„Gewaltbereite mit Migrationsvordergrund“

Tübingen. Der Grünen-Politiker Boris Palmer hält es für falsch, die jungen Gewalttäter von Stuttgart, die vor drei Wochen plündernd durch die Innenstadt gezogen sind und sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten, als Jugendliche der Party- und Eventszene zu bezeichnen. Jeder habe sehen können, dass es sich überwiegend um junge Migranten gehandelt habe, die offenbar die Polizei als gemeinsamen Feind ansehen. „Wenn man sich die Fotos und Videos von den nächtlichen Gewaltausbrüchen anschaut, dann handelt es sich bei den Gewaltbeteiligten weit überwiegend um Menschen, die – Achtung, „Neusprech“ – Migrationsvordergrund haben. In dieser Gruppe junger Männer gibt es viel Frustration und eine ausgeprägte Gegnerschaft zur Polizei, die sich dann auf diese Weise entlädt“, analysiert Palmer im Interview mit der Monatszeitschrift Tichys Einblick. weiter bei Tichys Einblick

  1. #1 von Heimchen am Herd am 14/07/2020 - 19:02

    „Jeder habe sehen können, dass es sich überwiegend um junge Migranten gehandelt habe, die offenbar die Polizei als gemeinsamen Feind ansehen.“

    Tja, jeder konnte es sehen, aber viele Leute wollen es nicht sehen! Es kann nicht sein, was nicht
    sein darf!

  2. #2 von CheshireCat am 15/07/2020 - 00:48

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1399-11-juli-2020

    Aus dem Thüringischen meldet der Focus:

    „An einem Samstagabend liefen der Sohn von Jens T. und seine Freundin durch die Innenstadt, ein 34 Jahre alter Freund begleitete sie, er ist Dozent an einer Fachhochschule. Auf einer zu dieser Zeit fast menschenleeren Geschäftsstraße kamen ihnen drei grölende, offensichtlich alkoholisierte Männer entgegen. Sie stammen aus Syrien und Afghanistan, der jüngste ist angeblich erst 15 Jahre alt. Obwohl der Sohn von Jens T. und seine Begleiter bewusst auswichen, um einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, wurden sie von einem der Betrunkenen absichtlich angerempelt, erzählt Jens T. Auf die fragenden Blicke, was das solle, antwortete der Täter auf seine Weise: Gemeinsam mit seinen Kumpels griff er die Deutschen körperlich an. Dabei benutzte der 15-Jährige ein Teppichmesser. Er rammte die Klinge in die Gesichter der beiden Männer, stach Richtung Schulter und Hals.“

    Doch seht! Die brave Polizei
    Kommt, wie gewöhnlich, schnell herbei.
    (Wilhelm Busch)
    – und lässt die Täter wieder frei.

    „Jens T., der Vater der 28-jährigen Opfers, nippt an seiner Kaffeetasse. Niemals habe er sich so etwas vorstellen können. Ein Messerangriff auf offener Straße. Grundlos. Ohne Hemmungen. In Deutschland. In Gera. Nun hat es seinen Sohn erwischt. Ausgerechnet ihn, möchte man sagen. Einen jungen Mann, der jedem Streit aus dem Weg geht, der als besonnen, ruhig und friedlich gilt. ‚Das Schlimme ist‘, sagt sein Vater: ‚Es hätte jeden von uns treffen können.‘

    Alles andere wäre ja auch ungerecht. Wo willkommenskulturell gehobelt wird, fällt eben mal ein Span. Sie sind doch für Vielfalt, Toleranz und den Fortschritt, oder etwa nicht?
    Der einzige Politiker, der sich nach dem Vorfall bei den Opfern meldete und sich tückisch nach ihrem Befinden erkundigte, war Stephan Brandner von der Schwefelpartei. „Nicht der parteilose Oberbürgermeister hat angerufen, kein Linker, kein Grüner, kein SPD-Mann, kein CDU-Politiker.“ Wer reinen Herzens ist, schweigt selig.

    Freilich hat Jens T. Herrn Brandner gebeten, „den Sachverhalt nicht für seine Arbeit auszunutzen“. Er wolle nicht, dass der Angriff instrumentalisiert werde. „Mir ist egal, wer dieses Verbrechen verübt hat, es ist geschehen.“

    Die Lektion hat anscheinend immer noch nicht genügt. Diese blutrünstigen Figuren werden nicht nur nicht abgeschoben, sie erhalten täglich Verstärkung. Bessere Untertanen kann sich keine Fremdenführerin wünschen.

  3. #3 von CheshireCat am 15/07/2020 - 00:52

    Fortsetzung #2 von CheshireCat am 15/07/2020 – 00:48

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1400-12-juli-2020

    Apropos.
    Focus online hat seinem Bericht über die Ausweitung der Party- und Eventszene auf das thüringische Gera (Acta von gestern) nach eine Ergänzung folgen lassen. Deren Hauptperson ist Stephan Werner, 36, jener Mann, dessen beherztes Eingreifen womöglich verhindert hat, dass es bei dem nächtlichen Überfall Tote gab.

    Werner schildert die Ereignisse aus seiner Sicht. Er habe in seiner Wohnung draußen ein schepperndes Geräusch und Gebrüll gehört, sei zum Fenster gegangen und habe auf der Straße drei junge Männer erblickt, die mit voller Kraft gegen Autos traten, mit Anlauf gegen eine Schaufensterscheibe sprangen und dabei etwas auf Arabisch brüllten (ungefähr: musharaka! aihtiram! tanawue!). Ein paar Augenblicke hört er eine Frau verzweifelt schreien: „Hilfe, helft uns, der hat ein Messer!“ Werner sieht, dass jemand auf dem Fußweg liegt, einer der Randalierer direkt über ihm ist, mit dem rechten Arm weit ausholt und seine Faust über das Gesicht des Mannes am Boden zieht. Dann schnappt er sich einen Softballschläger, der bei ihm neben der Wohnungstür steht, seit dort einmal eingebrochen wurde, und rennt auf die Straße…

    „Normalerweise müsste Stephan Werner für seinen mutigen Einsatz einen Orden bekommen, einen Platz in der Tagesschau oder auf Titelseiten“, notiert der Focus.
    https://www.focus.de/politik/hilfeschrei-ging-durch-mark-und-bein-der-held-von-gera-36-jaehriger-mann-stoppt-messer-angreifer-und-rettet-opfern-leben_id_12194757.html
    „Aber weder Bundespräsident Steinmeier, noch Herr Seehofer oder der Oberbürgermeister von Gera haben sich bei dem gelernten Koch aus Thüringen gemeldet. Auch kein Lanz, keine Maischberger, keine Will.“

    Wieviel Glück der Retter hatte, illustriert die Überlegung, er hätte den Holzschläger, mit dem er auf die Straße rannte, wirklich gegen die drei übermütigen Hereingeschneiten eingesetzt. Das hätte eine engagierte Richterin als Rassismus auslegen können, ach was: müssen!

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