Broder 2016

„Es ist völlig irrelevant, wie viele der 1,6 Milliarden Muslime sich in die Luft gesprengt haben.
So, wie es irrelevant ist, wie viele Deutsche ein Parteibuch der NSDAP hatten.
Oder wie viele als IM der Stasi zugearbeitet haben.

Das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf „Allahu akbar!“ taten.

Oder fällt Ihnen einer ein, der „Gelobt sei Jesus Christus!“ oder „Baruch ha’Schem!“ gerufen hat, während er die Leine zog?

Es ist mir übrigens völlig egal, seit wann in islamischen Ländern gesteinigt wird.

Es zählt nur, dass es heute gemacht wird, in Anwesenheit von Menschen, die mit einem Bein in der Barbarei und mit dem anderen in der Moderne stehen und die Steinigungen mit ihren Handys filmen.

Ich verweigere jede Art von Verständnis für diese Art von Kultur.
Ich will sie auch nicht importieren.

Ich will keine Debatten führen über Kopftücher im öffentlichen Dienst, über Schwimmunterricht für Mädchen, über Männer, die Frauen keine Hand geben wollen, über Schweinefleisch in Kantinen und „kultursensible Pflege“ in Krankenhäusern.

Und auch nicht darüber, wie viel Islam im Islamismus steckt.

Ich will auch nicht genötigt werden, mich mit dem Koran zu beschäftigen, weder von weiß gewandeten Salafisten in der Wilmersdorfer Straße noch von Ihnen.

Bleiben Sie bei Ihrer Wertschätzung für das „klassische islamische Recht“, das offenbar von den Kolonialherren versaut wurde.

Und sobald Sie den Islam gefunden haben, der mit Demokratie kompatibel ist, sagen Sie mir bitte Bescheid.“

(Im Streitgespräch mit Eva Marie Kogel, 2016)

  1. #1 von Heimchen am Herd am 23/08/2020 - 21:24

    „Das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf „Allahu akbar!“ taten.

    Oder fällt Ihnen einer ein, der „Gelobt sei Jesus Christus!“ oder „Baruch ha’Schem!“ gerufen hat, während er die Leine zog?“

    Hahaha…Broder ist einfach herrlich!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 23/08/2020 - 21:27

    „Ich verweigere jede Art von Verständnis für diese Art von Kultur.
    Ich will sie auch nicht importieren.

    Ich will keine Debatten führen über Kopftücher im öffentlichen Dienst, über Schwimmunterricht für Mädchen, über Männer, die Frauen keine Hand geben wollen, über Schweinefleisch in Kantinen und „kultursensible Pflege“ in Krankenhäusern.

    Und auch nicht darüber, wie viel Islam im Islamismus steckt.

    Ich will auch nicht genötigt werden, mich mit dem Koran zu beschäftigen, weder von weiß gewandeten Salafisten in der Wilmersdorfer Straße noch von Ihnen.“

    Ich will das auch alles nicht, aber was wir wollen, interessiert die Politiker schon lange nicht mehr!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 23/08/2020 - 21:37

    Hier kann man das ganze Streitgespräch lesen:

    Was hat das alles mit dem Islam zu tun?

    Nizza, Würzburg, die Türkei: Welche Rolle spielt dabei die Religion? Die Redakteurin und Islamwissenschaftlerin Eva Marie Kogel debattiert mit dem Autor und Polemiker Henryk M. Broder.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157193206/Was-hat-das-alles-mit-dem-Islam-zu-tun.html

    Broder als Polemiker zu bezeichnen, finde ich eine Frechheit!

  4. #4 von CheshireCat am 23/08/2020 - 23:18


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  5. #5 von CheshireCat am 24/08/2020 - 00:28

    *https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/dresden-junge-6-bei-illegalem-autorennen-totgerast-72526178.bild.html

    Samstag, 20.29 Uhr: Der Mercedes-Fahrer, ein Syrer (31), ist auf der Budapester Straße Richtung Innenstadt unterwegs. Neben ihm im BMW gibt ein Landsmann (23) des 31-Jährigen Gas.
    Die Männer liefern sich offenbar ein Rennen.
    „Beide Autos waren mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs“, sagte Polizeiführer Lutz Milker am Morgen zu BILD.

    Der Junge (6) ganz hinten wird kurz vorm Erreichen von dem heranrasenden Mercedes (C-Klasse) erfasst.

    Das Kind schlägt auf dem harten Boden auf, bleibt mit schwersten Verletzungen liegen. Herbei geeilte Rettungskräfte bringen den Jungen in die Klinik. Dort stirbt er kurz darauf.

    „Nun ja, ich kann das irgendwie nachvollziehen. BMW und Mercedes machen einfach mehr Spaß als die Eselrennen in der Heimat.
    Ich hoffe, dass die beiden nur milde Strafen bekommen, um weiter unsere Sozialsysteme zu entlasten.“
    (PI-Fund)