Ein Mythos hat Pause

So manch einer hat gerade Angst, dass in Corona Zeiten die deutschen Mütter wieder zurück an Heim und Herd gezwungen werden. Ob gar „die ohnehin mühsame und zeitverzögerte Emanzipation der deutschen Mutter durch Corona rückabgewickelt“ werde, fragt die Kollegin Susanne Gaschke besorgt in der Tageszeitung „DIE WELT“ und kommt zu dem Fazit, das scheine Stand heute nicht undenkbar. Ein Essay von Birgit Kelle. weiter bei demofueralle

  1. #1 von Heimchen am Herd am 01/05/2020 - 18:43

    „Aber es gibt eine positive Bilanz der Corona-Krise: In der Not lernt man sich neu kennen. Manche Familien tun das gerade überrascht das erste Mal in dieser Intensität und gewinnen Freude daran. Manche erfahren jetzt gerade erst, was sie vielleicht seit Jahren nicht wahrgenommen haben, lernen ihre Kinder neu kennen. Oder „sehen“ sie das erste Mal.

    Man darf mit Spannung erwarten, wie viele der Mütter nach der Krise immer noch denken, die Fremdbetreuung bereits von Babys sei alternativlos. Die Entschleunigung dieser Zeit schafft Spielraum für neue Erfahrungen und Emotionen, die man sich vorher als Mutter eventuell selbst verboten hat. Wie viele Mütter hören bereits seit Jahren nur, was sie alles angeblich nicht können? Gerade beweisen Millionen von ihnen, dass sie zu Erstaunlichem fähig sind, wenn es sein muss. Mögen sie sich das niemals wieder ausreden lassen.“

    Möge es genauso eintreten, wie Birgit Kelle es sich erhofft!

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