Das Gute-Witze-Gesetz

Von Bernd Fischer

Ein erneuter Witzeskandal erschüttert die Republik. Christian Lindner verabschiedete seine scheidende Generalsekretärin Linda Teuteberg auf dem Bundesparteitag mit den Worten: „Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300 Mal (…) den Tag zusammen begonnen haben.“ Diese lustige Bemerkung wurde in Wokeness-Kreisen als eine sexistische Herabwürdigung von Frau Teuteberg empfunden; von Altherrenwitzen war die Rede. Dabei bestritt Lindner, dass die Bemerkung überhaupt als Witz gemeint war, da seine Arbeitstage tatsächlich mit einem Telefonat mit Frau Teuteberg begannen. Allerdings lachte eine Reihe von Anwesenden, was eher die These stützt, dass es sich doch um einen Witz gehandelt hat. Das politische Berlin ist jedenfalls aufgeschreckt und wird nun aktiv. Jetzt ist buchstäblich Schluss mit lustig! Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 27/09/2020 - 13:30

    „In Berlin wird gar gemunkelt, dass Teile der SPD einen verbindlichen Rechtsrahmen (das sogenannte „Gute-Witze-Gesetz“) schaffen wollen, mit dem das Witzereißen zulasten diskriminierter Bevölkerungsgruppen eingeschränkt werden soll.“

    Ist das ein Witz? Aber zutrauen würde ich es den Genossen!
    Aber keine Angst, in Deutschland gibt sowieso nichts mehr zum Lachen!

  2. #2 von CheshireCat am 27/09/2020 - 20:01

    MACRON KANN AUCH GUTE WITZE MACHEN:

    https://web.de/magazine/politik/belarus-alexander-lukaschenko-emmanuel-macron-ende-diktator-35120848
    Macron sieht Lukaschenko am Ende: „Es ist klar, dass er gehen muss“
    Seit fast zwei Monaten wird in Belarus ununterbrochen gegen Staatschef Alexander Lukaschenko demonstriert…


    Seit fast zwei Jahren wird in Frankreich gegen Staatschef Macron demonstriert…

  3. #3 von CheshireCat am 27/09/2020 - 20:03

    Fortsetzung #2 von CheshireCat am 27/09/2020 – 20:01

    *https://www.diepresse.com/5873373/macron-es-ist-klar-dass-lukaschenko-gehen-muss
    „Was in Belarus passiert, ist eine Krise der Macht, eine autoritäre Macht, die die Logik der Demokratie nicht akzeptieren kann und die sich mit Gewalt an die Macht klammert“, sagt der französische Präsident.

    Macron sagte, er sei beeindruckt vom Mut der Demonstranten. Sie würden die Risiken kennen, die sie mit ihren Protestmärschen an den Wochenenden eingingen und doch setzten sie die Bewegung fort, um die Demokratie in diesem Land mit Leben zu füllen. „Vor allem die Frauen, die jeden Samstag marschieren, verdienen Respekt.“

  4. #4 von CheshireCat am 27/09/2020 - 22:07

    Zu #2 #3 von CheshireCat

    Auch Lukaschenko ist ein Freund des gepflegten Witzes:
    https://de.sputniknews.com/politik/20200821327769408-trolling-versuch-lukaschenko-will-zwischen-macron-und-gelbwesten-vermitteln/
    Lukaschenko will zwischen Macron und Gelbwesten vermitteln

    Jetzt kann es aber ernst werden:
    Lukaschenko will den alternativen französischen Präsidenten anerkennen

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