wenn an den Zensurknöpfen Zeitgenossen sitzen, die noch nie von Heinrich Heine gehört haben. So webt man einer Bildungsnation ihr Leichentuch!

    (Aber zum Zensieren muss man – ja darf man – Heine nicht kennen)

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/10/2020 - 09:27

    „Twitter sperrt Heinrich Heine“

    Twitter mag keine Juden!
    Twitter mag Donald Trump nicht!
    Twitter mag keine Christen!
    Twitter mag keine Rechten!

    Twitter mag Moslems!
    Twitter mag Linke!
    Twitter mag Joe Biden!
    Twitter ist selber links!

    Das kann man noch endlos weiter aufzählen!

  3. #3 von CheshireCat am 29/10/2020 - 00:11

    „Twitter sperrt Heinrich Heine“

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1376-10-juni-2020

    Lieber Herr Klonovsky, auf der Suche nach einem Franz-Josef-Strauss-Zitat bin ich über die Webseite des BR gestolpert; da steht (4.8.15, ‚Politik als Übertreibung‘), was Strauss so gelegentlich über Linke gesagt hat:
    ‚Paranoides Arschloch (über Augstein), Hirnprothesenträger (linke Studenten), Kryptokommunisten (bayr. SPD), Pseudoliterarische Subkultur, Ratten und Schmeissfliegen (Schriftsteller u.ä.), verhetzte Kreaturen (Demonstranten).‘

    Ich wünsche mir manchmal den alten Säufer und ‚Einser-Abiturienten‘ wieder. Denn wo er Recht hatte, hatte er Recht. Deshalb sollte es auch nicht heissen ‚rechte Hetze‘, sondern ‚berechtigte Hetze‘.

  4. #4 von CheshireCat am 29/10/2020 - 00:14

    Nun, Hassrede, also Beleidigung, üble Nachrede, Unterstellung falscher Tatsachen und so weiter konnte man schon vor diesem Gesetz verfolgen. Passierte auch. wie gewohnt aber überwiegend dann, wenn der Täter gepasst hat.

    Migrantöse Orks konnten sich schon immer aufführen wie die Künaxt im Walde, man erinnere sich nur an die zwei Jungtürken, die einem Omnibus meinten, „alle Deutschen gehören verga*t“ und dafür, welche Überraschung, straffrei ausgingen.
    Von den Videos über Gruppenvergewaltigung, tätliche Angriffe, Körperverletzungen und Raub oder Nashids nicht zu reden.

    Natürlich darf man Scheinflüchtlinge nicht mögen, man darf sogar echte Flüchtlinge nicht mögen.
    Ja, man darf andere Menschen selbstverständlich auch hassen.
    Und man darf das, in der Bundesrepublik des Grundgesetzes jedenfalls, auch meinungsäussernd kundtun.
    Was man nicht darf, ist direkt beleidigend werden oder zu Straftaten gegen solche Leute aufrufen, aber das war ja vor diesem Gesetz schon strafrechtlich relevant.

    Ferner sagt der Begriff „Hassrede“ ja eh schon, wo die Absicht liegt.
    Ein neuer Straftatsbestand gemäss EUdSSR bzw. UN soll geschaffen werden.
    Der „Flüchtling“ – oder besser: Migrant – soll sakrosankt gemacht werden und dazu bietet sich der Straftatsbestand des Gedankenverbrechens – Gedanken und Gefühle zu haben, die dem Regime nicht passen – geradezu an.

    Sie nehmen Orwell tatsächlich als Leitfaden.

    PI-Fund

  5. #5 von CheshireCat am 29/10/2020 - 00:16

    FINDE DEN FEHLER:

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