Kritik unter Kollegen

Hallo Herr Restle,
wir kennen uns noch aus gemeinsamen Moskauer Tagen, als Sie dort für die ARD arbeiteten und ich das Focus-Korrespondentenbüro leitete. Wir waren damals per du, aber da Sie zum „Sie“ zurück kehrten, will ich das auch so halten.
Ich fand es schon damals faszinierend, wie Sie mit doch sehr bescheidenen Kenntnissen des Landes und der Sprache sich ein umfassendes Urteil über Russland zutrauten – doch damit waren Sie bei weitem nicht der Einzige in der Branche.

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  1. #1 von Heimchen am Herd am 25/05/2020 - 20:38

    „Sie machen keinen Hehl daraus, für wie wichtig Sie „Haltung“ in unserem Beruf halten. Ich finde auch, dass ein Mensch Haltung haben sollte, wobei mir der Begriff „Rückgrat“ passender erscheint. Denn so wie Sie den Begriff „Haltung“ benutzen, pervertieren Sie ihn in meinen Augen. Das was Sie als Haltung bezeichnen, ist eine stramm, wenn nicht radikal linke, ideologische Sichtweise und der Versuch, diese dem Zuschauer aufzudrängen und Andersdenkende nicht durch Dialog und Argumente, sondern Diffamierung mundtot zu machen.“

    Sehr gut, Herr Reitschuster, genauso ist es!

  2. #2 von CheshireCat am 26/05/2020 - 01:12

    Haltungsjournalisten haben (mit vielleicht einigen wenigen Ausnahmen) keine Haltung, sondern sind BEZAHLTE PROPAGANDISTEN.
    Daher ist es sinnlos mit ihnen zu diskutieren.

    Wenn es zur anti-globalistischen Wende kommt (und so sieht es mittelfristig aus),
    dann werden sie genauso eifrig gegen Neo-Linken / Bunten / Globalisten schreiben.
    Fürs Geld machen sie alles.
    Das betrifft auch die allermeisten Politiker der Alt-Parteien.