Das Moralgeplapper der Kirchen

Von Hubert Geißler

Auf einem politischen Blog wie Achgut.com über Religion zu schreiben, mag auf den ersten Blick etwas deplatziert erscheinen, aber in einer Zeit, wo sich die Reden unseres Bundespräsidenten zunehmend wie das Wort zum Sonntag anhören und die Kanzlerin zu ihrem Volk in einer Sprache spricht, die doch sehr an einen Elternabend in einer ökumenisch-integrativen Kindertagesstätte erinnert, gibt es nicht zu übersehende Überschneidungen zwischen dem aktuellen Zustand organisierter Religion und der Fundamentierung oder besser Nichtfundamentierung von Politik, die Gedanken zur Religion nicht ganz abwegig erscheinen lassen. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 23/10/2020 - 16:56

    „Das Moralgeplapper der Kirchen“

    Gott sei Dank bin ich aus diesem Verein schon seit etlichen Jahren ausgetreten! Auf das schlechte Bodenpersonal Gottes, kann ich sehr gut verzichten und Gott auch!

  2. #2 von CheshireCat am 24/10/2020 - 01:23

    PAPA WIRD IMMER DEMENTER PROGRESSIVER

    https://www.srf.ch/news/international/kirche-und-homosexualitaet-papst-fuer-schutz-gleichgeschlechtlicher-partnerschaft
    Papst für Schutz gleichgeschlechtlicher Partnerschaft

    Papst Franziskus sagte, gleichgeschlechtlichen Paare sollte es erlaubt sein, zivilrechtliche Bindungen einzugehen.

    Die Aussage machte das 83-jährige katholische Kirchenoberhaupt in einem neuen Dokumentarfilm. Der Film «Francesco» hatte auf dem Filmfestival in Rom Premiere.

    «Homosexuelle haben ein Recht darauf, in einer Familie zu sein. Es sind Kinder Gottes und sie haben ein Recht auf Familie. Niemand sollte aufgrund seiner Sexualität herausgeworfen werden oder deshalb niedergemacht werden», sagt Franziskus im Film weiter.

  3. #3 von CheshireCat am 24/10/2020 - 01:27

    https://www.swr.de/swraktuell/papst-enzyklika-weltordnung-100.html
    Enzyklika „Fratelli tutti“: Papst für neue Weltordnung

    Im Vorfeld der Veröffentlichung hat es Kritik am Titel „Fratelli tutti“ – auf Deutsch „Alle Brüder“ – gegeben, weil Frauen ausgeschlossen seien. Nun heißt es vom Vatikan, die Enzyklika richte sich an alle Menschen guten Willens

  4. #4 von CheshireCat am 24/10/2020 - 01:35

    *https://www.t-online.de/region/nuernberg/news/id_88782132/nuernberg-empoerung-ueber-pfarrer-ein-christ-kann-ertrinken-lassen-.html
    „Keine Pflicht für Christen“
    Nürnberger Pfarrer sorgt mit Aussagen zur Seenotrettung für Kritik

    Ein Beitrag eines Nürnberger Pfarrers zur Seenotrettung in einem Kirchenblatt sorgt für Empörung. Christen könnten Migranten ertrinken lassen, schreibt Pfarrer Matthias Dreher von der evangelischen Melanchthonkirche Nürnberg darin. Dafür erntet er heftigen Widerspruch auch von Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

    Darin argumentiert Dreher, dass die Flüchtlinge bewusst ihr Leben riskierten, um sich den Wunsch nach einem besseren Leben zu erfüllen. Das verpflichte Christen aber nicht „ethisch zu entsprechender Erfüllungshilfe“. Und weiter: „Im Zuge der Zwei-Reiche-Lehre, die operative Struktur-Politik dem Staat überlässt, kann ein Christenmensch, soweit er nicht wie der Samariter einen Sterbenden vor sich sieht, Verantwortung vernachlässigende Migranten ertrinken lassen.“

    https://politikstube.com/nuernberger-pfarrer-ueber-seenotrettung-ein-christ-kann-ertrinken-lassen/
    Nürnberger Pfarrer über Seenotrettung: „Ein Christ kann ertrinken lassen“

    Der Nürnberger Pfarrer Matthias Dreher der evangelischen Melanchthonkirche stellt die christliche Ethik zur Seenotrettung von Migranten infrage, da sie bewusst ihr Leben riskieren, um sich den Wunsch nach einem besseren Leben zu erfüllen. Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der sich mit der Migrantenfähre „Sea-Watch 4“ am Folgegeschäft der Schlepper beteiligt, zeigte sich über die Aussage von Dreher empört.

    Der Nürnberger Pfarrer spricht die Dinge an, die von den Verfechtern der „Seenotrettung“ im Mittelmeer bewusst ausgeblendet werden, ebenso, dass aus Seenot kein Recht auf Einwanderung nach Europa besteht. Eigentlich ist es die Aufgabe nordafrikanischer Staaten die Seenotrettung zu gewährleisten und die Geretteten in den nächsten Hafen zu bringen, und nicht das europäische NGO-Schiffe vor der libyschen Küste rumtuckern, um Bootsmigranten direkt am Beginn ihrer Reise aufzufischen, um diese wunschgemäß an die europäische Küste zu schippern.

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