Saudis gehen auf Abstand zu „Palästinensern“

Saudi-Arabiens ehemaliger stellvertretender Minister für öffentliche Diplomatie, Saud al-Kateb, sagte letzte Woche, die Palästinenser hätten „katastrophale Fehler“ in Ländern wie Ägypten, Jordanien und dem Libanon, aber auch in Bezug auf Saudi-Arabien begangen und müssten aufhören, das Königreich als einen Wasserhahn zu betrachten, aus dem man unablässig Solidarität zapfen kann. weiter bei Mena Watch

  1. #1 von Heimchen am Herd am 29/09/2020 - 10:31

    „das Königreich als einen Wasserhahn zu betrachten, aus dem man unablässig Solidarität zapfen kann.“

    So ist es! Und darum werden auch die Hilfsgelder reduziert!

    Arabische Staaten reduzieren Hilfsgelder für Palästinenser um 85%

    RAMALLAH, 25.09.2020 (DK) – Die Palästinensische Autonomiebehörde ist von der Außenwelt so isoliert wie schon lange nicht mehr. Mit Amerika pflegt Ramallah seit dem Amtsantritt des Präsidenten Donald Trump keine guten Beziehungen mehr. Und in den vergangenen Monaten fühlen sich die Palästinenser auch zunehmend von den Freunden in der arabischen Welt im Stich gelassen. Vergangene Woche unterschrieben die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain ein Friedensabkommen mit dem jüdischen Staat und brachen somit mit einem jahrzehntelangen Konsens. Auch weitere Mitglieder der arabischen Liga scheinen einer Normalisierung näher denn je. Hinzu kommt der drastische Rückgang von Hilfsgeldern.

    Gesamtumsatz der Staatskasse geht um 70% zurück

    Nach Angaben des palästinensischen Finanzministeriums hat Ramallah bereits seit März keine finanzielle Hilfe mehr aus arabischen Staaten erhalten. Insgesamt sind die Gelder um 85% gekürzt worden. Auch aus den anderen Länder der Welt reduzierten sich die Unterstützungsgelder um die Hälfte. Der Gesamtumsatz in der Staatskasse ging dieses Jahr demnach um 70% zurück. Für die palästinensische Wirtschaft, welche aufgrund der Pandemie ohnehin schon einen starken Rückschlag erlebte, ist dies eine Katastrophe.

    Mahmoud Abbas begibt sich nun auf die Suche nach neuen Bündnispartnern im Nahen Osten. Doch dies ist nicht gerade ein einfaches Unterfangen. Die Einzigen, welche die Kooperation mit Israel klar verurteilen, sind die Türkei und der Iran. Es scheint, als wollten sich die anderen Staaten ihre Optionen für die Zukunft offen halten. Sollte sich Abbas jedoch auf die Seite Ankaras oder Teherans schlagen, riskiert er, auch noch die restliche Unterstützung, wie etwa die Saudi-Arabiens, zu verlieren. Das sunnitische Königreich und das Mullah-Regime kämpfen um die Vormachtstellung in der Region. Abbas hat darum seine eigenen Minister angewiesen, die Kritik zu mäßigen.

    Hamas und Fatah setzen sich an den Verhandlungstisch

    In dieser Krisenzeit unternehmen nun die zwei stärksten palästinensischen Fraktionen einen Annäherungsversuch. Seit Jahren stehen sich die Fatah-Partei und die Terrororganisation Hamas feindlich gegenüber. 2006 führte dies sogar zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in der palästinensischen Bevölkerung. Nun haben die alten Feinde Verhandlungsgespräche aufgenommen und stellen neue Wahlen in Aussicht.

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2020/09/25/arabische-staaten-reduzieren-hilfsgelder-fuer-palaestinenser-um-85/

    Hoffentlich ändert sich endlich mal etwas, wenn die Hilfsgelder ausfallen!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/09/2020 - 10:38

    „Saudi-Arabien müsse sich zunächst um seine eigenen Interessen und erst danach um die palästinensische Sache kümmern. „Saudi-Arabien ist unsere Sache Nr. 1. Es ist auch unsere Sache Nr. 2 und unsere Sache Nr. 10. Dann kommt die palästinensische Sache“, sagte er.“

    Das ist eine sehr gesunde Einstellung!

    Ob wir wohl jemals solche Sätze von Angela Merkel hören werden? Wohl kaum, für sie kommen
    immer erst die anderen Länder dran und als Allerletztes die Deutschen, wenn überhaupt!
    Was muss sie doch die Deutschen hassen! Und sie soll die beliebteste Politikerin Deutschlands
    sein? Die Deutschen müssen verrückt sein!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 29/09/2020 - 10:45

    Auch Donald Trump hat eine sehr gesunde Einstellung in Bezug auf die USA! Für ihn kommt
    die USA immer an erster Stelle! Und er fängt keine Kriege an, wie sein Vorgänger Obama, der
    den Friedensnobelpreis bekommen hat, was ein Witz ist!

    Trump erhält die dritte Nominierung für den Friedensnobelpreis
    Präsident Trump nominierte ein drittes Mal den Friedensnobelpreis, wobei vier australische Rechtsprofessoren die Abraham-Abkommen zitierten.

    Präsident Donald Trump hat eine dritte Nominierung für den Friedensnobelpreis 2021 erhalten, unter anderem für seine Arbeit zur Förderung des Friedens im Nahen Osten.

    Am Wochenende nominierte eine Gruppe von vier australischen Rechtsprofessoren Trump für den Preis und zitierte die „Trump Doctrine“ der Außenpolitik.

    Einer der vier Professoren, David Flint, erschien am Wochenende bei SkyNews Australia , um die Nominierung zu besprechen.

    Flint nannte Trumps Umgang mit auswärtigen Angelegenheiten „etwas Außergewöhnliches“ und lobte die nicht-interventionistische Politik des US-Präsidenten.

    „Was er mit der Trump-Doktrin getan hat, ist, dass er beschlossen hat, Amerika nicht länger in endlosen Kriegen zu haben, Kriegen, die nichts anderes bewirken als die Tötung Tausender junger Amerikaner und enorme Schulden, die Amerika auferlegt wurden, und nichts, was in den Ländern gelöst wurde was es weitergeführt wird. Er reduziert also die Tendenz Amerikas, sich auf jeden Krieg einzulassen. “

    Flint zitierte auch die Rolle der Trump-Regierung bei der Vermittlung von Friedensabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie zwischen Israel und Bahrain. sowie Trumps Entscheidung, sich aus dem umstrittenen iranischen Atomabkommen von 2015 zurückzuziehen.

    „Er hat sich von der lächerlichen Vereinbarung zurückgezogen, die Obama getroffen hat, die es den Mullahs ermöglichte, eine enorme Menge Geld von Amerika zu erhalten … die sie in den Terrorismus investierten und die es ihnen ermöglichten, Atomwaffen zu entwickeln.“

    „Er schafft wirklich Frieden in der Welt auf eine Weise, wie es keiner seiner Vorgänger getan hat.“

    Anfang dieses Monats nominierte der norwegische Abgeordnete Christian Tybring-Gjedde Trump für seine Rolle im Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel für den Friedensnobelpreis.

    Die Nominierung wurde später von einem schwedischen Gesetzgeber unterstützt.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/288062

    Donald Trump hat den Friedensnobelpreis wirklich verdient, im Gegensatz zu seinem Vorgänger
    Obama!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 29/09/2020 - 10:59

    Führt Israel geheime Friedensgespräche mit Syrien?

    Immer mehr arabische Diplomaten glauben, dass Damaskus und Jerusalem nach der Unterzeichnung des Abraham-Abkommens geheime Verhandlungen führen.

    Nach der Unterzeichnung des Abraham-Abkommens zwischen Israel und Bahrain sowie Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten glauben immer mehr arabische Diplomaten, dass Syrien derzeit geheime Verhandlungen mit dem jüdischen Staat führt.

    Laut einem Bericht des in London ansässigen Pro-Saudi Asharq Al-Awsat vom Sonntag gibt es unter arabischen Diplomaten inzwischen eine „weit verbreitete Überzeugung“, dass Syrien und Israel geheime Verhandlungen wieder aufgenommen haben, ähnlich wie bei den inoffiziellen Gesprächen zwischen Bashar al-Assad Regime und die Regierung von Ehud Olmert im Jahr 2008.

    Obwohl es keine offizielle Bestätigung der Gespräche gab, haben arabische Diplomaten festgestellt, dass Syrien es ablehnte, Bahrain oder die Vereinigten Arabischen Emirate für die Anerkennung Israels und die Aufnahme formeller Beziehungen zum jüdischen Staat zu verurteilen, während der Iran – der enge Verbündete des syrischen Regimes – Bahrain und Bahrain öffentlich verurteilte die VAE für den Frieden mit Israel.

    In dem Bericht wurde festgestellt, dass das Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit der Lieferung humanitärer Hilfe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Syrien zusammenfiel.

    Wenn die Gespräche zwischen Damaskus und Jerusalem wieder aufgenommen werden, müssen sie einige große Hürden überwinden, einschließlich der fortgesetzten militärischen Präsenz des Iran in Syrien, die Israel in der Vergangenheit betont hat und die es niemals akzeptieren wird. Darüber hinaus hat sich Syrien lange Zeit geweigert, die israelische Souveränität über die Golanhöhen anzuerkennen, und in früheren Verhandlungen die Übergabe der Höhen als Bedingung für den Frieden gefordert.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/288005

    Das wäre sehr gut für Israel und dem Nahen Osten! Es ist wie eine Kettenreaktion, die Donald
    Trump ausgelöst hat! Klasse!

  5. #5 von Azariah am 29/09/2020 - 17:45

    Heimchen am Herd, sie haben sehr gut alles beschrieben. Respekt.
    „Donald Trump hat den Friedensnobelpreis wirklich verdient, im Gegensatz zu seinem Vorgänger
    Obama!“
    Stimmt, denn Barack Obama hat den Friedensnobelpreis meiner Meinung nach überhaupt nicht verdient. War George Bush Rekordhalter mit 2662 Tagen Krieg, so schaffte es Obama auf satte 2663 Tage Krieg, und dies in sieben Ländern. (Quelle: Spiegel).100.000 Bomben und Raketen ließ der US-Präsident auf wehrlose Ziele abschießen, Hunderte von Drohnenangriffe in Nahen Osten wurden verdeckt mit CIA und Luftwaffe durchgeführt. Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia, Jemen, Libyen und Syrien. Wie viele Unschuldige starben?
    Verdient so ein Mann einen Friedensnobelpreis? Und welche Welle löste dieser so nette Obama, wie er oft in den Medien beschrieben wird, aus? Flucht und Vertreibung, Obamas Handschrift.
    Und mal ehrlich, was hat Obama in Acht Jahren Amtszeit für seine Afroamerikaner erreicht? Nichts um es mal so zu sagen.
    Heute haben wir die BLM-Bewegung, weil Obama mehr mit Krieg und klugen Sprüchen beschäftigt war als sich um das eigene Volk zu kümmern. Für die schwarzen tat er jedenfalls nicht gerade viel. Trump hat nicht einmal die vier Jahre voll und wird, auch mit Vorliebe der deutschen Bundesregierung, für den angeblichen Rassismus verantwortlich gemacht. Die Bundesregierung beleidigt nicht nur Trump, sondern auch alle Amerikaner, die Trump gewählt haben.
    Ein deutscher Bundespräsident nennt Trump einen Hassprediger, und genau dieser deutsche Bundespräsident schickt Glückwünsche an das Iranische Regime in Namen des deutschen Volkes zum 40. Jahrestag der islamischen Revolution Einem Regime also, welches kein Problem damit hat, Schwule und Lesben von Baukränen und Hochhäusern zu werfen, weil diese nicht in das Bild des Islam passen. Einen Regime, wo Frauen, wenn sie kein Kopftuch tragen, gefoltert werden in den Gefängnissen.
    Ach ja, wurde nicht vor kurzem ein iranischer Sportler zu Tote gesteinigt? Hat unser Bundespräsident bereits Glückwünsche gesendet für das beseitigen des angeblichen Volksverhetzers?
    Obama hat den Friedensnobelpreis nicht verdient. Trump dagegen schon. Friedensverträge zwischen Israel und die Arabischen Emirate sowie Bahrain. Ferner die Normalisierung Israelischen Beziehungen zwischen Ägypten und Jordanien.
    Ich wünsche Trump alles gute für die Wahl und ja, er hat den Preis verdient.
    Und Hilfsgelder werden die Palästinenser von der deutschen Regierung bekommen, daran wird sich nichts ändern.

  6. #6 von Heimchen am Herd am 29/09/2020 - 19:48

    „Heimchen am Herd, sie haben sehr gut alles beschrieben. Respekt.“

    Danke, Azariah! Ich interessiere mich sehr für Israel, den Nahen Osten, die USA und natürlich
    was in Deutschland passiert!

    Netanjahu: „Der Iran hat genug angereichertes Uran, um zwei Bomben zu produzieren.“
    In einer Rede vor den Vereinten Nationen erklärte Premierminister Netanjahu: „Der Iran hat genug angereichertes Uran, um in den kommenden Monaten zwei Atombomben zu produzieren.“

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/517470

    Das ist sehr beunruhigend!

  7. #7 von CheshireCat am 29/09/2020 - 21:44

    „… das Königreich als einen Wasserhahn zu betrachten, aus dem man unablässig Solidarität zapfen kann“

    ???
    Saudis finanzieren hauptsächlich Moscheen und Terrorismus,
    das war’s dann aber schon mit der moslemischen Solidarität.

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