Fakten zu den Morden in Hanau

Über Verbindungen des Täters von Hanau zum organisierten Rechtsextremismus ist bisher nichts bekannt. Offenbar zwei Tage vor der Tat nahm er ein Video auf, in dem er sich auf Englisch an alle Amerikaner wandte. weiter bei Tichys Einblick

  1. #2 von CheshireCat am 21/02/2020 - 01:09

    Zu Hanau hat schon Helmut Schmidt alles gesagt:

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1304-20-februar-2020

    Den Kommentar zum Amoklauf in Hanau – der ersten Meldungen zufolge von einem Rechtsextremisten begangen wurde, wobei der Amokschütze womöglich einen schweren psychischen Schaden hat, worauf auch einiges hindeutet –, den Kommentar jedenfalls zu allen vorausgegangenen bzw. folgenden Blutbädern, die von Personen ohne psychiatrisch relevante Störungen veranstaltet werden, hat der Harvard-Politologe Yascha Mounk am 20. Februar 2018 in den Tagessthemen formuliert, nämlich „dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

    Viel mehr wäre zur aktuellen „Verwerfung“ eigentlich nicht zu sagen (sofern der Täter kein „normaler“ Irrer ist). Außer vielleicht, dass es die Wirklichkeit nicht schert, was Gevatter Mounk, von seinem Logenplatz auf die Ebenen des sozialen Experimentierens herabschauend, hoffnungsfroh „glaubt“. Multikulturalismus kann tödlich sein. Er kitzelt aus Menschen, die diesem verantwortungslosen Experiment ausgesetzt werden, einen der elementarsten Instinkte heraus: das Revierverhalten. Multikulti in Verwerfungsbestform ist der Bürgerkrieg zwischen ethnisch-kulturell auf einem Territorium zwangsvermischten Gruppen. Das ist der Grund, warum verantwortungsvolle Politker wie Helmut Schmidt immer wieder darauf insitiert haben, es mit der Aufnahme von Fremden nicht zu übertreiben, die Integrationskraft der Aufnahmegesellschaft nicht zu überfordern, den Menschen nicht ihre vertraute Umgebung und die damit verbundenen Sicherheiten zu nehmen.

    „Und jetzt alle zusammen,
    komm mach mit:
    Migration ist gut, Migration ist gut!
    Immer noch nicht?
    Du bist ne ganz schön harte Nuss!“
    (PI-Fund)

  2. #3 von CheshireCat am 21/02/2020 - 01:10

    „Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in einer ersten Stellungnahme: „Rassismus ist ein Gift, der Hass ist ein Gift.“ Dieses Gift sei „schuld an schon viel zu vielen Verbrechen“.“

    Wenn ein Land in ein buntes Irrenhaus verwandelt wird,
    dann drehen einige zwangsläufig durch.


    Tobias Rathjen, Amokläufer von Hanau.

    Schuld daran sind aber nicht die Überbringer der schlechten Nachrichten (AfD),
    sondern diejenigen, die schlechte Nachrichten verursachen (Merkel & Co.).