Berliner Schnauze war gestern

Die Landesbediensteten Berlins müssen jetzt noch mehr aufpassen, was sie sagen. Bereits jetzt müssen sie sich an die Regeln halten, nach der die Verwaltung offiziell spricht („Radfahrende“, „Zu Fuß Gehende“, „Verkehrsteilnehmende“ etc.). Denn nach Meinung des rot-rot-grünen Senats ermöglicht das generische Maskulinum – also die verallgemeinernde männliche Form – keine geschlechtergerechte Ansprache. Kürzlich nun hat der Senat einen Leitfaden für „Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“ ausgearbeitet. weiter bei Berliner Zeitung

  1. #1 von Heimchen am Herd am 24/09/2020 - 19:31

    „„Ausländer“ soll man auch nicht sagen sondern „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“. Menschen mit Migrationshintergrund sind nach dieser Empfehlung „Menschen mit Migrationsgeschichte“ oder „Menschen mit internationaler Geschichte“.“

    Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!
    Das wird ja immer idiotischer in unserem Land!

    Und was machen sie, wenn die Landesbediensteten diesen Mist nicht mitmachen? Entlassen?

  2. #2 von CheshireCat am 24/09/2020 - 20:35

    „Nach dieser soll zum Beispiel nicht mehr der Begriff „Asylbewerber“ verwendet werden. Er sei irreführend, weil ein Grundrecht auf Asyl bestehe. Besser sind nach Auffassung der Autoren die Bezeichnungen „Asylsuchende“ oder „Schutzberechtigte“.“

    Wenn ein Grundrecht auf Asyl besteht, dann ist auch die Bezeichnung „Asylsuchende“ irreführend (man soll ja sein Grundrecht nicht suchen).
    Besser sind „ASYLFORDERNDE“, was auch der Realität entspricht.

    „Auch vom Begriff „Wirtschafts-/Armutsflüchtlinge“ halten die Verfasser nichts. Er sei abwertend und solle aussagen, dass Asylsuchende vor allem aus wirtschaftlicher Not nach Deutschland kommen und damit das Grundrecht auf Asyl ausnutzen würden.“

    Aber „Asyltouristen“ sind OK?
    „Bei schwarzen Menschen handelt es sich nach Auffassung der Autoren nicht um die Beschreibung einer Hautfarbe, sondern um eine politische Selbstbezeichnung „für Menschen, die Rassismuserfahrungen machen“. Um dies kenntlich zu machen wird das „s“ in schwarz groß geschrieben. Begriffe oder Zuschreibungen wie „Farbige“ oder „Dunkelhäutige“ werden aufgrund ihrer kolonialistischen und diskriminierenden Bedeutungen abgelehnt.“
    Und was ist mit Natziehs?
    Darf man sie noch braun nennen?
    Muss man das „b“ in braun immer groß schreiben?

    Und was ist mit Dunkeldeutschland / Dunkeldeutschen?

    „Verpönt ist in diesem Zusammenhang auch der Begriff wie „schwarz fahren“…“

    Und was ist mit Schwarzgeld, Schwarzen Kassen und SCHWARZEN KATZEN?

    Fragen über Fragen.

    Rassismus kennt keine Grenzen:

    Black cat lives matter

  3. #3 von Zalman Yanowsky am 24/09/2020 - 20:50

    „Mit dem Begriff „Armutsmigration“ werde vor allem eine vermeintliche Einwanderung in die Sozialsysteme betont, die gesetzlich aber ausgeschlossen sei.“
    Spätestens jetzt erkennt der Leser, daß es sich um Satire handelt.

  4. #4 von CheshireCat am 24/09/2020 - 21:08

    „… müssen jetzt noch mehr aufpassen, was sie sagen“

    https://deutsch.rt.com/inland/107047-sexismusvorwurfe-roland-tichy-gibt-vorsitz/
    Sexismusvorwürfe: Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab

    Hintergrund des Rückzugs Tichys sind Sexismusvorwürfe gegen das von Tichy herausgegebene Magazin Tichys Einblick. In einem kurzen Artikel über die Berliner Staatssekretärin und SPD-Politikerin Sawsan Chebli, die in den Bundestag wechseln möchte, hieß es:

    Was spricht für Sawsan? Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.

    PS
    Gut, dass sich die Medien dieses Themas annehmen.
    Jetzt kann die ganze Bunte Republik über den G-Punkt von Frau Chebli diskutieren.

    Z.B. ob die Klage-Aktivitäten der Dame
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article195250461/Sawsan-Chebli-erstattet-bis-zu-30-Anzeigen-pro-Woche-gegen-Hasskommentare.html
    Staatssekretärin Chebli erstattet bis zu 30 Anzeigen pro Woche

    die von einem vom gewissen Frust zeugen könnten,
    mit einem funktionierenden G-Punkt möglich wären.

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