„Blockwart“ heißt jetzt „woke“

Wer Auto fährt und fliegt, ist bestimmt nicht woke. Wer Amazon boykottiert, schon eher. Der neue Moralismus vor allem jüngerer Zeitgenossen ist nicht nur im Netz ziemlich angesagt. So bedenklich er ist, berührt er dennoch einen wichtigen Punkt. weiter bei NZZ

  1. #1 von Heimchen am Herd am 24/01/2020 - 16:23

    „Wokeness heisst die gesteigerte Form der Political Correctness: Sei wach, richte über andere, und fühle dich gut dabei“

    Ach Gott, haben diese Menschen sonst nichts, mit dem sie sich beschäftigen können? Anscheinend
    geht es allen zu gut! Ich gebe mich nur mit Menschen ab, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen! Besserwisser sind mir ein Graus! Solche Leute bekommen von mir
    immer eins übergebraten! Manchmal reichen auch schon Blicke, die töten können! Angriff ist die
    beste Verteidigung! Bei mir haben solche Leute keine Chance! Ich drehe den Spieß einfach um!

  2. #2 von ingres am 24/01/2020 - 18:14

    Wer nicht bereit ist, zuzuhören, andere Standpunkte anzuerkennen und davon zu lernen, kann auch nicht streiten – und dann siegt nicht das beste Argument, sondern bloss die schrillste Stimme.

    Gut gebrüllt Löwe, die „woke“Leute haben bestimmt berechtigte Anliegen und wenn man sich nicht einigen kann sind immer beide schuld. Trump ist Merkel, Greta ist wie ein habilitierter Klimaleugner. Alle müssen voneinander lernen. Dann verstehen wir die „Woken“ und die uns. War das jetzt der wichtige Punkt den der harmlose neue Moralismus berührt? Ich meine, Sarrazin hats auch nicht viel besser gemacht als er vom neuen Tugendterror schrieb und damit der Realität bei weitem auch nicht gerecht wurde. Das sind die Leute die meinen, dass die Entwicklung bedenklich sei und die Gefahr bstünde dass ,,,,

  3. #3 von ingres am 24/01/2020 - 20:37

    Deshalb plädiere ich dafür, dass man, wenn es auch noch so schwerfällt, sich austauscht – auch zwischen Gruppen mit den kontroversesten Meinungen –, weil man ansonsten nur in seinen Vorurteilen und seinen Blasen lebt.

    Ich das aus dem NZZ-Artikel oder von Merkel?

  4. #4 von Heimchen am Herd am 24/01/2020 - 21:12

    „Merkel: „Transformationen von gigantischem Ausmaß stehen an“

    Sagt Merkel bei ihrer Rede in Davos.

    Jetzt ist die Alte vollkommen durchgeknallt!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 24/01/2020 - 21:38

    #3 von ingres am 24/01/2020 – 20:37

    „Deshalb plädiere ich dafür, dass man, wenn es auch noch so schwerfällt, sich austauscht – auch zwischen Gruppen mit den kontroversesten Meinungen –, weil man ansonsten nur in seinen Vorurteilen und seinen Blasen lebt.“

    https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/rede-von-bundeskanzlerin-merkel-beim-50-jahrestreffen-des-weltwirtschaftsforums-am-23-januar-2020-in-davos-1715534

    Vielleicht steht es da drin, ich werde das nicht lesen! Aber wenn Du das willst, bitteschön!

  6. #6 von CheshireCat am 25/01/2020 - 01:15

    „Es gibt keinen kodifizierten Kriterienkatalog der Wokeness, keine Autorität, die besagt, was akzeptabel ist und was nicht.“

    Es gibt aber offensichtlich Kräfte im Hintergrund, die den Prozess über Medien / Influencern steuern.
    (es ist wie Gravitation – sie ist nicht sichtbar, aber durch ihre Wirkung erkennbar).

    So entstehen plötzlich wie aus dem nichts diverse Kampagnen, denen dann bunte Idioten wokes folgen.
    Jüngstes Beispiel – Greta-Hype / Klimawahn.

    „einen unvoreingenommenen, sachbezogenen Diskurs, in dem das bessere Argument neidlos gewinnt“

    Erstens, den Bunten geht es nicht um Wahrheit / bessere Lösungen, sondern um die Herrschaft.
    Zweitens, das sind Degeneraten, die nicht logisch, sondern nur noch emotional sind.

    Folglich kann man mit denen nicht vernünftig diskutieren.
    Wenn sie starken Widerstand spüren, dann reden sie mit dem Gegner nicht mehr oder verfallen in Hysterie (sehr schön zu beobachten).