Hanau: Kein rechtsextremer Hintergrund

Tobias R. tötete gezielt Menschen mit Migrationshintergrund – eine rassistische Tat. Aber war der Täter ein Rechtsextremist? Das BKA meint, das Weltbild von R. sei vor allem von Verschwörungstheorien geprägt. weiter bei Tagesschau

  1. #1 von Heimchen am Herd am 30/03/2020 - 19:53

    „Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.“

    Er wusste genau, dass der Geheimdienst nur anspringt, wenn die Opfer Moslems sind! Bei
    deutschen Opfern wäre der Geheimdienst gar nicht eingeschaltet worden! Deutsche zählen nichts
    in unserem Land! Das ist ein Skandal!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 30/03/2020 - 19:57

    Die Brandstifter beschuldigen den Feuermelder! – Dr. Gottfried Curio (AfD)

    *https://www.youtube.com/watch?v=8P7Oj9759Ds

    Curio kritisiert die Altparteien für ihre Instrumentalisierung des Amoklaufs von Hanau: „Sie spannen ermordete Menschen vor den Karren Ihrer Parteipolemik!“

    Ob die Altparteien sich jetzt bei der AfD entschuldigen? Ich denke nicht!

  3. #3 von CheshireCat am 30/03/2020 - 23:29

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1328-29-maerz-2020

    Der Amokläufer von Hanau war kein Rechtsextremist, sondern ein Wahnsinniger. So lautet das Resümee des BKA, wie Medien berichten (der identische Text mit denselben Verfassern steht zeitgleich auf den Webseiten der Tagesschau und des Süddeutschen Beobachters; die Brüder versuchen gar nicht mehr, die Liaison von öffentlich-rechtlichen Staatsmedien und sogenannter Privatwirtschaft zu kaschieren).

    Diese Erkenntnis kommt nur für ideologisch durchtrainierte Waschbretthirne überraschend; jeder, der die Selbstzeugnisse des Amokläufers gelesen bzw. gehört hatte und keine Interessen verfolgte, gelangte von selber zu diesem Schluss. Im politisch-medialen Sodom, wo man unisono die rechte Opposition für die Tat verantwortlich machte, fanden sich freilich keine zehn Gerechten, die der gelenkten Hetze widersprachen, so dass der Herr in seiner Güte weiterhin Rechtspopulismus und Abo-Kündigungen vom Himmel regen lassen wird.

    Gleichwohl ist die BKA-Einschätzung für diese Kreise nur a posteriori und theoretisch ein Debakel, praktisch haben sie ihr Ziel erreicht: Die Konnotation „Hanau“-AfD ist bolzenfest eingerammt in die Baumschulenköpfe der sogenannten Zivilgesellschaft.

  4. #4 von Antipode am 31/03/2020 - 08:01

    Und das BKA darf so ein „falsches Zeichen“ ungestraft verbreiten?
    Da wird bestimmt bald jemand zurückgetreten.

  5. #5 von glockzilla am 31/03/2020 - 17:49

    Aber, aber, lieb Vaterland magst ruhig sein, die Verantwortlichen wurden inzwischen eingenordet, die Tat ist wieder als rechtsradikal zu betrachten. Die Chefin hat gesprochen.