Archiv für Juli 2020

Ein friedlicher Abend in Frankfurt

Die Demonstranten nähern sich dem OB, der auf dem Opernplatz gerade ein Interview gibt. Feldmann mischt sich aktiv unter die Demonstranten, bietet ein Gespräch an. Er bekommt das Mikro, kann seine Sicht der Dinge erklären – wird jedoch mehrfach stummgeschaltet. Das stört den OB. „Das bin ich von anderer Seite gewöhnt, das habt ihr doch nicht nötig.“

Feldmann bedankt sich für das Engagement gegen Rassismus und für die friedliche Demo. Als Zeichen der Solidarität versucht er, vier Mal, „Black Lives Matter“-Sprechchöre anzustimmen – niemand reagiert. Als der OB sich nochmals für die friedliche Demo bedankt, droht die Situation zu kippen. Demonstranten stellen ihm das Mikro ab, werten die Aussage als Rassismus und laufen ihm hinterher. Feldmann wird von einem Dutzend Polizisten aus der Masse geleitet.

Bericht bei BILD

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Rassist: Der Fotoautomat

Rassismus ist in Deutschland allgegenwärtig. Auch im Alltag, in mitunter banalen Situationen, macht sich die ungleiche Behandlung von Bürgern nichtdeutscher Herkunft bemerkbar. Denn auf teils unterschwellige Art und Weise wird ihnen aufgezeigt, dass sie ein Mensch zweiter Klasse sind.

Diese Erfahrung musste auch die dunkelhäutige Hamburgerin Audrey K. wieder in einer alltäglichen Situation machen. weiter bei FOCUS, dem inzwischen auch kein Thema mehr zu blöde ist.

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Die Hyänen sind da

Imad Karim (2016)

Die Hyänen sind da!

(……das habe ich am 11. Januar dieses Jahres geschrieben)

“ Die Hyänen sind da, mein geliebtes Deutschland und ich versage, Dich zu beschützen, wenigstens, ja annähernd so wie Du mich einst beschützt hattest, als ich, ein gestrandeter, gegen meine Eltern rebellierender, junger Student an jenem 5. Dezember 1977 zu Dir kam. Den Rest des Beitrags lesen »

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Meine gesammelten Weltuntergänge

Von Wolfgang Röhl

Barry hatte ein tiefes, reibeisenhaftes Kellerkneipenorgan, das diesen Hey-Leute-ich-hab-schon-alles-gesehen-Sound verströmte. Und was er sang, stellte uns die Nackenhärchen auf. Das Ende sei gekommen. Nämlich die komplette Zerstörung der Welt, die der Mensch in seinem Irrsinn selber angerichtet habe. The eve of destruction war da. Buh-huh! Mehr auf der Achse …

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Der Dank des Afrikaners

Ein 39 Jahre alter ehrenamtlicher Kirchenmitarbeiter aus Ruanda hat in der Nacht zu Sonntag im Polizeiverhör gestanden, den Brand in der Kathedrale von Nantes gelegt zu haben. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, ihm droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren und eine Geldstrafe bis zu 150.000 Euro. Sein Anwalt Quentin Chabert sagte der Zeitung Presse-Océan, sein Mandant bedaure „bitterlich“ seine Tat. weiter bei FAZ

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So war der EU-Gipfel

 

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Bilderstürmer überall

Die Umwandlung der Hagia Sophia in ein muslimisches Gotteshaus unterwirft ihren Figurenschmuck abermals dem Urteil religiöser Moral. Aber der Westen hat keinen Grund, darüber die Nase zu rümpfen, denn er züchtet längst seine eigenen Fundamentalismen. weiter bei FAZ

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Happy Birthday, lieber Zentralrat!

Von Henryk M. Broder

Zum 70. Jahrestag der Gründung des Zentralrates der Juden in Deutschland, der Dachorganisation von über 100 jüdischen Gemeinden in der Bundesrepublik, gab der Vorsitzende des Zentralrates, Josef Schuster, dem Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie, „Vorwärts“, ein längeres Interview über jüdisches Leben in Deutschland im Allgemeinen und die Rolle des Zentralrates im Besonderen. Mehr auf der Achse …

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Nur ein Stück Stoff

„Nur ein Stück Stoff“ heißt es gerne, wenn die Bedeutung des islamischen Kopftuches als Zeichen der Verachtung ungläubiger Frauen und Unterwerfung unter die menschenverachtenden Regeln des Islam herunter gespielt werden soll. Ganz anders, wenn Antifa-Spitzel hinter Kleidung „nationalistisches Denken“ vermuten. Selbst dann, wenn die beobachtete Gruppe sich auf die Geschichte der bündischen Jugend bezieht, seinerzeit die gehasste Konkurrenz zur sozialistischen Hitlerjugend.

Uniformen, Zöpfe und nationalistische Symbole – aktuelle Fotos zweier Mädchengruppen in Dresden und der Sächsischen Schweiz sorgen für Irritation. Szenekenner sind alarmiert, die Polizei prüft die Vorfälle.

Bericht bei WELT

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LIVE: Bürger von Chicago unterstützen ihre Polizei

 

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Boris Palmer angezeigt

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat erneut die Wut Dritter auf sich gezogen. Die lesbische Grünen-Politikerin Maike Pfuderer hat Anzeige gegen ihren Parteifreund erstattet. Auslöser soll ein Wortwechsel auf der Plattform Facebook gewesen sein, in dem Palmer die transsexuelle Politikerin unter anderem mit ihrem männlichen Vornamen anspricht. Diesen hatte sie nach einer Geschlechtsumwandlung abgelegt. weiter bei Stuttgarter Zeitung

QQ: Wir distanzieren uns vorsorglich von allen Kommentaren, die sich auf das Bild von Frau Pfuderer in der Stuttgarter Zeitung beziehen.

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Leitkultur für Integration

Ein friedliches Europa kann es ohne einen Wertekonsens, ohne eine Europäisierung des Islam nicht geben. Dafür braucht es ein gemeinsames Verständnis des Primats der Vernunft vor jeder religiösen Offenbarung. weiter bei NZZ

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Bericht zur Coronalage 23.07.2020: Massentests und künstliche Wellen

Von Gunter Frank

Die Corona-Erkrankungs- und Todeszahlen entsprechen in Europa schon seit langem dem Auslaufen einer saisonalen viralen Atemwegsinfektion, die man gemeinhin Grippewelle nennt. Meist mit Zahlen, wie sie jedes Jahr auffallen, für das eine Land mehr, für das andere weniger. Seit Jahrzehnten gehen wir mit solchen Grippewellen um, ohne in Panik zu verfallen und ganze Länder durch Lockdowns schwer zu beschädigen. Im Gegenteil, es gibt immer mehr Hinweise, dass der Lockdown selbst in beträchtlicher Zahl Todesopfer fordert. Es fällt auf, dass die Infektionszahlen schon vor dem Lockdown rückläufig waren, aber dennoch die Übersterblichkeit genau mit dem Verhängen des Lockdowns beginnt.

Vielleicht auch deshalb, weil wir seit Monaten so tun, als gäbe es nur eine Erkrankung und die Behandlung anderer viel schwerer Krankheiten behindern oder verzögern. Mehr auf der Achse …

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OB Geisel und der Judenhasser

In Düsseldorf sorgt der unfähige OB Geisel erneut für Aufregung. Zusammen mit dem frauenverachtenden und antisemitischen Rapper Farid Bang wirbt der Blindgänger der SPD für Coronaregeln. Und belügt anscheinend die Öffentlichkeit, dies sei mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf abgesprochen gewesen. Diese widerspricht in einem offenen Brief: Den Rest des Beitrags lesen »

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Keine Überraschung: Die Täter von Stuttgart

Der Polizei liegt eine Statistik über die Verdächtigen der Krawallnacht in Stuttgart vor. Sie ermittelt gegen 50 Personen. 80 Prozent haben eine Migrationsgeschichte oder keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Einen Monat nach der Stuttgarter Krawallnacht vom 20. auf den 21. Juni sind die Ermittlungen so weit fortgeschritten, dass die Kriminalpolizei zur Herkunft der Tatverdächtigen präzise Aussagen machen kann: Nach einer statistischen Auswertung, die dieser Zeitung vorliegt, ermittelt die Polizei mittlerweile gegen 50 Tatverdächtige. Darunter sind 15 Erwachsene, 20 sind Heranwachsende, also jünger als 21 Jahre, und 15 sind im Jugendalter, also unter 18. Von den Verdächtigen waren 33 Personen der Polizei schon vor den Ausschreitungen bekannt. weiter bei FAZ

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