Boris Palmer über die CDU

@Ausgemerkelt

Ich finde den Rückzug von AKK richtig. Sie ist nie im Amt angekommen. Die CDU unter Merkel hat ihre politische Rolle nicht mehr wahrgenommen. Es gibt keine konservative Partei mehr in Deutschland. Merkel hat so viel SPD und Grün aufgenommen, dass von Union nicht mehr viel übrig blieb. Das ist auch schlecht für SPD und Grün, die einen zehren sich an der Macht aus, den anderen bleibt die Macht verwehrt. Gut also, wenn die Union nach Merkels Versuch, durch AKK ihre Ära zu verlängern, wieder zu sich selbst findet. Logischerweise wird dass dann von Links als Rechtsruck kritisiert werden. Daran ist nichts schlimm. Parteien müssen unterscheidbar sein und rechts hat in der Demokratie die gleiche Berechtigung wir links, solange das Grundgesetz geachtet wird.

Quelle: Boris Palmer, grüner OB, bei FB

  1. #1 von Heimchen am Herd am 15/02/2020 - 09:23

    Wenige Tage vor dem EU-Gipfel

    In EU-Kreisen wächst Sorge über Lage in Deutschland: „Merkel ist ein Totalausfall“

    Wenige Tage vor einem entscheidenden EU-Gipfel in der nächsten Woche wächst in Brüssel die Sorge über die innenpolitischen Turbulenzen in Deutschland. Wichtige europapolitische Weichenstellungen stehen bevor, aber Berlin ist mit sich selbst beschäftigt.

    In den oberen Stockwerken des Brüsseler Berlaymont-Gebäudes, wo die Entscheider und Planer der EU sitzen, sind besorgte Stimmen einzuholen. Am Donnerstag beginnt ein Sondergipfel, bei dem zähes nächtelanges Feilschen um den EU-Haushalt der nächsten Jahre droht.

    Deutschland als größtem Beitragszahler kommt beim Verteilungskampf eine Schlüsselrolle zu. Doch die aktuellen Ereignisse in Erfurt und Berlin, die Führungskrise der CDU habe bei den deutschen Verhandlungspartnern die Konzentration auf europapolitische Herausforderungen nicht gerade geschärft, heißt es in der EU-Führungsetage.

    Zuarbeiter für EU-Gipfel: „Merkel ein Totalausfall“

    In EU-Diplomatenkreisen fällt das Urteil noch schärfer aus. „Die Merkel war eh schon im semikomatösen Zustand. Und jetzt ist sie ein Totalausfall“, sagt ein hochrangiger regelmäßiger Zuarbeiter für EU-Gipfel. Damit falle die größte Volkswirtschaft und der größte Nettozahler der EU als gewichtiger Faktor quasi aus. Denn es stelle sich die Frage: „Wie lange hat Frau Merkel überhaupt noch etwas zu sagen?“

    Weiterlesen hier: https://www.focus.de/politik/ausland/wenige-tage-vor-dem-eu-gipfel-merkel-semikomatoes-und-totalausfall-cdu-fuehrungskrise-laehmt-europapolitik_id_11666850.html

    Merkel stürzt nicht nur Deutschland ins Chaos, sondern auch die EU! Merkel muss endlich
    weg!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 15/02/2020 - 09:45

    CDU muss „wieder laufen lernen“
    Spahn fordert Emanzipation von Merkel

    Die CDU steckt in der Krise. Sie ist hausgemacht und Kanzlerin Merkel hat für viele in der Partei ihren Anteil daran. Für Gesundheitsminister Spahn ist klar: Die Partei muss sich für die Zukunft aufstellen – und Merkel darf nicht mehr im Zentrum stehen.

    https://www.n-tv.de/politik/Spahn-fordert-Emanzipation-von-Merkel-article21576083.html

    Merkels Tage sind hoffentlich gezählt!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 15/02/2020 - 10:20

    Bärbel Bohley: Die Frau, die es voraussah

    Ich habe mich immer gern erinnert. Schon als Kind. Mit jedem Jahr sammelt sich mehr Erinnernswertes an. Viele, an die ich denke, leben nicht mehr. In mir sind sie lebendig. Falls ihr mich hört, ihr Entschwundenen: Verlasst euch drauf, ich denke an euch. Gestern, beim Pflanzen in meinem Wüsten-Garten, erinnerte ich mich an Bärbel Bohley. Muss ich erklären, wer sie war? Sie ist 2010 gestorben, zu jung, kaum 65 Jahre alt. Vor dreißig Jahren, als die DDR unterging, kannte sie jeder. Ich erinnere mich, wie wir im Herbst ‚89 bei Freunden in der Schweiz, auf der Durchreise von Rom nach Berlin, die Fernseh-Nachrichten sahen – gerade war Honecker abgesetzt worden – und wie im Schweizer Fernsehen von Bärbel die Rede war wie von einer Instanz. Sie galt als Ikone der Bürgerrechtsbewegung. Doch zu einer Stellung im Nach-Wende-Deutschland kam es nicht, da stiegen andere auf, Mädchen, die bis zuletzt brav mitgemacht hatten. Bärbels Name stand für eine lange Vorgeschichte von Ungehorsam und Rebellion. Es lag in der Natur des westdeutschen Parteiensystems, dass im vereinigten Deutschland nicht Leute wie sie, sondern die Mitläufer hochkamen, die Angepassten. Als „Kohls Mädchen“ wäre Bärbel Bohley nicht geeignet gewesen. Da fanden sich Andere, Geschicktere.(…)

    (…)Und nun sagte sie etwas, was ich nie vergaß.

    „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.
    Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“(…)

    https://www.achgut.com/artikel/baerbel_bohley_die_frau_die_es_voraussah/P10

    Es ist genauso gekommen, wie Bärbel Bohley es vorausgesagt hat!

  4. #4 von CheshireCat am 16/02/2020 - 01:27

    NEUES AUS DER ANSTALT
    Abteilung SCHWARZER-PETER VERGABE

    https://www.merkur.de/politik/heute-journal-zdf-merkel-tv-akk-ruecktritt-cdu-afd-spd-thueringen-abrechnung-kommentar-zr-13533613.html
    „heute journal“-Leiter rechnet knallhart mit Merkel ab – und nennt Fehler der Volksparteien

    Einer der Gründe für die schon länger andauernde Krise der CDU ist Schmiese zufolge auch die Bundeskanzlerin. „Angela Merkel hat gar nicht versucht auf den rechten Rand der CDU acht zu geben“, kritisiert der ZDF-Mann. „Als Flüchtlingskanzlerin mag sie richtig gehandelt haben, als CDU-Vorsitzende jedoch hat sie schweren Schaden angerichtet. Sie hat damit den Niedergang ihrer Volkspartei angerichtet.“ Denn rechts der CDU sei eine Partei erwachsen, die heute das ganze politische System ins Wanken bringen würde.

    Niemand mehr liebt die Muddi.

    *Wer zu spät geht, den bestarft das Leben*

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