LIVE: Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos

  1. #1 von Heimchen am Herd am 21/01/2020 - 14:01

    Trump spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

    Trump wirbt für die boomende Wirtschaft und verbessert die Bedingungen für Arbeiter beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

    Präsident Donald Trump hat am Dienstag bei der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos den Wirtschaftsrekord seiner Regierung angepriesen.

    Trump, der eine wachsende Wirtschaft begründete, die er als Boom für Arbeiter bezeichnete, erklärte, der „amerikanische Traum sei zurück, größer und besser als zuvor“.

    „Seit meiner Übernahme haben wir 7 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen“, sagte Trump unter Berufung auf die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Minderheiten und Frauen.

    „Sechzigtausend Fabriken gingen unter der letzten Verwaltung verloren, und wir haben auf meiner Uhr 12.000 gewonnen.“

    „In Gebiete, in denen seit 100 Jahren nichts zu sehen war, strömt enormer Reichtum. Es gibt keinen besseren Ort auf der Erde als die Vereinigten Staaten. “

    „Ich halte das amerikanische Modell für ein Vorbild für die Welt“, fuhr Trump fort und nannte seine Regierung „Pro-Arbeiter, Pro-Bürger und Pro-Familie“, wobei er die Verdoppelung der Steuergutschrift für Kinder im Rahmen seiner Amtszeit bemerkte.

    Trump sagte, die Wirtschaft habe sich während seiner dreijährigen Amtszeit „trotz“ der Maßnahmen der US-Notenbank, die er wegen „zu schneller Zinserhöhung“ kritisierte, gut entwickelt.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/274876

    Gut gemacht, Donald Trump!

  2. #3 von CheshireCat am 22/01/2020 - 01:13

    Davos hat jetzt Irrenhaus-Bilder präsentiert, die wir ansonsten aus dem Buntland kennen:
    Ein autistischer ahnungsloser Teenager stellte unerfüllbare Forderungen, daneben saß eine Negerin in Karneval-Kleidung und alle hörten ernst zu (und keiner lachte).

    Aber auch Trump war nicht viel besser.
    Er hat eine selbstlobende Wahlkampfrede gehalten, die zum Ort völlig unpassend war.
    Schlimmer noch: er hat z.B. die US Energie-Quellen als sauber bezeichnet – was für ein Hohn (siehe Fracking, das er fördert).
    Überhaupt, diese Eigenlob und Prallerei sind zwar in Amerika üblich, kommen aber im Rest der Welt eher schlecht an und schaden seinem Image – das soll ihm endlich jemand sagen.

    Fazit:
    Es sind einfach keine vernünftigen Stimmen hörbar, die dem Ernst der Lage angemessen sind.
    Wahrscheinlich besuchen vernünftige Leute solche Zirkus-Veranstaltungen nicht mehr.

  3. #4 von Lomar am 22/01/2020 - 09:31

    Von den Nasen, die dort rumsitzen, hat ihn kaum jemand irgendwann mal jemand Ernst genommen, man hat ihn vor seinem Amtsantritt schon gebasht. Er kann in Davos auch reden, was er will, es wird ihn nicht beliebter beim Kartell machen. Das alles weiß Trump. Deshalb legt er jetzt sein Grand Ouvert Blatt für Blatt vor diesen Drecksäcken auf den Tisch und zwar so, dass es auch der amerikanische Wähler sieht. Es ist für ihn. Die da in Davos sitzen und ihr Maul zerreißen, sind nur die Deppen. Macht guten Handel mit Amerika, dann ist alles gut. Der Rest ist Trump egal, aber ans Bein pissen lässt er sich vorerst nicht.

  4. #5 von ingres am 22/01/2020 - 10:38

    Ich hab mir die Rede nebenbei angehört. Ich weiß nicht ob das in den USA alles so rosig ist. Wenn ich richtig gehört habe hat Trump aber allgemeine Prinzipien (das ist keine Theorie und keine Wissenschaft für mich) für eine förderliche Entwicklung angesprochen. Wie gesagt keine Wissenschaft und ich weiß nicht wieviel Pioniergeist heute noch in der US-Wirtschaft steckt. In Europa allerdings undenkbar. Ich denke freilich in der der Tat, das Pioniergeist-Prinzipien mehr bringen können als das Propagieren „sozialer Marktwirtschaft“. Aber ich weiß nicht ob und in welcher Form das in den USA noch aktuell ist (Trump müßte ja auch hier alleine stehen, obwohl die High-Tech Wirtschaft das natürlich für sich verwirklichen könnte). Ich habe auch bei seriösen Leuten was über die schlimme soziale Lage gelesen und die Fed soll wohl ähnlich Geld drucken wie die EU.

  5. #6 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 10:46

    Trump Goes Hard – Songify 2016

    *https://www.youtube.com/watch?v=YcGPSnswzjc

    Trump steckt doch alle in die Tasche! Ich liebe ihn!

  6. #7 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 10:55

    Davos feiert 50. Geburtstag. US-Präsident Trump hat das Weltwirtschaftsforum mit einer Rede eröffnet. Robert Habeck reagierte entsetzt – was in der Union scharfe Kritik hervorruft.

    Was für ein Idiot! Dieser Habeck ist sowas von peinlich!

  7. #8 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 10:58

    17.30 Uhr: US-Botschafter kritisiert Habecks Attacke auf Trump

    Nachdem Grünen-Chef Robert Habeck sich negativ über die Eröffnungsrede von Donald Trump geäußert hat, meldet sich US-Botschafter Richard Grenell in der „Bild“ zu Wort. Er kritisiert, Habeck hätte „besser zuhören sollen.“ Dann hätte er verstanden, „wie man eine Wirtschaft massiv wachsen lassen und zeitgleich den CO2-Ausstoß senken kann“. Das seien zwei Dinge, die Habeck noch lernen müsste.

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_87190780/wef-davos-roettgen-kontert-habeck-hat-sich-selbst-disqualifiziert-.html

    Herrlich, das hat gesessen!

  8. #9 von ingres am 22/01/2020 - 10:59

    Es ist natürlich auch die Frage, was soll ein vernünftiger Mensch auf dem „Weltwirtschaftsgipfel“? Ich vermute ja, dass da außer Trump ansonsten nur Robert Habeck stattfindet. Allein, dass Trump nicht Robert Habeck in den Vordergrund gestellt hat weist ja schon auf relative Vernunft hin. Ansonsten wird wahrscheinlich über Klimawandel und die Rettung der Flüchtlinge gefaselt und von (sozialer) Gerechtigkeit (während man sich die eigenen Taschen vollstopft. Insofern war der Auftritt von Trump (formal interpretierbar)( gegen den sonstigen degenerierten und korrupten Unfug gerichtet.

  9. #10 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:00

    Dienstag, 21. Januar 2020, 20.10 Uhr: UN-Flüchtlingskommissar fordert Schutz für Klimaflüchtlinge

    Der Hohe UN-Kommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, erklärt, die Welt müsse sich auf Millionen Klima-Flüchtlinge vorbereiten. Er fordert internationalen Schutz für die Menschen, die ihre Heimat wegen des Klimawandels verlassen müssen.

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_87190780/wef-davos-roettgen-kontert-habeck-hat-sich-selbst-disqualifiziert-.html

    Soweit kommt es noch! Hoffentlich hört niemand auf diesen Idioten!

  10. #11 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:02

    04.05 Uhr: UN-Ozeanbeauftragter: Bedrohung durch Klimawandel wie Kriegszustand

    Der UN-Ozeanbeauftragte Peter Thomson vergleicht die Gefahr für die Weltmeere durch den Klimawandel mit der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. „Jetzt befinden wir uns in einer Art Appeasement-Phase“, sagt Thomson der Deutschen Presse-Agentur in Davos. „Politiker versuchen, hier und da Deals zu schließen. Aber wir müssen damit anfangen, wie in einem Kriegszustand zu denken“, betont der Fidschianer. „In einem Land wie Fidschi denken wir so, denn wir werden von Tropenstürmen angegriffen.“

    Unter „Appeasement“ (Beschwichtigung) versteht man die nachgiebige Haltung gegenüber Nazi-Diktator Adolf Hitler, mit der die Westmächte einen Krieg vermeiden wollten.

    „Was passiert, wenn große Städte überflutet werden, wenn die Meeresspiegel steigen?“, fragt Thomson. „Man muss sich das so vorstellen, dass man angegriffen wird.“ Zugleich betont er, weltweit sei das Bewusstsein vorhanden, dass die Gefährdung der Ozeane eine Gefahr für alle bedeute. Der „Kriegszustand“ kann aus seiner Sicht auch etwas Gutes haben: „In Stresszeiten – und Krieg ist der größte Stress – spielen wir unsere größten Stärken aus: Innovationen. Aber wir lernen auch, besser zu teilen“, sagt Thomson. „Wir halten zusammen in Stresszeiten. Deshalb denke ich, dass dies wieder ein großer Moment ist, den wir bewältigen durch bessere Innovationen.“

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_87190780/wef-davos-roettgen-kontert-habeck-hat-sich-selbst-disqualifiziert-.html

    Hahahaha…das wird ja immer besser!

  11. #12 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:08

    05.48 Uhr: Röttgen kritisiert Habeck scharf

    Kritik von Grünen-Chef Robert Habeck an der Rede von US-Präsident Donald Trump auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos stößt in der CDU auf massiven Unmut. „Es ist schon eine Leistung, sich durch die Kritik an Präsident Trump selbst zu disqualifizieren; das ist Habeck gelungen“, sagt der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Habecks Aussage, Trump sei „der Gegner, er steht für all die Probleme, die wir haben“, offenbare „mindestens eine erschreckende außenpolitische Einfältigkeit des grünen Spitzenmannes“. Trump sei schließlich „der demokratisch gewählte Präsident des Landes, das das Rückgrat unserer eigenen Sicherheit bildet“. Habeck hatte Trumps Auftritt in Davos massiv kritisiert. „Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz“, sagte er dem ZDF.

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_87190780/wef-davos-roettgen-kontert-habeck-hat-sich-selbst-disqualifiziert-.html

    Hört…hört!

  12. #13 von ingres am 22/01/2020 - 11:13

    #9 von ingres am 22/01/2020 – 10:59

    Ich habe die Rede nur nebenbei gehört. Ich kann das im Einzelnen nicht beurteilen (und ja es war Werbung und Wahlkampfrede), und messe solchen Reden (insbesondere in der Jetztzeit nicht so viel Bedeutung bei. Aber nochmal, der entscheidende Akzent war, dass es dort sicher die einzige Stimme war, die nicht dem degenerierten Zeitgeist entsprach (wobei ich nicht weiß, ob Putin dabei ist, China ja leider nicht). Nicht verstanden habe ich die Sache mit den vielen Bäumen (meine ich). das war die einzige Stelle wo er Applaus bekam.

  13. #14 von ingres am 22/01/2020 - 11:20

    #12 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 – 11:08

    Die CDU will ein paar Stimmen gegen die Grünen gut machen und im Hinterstübchen weiß Röttgen natürlich, das nicht alle CDU-Wähler voll bekloppt sind und die CDU wegen grüner Politik wählen, sondern die linksgrüne CDU verdrängen. Und da Habeck völlig losgelöst war hat er eine günstige Gelegenheit gesehen. Aber ansonsten wird er voll dem Kliamwandel und der Willkommenskultur folgen.

  14. #15 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:22

    #13 von ingres am 22/01/2020 – 11:13

    „Nicht verstanden habe ich die Sache mit den vielen Bäumen (meine ich). das war die einzige Stelle wo er Applaus bekam.“

    Es wurde beschlossen, die Wälder aufzuforsten und Trump stimmte dem zu und meinte, dass
    sich die USA daran beteiligen werde! Was ja auch vernünftig ist!

  15. #16 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:24

    #14 von ingres am 22/01/2020 – 11:20

    „Die CDU will ein paar Stimmen gegen die Grünen gut machen und im Hinterstübchen weiß Röttgen natürlich, das nicht alle CDU-Wähler voll bekloppt sind und die CDU wegen grüner Politik wählen, sondern die linksgrüne CDU verdrängen. Und da Habeck völlig losgelöst war hat er eine günstige Gelegenheit gesehen. Aber ansonsten wird er voll dem Kliamwandel und der Willkommenskultur folgen.“

    Genauso ist es, Ingres!

  16. #17 von ingres am 22/01/2020 - 11:39

    #15 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 – 11:22

    Ja ich meine er sprach von „trillions of trees“, aber ich bekam den Zusammenhang nicht richtig mit und ich dachte gibt es so viele Bäume (aber im englischen ist das ja eine Einheit weniger). Und es ist natürlich keine Schande dafür auch von den Degenerierten Beifall zu bekommen. Er hat sich ja in keiner Weise angebiedert.

  17. #18 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 11:49

    #17 von ingres am 22/01/2020 – 11:39

    Trump scheint mir der Einzige dort zu sein, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt!
    Er hat einen schweren Stand dort bei den Klimahysterikern! Ich finde es klasse, dass er trotzdem
    dort erschienen ist, obwohl er wusste, dass alle über ihn herfallen würden! Respekt!

  18. #19 von ingres am 22/01/2020 - 12:05

    Es war eben auch keine reine Wahlkampfrede. Es war schon auf hintersinnige Art eine Provokation der Degenerierten, wobei ich natürlich nicht weiß wie Trump das selbst versteht. Er sprach von europäischen „Problemen“, z.B. auch bei den Strompreisen. Und auch die gesamte Haltung die aus der Rede sprach war halt keine Bestätigung der Degenerierten. Das kannman als reines Faktum,ohne weitere Interpretation feststellen. Es ist wie gesagt schade, dass China unideologisch nicht dabei ist.

  19. #20 von ingres am 22/01/2020 - 12:08

    Die „Welt“ spricht allen Ernstes vom Fernduell zwischen Trump und Greta. Ob die eigentlich nicht selbst langsam an sich zweifeln. Es ist erstaunlich wie weit Menschen sich (freiwilig) bis zur totalen Vernichtung des eigenen Selbst einer Ideologie unterwerfen können.

  20. #21 von ingres am 22/01/2020 - 12:15

    Die Welt stellt eine 16-jährige tatsächlich als Gegenspielerin von Trump dar (nicht, dass ich das nicht so erwartet hätte). Trump als Anti-Greta. Wer jetzt politisch interessiert und informiert ist und immer noch nicht erkennt, dass die Lage wirklich geisteskrank ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Diejenigen die nichts mitbekommen laufen freilich außer Konkurrenz.

  21. #22 von ingres am 22/01/2020 - 12:21

    Dieser „Artikel“ der Welt liegt jenseits des geisteskranken.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article205208927/Weltwirtschaftsforum-Trumps-Affront-gegen-alle-in-Davos.html

    Der Tenor, Trump wäre eben verpflichtet gewesen pro Greta zu sprechen. Allein, dass er das nicht getan hat muß man der Rede (auch wenn sie Wahlkampf war) ganz einfach objektiv anrechnen.

  22. #23 von ingres am 22/01/2020 - 13:15

    #22 von ingres am 22/01/2020 – 12:21

    Es ist natürlich so, dass die Politiker der EU mit dem Rücken zur Wand stehen und aus ihrer Ideologie nicht mehr herauskommen. Insofern sind zumindest die „führenden“ Politiker nicht unbedingt Ideologen, Es ist auch fraglich ob sie wirklich degeneriert im eigentlichen Sinn sind oder sich eben nur so verhalten müssen. Aber sie müssen sich jedenfalls mittlerweile der Hilfe einer gestörten 16/17-jährigen versichern und natürlich auch der von Luisa Neubauer. Dessen müssen sie sich freilich schon bewußt sein, wenn sie die Ideologie nicht wirklich verinnerlicht haben. Wie auch immer es in den USA aussehen mag, Trump tritt jedenfalls als Mann und nicht als Kleinkind auf. Was mögen sich die USA, Putin, China und der Rest der Welt wohl über die BRD und die EU?

  23. #24 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 13:17

    Eben auf WDR 5 eine „Expertin für Klimafragen“, sprach von der „wunderbaren Greta“!

    Geht Kapitalismus auch nachhaltig?

    Das Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert in diesen Tagen über eine nachhaltige und solidarische Welt. Immer mehr Menschen bezweifeln, dass der Kapitalismus dafür das richtige Instrument ist. Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

    Pünktlich zum Klassentreffen des Kapitalismus in Davos ist die Wirtschaftsform in neuen Verruf gekommen. Nur noch zwölf Prozent der Deutschen glauben einer aktuellen Studie zufolge, dass der Kapitalismus ihnen nütze. 55 Prozent finden, dass er mehr schadet als hilft.

    In Davos stehen der Klimawandel und nachhaltiger Kapitalismus im Mittelpunkt. Aber ist der Kapitalismus mit seiner Wachstumsorientierung das geeignete Instrument, um den Klimawandel aufzuhalten oder einzudämmen? Kann es überhaupt nachhaltigen Kapitalismus geben? Gibt es eine realistische Alternative?

    US-Präsident Donald Trump betonte bei seiner Auftaktrede, er werde die US-Wirtschaft zu neuer Größe bringen, Klimaaktivistin Greta Thunberg warnte davor, dass Politik und Wirtschaft die Rettung der Erde hinter wirtschaftliche Interessen zurückstellen. Papst Franziskus mahnte, dass alle Menschen die Verpflichtung hätten, „den Menschen und nicht das bloße Streben nach Macht oder Profit in den Mittelpunkt der öffentlichen Ordnung zu stellen“.

    Wie sehen Sie den Kapitalismus? Kann man das Streben nach Gewinn und den Klimaschutz miteinander verbinden? Wie sieht eine nachhaltige Wirtschaftsform für Sie aus? Welche Hoffnungen verbinden Sie mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos?

    Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr!

    Gast: Elisabeth Voß, Betriebswirtin und Publizistin

    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tg-zweiundzwanzigster-januar-106.html

    Ich darf mir das nicht mehr anhören, sonst bekomme ich noch einen Herzinfarkt!
    Mein Gott, was sind das beim WDR für linke Spinner!

  24. #25 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 - 13:19

    #24 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 – 13:17

    Unser Hauskater ist bestimmt auch der Meinung, wie diese Kapitalistenhasser auf WDR 5!

    Ich halte ihn übrigens für einen verkappten Kommunisten!

  25. #26 von ingres am 22/01/2020 - 13:54

    #24 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 – 13:17

    Es ist in der Tat unfaßbar. Parlamentarisch demokratisch ist das nicht mehr zu stoppen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich ein solcher Sozialismus und Totalitarismus entwickeln könne. Aber ich vermute, dass Merkel und andere ehemalige DDR-Schergen halt tatsächlich ihre DDR-Sozialisation verwirklicht haben. Es ist mittlerweile eigentlich offensichtlich. Es ist nicht der Globalismus (der ist in seinen Auswüchsen natürlich auch ein Problem). Nein Merkel glaubt eben an das was sie in der DDR verinnerlicht hat und setzt es im Einklang mit globalistischem Totalitarismus um. Ich halte das mittlerweile für unabweisbar.

  26. #27 von CheshireCat am 23/01/2020 - 00:09

    @#25 von Heimchen am Herd am 22/01/2020 – 13:19

    „Unser Hauskater ist bestimmt auch der Meinung, wie diese Kapitalistenhasser auf WDR 5!“

    Wie schon mehrfach erklärt, bin ich weder Sozialist noch Verfechter des Kapitalismus (weil sie in Reinform nicht funktionieren), sondern Pragmatiker und somit Anhänger der Mischsysteme (die auf Dauer zufriedenstellend funktionieren).

    „Ich halte ihn übrigens für einen verkappten Kommunisten!“

    Dich halte ich (nach deinen eigenen Angaben) für eine beschränkte Hausfrau, die auf Kosten ihres reichen Mannes lebt und zu viel Freizeit hat.
    Hättest du keinen reichen Mann geangelt, wärest du eine Prekariatsfrau und der Lage entsprechend eine verkappte Kommunistin.

    Ansonsten bist du eine typische Groupie, die dem Führer gedankenlos folgt, egal, was er macht.

  27. #28 von CheshireCat am 23/01/2020 - 00:10

    @ingres

    „Es ist nicht der Globalismus (der ist in seinen Auswüchsen natürlich auch ein Problem). Nein Merkel glaubt eben an das was sie in der DDR verinnerlicht hat und setzt es im Einklang mit globalistischem Totalitarismus um. Ich halte das mittlerweile für unabweisbar.“

    Merkel hat gar keine Prinzipien (siehe ihre völlig widersprüchlichen Aussagen), daher kommt ihre berühmte Wendigkeit.

    Aber es ist auch völlig egal, was in ihrem leeren Kopf vorgeht, denn sie eine Marionette.
    Als solche implementiert sie den globalistischen Raubtierkapitalismus allerdings mit DDR-Methoden (denn sie wurde ja in der DDR sozialisiert).

    Warum Sie ständig über Sozialismus in BRD reden, obwohl Produktionsmittel in privater Hand sind, ist mir nicht klar. Und Totalitarismus ist keine Spezialität des Sozialismus – den gab es schon in der Antike.

    „Insofern sind zumindest die „führenden“ Politiker nicht unbedingt Ideologen, Es ist auch fraglich ob sie wirklich degeneriert im eigentlichen Sinn sind oder sich eben nur so verhalten müssen.“

    Das ist eine interessante Frage.
    Ich kenne einige Leute, die eigentlich ganz vernünftig sind, aber als Politiker dem bunten Wahn folgen.

    Es ist interessant, wie man solche Leute auf Linie bringt. Die Methoden müssen ziemlich brutal und effektiv sein.
    Und man muss schon ziemlich mutig sein, um Widerstand zu leisten – das können nur wenige.
    Deshalb haben wir das, was wir haben.

  28. #29 von ingres am 23/01/2020 - 10:36

    #28 von CheshireCat am 23/01/2020 – 00:10

    Ich habe nicht von Sozialismus in der BRD geredet, sondern davon, dass Merkel und Co. m.E. tatsächlich ihre sozialistische Sozialisation verwirklichen (wozu ich mich lange so nicht durchringen konnte) und sogar noch dazu geschrieben, dass sie sich dabei der totalitären Methoden des Globalismus bedient. Ihr Vorwurf läßt sich also eindeutig nicht halten. Damit meine ich, dass Merkel zum einen einer humansozialistischen Agenda folgt, die sie gezielt mit totalitären Methoden (die sie in der DDR gelernt hat) durchsetzt. D.h. sie wäre keine reine Marionette (wie wollen Sie das beweisen?), sondern hätte und würde unter „kapitalistischen“ Bedingungen „frei“ das umsetzen, was sie in ihrer Kindheit und Jugend an Ideologie aufgesogen hat (ich habe vor 45 Jahren mal so richtig linke Ideologen kennen gelernt). Ob das stimmt weiß ich nicht, aber ich halte es für eine Möglichkeit. Natürlich gibt es Mitläufer, aber es muß auch Täter geben.

  29. #30 von ingres am 23/01/2020 - 10:48

    #29 von ingres am 23/01/2020 – 10:36

    #28 von CheshireCat am 23/01/2020 – 00:10^

    Ich wäre gespannt darauf, wie Sie beweisen wollen, dass Merkel eine reine Marionette ist. Denn das wäre ein echter Erkenntnisgewinn für mich und das interessiert mich immer am meisten. Ich weiß schließlich für mich nicht sicher was es mit Merkel auf sich hat. Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren (was es mit Hitler auf sich hatte ist ja auch nicht geklärt), aber ich wüßte es so gerne. Wenn Sie das also eindeutig klären können …? Nur wie wollen Sie das beweisen, wenn Trump z.B. keine Marionette wäre. Eigentlich müßten Sie ihn auch für eine Marionette halten, denn wie soll es einer Nicht-Marionette gelingen am globalistischen Netzwerk vorbei an die Macht zu gelangen. Ich bin gespannt.

  30. #31 von ingres am 23/01/2020 - 11:05

    #30 von ingres am 23/01/2020 – 10:48

    Ich will das noch etwas erläutern. Es könnte sein, dass Merkel Vertreterin einer nicht offiziell erklärten neuen Ideologie ist. Quasi der effizientesten Ideologie die es je gab und die nicht mehr steigerbar ist, quasi die letzte Ideologie. Es ist die Ideologie des totalen Guten (zusammen gebaut aus totalem Humanismus („westlich“) und Methoden des Totalitarismus (DDR, nur weil Merkel eben daher kommt). Wer sollte gegen das Gute in der Breite verstoßen. ich habe definitiv jemand gekannt, von dem ich schon vor 48 Jahren wußte, dass er Egoist war, aber auch der ist „gut“ geworden. In dem Wagner Artikel (https://quotenqueen.wordpress.com/2020/01/22/die-angst-vor-der-rechten-ecke/ )war doch ein Zitat über dieses „Gute“, dass ich bisher hier nur im Kommentarbereich mitbekommen habe. Es gibt Indizien dafür, dass das in der Tat auch die Ideologie des Globalismus ist. Aber das in den nächsten 10 Zeilen.

  31. #32 von ingres am 23/01/2020 - 11:15

    #31 von ingres am 23/01/2020 – 11:05
    Fortsetzung 1
    Die Ideologie des Globalismus manifestiert sich u.a. in den supranationalen Organisationen der UN. Riesige Verwaltungsapparate in denen nichts gearbeitet, aber extrem abgesahnt wird. Insbesondere an Flüchtlingen und jetzt am Klimawahn. ich habe vor Jahren kurz vor Mitternacht auf DLF mitbekommen, dass Merkel von den UN aufgetreten sei und gesagt habe, dass die Armut auf der Welt in 30 Jahren beseitigt sei. Komischerweise habe ich diese Meldung nie wieder gehört und auch nicht kommentiert gefunden. Man muß bedenken welchen Frevel diese Aussage darstellt. Man will nicht nur was gegen Armut unternehmen, sondern sie ist in 30 Jahren beseitigt. Wie irre muß diese Person sein zu glauben man könne das Elend auf der Welt unter den Umständen die herrschen beseitigen. Aber es ist eben ihre Agenda, bzw. die Ideologie an der sie sich hochzieht. Die Agenda des totalen Guten, ob geglaubt oder vorgetäuscht. Fortsetzung im nächsten Kommentar.

  32. #33 von ingres am 23/01/2020 - 11:26

    #31 von ingres am 23/01/2020 – 11:05
    Fortsetzung 2
    Merkel weiß sich hinsichtlich der Ideologie des totalen Guten in Übereinstimmung mit nahezu allen führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Mit Schauspielern und Unternehmern. Beispiele: Bill Gates redet meine ich auch von den 30 Jahren gegen die Armut, Mark Zuckerberg hat bei der Verleihung des Ehrendoktors in Harvard von Anti-Rassismus geredet. Und die Krone ist Google mit dem Motto „Don’t be evil“. Als ich das damals zu Beginn von Google mitbekam hat mich das extrem stutzig gemacht. Ein Unternehmen, dass so was an die Spitze stellt statt Gewinn, das kann nur ideologisch gelogen sein. Die Ideologie des totalen Guten ist zwar ein Kampf gegen alles Natürliche (und damit die Fortsetzung des Kampfes der französischen Revolution gegen Gott), aber die ist die treibende Kraft. Ob gezielt oder geglaubt oder beides, weiß ich nicht. Jeder muß sie im Namen führen.

  33. #34 von ingres am 23/01/2020 - 11:34

    #32 von ingres am 23/01/2020 – 11:15
    #33 von ingres am 23/01/2020 – 11:26
    #31 von ingres am 23/01/2020 – 11:05

    Schlußbemerkung zitiert nach; #3 von CheshireCat am 23/01/2020 – 00:47 https://quotenqueen.wordpress.com/2020/01/22/die-angst-vor-der-rechten-ecke/

    „Die Sprachlosigkeit der Mitte wurzelt in der moralischen Überlegenheit der Befürworter großzügiger Zuwanderung.“

    Natürlich sind Befürworter der Zuwanderung (gemessen an einer Gesellschaft die verantwortungsethisch orientiert wäre) nicht wirklich moralisch überlegen, aber sie haben die gesinnungsethische Ideologie des „totalen Guten“ auf ihrer Seite. Die effizienteste und einträglichste Ideologie aller Zeiten (aber sie auch den größten Zusammenbruch aller Zeiten herbeiführen)

  34. #35 von ingres am 23/01/2020 - 13:04

    Vielleicht noch mal was direkt zum Thema. Die EU kann die „Finanzkrise“ nicht mehr meistern, sondern bei permanenter Verarmung der Massen nur noch strecken. Ich weiß nicht ob die USA die Finanzkrise (keine Anführungszeichen weil man einen echte Krise ja u.U. in der EU ist es ja keine Krise) meistern kann. Die Fed greift ja auch dort regulierend ein und die Aktienmärkte haben einen künstlichen Boom durch dieses Fed-Geld. Auch in China soll es Problem mit den Banken geben. Ich weiß also nicht, ob Teile der Welt wirklich davon kommen können. Das soll die Rede Trumps nicht schmälern, das ist ein ganz anderer Ton als der von EU-Ideologen. Aber ich kann nicht beurteilen, ob die USA die Probleme wirklich meistern können.

  35. #36 von ingres am 23/01/2020 - 13:05

    #35 von ingres am 23/01/2020 – 13:04

    Vergessen: eine Wiederwahl von Trump wäre natürlich ein Indikator dafür, dass die Probleme dort gemeistert werden konnten.

  36. #37 von CheshireCat am 24/01/2020 - 00:58

    @#29 von ingres am 23/01/2020 – 10:36
    @#30 von ingres am 23/01/2020 – 10:48

    Natürlich kann ich Ihnen keinen direkten Nachweis erbringen, dass Merkel eine Marionette ist, weil ich kein Insider bin.
    Aber man kann ihre Handlungen betrachten und daraus Schlüsse ziehen.

    Der Grundsatz der Politik lautet, dass kein Politiker selbständig handelt, sondern in Interessen bestimmter Gruppe(n). Es gibt aber Politiker, die ihre Agenda aktiv mitbestimmen, und Politiker, die reine Marionetten sind.
    Wenn man die früheren Aussagen / Handlungen Merkels
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ein-tusch-zum-fuenfundsechzigsten/
    Die Kanzlerin in zehn Zitaten

    mit späteren vergleicht, dann sieht man, dass sie gar keine eigene Agenda hat.
    Das heißt, dass sie reine Marionette ist (zurzeit von Globalisten).

    Was Trump anbelangt.
    Natürlich ist auch Trump nicht völlig selbständig, denn ohne Unterstützung von einem Teil der Elite / des Kapitals könnte sie niemals im US politischen System (Oligarchie) Präsident werden. Er wird vom industriellen Kapital unterstützt, das eher national orientiert ist, im Gegensatz zu Globalisten (Finanzkapital, transnationale Konzerne).
    Aber Trump scheint ein Politiker zu sein, der die Agenda mitbestimmt (leider ziemlich ungeschickt).

  37. #38 von CheshireCat am 24/01/2020 - 00:59

    @#31 von ingres am 23/01/2020 – 11:05

    „Es könnte sein, dass Merkel Vertreterin einer nicht offiziell erklärten neuen Ideologie ist. Quasi der effizientesten Ideologie die es je gab und die nicht mehr steigerbar ist, quasi die letzte Ideologie. Es ist die Ideologie des totalen Guten…“

    Nun, effizient ist die bunte Ideologie (Buntismus) gar nicht, denn sie den Menschen nicht einmal attraktive Illusionen (von der Realität ganz zu schweigen) anbieten kann. Verbreitung findet sie nur in degenerierten Gesellschaften und selbst dort gibt es ziemlich viel Widerstand.
    2015 war ihr Höhepunkt, jetzt schlägt das Pendel zurück.

    Alle Ideologien handeln im Namen des Guten (wie sie es verstehen), es ist also keine Spezialität des Buntismus. Seine Besonderheit ist penetrantes Moralisieren, aber das ist auch nicht neu (siehe z.B. Christentum).

    Das wirklich Besondere am Buntismus ist, dass er das Ergebnis der Degeneration der westlichen Gesellschaft ist (= Perversion des Globalismus) und somit gar keine positiven Eigenschaften hat (wie z.B. technischer Fortschritt beim Sozialismus).
    Buntismus ist ein Verwesungsprodukt und somit für gesunde Menschen extrem unappetitlich.

  38. #39 von ingres am 24/01/2020 - 09:14

    #37 von CheshireCat am 24/01/2020 – 00:58

    Das ist letztlich alles ins Blaue hinein spekuliert. Was soll an Merkel globalistisch sein? Was soll am Klimawahn globalistisch sein? Was soll am Tempolimit globalistisch sein? Was soll daran gloabalistisch sein, dass wir unsere Lebensweise in den nächsten 30 Jahren völlig verändern sollen müssen. Was soll globalistisch daran sein kein Fleisch mehr zu essen? Und was soll globalistisch daran sein Deutschland mit Analphabeten aus Gewaltkulturen zu fluten. Nennen Sie mir das konkrete Interesse von Globalisten an all diesen Dingen. Das ist nur eines, völlig irre. Merkel kann eine Marionette sein, aber wenn, dann die Marionette ihres eigenen Irrsinns, der eben möglicherweise Ausfluß eines zur totalen Ideologie gewordenen Weltrettungs-Humanismus ist.

  39. #40 von ingres am 24/01/2020 - 09:27

    #38 von CheshireCat am 24/01/2020 – 00:59

    Selbst verständlich ist die Ideologie des totalen Guten effizient für die, die davon profitieren. So wie jede Ideologie effizient ist für die die leistungslos davon profitieren, zumindest bis zum Zusammenbruch des durch diese Ideologie herbeigeführten Systems. Jeder der leistungslos öffentlich was werden will muß diese Ideologie vertreten. Und die Ideologie ist insofern effizient, als das es keine einfachere gibt damit eine Gesellschaft aus einer Nicht-Diktatur in eine solche zu verwandeln. Ob sie deswegen bis zum natürlichen Zusammenbruch des Systems halten wird oder der Zusammenbruch aus Protest gegen diese Ideologie erfolgen wird (wenn der Klimawahn den Zusammenbruch lange genug streckt), das weiß ich nicht.

  40. #41 von ingres am 24/01/2020 - 09:31

    #38 von CheshireCat am 24/01/2020 – 00:59

    Begründen Sie mir bitte exakt (zumindest konkret), inwiefern Merkel eine Pervertierung des Globalismus ist. Denn wie gesagt welches Interesse haben die Globalisten an dem was Merkel treibt (hab ich auszugsweise aufgezählt)?

  41. #42 von ingres am 24/01/2020 - 09:58

    #37 von CheshireCat am 24/01/2020 – 00:58

    In Gegensatz zu Ihnen weiß ich ja nicht ob meine Überlegungen stimmen. Ich halte Sie freilich zunächst mal für plausible Möglichkeiten. Merkel kann natürlich eine Marionette sei. Die Marionette von allem und jedem was gerade als Ideologie aktuell ist. Meist wartet sie ja einige Tage bis sie aufspringt. Demnach wäre sie auch eine Marionette von Globalisten, wenn die die für ihre Interessen einspannen. Das mag sein, aber das wären dann nicht die Dinge, die ich aufgezählt habe, was nicht heißt, dass Globalisten dem nicht neutral gegenüber stehen, aber ich sehe keinen Zusammenhang mit deren direkte Interessen. Da müssen dann Andere hinter stehen, wenn Merkel die Marionette wäre. Ich definier zu diesem Zweck gleich nochmal was ich unter Globalismus verstehe.

  42. #43 von ingres am 24/01/2020 - 10:13

    #42 von ingres am 24/01/2020 – 09:58

    Für mich ist Gloabalismus zunächst mal Globalisierung. Globalisierung wiederum ist zunächst mal betriebswirtschaftlich sinnvoll sofern zu niedrigeren Kosten produziert werden kann. Wem das zum Schaden gereicht ist zunächst mal zweitrangig, auch wenn man politisch darüber nachdenken könnte (was man in der BRD nicht macht). Wenn jetzt aus der wirtschaftlichen Globalisierung die politische abgeleitet wird, ist das zunächst mal willkürlich. Zwar würde das in der Tat den Nationalstaat abschaffen, aber es ist nicht direkt ersichtlich,wieso wi rtschaftlich orientierte Globalisten durch eine Weltregierung zu höheren Profiten kommen sollen. Allerdings, wenn man in der Weltregierung einen Selbstzweck sieht, den Globalismus also zur Ideologie erhebt, dann könnte natürlich Merkel in diesem Sinn auch Marionette von Globalisten sein, denn sie springt ja auf jeden Zug auf. Aber damit ist nichts tangiert was ich zu Merkels Irrsinn aufgezählt habe.

  43. #44 von ingres am 24/01/2020 - 13:46

    @Cheshire-Cat

    Da wir beim Definieren sind. Mir fiel gerade beiläufig ein: was soll eigentlich nach Ihren Definitionen ein „Mischsystem“ sein. Also den Begriff fand ich von vornherein unbrauchbar weil nicht präzisierbar. Die SPD hat derzeit auch Vorstellungen von einem Mischsystem, jedenfalls so wie ich unterstellt habe, wie Sie das meinen, weshalb ich dazu nicht weiter nachgefragt habe. Ich habe unterstellt, dass ein Mischsystem eins aus Kapitalismus und sozial ist. Nur wenn Sie den Sozialismus und Kapitalismus über die „Eigentumsverhältnisse an Prod-Mitteln“ definiert haben wollen (für mich ist Sozialismus einfach nur Terror) was soll dann das Mischsystem sein? Es wäre dann eine Mischung aus Staatseigentum und Privateigentum. Aber das hat dann zunächst nichts mit sozial zu tun.

  44. #45 von ingres am 24/01/2020 - 14:50

    Ich möchte noch was zur Rede von Trump sagen. Die Rede war inhaltlich durchaus darauf zugeschnitten den Irren in Davos auf der Ebene der Werte und der Vernunft ganz klar etwas entgegen zu setzen. Da würde ich nicht einfach so drüber weggehen. Auf der Ebene der Werte hat er ganz klar ein Zeichen gegen die Ideologie von BRD und EU gesetzt. Soweit war das eine gute Rede.

  45. #46 von ingres am 24/01/2020 - 23:49

    @Cheshire-Cat

    Seine Besonderheit ist penetrantes Moralisieren, aber das ist auch nicht neu (siehe z.B. Christentum).
    —————————————————-
    Das ist historisch sehr verengt gesehen. Bis zum 2. Weltkrieg haben die großen Denker z.B. die Gesellschaft und den Menschen so beschrieben wie sie sind (Man denke z. B. an Nietzsche oder Max Weber) Auch nach dem 2. Weltkrieg haben deren Schüler dies noch teilweise eine Zeit lang weiter geführt (z.B. Helmut Schelsky). Mit den 68-ern und der Ausweitung der Soziologie und Politik zu Laber-Massenfächern wurde die Betrachtung der Gesellschaft dann ideologisiert und moralisiert. Der 2.Weltkrieg bildet die Grenze zwischen Vernunft und tödlich ideologisch infantilem Irrsinn. Die großen Denker (die teilweise eben auch verstrickt waren) waren ja alle angeblich Vorläufer der Nazis. Das ist zu einem tödlichen Verhängnis geworden.

  46. #47 von CheshireCat am 25/01/2020 - 00:18

    @ingres

    „Das ist letztlich alles ins Blaue hinein spekuliert.“

    Letztlich ist alles, was wir hier über Politik schreiben „ins Blaue hinein spekuliert“, denn wir sind ja keine Insider.

    Allerdings stelle ich fest, dass ich meistens richtig liege, insbesondere was meine negativen Prognosen anbelangt.
    Da würde ich mich lieber öfter irren.

    „Was soll an Merkel globalistisch sein?“

    Ab etwa 2014 – ALLES.
    Sowohl Innenpolitik (Schwerpunkt Masseneinwanderung), als auch Außenpolitik (Schwerpunkte Förderung der Migration und supranationale Organisationen).

    „Was soll am Klimawahn globalistisch sein?“

    Das haben wir schon diskutiert.
    Mit dem Klimawahn werden die Grünen gepuscht, die globalistische Agenda am besten vertreten und die ausgebrannte „Christ- / Sozialdemokraten“ als führende Kraft ersetzten sollen.
    Die grüne Öko-Diktatur wird dann nicht nur Öko-Standards durchsetzen, sondern auch Globalismus.

    „Und was soll globalistisch daran sein Deutschland mit Analphabeten aus Gewaltkulturen zu fluten. Nennen Sie mir das konkrete Interesse von Globalisten an all diesen Dingen.“

    Ich habe diese Frage schon beantwortet:

    Flüchtlinge sollen den Druck auf Niedriglohnsektor und Wohnungsmarkt ausüben.
    Ansonsten sind sie das Mittel der globalistischen Buntisierung, siehe https://quotenqueen.wordpress.com/2020/01/21/zickenkrieg-2/#comment-190356

    „Merkel kann eine Marionette sein, aber wenn, dann die Marionette ihres eigenen Irrsinns, der eben möglicherweise Ausfluß eines zur totalen Ideologie gewordenen Weltrettungs-Humanismus ist“

    Sie ignorieren wieder den ersten Grundsatz der Politik, dass ein Politiker niemals selbständig handelt, sondern Interessen bestimmter Gruppe(n) ausdrückt.
    Wäre Merkel nur „die Marionette ihres eigenen Irrsinns“, würde sie ganz schnell in der Psychiatrie landen.

    Auch konkrete Politik ist niemals Weltrettungs-Humanismus, sondern der Ausdruck der Interessen bestimmter Gruppe(n). Hier verwechseln sie Propaganda mit realen Inhalten.

    „Begründen Sie mir bitte exakt (zumindest konkret), inwiefern Merkel eine Pervertierung des Globalismus ist.“

    Auch das habe ich schon erklärt.
    Globalismus (= aktuelle Phase des Kapitalismus) existiert weltweit und viele Länder profitieren davon.
    Z.B. China nutzt ihn aus, um sich zu entwickeln (Import des ausländischen Kapitals (= Arbeitsplätze) / Technologien). Oder reiche Arabische Staaten importierten Arbeitssklaven und beuten sie gnadenlos aus.

    Aber degenerierte Länder (West-Europa) pervertieren Globalismus in Buntismus und ruinieren damit sich selbst (Ansiedlung des Prekariats aus der 3. Welt, Aufgabe der nationalen Interessen zugunsten der supranationalen Organisationen, Finanzierung der schädlichen globalistischen Projekte (EU / Euro) usw.)

    „Für mich ist Globalismus zunächst mal Globalisierung. Globalisierung wiederum ist zunächst mal betriebswirtschaftlich sinnvoll sofern zu niedrigeren Kosten produziert werden kann.“

    Tatsächlich ist Globalisierung sinnvoll und existiert schon seit Antike.
    Globalismus (= modernes Mittel der kapitalistischen Gewinnmaximierung) ist aber die radikale Steigerung der Globalisierung (z.B. statt sinnvoller internationale Zusammenarbeit Abschaffung der Nationalstaaten und Übertragung der Macht an die supranationalen Organisationen).

    Globalismus widerspricht der Natur des Menschen (der Mensch lebt ja in einer Gruppe von ähnlichen Menschen (Ethnie)) und führt zum Widerstand und schweren Krisen.

    „was soll eigentlich nach Ihren Definitionen ein „Mischsystem“ sein.“

    Ein „Mischsystem“ ist eine Mischung aus kapitalistischen und sozialistischen Elementen,
    z.B. private Marktwirtschaft mit staatlicher Regulierung oder staatliche Wirtschaft mit privatwirtschaftlichen Sektoren (z.B. Landwirtschaft / Einzelhandel / kleines Gewerbe).
    Kann, aber muss nicht sozial sein (z.B. chinesisches System ist nicht sozial).

    Wie die Erfahrung zeigt, ist die soziale Marktwirtschaft mit staatlicher Regulierung die optimale Lösung. Die Kunst ist, die richtige Balance zwischen Marktwirtschaft, Saat und Sozialem zu finden.

    „Nur wenn Sie den Sozialismus und Kapitalismus über die „Eigentumsverhältnisse an Prod-Mitteln“ definiert haben wollen (für mich ist Sozialismus einfach nur Terror)“

    So haben es die Erfinder (Marx und Engels) definiert.
    Terror / Totalitarismus sind keine Spezialität des Sozialismus – die kann es bei jedem Wirtschaftssystem geben.

    Wenn Sie Sozialismus umdefinieren wollen, dann sollen Sie „Sozialismus nach ingres“ schreiben, damit keine Verwirrung entsteht.

    „Ich möchte noch was zur Rede von Trump sagen. Die Rede war inhaltlich durchaus darauf zugeschnitten den Irren in Davos auf der Ebene der Werte und der Vernunft ganz klar etwas entgegen zu setzen.“

    Wenn man Werte vermitteln will, soll man Grundsatzrede halten (wäre für Davos passend) und keine Wahlkampfrede / Prahlerei (war für Davos völlig unpassend).

    Ich bezweifle allerdings, dass Trump noch jemanden hat, der ihm eine Grundsatzrede schreiben kann (seinen Ideologen Steve Bannon hat er ja rausgeschmissen).

  47. #48 von CheshireCat am 25/01/2020 - 00:43

    @ingres

    Noch zu Marionette Merkel.
    Ich weiß natürlich nicht, wie man sie bearbeitet.

    Es spricht einiges dafür, dass sie so doof ist, dass man mit ihr über Strategie nicht direkt redet, sondern lässt sie auf den fahrenden Zug springen, wohl wissend, dass sie es ganz sicher tut.
    So hat Merkel nicht sofort die Wichtigkeit der Schulschwänzer erkannt und sie sogar kritisiert. Erst später wurde sie zu Klimawahn-Anheizerin (obwohl es nur den Grünen nutzt).

    Allerdings bekommt sie bei konkreten Entscheidungen direkte Anweisungen.
    So hat sie ihre Kandidatur für BT-Wahl 2017 erst nach dem Abendessen mit Obama in Hotel Adlon bekanntgegeben.

  48. #49 von ingres am 25/01/2020 - 11:46

    @Cheshire-Cat

    Wie immer sind Sie ausgewichen. Mich interessierte eigentlich nur der wirtschaftliche Nutzen des Globalismus, denn was nutzt politische Macht, wenn man daran krepiert. Da müssen Sie vorrangig auf China und Katar zurückgreifen. Eigentlich sogar nur auf China und Katar, denn dem Westen bestätigen sie ja dadurch den Untergang. Für die BRD haben sie die angeblichen Lohndrücker, nur warum gibt es dann überhaupt Mindestlöhne. Aber ihre Theorie ist perfekt immunisiert, also nicht falsifibierbar, denn zur Not können sie jeden Widerspruch durch die Degeneriertheit „erklären“.. Wie sie es ja machen, weil sie für wirtschaftlichen Nutzen des Globalismus lediglich China und Katar anführen und den Rest mit Degeneration „erklären“. Ich hingegen schließe daraus, dass Globalisierung und Buntismus grundsätzlich nichts miteinander zu haben.

  49. #50 von ingres am 25/01/2020 - 12:20

    #49 von ingres am 25/01/2020 – 11:46

    Die Unterscheidung in eine ökonomische und politische Komponente des Globalismus ist m.E. hilfreich. Denn die ökonomische Komponente ist ja nicht pauschal kritisierbar. Wenn nun wie festgestellt für die BRD der ökonomische Nutzen entfällt, dann muß man doch davon ausgehen. dass sich die politische von der ökonomischen Komponente abgekoppelt hat, bzw. die politische Komponente in diesem Fall nur vermeintlich was mit Globalismus und mit Globalisierung definitiv nichts zu tun hat. Und was sollen eigentlich (wenn auch todgefährliche) Clowns wie Habeck mit Globalismus und Globalisierung zu tun haben? Die Grünen sind bunt, und werden totalitär herrschen, aber doch nicht über die BRD hinaus. Wie sollen die denn die ökonomische Komponente des Globalismus vertreten? Und die politische gegenüber China und Katar sicher auch nicht. Dazu bräuchten sie ja die USA.

  50. #51 von ingres am 25/01/2020 - 12:46

    @Cheshire-Cat

    Was mir auch auffällt ist: Sie behaupten ja immer genau zu wissen wie die Politik funktioniert. Und das ist ja i. w. von bösen Mächten im Hintergrund gesteuert. Wenn das so ist, dann frage ich mich, was Sie eigentlich dazu bringt zu glauben, dass sich daran dann jemals was ändern könnte. Das sind doch dann ganz elementare Strukturen, jedenfalls äußern Sie immer solche Allgemeinplätze. Ich meine, ich bin da auch nicht optimistisch und es mag diese Strukturen geben, nur wie sollen die jemals verschwinden, wenn die so elementar sind wie Sie das immer anführen? Das ist auch die Frage die ich jedem universellen Verschwörungsheoretiker stelle. Wie soll der Zustand überwunden werden, wenn er quasi evolutionär in gesellschaftliche Strukturen eingebrannt ist? Wo bleibt da Platz für Trump? Ich bin nicht optimistisch, aber man muß die Wahrheit sagen und sehen was passiert.

  51. #52 von Heimchen am Herd am 25/01/2020 - 13:10

    Ingres, gib es auf, dieser verkappte Kommunist ist unbelehrbar!

  52. #53 von Heimchen am Herd am 25/01/2020 - 13:12

    Showdown in Davos

    *https://www.youtube.com/watch?v=YDwysz5IMNk

    Über Optimisten und Miesmacher, die Santa Maria del Fiore in Florenz, die Notres-Dames, unsere das Recht brechende Regierung, Trumps Glorie und Habecks Gestammel, Klassenkampf, die neuen Zwanziger Jahre, Straßenkämpfe und die Deutschen: ihr Zweifel am Kapitalismus und ihr unausrottbarerer Antiamerikanismus

    Herrlich, Matthias Matussek spricht mir aus der Seele!

  53. #54 von ingres am 25/01/2020 - 13:55

    #47 von CheshireCat am 25/01/2020 – 00:18

    Mischsystem: Abgesehen davon, dass mich die Definition von Mischsystem nicht interessiert, weil mich auch die Definition von Kapitalismus und Sozialismus nicht interessiert ( die Definitionen sind bedeutungslos, mich interessiert nur ob es rechtsstaatlich zugeht und das System (wie der Sozialismus, zumindest nicht ausschließt Wohlstand zu generieren.) wollte ich eben nur darauf hinweisen, dass das Soziale nicht zur ökonomischen Grundlage eines System zählt, sondern in der politischen Sphäre anzusiedeln ist, was Sie ja am Beispiel China bestätigt haben. Ziel erreicht. Warum getrennte Sphären vermischen. Was meinen Sie übrigens mit technischem Fortschritt im Sozialismus, die Elektrifizierung Stalins oder den Trabbi?

  54. #55 von ingres am 25/01/2020 - 14:05

    #53 von Heimchen am Herd am 25/01/2020 – 13:12

    Auch ich fand das herrlich von Matussek analysiert und vorgetragen. Ich mußte einfach dabei lachen. Ich hatte das mit der Kuppel von Florenz und mit Notre Dame schon mitbekommen und wie das gemeint war, auch wenn ich nicht alles genau verstanden hatte, aber mir war klar was das symbolisch bedeuten sollte. Ich hatte alles so wie Mattussek verstanden. Insofern muß man m.E. zumindest anerkennen, dass Trump den Irren dort einige Dinge durch die Blume (teilweise durchaus konkret und intelligent schöpferisch) transportiert hat. Das ist jedenfalls bereits so außergewöhnlich, dass man auch mal etwas anerkennen kann (auch wenn es auch Wahlkampf war). Das Erstaunliche ist doch, dass Trump (und das auch mit hohem Niveau) da gegen Tabus gesprochen hat.

  55. #56 von Heimchen am Herd am 25/01/2020 - 14:29

    #55 von ingres am 25/01/2020 – 14:05

    „Auch ich fand das herrlich von Matussek analysiert und vorgetragen. Ich mußte einfach dabei lachen.“

    Ich musste auch lachen und das hatte etwas Befreiendes!

    „Insofern muß man m.E. zumindest anerkennen, dass Trump den Irren dort einige Dinge durch die Blume (teilweise durchaus konkret und intelligent schöpferisch) transportiert hat. Das ist jedenfalls bereits so außergewöhnlich, dass man auch mal etwas anerkennen kann (auch wenn es auch Wahlkampf war).“

    Das ist absolut anerkennungswürdig!

  56. #57 von CheshireCat am 26/01/2020 - 01:29

    @ingres

    „Wie immer sind Sie ausgewichen. Mich interessierte eigentlich nur der wirtschaftliche Nutzen des Globalismus, …“

    Ich beantworte Ihre Fragen wie Sie die stellen.
    Was Sie eigentlich meinen, kann ich nicht wissen.

    „Da müssen Sie vorrangig auf China und Katar zurückgreifen. Eigentlich sogar nur auf China und Katar, denn dem Westen bestätigen sie ja dadurch den Untergang…“

    China und Katar habe ich als Beispiele für Ausnutzung des Globalismus zum eigenen Vorteil genannt.
    Natürlich nutzt Globalismus auch einer kleinen Oberschicht im Westen, sonst würde er nicht praktiziert. Im Westen wird allerdings Globalismus in Buntismus pervertiert, was tatsächlich zum Untergang führt.

    „denn zur Not können sie jeden Widerspruch durch die Degeneriertheit „erklären““

    Ich erkläre mit der Degeneriertheit nicht jeden Widerspruch, sondern das suizidale Verhalten des Westens und seine Folgen.
    Wenn Sie eine bessere Erklärung haben, dann bitte posten.

    „Ich hingegen schließe daraus, dass Globalisierung und Buntismus grundsätzlich nichts miteinander zu haben.“

    Globalisierung ist sinnvoll und existiert schon seit Antike.
    Globalismus (= modernes Mittel der kapitalistischen Gewinnmaximierung) ist die radikale Steigerung der Globalisierung.
    Buntismus ist die westliche Pervertierung des Globalismus.

    „Die Unterscheidung in eine ökonomische und politische Komponente des Globalismus ist m.E. hilfreich…“

    Das kann man nicht trennen.
    Ohne die politische Komponente kann die ökonomische nicht durchgesetzt werden.

    Die Grünen sorgen für ideologische und politische Komponenten des Globalismus, was die Vorraussetzung für die ökonomische Komponente ist.
    Die Grünen werden überall gepuscht. Sie spielen aber nur in den degenerierten Ländern eine bedeutende Rolle.

    „Was mir auch auffällt ist: Sie behaupten ja immer genau zu wissen wie die Politik funktioniert.“

    ???
    Ich habe genau das Gegenteil geschrieben:
    „Letztlich ist alles, was wir hier über Politik schreiben „ins Blaue hinein spekuliert“, denn wir sind ja keine Insider.“
    #47 von CheshireCat am 25/01/2020 – 00:18

    Ich kenne die theoretischen Grundsätze und kann den sichtbaren Teil der Politik beobachten.
    Daraus ziehe ich meine Schlüsse, die ziemlich oft stimmen.
    Das ist alles.
    Wie es da genau abläuft, kann ich natürlich nicht wissen (bin ja kein Insider).

    „Und das ist ja i. w. von bösen Mächten im Hintergrund gesteuert.“

    Tatsächlich.
    Der sichtbare Teil der Politik ist das Ergebnis der Lobbyarbeit im Hintergrund,
    was überhaupt kein Geheimnis / keine Verschwörungstheorie ist, siehe z.B.
    http://www.lobbycontrol.de

    „Dann frage ich mich, was Sie eigentlich dazu bringt zu glauben, dass sich daran dann jemals was ändern könnte.“

    Wenn man z.B. starke Lobby hat, dann kann man Politik ändern.

    „Das sind doch dann ganz elementare Strukturen…“

    Wenn man eigene Interessen durchsetzen will, muss man eigene Strukturen ausbauen
    (sonst ist man Opfa).
    Und Fatalist ist IMMER Opfa.

    „Wo bleibt da Platz für Trump?“

    Trump ist auch ein Ergebnis der Lobby-Arbeit (vertritt die national-orientierte Industrie).

    „Abgesehen davon, dass mich die Definition von Mischsystem nicht interessiert…“

    Sie haben in #44 von ingres am 24/01/2020 – 13:46 gefragt:
    „Da wir beim Definieren sind. Mir fiel gerade beiläufig ein: was soll eigentlich nach Ihren Definitionen ein „Mischsystem“ sein.“
    Ich habe Ihre Frage beantwortet.
    Und jetzt sagen Sie, dass es Sie nicht interessiert.
    Schade, dass ich mich bemüht habe.

    „wollte ich eben nur darauf hinweisen, dass das Soziale nicht zur ökonomischen Grundlage eines System zählt, sondern in der politischen Sphäre anzusiedeln ist“

    Das Soziale liegt zwischen Ökonomie und Politik
    (ist ohne Ökonomie nicht möglich, wird aber durch Politik gestaltet).

    „Was meinen Sie übrigens mit technischem Fortschritt im Sozialismus, die Elektrifizierung Stalins oder den Trabbi?“

    Industrialisierung, den ersten Satellit, den ersten Menschen im Weltall, H-Bombe, das erste AKW, Tokamak, gute (Militär)Flugzeuge, AK-47, T-34, …
    Ansonsten hat die Sowjet Union an den rückständigen Rändern (z.B. in Zentral-Asien, Kaukasus) Infrastruktur / Industrie massiv ausgebaut (das hat aber UdSSR nicht gerettet).

    Über China brauchen wir gar nicht reden…

  57. #58 von CheshireCat am 26/01/2020 - 01:38

    @#52 von Heimchen am Herd am 25/01/2020 – 13:10

    Die Hausfrau wird höfflich gebeten am Herd zu bleiben.

    Solche Diskussionen sind nicht für ihr kleines Hirn.

  58. #59 von ingres am 26/01/2020 - 11:20

    Ich erkläre mit der Degeneriertheit nicht jeden Widerspruch, sondern das suizidale Verhalten des Westens und seine Folgen.

    Eben, genau da liegt ja der Widerspruch in der Globalismus-Theorie die Sie verbreiten. Was passiert ist in der Tat irre und deshalb kann ich es nicht lösen. Das können nur selbstgewisse Dogmatiker. Ich kann nur sagen, dass es ökonomischen Globalismus, politischen Globalismus und Multikulti und die Gutmenschen-Ideologie gibt. Es gibt für mich keine Anhaltspunkte, dass alles einheitlich zusammen gehört. Sicher ist alles das Agenda, aber ob es eine einheitliche Agenda ist weiß ich nicht. Aber wenn Sie damit glücklich sind, sei es so.

  59. #60 von ingres am 26/01/2020 - 13:48

    @Cheshire-Cat

    Kleine logische Betrachtung.

    Was ist der Buntismus logisch (dass es ihn irgendwie so gibt bestreite ich ja nicht). Aber Ist er ein rationales Unternehmen innerhalb des Globalismus oder nur eine degenerierte Erscheinung innerhalb des Globalismus. Wieso soll Letzteres dann überhaupt etwas mit Globalismus zu tun haben? Wenn die Analphabeten aus Gewaltkulturen rational betrachtet Lohndrücker sind, wieso kann man dann von Degeneriertheit der Globalisten sprechen? Ist doch rational für diese Globalisten, wenn sie damit ihre Profite maximieren. Also entweder man gibt die These der Degeneriertheit auf oder die These der Lohndrückerei.

  60. #61 von ingres am 26/01/2020 - 14:20

    #60 von ingres am 26/01/2020 – 13:48
    @Cheshire-Cat

    Meine letzte Argumentation hat einen Pferdefuß. Ich bemerke solche ja selbst und es macht mir gar nichts aus. Zum Glück kann ich diesen Pferdefuß aber gegen Sie nutzen. Die Degenerierten können natürlich so degeneriert sein, dass sie die Löhne nicht mit Absicht drücken und das auch gar nicht wissen). Dann wär wieder beides haltbar (Degeneration und Lohndrückerei). Aber das wird für Sie zum Problem, denn Sie unterstellen ja, dass die Flüchtlinge für die Lohndrückerei (also aus rationalen Gründen) importiert werden. Was soll daran dann degeneriert sein? Die buntistische Degeneriertheit ist uninteressant (die ist ja m.E, unabhängig vom Globalismus), es geht nur um die rationalen Interessen der Globalisten. Und diese sind nicht degeneriert, denn Sie unterstellen denen ja beim Lohndrücker-Import Rationalität.

  61. #62 von ingres am 26/01/2020 - 14:49

    An der Problematik Degeneriertheit/Lohndrückerei zeigt sich die völlige Entkopplung von Globalismus und Multikulti. man kann Multikulti nicht mehr rational dem Globalismus zuordnen, ohne den Irren wieder Rationalität zuzugestehen. Der Irrsinn hat sich verselbständigt, was nicht heißt, dass er nicht auch befeuert wird. Natürlich läuft daneben weiter geplanter Globalismus ab. Aber momentan tritt ja gegen Klima alles in den Hintergrund. Das ist ja jetzt die Methode um den Bürger um Billionen zu erleichtern und diese umzuverteilen. Selbst der Focus hat es bemerkt. (https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/auf-dem-weg-zur-allzweckwaffe-ezb-allmaechtig-ohnmaechtig-klima-maechtig_id_11589567.html) Aber das habe ich ja schon zweimal hier geschrieben, dass Krall die Klima-Billionen vielleicht nicht in seinem Modell drin hatte. Aber diese Billionen gibts danach dann auch nicht mehr (die EZB macht das schon) und auch zwischendurch gehen die vom Einkommen ab.

  62. #63 von CheshireCat am 27/01/2020 - 00:31

    @ingres

    „Eben, genau da liegt ja der Widerspruch in der Globalismus-Theorie die Sie verbreiten. Was passiert ist in der Tat irre…“

    Wo der Widerspruch liegen soll, habe ich nicht verstanden.

    „Ich kann nur sagen, dass es ökonomischen Globalismus, politischen Globalismus und Multikulti und die Gutmenschen-Ideologie gibt. Es gibt für mich keine Anhaltspunkte, dass alles einheitlich zusammen gehört.“

    Auf Sozialismus übertragen, soll es für Sie Planwirtschaft, roten Terror, sozialistisache Nationalpolitik und sozialistische Moral einzeln geben, und sie gehören nicht zusammen.
    Klingt absurd, aber genau das behaupten Sie für Globalismus.

    „Was ist der Buntismus logisch… „

    Buntismus ist die Pervertierung des Globalismus im degenerierten Westen.
    Aus der Sicht der Degeneraten ist es eine logische Entwicklung.

    „Wenn die Analphabeten aus Gewaltkulturen rational betrachtet Lohndrücker sind, wieso kann man dann von Degeneriertheit der Globalisten sprechen? „

    Von der Überflutung mit Lohndrückern aus 3.Welt profitieren die westlichen Globalisten nur kurzfristig, LANGFRISTIG IST ES SELBSTMORD.

    Degeneriert ist auch die Art wie diese Überflutung stattfindet.
    Es findet nicht nur die Arbeitsmigration statt (wie z.B. in den arabischen Staaten), sondern die ANSIEDLING (zwecks Buntisierung), bei der bestimmte Migrantengruppen angelockt und gefuttert werden und de facto mehr Rechte und Privilegien haben als die Einheimischen.

    In Wirklichkeit artet die Migration im Westen in suizidale Umvolkung aus, und das ist DEGENERATION.

    „Aber das wird für Sie zum Problem, denn Sie unterstellen ja, dass die Flüchtlinge für die Lohndrückerei (also aus rationalen Gründen) importiert werden. Was soll daran dann degeneriert sein?“

    Die Flüchtlinge werden nur teilweise für die Lohndrückerei importiert, das Hauptziel des Flüchtlingsimports ist Buntisierung.

    Kapitalisten haben schon längst gemerkt, dass Flüchtlinge für die Arbeit nicht taugen und verlangen ja ZUSÄTZLICH den Import von richtigen Billigarbeitern. Da nicht genug Ost-Europäer für die Sklavenarbeit zur Verfügung stehen, wollen sie jetzt Billigarbeiter aus dem nicht-europäischen Ausland (siehe das neue „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“).

    Degeneriert ist beides.
    Durch Überflutung mit Billigarbeitern werden nur kurzfristig Gewinne maximiert.
    Langfristig werden dadurch nicht nur die Gesellschaft / das Land ruiniert, sondern auch die Wirtschaft selbst.

    Das jüngste Beispiel dafür ist Boeing, dessen bunte Programmierer nicht mehr in der Lage sind, korrekte Software für seine Flugzeuge zu schreiben.
    Mit billigen „Indern“ kann man eben keine komplizierten Technologien implementieren.

    „An der Problematik Degeneriertheit/Lohndrückerei zeigt sich die völlige Entkopplung von Globalismus und Multikulti.“

    Globalismus und Multikulti kann man nicht trennen.
    Globalismus ist schon der Definition nach mulikulturell (erfasst ja mehrere Ethnien).
    Und das führt unweigerlich zu Konflikten.

    Man kann aber Multikulti einigermaßen unter Kontrolle halten (z.B. in arabischen Staaten bekommen Gastarbeiter keine Rechte und werden streng kontrolliert) oder es völlig ausarten lassen wie im Westen.

    „Aber momentan tritt ja gegen Klima alles in den Hintergrund.“

    Das ist das Hauptziel der Klimahysterie:
    von aktuellen Problemen (Masseneinwanderung, soziale / ethnische Konflikte usw.) abzulenken (und dabei die globalistischen Grünen zu puschen).

  63. #64 von ingres am 27/01/2020 - 09:58

    Ich beschränke mich auf den logischen Aspekt. Die Buntisierung ist also ein Ziel. Nun immerhin, bis jetzt sollte das ja die Löhne drücken, was ja zumindest rational wäre. Die Degenerierten handeln also planvoll um die bunte Gesellschaft zu erreichen. Wozu benötigen sie denn nun eigentlich den Buntismus für den Globalismus. Wieso benötigt der Globalismus den Buntismus, wenn die Lohndrückerei per Buntismus entfällt. Dass sich der Buntismus per Degeneriertheit ausbreitet mag ja sein (ausbreiten tut er sich ja). Aber welchen Zweck hat er außer Selbstzweck? Und wenn er Selbstzweck ist, ist er grundsätzlich unabhängig von anderen Phänomenen. Zu sagen Globalismus betrifft unterschiedliche Ethnien ist ja völlig nichtssagend.

  64. #65 von ingres am 27/01/2020 - 22:09

    #64 von ingres am 27/01/2020 – 09:58

    Es ist mir ein Fehler unterlaufen. Und zwar habe ich in diesem Kommentar nicht mehr daran gedacht, dass der Buntismus für die Ankurbelung des Konsums notwendig sein könnte. Aber das ist freilich eventuell ein Nullsummenspiel, denn der Konsum der Flüchtlinge wird ja vom Bürger bezahlt, der also weniger konsumieren kann. Insofern müßten sich hier die Interessen der Degenerierten beißen. Wenn keine Interessenkonflikte ausgetragen werden spricht das eher dafür, dass der Buntismus eben doch i.w. als Ideologie herrscht der eben öffentlich nicht widerspochen werden kann. Jedenfalls ist nicht bewiesen, dass der Buntismus essentiell für den Globalismus ist. Und auch meine Überlegungen hinsichtlich des Buntismus sind ja auch nicht beweisbar. Man stellt aber halt plausible Überlegungen an.

  65. #66 von CheshireCat am 28/01/2020 - 01:13

    @ingres

    „Nun immerhin, bis jetzt sollte das ja die Löhne drücken, was ja zumindest rational wäre.“

    Löhne drücken ist nur kurzfristig rational (aus der Sicht der Kapitalisten).
    Langfristig ist es nicht rational (selbst aus der Sicht der Kapitalisten), denn es zu Konflikten führt (in Extremfall zur Revolution und zum totalen Verlust) und den Fortschritt unmöglich macht (was die Konkurrenzfähigkeit mindert).

    „Wozu benötigen sie denn nun eigentlich den Buntismus für den Globalismus.“

    Also, ich benötige ihn gar nicht.
    Buntismus ist die Pervertierung des Globalismus durch westlichen Degeneraten und ist somit ein biologisches Naturphänomen, das unabhängig von unseren Wünschen existiert.

    „Wieso benötigt der Globalismus den Buntismus, wenn die Lohndrückerei per Buntismus entfällt.“

    Globalismus benötigt den Buntismus nicht.
    Er wird einfach durch westliche Degeneraten pervertiert, die um Erlaubnis nicht fragen.

    „Aber welchen Zweck hat er außer Selbstzweck?“

    Jede Utopie hat sich selbst als Zweck.

    „Und wenn er Selbstzweck ist, ist er grundsätzlich unabhängig von anderen Phänomenen.“

    Buntismus entsteht auf der Basis des Globalismus und ist mit ihm eng verbunden / ohne ihn nicht möglich.

    „Zu sagen Globalismus betrifft unterschiedliche Ethnien ist ja völlig nichtssagend.“

    Globalismus geht über nationale Grenzen und erfasst deshalb verschiedene Kulturen / Ethnien. Somit schließt er per Definition Multi-Kulti ein.

    Das ist eine Eigenschaft, die weitreichende praktische Folgen hat (die man z.B. jeden Tag auf der Straße betrachten darf).

    „Jedenfalls ist nicht bewiesen, dass der Buntismus essentiell für den Globalismus ist.“

    Buntismus ist nicht essentiell für den Globalismus.

    Z.B. in Russland ist Buntismus nicht herrschend (wird nur von der kleinen pro-westlichen Minderheit gepflegt). Dort herrscht „einfacher“ Globalismus, d.h. Massenimport von Billigarbeitern (aus Zentral-Asien / Kaukasus) zwecks Ausbeutung. Dafür braucht man kein Buntismus, sondern nur passende Gesetze und Korruption.

    Im Ergebnis ist die Lage in Russland ähnlich schlimm wie in West-Europa. Der einzige Unterschied ist, dass die Misere nicht als Wohltat / hohe Moral dargestellt wird. In der Praxis ist es aber nur kleiner Trost.

    „Und auch meine Überlegungen hinsichtlich des Buntismus sind ja auch nicht beweisbar.“

    Die Überlegungen hinsichtlich der Ideologien sind durch Praxis / Beobachtungen der Realität beweisbar.

    „… der Buntismus für die Ankurbelung des Konsums notwendig sein könnte.“

    Das hört man zwar oft, ist aber nicht plausibel.
    Die Kaufkraft von Invasoren ist gering und parasitär (wird hauptsächlich aus Steuern finanziert, die Kaufkraft der Steuerzahler mindern).

    Wenn der Staat den Konsum ankurbeln wollte, gäbe es viel einfachere, angenehme (ohne Konflikte) und effektivere Wege, z.B. Steuersenkungen oder Investitionen in große Infrastrukturprojekte (mit dem Vorteil, dass man fürs Geld etwas für die Zukunft hat).

    Buntismus ist masochistisch (was haben Buntisten REAL davon, außer Probleme?) und deshalb nicht rational (aus der Sicht der Gesunden). Das ist reine Degeneration (Degeneraten leben in einem imaginären Welt).

  66. #67 von ingres am 28/01/2020 - 12:24

    #66 von CheshireCat am 28/01/2020 – 01:13

    Löhne drücken ist nur kurzfristig rational (aus der Sicht der Kapitalisten).
    Langfristig ist es nicht rational (selbst aus der Sicht der Kapitalisten),

    ——————————
    Darum gings doch gar nicht. Sie müssen mich über nichts belehren, ( ich lasse mich höchstens etwas lehren), Die Erscheinungen kenne ich alle, die kommentier ich ja gar nicht.
    Was ich anspreche ist rein logisch, Sie müssen Denjenigen, denen sie mit dem Globalismus planvolle Profitmaximierung unterstellen gleichzeitig bescheinigen, dass sie schwachsinnig sind, bzw, schlimmer möglicherweise störenden Schwachsinn akzeptieren, Ansonsten scheint es jetzt so zu sein, dass der Globalismus den Buntismus erzeugt. Aber das muß ich in einem weiteren Kommentar jetzt mal klar rekapitulieren.

  67. #68 von ingres am 28/01/2020 - 13:06

    #67 von ingres am 28/01/2020 – 12:24

    Ich bekomm das im Moment nicht weiter auf die Reihe, auch hinlegen hat nichts geholfen und ich habe auch noch andere Interessen. Daher habe ich mich einfach des Ausgangspunktes vergegenwärtigt. Das war meine Aufforderung zu nennen was an Merkel globalistisch sei. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Buntismus sei also zumindest (in gewisser Weise) eine eigenständige Deformation des Globalismus. Merkel ist also Globalistin und Degenerierte. Ja das war eigentlich mein Ausgangspunkt. Was ist globalistisch, was irre Ideologie. Ich wollte da was trennen. Und zumindest scheint da eine gewisse Trennung zu bestehen. Der Buntismus ist also auch im Rahmen des Globalismus nicht rational zu rechtfertigen, Das soll erstmal genügen.

  68. #69 von ingres am 28/01/2020 - 13:13

    #68 von ingres am 28/01/2020 – 13:06

    Auch Ökowahn ist im Rahmen des Globalismus nicht rational zu rechtfertigen. Die Ideologien sind einfach eigenständig. Das alles aus einer Wurzel erklären zu wollen ist einfach Hybris. Das war eigentlich mein Ausgangspunkt.

  69. #70 von ingres am 28/01/2020 - 13:40

    #69 von ingres am 28/01/2020 – 13:13

    Das eigentliche „Problem“ scheint mir freilich der Buntismus zu sein. Ich sehe nicht, wie er aus Globalismus entstehen soll, Der Buntismus besteht aus einer Reihe von Ideologien und diese liegen dem Handeln zugrunde, nicht der Globalismus. Die Ideologien stützen nicht den Globalismus, die Linken randalieren ja gegen den Globalismus und sind damit kurioserweise wirksamer als die sog. Konservativen. Der Buntismus ist eine Batterie eigenständiger Ideologien. Und die Linken randalieren gegen Globalismus, aber für ihre eigenständigen Ideologien. Dass die Linken der Erfüllungsgehilfe der Globalisten sind ist also so nicht richtig, denn Buntismus ist ja wie jetzt geklärt ist, nicht essentiell für Globalimus, eher hinderlich. Die Linken sind der Erfüllungsgehilfen der Buntisten

  70. #71 von ingres am 28/01/2020 - 18:15

    #63 von CheshireCat am 27/01/2020 – 00:31

    „Wo der Widerspruch liegen soll, habe ich nicht verstanden.“

    Nun der Widerspruch liegt darin, dass Sie keinen festen Begriff von Globalismus haben. Was nicht zum Globalismus paßt wird als degeneriert erklärt. Der Globalist der nicht vom Globalismus profitiert ist ein Buntist. D.h. alles was innerhalb des Globalismus passiert und irre ist, ist bunt. Damit umgehen Sie unfalsifizierbar das Problem, dass bestimmte Handlunsgweisen innerhalb des Globalismus nicht erklärbar sind (z.B. der Import von Analphabeten). Die sind dann einfach degeneriert. Das ist in der Tat unwiderlegbar und entspricht dem Muster der Immunisierung a la Marxscher Ideologietheorie. Aber ich benötige weitere 10 Zeilen um das zum Ende zu bringen.

  71. #72 von ingres am 28/01/2020 - 18:34

    #71 von ingres am 28/01/2020 – 18:15

    Das Problem ist doch folgendes: Eine Theorie für den Irrsinn der hier abläuft ist doch, dass es durch die Globalisierung bedingt sei. Da man aber unterstellt, dass die Globalisierung grundsätzlich für die Globalisten ja rationale Ziele haben müßte, fallen Zweiflern natürlich die Widersprüche auf. Also muß man davon ausgehen, dass das was abläuft nicht (alles direkt) etwas mit Globalisierung zu tun haben kann. Und in der Tat, es ist ja (für sie) keine Globalisierung, sondern dessen Degeneration. Aber damit ist ja der Globalismus als solcher entlastet, jedenfalls soweit die bunten Phänomene (z.B, Analphabetenimport) betroffen sind. In einem vorigen Kommentar schrieb ich ja schon instinktiv, dass eigentlich nur der Buntismus das Problem sein kann. Wieso vermischen Sie Globalismus mit Buntismus? Obwohl sie beides dann strikt voneinander trennen, wenn Widersprüche bei der Globalismustheorie auftauchen?

  72. #73 von ingres am 28/01/2020 - 19:00

    #72 von ingres am 28/01/2020 – 18:34

    Ihre These, dass das alles hier Folge des Globalismus ist und dieser angeblich die nächste Stufe, bzw, die Vollendung des Kapitalismus ist, soll irgendwie die theoretische Durchdringung (die ich mir jedenfalls nicht anmaße) vorspiegeln. Das alles ist mir bei Linken (die sind ja auch Gegner der Globalisierung, aber nicht des Buntismus) schon früher als die nächste Stufe der „Kapitalverwertung“ untergekommen. Denen habe ich damals aber auch schon geschrieben, dass da durchaus sinnvolle Verwertung dabei ist (die haben mich damals zunächst sogar ausreden lassen ohne pampig zu werden). Natürlich gibt es Globalisierung. Und die „Anywheres“ können damit meist umgehen. Die „Somewheres“ sind bereits von der Globalisierung grundsätzlich sozial betroffen. Zusätzlich und schlimmer freilich vor allem vom Buntismus. Aber das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Gewaltimport ist was anderes als Verlagerung der Arbeit nach Indien.

  73. #74 von ingres am 28/01/2020 - 21:05

    @Cheshire-Cat

    Es ist übrigens nicht so, dass ich alle ihre Thesen vollständig ablehne. Allerdings die Globalismus/Buntismus-These hat zu viele Widersprüche und der Globalismus stellt sich dabei als eigentlich irrelevant heraus. Der Buntismus hat keine Funktion für den Globalismus, sondern gefährdet ihn eher, da die Globalisten ihn ja z.B. deswegen irgendwann nicht mehr genießen können. Aber der Wandel der Welt zum Schlechten nach 1989 erfordert natürlich schon Erklärungen, denn man dachte ja, dass es aufwärts gehen würde. Ich weiß nicht warum es derart abwärts ging. Ob es nur eine Fortsetzung der negativen Entwicklung seit den 70-ern war oder weitere Ursachen hatte. Ich habe mal eine interessante Erklärung gelesen warum der Islam nach 1989 erstarken konnte, aber leider vergessen,

  74. #75 von CheshireCat am 29/01/2020 - 00:58

    @ingres

    „Nun der Widerspruch liegt darin, dass Sie keinen festen Begriff von Globalismus haben.“

    Doch, habe ich.
    Wie oben schon geschrieben:
    „GLOBALISMUS (= modernes Mittel der kapitalistischen Gewinnmaximierung) IST DIE RADIKALE STEIGERUNG DER GLOBALISIERUNG (z.B. statt sinnvoller internationale Zusammenarbeit Abschaffung der Nationalstaaten und Übertragung der Macht an die supranationalen Organisationen).“

    „Das eigentliche „Problem“ scheint mir freilich der Buntismus zu sein. Ich sehe nicht, wie er aus Globalismus entstehen soll,…
    Wieso vermischen Sie Globalismus mit Buntismus?“

    Wie ich schon mehrmals geschrieben habe:
    BUNTISMUS IST DIE WESTLICHE PERVERTIERUNG DES GLOBALISMUS.
    Buntismus entsteht auf der Basis von Globalismus und ist von ihm nicht trennbar.

    Die Entstehung des Buntismus aus Globalismus:
    – Globalisten wollen Nationalstaaten abschaffen und die Macht auf supranationale Organisationen übertragen.
    Buntisten gehen weiter und wollen auch Ethnien und Rassen abschaffen und sie durch eine bunte Mischbevölkerung ersetzen.
    – Globalisten importieren Billigarbeiter aus dem Ausland zwecks Lohndumping und Ausbeutung. Buntisten importieren auch Analphabeten (die für die Arbeit ungeeignet sind) zwecks Buntisierung.
    Usw. usf.

    „Auch Ökowahn ist im Rahmen des Globalismus nicht rational zu rechtfertigen.“

    Tatsächlich.
    Ökowahn folgt nicht aus Globalismus und hindert sogar alte Industrien.

    Aber die Tatsache, dass Ökowahn von Globalisten betrieben wird, lässt vermuten, dass hier der Missbrauch der Umweltproblematik für globalistische Zwecke stattfindet.
    Konkret: durch Ökowahn soll die schon ziemlich gereizte Bevölkerung von den durch Globalismus / Buntismus verursachten Problemen abgelenkt werden. Gleichzeitig sollen die Grünen, die der globalistischen Agenda am besten entsprechen, gepusht werden.

    „die Linken randalieren ja gegen den Globalismus“

    Es gibt zwei Sorten vom neo-linken Mist:

    – Gekaufte Genossen der Bossen,
    die bewusst im Interesse der globalistischen Kapitalisten agieren und dafür mit (Aufsichtsrat-)Posten belohnt werden (siehe z.B. Siggi-Pop).

    – Nützliche Idioten.
    Die haben die Arbeiterklasse aufgegeben (da nicht revolutionär genug) und suchen das revolutionäre Heil im Edlen Wilden aus der 3. Welt. Deshalb wollen sie möglichst viele davon importieren und kämpfen gegen Rächze, die das nicht wollen. Somit handeln im Interesse der Globalisten. Weil nützliche Idioten in der Kernfrage (Masseneinwanderung) helfen, dürfen sie mal auch gegen Kapitalismus / Globalismus demonstrieren. Da es fürs System völlig ungefährlich ist, wird es toleriert.

    „Aber der Wandel der Welt zum Schlechten nach 1989 erfordert natürlich schon Erklärungen, denn man dachte ja, dass es aufwärts gehen würde. Ich weiß nicht warum es derart abwärts ging.“

    Vor 1989 standen zwei Systeme in Konkurrenz (Kapitalismus und Sozialismus), die sich bemühten, die Welt für sich zu gewinnen.
    Einerseits durch den technischen Fortschritt (z.B. Raumfahrt), andererseits durch soziale Leistungen für die Bevölkerung.

    Nach dem Verschwinden des Konkurrenten (Sozialismus) sieht Kapitalismus keine Notwendigkeit sich um die eigene Attraktivität zu bemühen.
    Soziale Leistungen nimmt man überall zurück und statt des technischen Fortschritts (ziemlich teuer und mühsam) maximiert man den Gewinn einfach durch stärkere Ausbeutung (Globalismus ist das moderne Mittel dafür).
    Dadurch profitiert die kleine Oberschicht enorm – der Masse geht es aber immer schlechter. Und das System insgesamt verkommt.

  75. #76 von ingres am 29/01/2020 - 10:47

    #75 von CheshireCat am 29/01/2020 – 00:58

    Wenn Sie den Globalismus als rationales Unternehmen zur Gewinnmaximierung vom Buntismus trennen, was wollen Sie dann mit dem Globalismus im Zusammenhang mit Buntismus? Dann hat man den Buntismus als eigenes Phänomen. Sie machen es freilich anders. Den Buntismus trennen Sie dann vom Globalismus wenn Sie in Widersprüche zum rationalen Globalismus geraten. Also z.B. beim Analphabetenimport. Bis zu diesem Moment ist es noch ein globalistisches Phänomen, wenn der Widerspruch auftauscht wird es zum Buntismus, entstanden aus dem Globalimus. Was dahinter steckt ist klar Es soll vor allem die geschlossene Kapitalismustheorie(wie ich ja das auch im Linksblog erlebt habe) der kapitalistischen Phasen und jetzt des globalistischen Endprozesses aufrecht erhalten werden. Die dahinter stehende Ideologie zum endgültigen Abschluß im letzen Kommentar zu diesem Thema.

  76. #77 von ingres am 29/01/2020 - 11:13

    #76 von ingres am 29/01/2020 – 10:47

    Globalismus und Buntismus sind existente Phänomene. Ich vertrete aber keine Marxsche Theorie notwendiger historischer Phasen, sondern ich seh mir nur an was passiert. Ich benötige auch nicht Phrasen wie Kapitalverwertungsinteresse und Profitmaximierung (das sind politische Begriffe) , sondern nur Begriffe des gesunden Menschenverstands. In diesem Sinne ist die Globalisierung rational, wiewohl sie für bestimmte Menschen gravierende Nachteile hat, was man politisch registrieren könnte. Den Export von Arbeit nach Indien oder den Import billiger (echter) Fachkräfte kann und muß (müßte) man aber völlig anders politisch behandeln wie den Import von Analphabeten. Sie packen alles unter Globalismus (echt und entartet). Worin soll der Sinn liegen verschiedene Phänomene zusammen zu fassen? Es ist praktisch völlig nutzlos. Dahinter steht nur die Absicht den Kapitalismus angeblich gesetzmäßig zu erfassen und damit eine Alternative naturgesetzmäßig zu legitimieren, So sind ja immer ihre selbstgewissen Kommentare,

  77. #78 von CheshireCat am 30/01/2020 - 02:04

    @ingres

    „Wenn Sie den Globalismus als rationales Unternehmen zur Gewinnmaximierung vom Buntismus trennen, was wollen Sie dann mit dem Globalismus im Zusammenhang mit Buntismus?“

    Wie schon mehrfach geschrieben:
    Buntismus entsteht (durch degenerative Pervertierung) auf der Basis von Globalismus und ist somit vom Globalismus nicht trennbar.

    Sie wollen offensichtlich den „rationalen“ Globalismus irgendwie reinwaschen und deshalb müssen ihn vom irrationalen Buntismus trennen.
    Das geht aber nicht. Buntismus ist der perverse Sohn des verbrecherischen Vaters Globalismus.
    Wie oben auf dem Beispiel von Russland dargestellt, führt auch der „rationale“ Globalismus im Endergebnis zu ähnlich schlimmen Folgen wie Buntismus.

    „Dahinter steht nur die Absicht den Kapitalismus angeblich gesetzmäßig zu erfassen und damit eine Alternative naturgesetzmäßig zu legitimieren…“

    ???
    Was Sie unter „gesetzmäßig zu erfassen“ meinen, weiß ich nicht.
    Ist aber egal.

    Meine Alternative – die Soziale Marktwirtschaft – habe ich immer nur mit der PRAXIS (positive Erfahrung) legitimiert und niemals naturgesetzmäßig.
    Welche Naturgesetze Soziale Marktwirtschaft legitimieren sollen, ist mir ein Rätsel.

  78. #79 von ingres am 30/01/2020 - 11:28

    #78 von CheshireCat am 30/01/2020 – 02:04

    „Wie schon mehrfach geschrieben:
    Buntismus entsteht (durch degenerative Pervertierung) auf der Basis von Globalismus und ist somit vom Globalismus nicht trennbar.“

    Das ist einfach nur eine Behauptung, die Sie nie weiter untermauert haben und selbst wenn Sie die plausibel machen ist sie nicht beweisbar. Wenn Sie glücklich sind, dass das stimmt, schön.

    Was Sie unter „gesetzmäßig zu erfassen“ meinen, weiß ich nicht.
    Ist aber egal.

    Nun sie stellen ihre Spekulationen hier als bestätigte Theorien vor, Und Sie haben ja den Schlüssel zum Glück (nicht im wissenschaftlichen Sozialismus, aber in der wissenschaftlichen sozialen Marktwirtschaft. Seis drum.

  79. #80 von ingres am 30/01/2020 - 11:34

    #79 von ingres am 30/01/2020 – 11:28

    Grundsätzlich will ich das beenden. Aber eins würde mich noch interessieren, weil Sie es zwar immer behauptet haben, aber m. W. nach nie begründet haben. Wie folgt der Buntismus aus dem Globalismus? Ich kann mich nicht entsinnen, dass Sie jemals über die reine Behauptung hinaus was dazu geschrieben haben. Ich werde nicht weiter dazu kommentieren, aber es würde mich noch interessieren. Vielleicht habe ich es übersehen. Ich kann es nicht erklären. Wenn sie logischen Unfug bringen (ich vermute es werden Tautologien), sag ich vielleicht doch noch was dazu. Aber vielleicht können Sie es ja doch interessant erläutern. Ich würds gern wissen, weil ichs nicht schaffe.

  80. #81 von CheshireCat am 31/01/2020 - 00:12

    @ingres

    „Das ist einfach nur eine Behauptung, die Sie nie weiter untermauert haben und selbst wenn Sie die plausibel machen ist sie nicht beweisbar.“

    Sie verwechseln ständig den humanitären Bereich (hier Ideologien) mit Mathematik.

    In der Mathematik kann man ein Theorem „beweisen“ (d.h. aus den Axiomen / anderen Theoremen logisch ableiten).
    Im humanitären Bereich gibt es so etwas nicht. Hier stellt man Hypothesen (die man auch Spekulationen nennen kann, wenn man will) auf, und sie werden von der Praxis bestätigt oder nicht.

    Ich habe meine Hypothesen beschrieben und meine, dass sie von der Praxis bestätigt werden.
    Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie versuchen, Gegenbeispiele zu bringen. Aber verlangen, dass ich die Hypothesen „beweise“, können Sie nicht (wie denn?)

    „Und Sie haben ja den Schlüssel zum Glück (nicht im wissenschaftlichen Sozialismus, aber in der wissenschaftlichen sozialen Marktwirtschaft.“

    Soziale Marktwirtschaft ist eine nachweislich (durch die Praxis) gut funktionierende Alternative für Kapitalismus und Sozialismus, die in Reinform auf Dauer nicht gut funktionieren (auch aus der Praxis bekannt).

    Nun, wenn es Ihnen nicht gefällt, können Sie eigene Alternativen anbieten.
    Bisher haben Sie allerdings nur Fatalismus angeboten.
    Sich in den Sarg zu legen und warten, bis es knallt, kann natürlich ein Ausweg sein, ist aber für die meisten Menschen nicht akzeptabel.

    „Wie folgt der Buntismus aus dem Globalismus? Ich kann mich nicht entsinnen, dass Sie jemals über die reine Behauptung hinaus was dazu geschrieben haben….
    Vielleicht habe ich es übersehen.“

    Ja, Sie haben es übersehen und zwar mehrmals.
    Das letzte Mal hier:
    #75 von CheshireCat am 29/01/2020 – 00:58

    Wie ich schon mehrmals geschrieben habe:
    BUNTISMUS IST DIE WESTLICHE PERVERTIERUNG DES GLOBALISMUS.
    Buntismus entsteht auf der Basis von Globalismus und ist von ihm nicht trennbar.

    Die Entstehung des Buntismus aus Globalismus:
    – Globalisten wollen Nationalstaaten abschaffen und die Macht auf supranationale Organisationen übertragen.
    Buntisten gehen weiter und wollen auch Ethnien und Rassen abschaffen und sie durch eine bunte Mischbevölkerung ersetzen.
    – Globalisten importieren Billigarbeiter aus dem Ausland zwecks Lohndumping und Ausbeutung. Buntisten importieren auch Analphabeten (die für die Arbeit ungeeignet sind) zwecks Buntisierung.

    Usw. usf.

    Siehe auch hier:
    https://quotenqueen.wordpress.com/2020/01/21/zickenkrieg-2/#comment-190356

  81. #82 von ingres am 31/01/2020 - 19:00

    #81 von CheshireCat am 31/01/2020 – 00:12

    Es ist nicht ersichtlich, dass Buntismus aus dem Globalismus folgt (bzw. es ist sinnlos den Zusammenhang herzustellen). Im Gegenteil, es gibt Buntisten die den Globalismus ablehnen, z, B, die Antifa. Die Linken allgemein lehnen die Globalisierung ab, jedenfalls so weit sie nicht im Parlament sitzen, bzw.über die Zustimmung zum Buntismus auch gezwungen sind dem Globalismus zuzustimmen. Da die Linke als Partei zur Einheitspartei gehört muß sie natürlich ebenfalls den Globalismus praktisch unangetastet lassen. La Fontaine aber hat z B. vor Jahren in einem Gespräch bei Maischberger Arbeiterimport aus dem Osten kritisiert. Dann würden hier Leute arbeitslos. Ich weiß nicht wie er zum Buntismus steht. Wagenknecht steht sicher dem Globalismus ablehnend gegenüber, aber muß zum Buntismus schweigen. Der Buntismus ist die stärkere Ideologie.

  82. #83 von ingres am 31/01/2020 - 19:15

    #82 von ingres am 31/01/2020 – 19:00

    Wieso soll die stärkere Ideologie (also der Buntismus) aus der schwächeren (partiell sogar rational(er)en) Ideologie folgen?.

  83. #84 von ingres am 31/01/2020 - 19:35

    #81 von CheshireCat am 31/01/2020 – 00:12

    Sehen Sie, ich bestreite gar nicht was die Globalisten wollen und machen und was die Buntisten wollen und machen. Aber Sie müssen doch sehen, dass ihre Argumentation einfach einen Bruch zeigt, weil Sie den Zusammenhang nicht herstellen können. 1. Sie schreiben was Globalisten machen. 2, Dann schreiben sie was Buntisten zusätzlich machen. Aber 2. stimmt doch nicht, weil es nicht auf alle Buntisten zutrifft. Damit fallen Globalimus und Buntismus auseinander. Zwar gibt es je nach Interessenlage Buntisten die Globalisten sind oder beides zugleich. Aber viele Buntisten sind keine Globalisten, sondern Gegner davon. Sie betreiben zwar momentan das Gechäft auch der Globalisten, aber doch nicht bewußt. Also kann der Buntismus bei denen nicht rational aus dem Globalismus entstanden sein.

  84. #85 von CheshireCat am 01/02/2020 - 00:36

    @ingres

    „Aber viele Buntisten sind keine Globalisten, sondern Gegner davon. Sie betreiben zwar momentan das Gechäft auch der Globalisten, aber doch nicht bewußt.“

    FALSCH.
    Solange Neo-Linke Masseneinwanderung / offene Grenzen / Vernichtung der Nationalstaaten befürworten (und das tun sie ALLE), sind sie Globalisten.
    Sie lehnen zwar einige Aspekte des Globalismus / Kapitalismus (verbal) ab, aber in den Kernfragen sind sie doch Globalisten.
    Deshalb werden sie vom System so pfleglich behandelt.

    Und wenn eine(r) nur den geringsten Zweifel darüber äußert (Sahra / Lafo) wird er sofort gemobbt.
    Und falls jemand konsequent Masseneinwanderung / offene Grenzen / Vernichtung der Nationalstaaten ablehnt, wird er zu Natzhie erklärt, egal wie links er sonst ist.

    Ob Neo-Linke Globalismus bewusst (weil korrumpiert) oder unbewusst (nützliche Idioten) unterstützen, ist für die Praxis egal.
    Ein Verbrecher bleibt Verbrecher, auch wenn er blöd ist.

    Aber von mir aus können Sie Buntismus und Globalismus trennen (obwohl ich es für nicht korrekt halte).
    Was mir nicht gefällt: Sie wollen Globalismus reinwaschen, indem Sie ihn für „rational“ erklären (im Gegensatz zum irrationalen Bintismus).
    Dabei ignorieren Sie hartknackig die Tatsache, dass Globalismus zu gleichen schlimmen Ergebnissen führt wie Buntismus (bei Buntismus geht es nur etwas schneller und verrückter).

    Das jüngste Beispiel:
    Bombardier (wie auch Boeing) ist nicht mehr in der Lage Software zu schreiben.
    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/deutsche-bahn-verweigert-annahme-von-25-neuen-ic-zuegen-67606196.bild.html

    Interne Bahnvermerke beschreiben dem Bericht zufolge „groteske“ Zustände. So „bricht das Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen“, vor allem beim Wechsel der Fahrtrichtung. Nur mit einem zweiten Lokführer an Bord gelinge es, die Probleme überhaupt zu beheben. Oft falle der Zug ganz aus. Um losfahren zu können, müssten Lokführer eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein, um das System zu starten.

    Das zeigt wohin die billigen „Inder“ führen.

  85. #86 von CheshireCat am 01/02/2020 - 00:52

    Ergänzung #85 von CheshireCat am 01/02/2020 – 00:36

    Zu (betriebswirtschaftlicher) Rationalität des Kapitalismus:

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/deutschlands-groesstes-geldhaus-deutsche-bank-macht-2019-verlust-von-5-3-milliarden-euro_id_11608379.html
    Fünftes Jahr in Folge mit roten Zahlen: Deutsche Bank macht 2019 Verlust von 5,7 Milliarden Euro
    Für den Vorstand gibt es dennoch Boni in Millionenhöhe…

    Nach Medienberichten soll der Vorstand insgesamt 13 Millionen Euro Boni erhalten.

    Hier sieht man exemplarisch, dass DIE ENTLOHNUNG IN ERSTER LINIE NICHT DIE FRAGE DER RESSOURCEN IST, SONDERN DER MACHT.

    Weder der Markt noch die (privaten) Eigentümer können / wollen den Wahnsinn abstellen
    (die Großaktionäre handeln nach dem Prinzip „Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus“).

  86. #87 von ingres am 01/02/2020 - 12:43

    #85 von CheshireCat am 01/02/2020 – 00:36

    Natürlich ist Globalismus betriebswirtschaftlich rational, wenn er die Kosten senkt. Die damit verbundene ethische Frage ist eine politische Frage. Und es wäre wiederum politisch auch eine ökonomische Frage wie man sich ethisch verhält. Was würde einem die tollste Ethik nutzen, wenn man wirtschaftlich zurückfallen würde. Wenn der Konkurrent per Globalismus preiswerter ist, muß man u.U. mitziehen, es sein denn alle verpflichten sich global derselben antiglobalistischen Ethik. Aber Sie lehnen doch Globalismus ab. Und die Praxis zeigt z.B. dass alle anderen Länder eigene Interessen beachten, globale Ethiken also nicht machbar sind. So entwickelt sich dann der Globalismus (ohne Buntismus ganz rational). Aber was soll z.B . an einem Land (wie der BRD), dass sich deindustrialisiert gloablistisch sein. Es ist bunt (steht ja überall) (hat die tollste Ethik), ja aber was ist hier globalistisch?

  87. #88 von ingres am 01/02/2020 - 18:51

    #85 von CheshireCat am 01/02/2020 – 00:36

    Ich ignoriere überhaupt nichts. Es gibt aber etwas was mich unterscheidet. Ich halte die Erde nicht für ein (machbares) Paradies, hänge also keinen Heilslehren an. Man konnte Verbesserungen versuchen (man kann es ja nach dem Crash aufs Neue versuchen), Aber ich sehe keinerlei Garantie, dass es funktionieren könnte. Im Gegenteil alle Erfahrung spricht dagegen und es sah für mich als Kind schon so aus als ob die Bibel eben recht hat (Schweiß des Angesichts und Vertreibung aus dem Paradies), auch wenn ich schon vor der Konfirmation nicht mehr geglaubt habe. Es war bis 1970/2000 ganz gut, seitdem nicht mehr. Meine Eltern haben die ersten 20 Jahre Unheil erlebt (die Großeltern 2 Kriege und dann DDR), ich jetzt die letzten 10 und werde es die restlichen Jahre erleben. Nach den Fakten sieht es so aus als ob keiner über 70 Jahre lang davon kommt. Das ist die Empirie.

  88. #89 von ingres am 01/02/2020 - 19:06

    #88 von ingres am 01/02/2020 – 18:51

    Momentan klingt es wie Hohn, denn wir sind im totalitärsten Totalitarismus aller Zeiten und das wird sich täglich steigern, aber wenn das mal wieder weg sein sollte, dann darf man gerne möglichst mit Vernunft wieder von vorne anfangen. Es besteht aber keine Pflicht dazu. Da momentan nichts möglich ist, mache ich mir auch keine sozialen Gedanken. Das können die Crash-Überlebenden dann machen oder auch nicht, Das Paradies wird es aufgrund knapper Ressourcen und der Natur des Menschen aber nie geben, auch wenn ein Teil oder alle vernünftig und anständig handeln (was im übrigen ist illusorisch ist).nicht, Ich verwahre mich dagegen, dass ich irgend etwas reinwaschen will. Ich versuche nur die Realität zu beschreiben. Die Mißachtung der Realitäten hat jedenfalls immer wieder zu (100-erten) MiIlionen Toten geführt. In der bunten BRD läuft momentan ja nichts Anderes ab. Das kann ich nicht verhindern, aber ich muß ja nicht selbst eine alternative Heilslehre auflegen.

  89. #90 von ingres am 01/02/2020 - 19:17

    #86 von CheshireCat am 01/02/2020 – 00:52

    Ja es ist vorbei, den Wahnsinn kann keiner mehr abstellen. Im Prinzip war mit der sog. Girechenlandkrise alles gelaufen. Vielleicht hätte man damals noch was machen können, aber vemutlich nur unter Inkaufnahme von Crashs. So hat man den Crash gestreckt, Das System macht momentan keine Profite Sie sehen ja, dass die Deutsche Bank pleite ist. Das System streckt den Crash. Warum es in den Crash reinkam ist eine anderes Sache. Es kommt da jedenfalls nicht mehr raus. Danach kann mans ja besser versuchen. Natürlich sollte man kein Geld drucken, aber dann gibts instantan den sofortigen Totalcrash. Jetzt crasht es erstmal mit Klima-Billionen gestreckt weiter. Aber ich weiß nicht wie lange das noch aufhalten kann.

  90. #91 von ingres am 01/02/2020 - 19:26

    #90 von ingres am 01/02/2020 – 19:17

    Es gibt keine Vernunftpolitik der Welt mehr, die den Crash noch vermeiden kann. Davon abgesehen gibt es auch niemanden der überhaupt diese Vernunftpolitik in Angriff nehmen würde oder dürfte. Wir könnten allenfalls darauf hoffen, dass es nach dem Supergau wie nach dem 2. Weltkrieg weiter geht mit jemandem der uns helfen kann. Aber damals waren die Menschen noch normal, heute ist alles linksgrün verseucht. Und die gesamte Welt ist in Schwierigkeiten. Ob die USA Care-Pakete schicken können, weiß ich nicht. Aber natürlich kann man bis zum Ende per AfD alles versuchen. Ich bin noch Mitglied, wenn auch nach aktiver Zeit bis 2016 nur noch Karteiliche.

  91. #92 von ingres am 01/02/2020 - 19:36

    Ich habe übrigens schon bei meinem Eintritt in die AfD 2013 nicht anders gedacht. Allerdings war der Crash damals noch nicht so greifbar wie heute. Es ist ja seit September 2013 auch jeden Tag, jede Stunde bergab gegangen. Damals hat man sich anfangs immer wieder vorgestellt, man kannte sich ja noch nicht. Insbesondere sollte man immer seine Motivation für den Eintritt erläutern. Das habe ich immer ehrlich aber diplomatisch gemacht. Es sei nicht der Euro gewesen, denn da sei man in der Hand des Schicksals, wenn der den Bach runter gehe sei es vorbei und ich sähe keine Möglichkeiten des Einflusses, mir gehe es um Gender und den ganzen anderen Wahnsinn, beim Euro könne man nur hoffen.

  92. #93 von ingres am 01/02/2020 - 21:32

    #85 von CheshireCat am 01/02/2020 – 00:36

    Ich ignoriere gar nichts. Natürlich ist es für jeden eine Katastrophe wenn er durch Inder oder Rumänen oder sonst wen ersetzt wird. Selbstverständlich müßten Deutsche, wenn qualifiziert, den Vorzug bekommen. Ich habe mich immer anfangs gegen den Tenor in der Lucke-AfD gewandt, wir würden qualifizierte Einwanderung benötigen. Wie ich es von Ihnen für ihre Behauptungen will, wollte ich das bewiesen haben. Aber wir haben abgesehen davon leider keinerlei Macht das zu beeinflussen. Natürlich kann man sich gegen die negativen Folgen der Globalisierung wenden. Ich bezweifle aber, dass der rationale Globalismus abzuwenden war. Die Wirtschaft will es nun mal so effizient wie sie es angeblich am besten zu erreichen meint.Chips können die Asiaten nun mal besser. Das war Konkurrenzkampf. Wir haben verloren. Vielleicht sind wir mittlerweile eben auch schlecht. Die BRD ist doch mittlerweile Entwicklungsland.

  93. #94 von ingres am 01/02/2020 - 21:40

    #93 von ingres am 01/02/2020 – 21:32

    Wer wissen will wie schlecht wir nun mal sind (wenns auch noch ein paar Gute geben mag) kann das hier immer wieder nachlesen (https://www.danisch.de/blog/ ). Wir sind überall abgehängt. Ich weiß nicht worans liegt. Manche meinen, wir haben durch die Weltkriege zuviel Substanz gelassen. Und die BRD, dieses abgehängte Gender-Gaga-Land soll was mit Globalismus zu tun haben? Ja, wie gesagt´mit bunt schon (und mit Merkels UN-Ambitionen, aber sonst? Welcher Inder will denn hier arbeiten?. Die Green-Card damals war doch ein Reinfall.

  94. #95 von ingres am 01/02/2020 - 21:53

    #94 von ingres am 01/02/2020 – 21:40

    Ich meine, was hat dieses Gender-Gaga-Land noch? Wir hatten die Chemie, Maschinenbau, Autos und den Mittelstand. In High-Tech, Biotechnologie usw waren wir schon immer abgehängt, bzw. nei dabei. Kohle, Stahl alles weg, ich weiß nicht was noch alles weg ist. Es ist eigentlich ein Wunder, das überhaupt noch was läuft. Von der Chemie hör ich nicht viel, Der Maschinenbau kann sich als Mittelstand wohl noch so eben behaupten. Ich kann mich an keine spektakuläre Entwicklung in der BRD mehr erinnern seit dem Farbfernsehen. Die Autos werden plattgemacht. Keine Ahnung, wie das mit Globalsmus zusammen hängen soll? Wenn ein Land sich diesen linskgrünen genetischen Schrott leistet, dann ist eben alle.

  95. #96 von ingres am 01/02/2020 - 23:44

    Der Niedergang Deutschlands ist mit Globalismus einfach nicht zu charakterisieren. Das hält nun schon 50 Jahre an. Es ging damals mit dem internationalen Konkurenzkampf los. Aber das ist das Leben, da behauptet man sich oder geht unter wie überall im Leben. Warum Deutschland unterging weiß ich nicht, aber es fing schon lange zurück an. Als ich Kind war gab es hier noch eine Kleiderfabrik. Das alles ist lange in Billigstlohn-Ländern, wer will es sonst bezahlen? So ist die ökonomische Effizienz. Rundfunk/TV alles in Asien, Die wollten auch ihren Anteil haben. Soll das alles langfristig geplant gewesen sein, Näher liegt es, dass es einfach individuelle Entscheidungen waren. Leute die was Neues gemacht haben, egal wie man es im Einzelnen bewerten will. Soll man die alle als Bösewichter einstufen? Sollten die nach den Bedürfnissen der BRD entscheiden? Deutschland hat verloren.

  96. #97 von ingres am 01/02/2020 - 23:55

    Deutschland hat einfach eine völlig bekloppte Regierung. Die gesamte Öffentlichkeit ist geisteskrank. Das Bildungssystem ist komplett im Arsch. Das kann man doch nicht mit Globalismus einfangen. China treibt auch Globalismus und hat aber auch ein wissenschaftlich technische Bildungswesen. Das existiert hier alles nur noch in Ausnahmen. Was soll das mit Globalismus zu tun haben? Wenn die BRD den abgenommen hätte, gäbe es keine Gender-Professuren und keine Frühsexualisierung, kein FFF und Irre und Ideologen aller Art. Das alles fing Ende der 70-er an. Ich habe noch die ersten Schulreformen erlebt. Man konnte sich die Entschuldigungen selbst schreiben. Aber ich habe 71 noch eins der letzten normalen Abis gemacht. Danach gings los mit Abwählen von Fachern. Heute sollen die Noten weg. Das war und ist der Irrsinn, völlig unabhängig von Globalismus.

  97. #98 von CheshireCat am 02/02/2020 - 02:16

    @ingres

    „Natürlich ist Globalismus betriebswirtschaftlich rational, wenn er die Kosten senkt.“

    GLOBALISMUS IST NICHT RATIONAL.
    Er senkt die Kosten, aber ruiniert das Produkt.
    Und das ist keine ethische, sondern rein betriebswirtschaftliche Frage.
    Globalismus ist nur kurzfristig preiswert, langfristig ist er für alle sehr teuer (auch für globalistischen Kapitalisten selbst).

    Was die preiswerten „Inder“ verursachen:
    https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000106648387/boeing-schreibt-nach737-max-debakel-rekordverlust
    Boeing schreibt nach 737-Max-Debakel Rekordverlust

    „Es ist bunt (steht ja überall) (hat die tollste Ethik), ja aber was ist hier globalistisch?“

    Import von Billigarbeitern aus Ost-Europa (Baugewerbe, Handwerk, Gastronomie, Schlachthofe, Pflege, Medizin, IT usw.)
    Export von Arbeitsplätzen in die Billigländer.
    Übergabe der Souveränität an EU (supranationale Organisation / globalistisches Projekt).
    Unterstützung des Euros (globalistisches Projekt).

    „Welcher Inder will denn hier arbeiten?“

    Inder (Gott sei dank!) weniger, aber Fachkräfte aus Ost-Europa schon.

    „Man konnte Verbesserungen versuchen (man kann es ja nach dem Crash aufs Neue versuchen), Aber ich sehe keinerlei Garantie, dass es funktionieren könnte.“

    Nach dem Krieg hat es in BRD funktioniert.
    Und es würde weiter funktionieren, wenn es durch Globalismus nicht ruiniert wurde.

    „Chips können die Asiaten nun mal besser.“

    Die Asiaten können es nicht besser – sie sind billiger.
    Deshalb haben die Kapitalisten die Produktion aus dem Westen nach Asien verlagert.

    Dass die Kapitalisten gewissenlos / strategisch dumm sind, ist hinreichend bekannt.
    Dafür ist der Staat da, um ihren gröbsten Unfug zu verhindern.
    Wenn aber der (degenerierte) Staat versagt, dann kann Niedergang nicht verhindert werden.

    „Vielleicht sind wir mittlerweile eben auch schlecht.
    Wir sind überall abgehängt. Ich weiß nicht worans liegt.“

    Wie schon mehrmals erwähnt, es liegt an der altersbedingten (im ethnischen Sinne) Degeneration des Westens.
    Die dadurch verursachte Verschlechterung ist überall im Westen zu beobachten.
    Das ist aber noch kein Grund, die Produktion in die Shitholes zu verlagern, denn sie sind noch viel schlimmer (aber billiger).

    „Manche meinen, wir haben durch die Weltkriege zuviel Substanz gelassen.“

    Wenn man menschliche / genetische / „energetische“ Substanz meint, dann ist es richtig.

    „Deutschland hat einfach eine völlig bekloppte Regierung. Die gesamte Öffentlichkeit ist geisteskrank…“

    Das sind die Symptome der Degeneration.
    Im Alten Rom war es nicht anders.

    „Was soll das mit Globalismus zu tun haben?“

    Wie schon mehrmals erklärt, wenn Globalismus auf Degeneraten stößt, pervertieren sie ihn in Buntismus.
    Globalismus + Degeneration = Buntismus

    Ja, das hat schon in den 70ern begonnen.
    Damals gab es aber die sozialistische Konkurrenz, deshalb durfte sich der globalistische / bunte Wahn nicht entwickeln.
    Der Wettbewerb mit Sozialismus hat nicht der Globalismus, sondern die Soziale Marktwirtschaft gewonnen (die nach dem Wegfall der Konkurrenz abgeschafft wurde).

  98. #99 von ingres am 02/02/2020 - 10:09

    Je mehr ich mich mit dem Globalismus befasse, desto mehr wird mir klar, dass ich das gar nicht verstehe. Kann man das überhaupt in eine Theorie fassen. Wikipedia gibt nicht viel Hilfe. Ich bleibe dabei unter dem Schlagwort existieren ökonomische, politische und ideologische Prozesse. Wenn ich drüber nachdenke sind die ökonomischen Erscheinungen grundsätzlich auch rational nachvollziehbar. Ist Welthandel Globalismus?. Wer stellt schon den Welthandel zur Disposition. Aber auch hier fängt bereits die Politik und die Ideologie an. War es richtig Kohle aus China zu importieren oder hätte man die deutschen Bergwerke weiter betreiben müssen, auch wenn die Kosten höher gewesen wären. Ich kenn das Thema privat. Für den Ideologen ist das so: Welthandel ist super, wenn die USA da was vorschlagen. Mir der deutsche Steinkohle das war schlecht, denn da war der Bruder beschäftigt.

  99. #100 von Heimchen am Herd am 02/02/2020 - 10:22

    Empire Of The Sun – We Are The People

    *https://www.youtube.com/watch?v=EWAeU67B-ws

  100. #101 von ingres am 02/02/2020 - 10:29

    #99 von ingres am 02/02/2020 – 10:09

    Es läßt sich keine einheitliche Theorie herstellen. Es gibt ökonomische Aspekte (Welthandel, internationale Arbeitsteilung) die für sich genommen sinnvoll (Konkurrenz fragt nicht nach Sinn, die entsteht einfach!) sind. Alles da hat Nachteile, oft gravierende, aber man kann nicht einfach der Politik den Primat über die Ökonomie geben. Politik darf das auch fördern (sie soll ja andererseits den Prozeß auch positiv gestalten, da kann man ihr logisch nicht die Gestaltung pro nicht absprechen) . Es gibt politische Aspekte die in sich absurd und schädlich sind: die supranationalen Organisationen die politische Agenden jenseits ökonomischer Aspekte vertreten, identisch mit der Ideologie des „Buntismus“. Man kann sich nur mit einzelnen Aspekten befassen die politischer Irrsinn sind, Freilich ist das angesichts der tödlichen Bedrohung harmlos ausgedrückt. Aber deshalb wechsle ich nicht von der sachlichen Betrachtung in die ideologische. Stelle das aber hiermit ein.

  101. #102 von ingres am 02/02/2020 - 19:24

    @Cheshire-Cat

    Ach eine Frage habe ich noch: Morgen müssen ja die Lebensmittel-Discounter zu Merkel. Ist das jetzt Globalismus? Es könnte auch Sozialismus sein, also staatliche Festlegung der Preise.

  102. #103 von CheshireCat am 02/02/2020 - 23:33

    @ingres

    „Je mehr ich mich mit dem Globalismus befasse, desto mehr wird mir klar, dass ich das gar nicht verstehe. Kann man das überhaupt in eine Theorie fassen.“

    JA.
    Globalismus (= modernes Mittel der kapitalistischen Gewinnmaximierung) ist die radikale Steigerung der (sinnvollen) Globalisierung.

    „Ist Welthandel Globalismus?“

    NEIN.
    Das ist Globalisierung, die schon seit Antike existiert.

    „Es läßt sich keine einheitliche Theorie herstellen.“

    Tatsächlich ist Globalismus ein Phänomen mit vielen Aspekten, die allerdings voneinander nicht trennbar sind.
    Z.B. die politische Unterstützung dient der Realisierung der ökonomischen Aspekte.

    Man kann die verschiedenen Aspekte natürlich auch einzeln betrachten, dann aber sieht man hinter den Bäumen den Wald nicht.

    „Ach eine Frage habe ich noch: Morgen müssen ja die Lebensmittel-Discounter zu Merkel. Ist das jetzt Globalismus? Es könnte auch Sozialismus sein, also staatliche Festlegung der Preise.“

    Hier kann ich weder Globalismus noch Sozialismus erkennen.
    (Unter Sozialismus hat man ja versucht, die Lebensmittel-Preise mit allen Mitteln NIEDRIG zu halten und hier geht es um die ERHÖHUNG.)

    Das ist nur noch Merkelscher Schwachsinn pur.
    Nach Bauern-Protesten versucht sie sich bei Bauern anzubiedern, riskiert aber die Hunger-Revolte des Prekariats (das viel größer ist).

    Zwar neige ich grundsätzlich nicht zu Verschwörungstheorien, aber die Tante ist so unglaublich blöd, dass manchmal bleibt es nichts anders, als zu vermuten, dass sie BRD ABSICHTLICH ruiniert.

  103. #104 von ingres am 03/02/2020 - 18:11

    Ich will mich nicht mehr äußern, Ich habe aber gerade das hier von Hannah Arendt gelesen. Das geht in meine Richtung. Ich sehe den Primat ja nicht im rationalen Globalismus (der ist auf seine Ratio konzentriert), sondern im davon abgekoppelten Buntismus. So denk ich mir das privat eigenständig.

    In der totalitären Welt und in der totalitären Politik spielen weder Profitmotive noch Machthunger eine entscheidende Rolle, und wenn die totale Herrschaft danach trachtet, ihr Territorium zu erweitern und immer neue Gebiete sich einzuverleiben, bis schließlich die Herrschaft über die Erde erreicht ist, so nicht um der Expansion und nicht der Macht selbst willen, sondern einzig aus ideologischen Gründen.

  104. #105 von ingres am 03/02/2020 - 18:23

    #104 von ingres am 03/02/2020 – 18:11

    Noch eine Erläuterung: Ich sehe einfach den Widerspruch zwischen den zumindest betriebswirtschaftlich rationalen Interessen einer Form des Globalismus (nämlich des ökonomischen Globalismus) und trenne davon auch den politischen Globalismus. Die UN sind ebenfalls ein vom ökonomischen Globalismus völlig unabhängiger Selbstzweck und eben bereits der bunten Ideologie zuzuschlagen. Der Buntismus und die UN stehen im Widerspruch zum ökonomischen Globalismus und werden auch Erfolge des Globalismus zerstören. Deshalb hat der ökonomische Globalismus nichts mit der totalen Ideologie des Buntismus zu tun. Eine rational durchgeplante Ideologie kann die Welt nicht erobern (das ist viel zu schwierig). Aber der bunte Irrsinn einschließlich Klimawahn) kann es eben sehr weit bringen.

  105. #106 von ingres am 03/02/2020 - 18:40

    Ich halte sämtliche Thesen dazu, dass ein ökonomischer Globalismus sich eine Welt von Arbeitssklaven untertan machen will für Unsinn. Und wieso soll ich Widersprüche wie den Buntismus dem ökonomischen Globalismus zuschlagen? Nein Widersprüche widerlegen einfach diese schematischen Thesen. Und das habe ich versucht. Der ökonomische Globalismus führt zu Problemen bei den Beschäftigten in den alten Industrieländern, aber der hat nicht mit einer Arbeitsklavenwelt zu tun. Man mag sich einfach die billigsten Arbeitskräfte suchen. Aber das wird man dann aufgeben, wenn es nichts bringt. Aber der bunte Irrsinn in all seinen Facetten, der kennt keine Begrenzung durch rationale Erwägungen.

  106. #107 von CheshireCat am 03/02/2020 - 23:36

    @ingres

    „Ich halte sämtliche Thesen dazu, dass ein ökonomischer Globalismus sich eine Welt von Arbeitssklaven untertan machen will für Unsinn.“

    Nun, es gibt keine offizielle Doktrin des Globalismus (wenn man es in aller Offenheit formulieren würde, würde es zu viel Empörung hervorrufen).
    Deshalb bleibt es nichts anders als die Praxis des Globalismus zu betrachten.
    Und sie zeigt, dass Globalismus VERSUCHT, VOR ALLEM DURCH BILLIGE ARBEIT / RESSOURCEN DIE GEWINNE ZU MAXIMIEREN.

    Das gelingt zwar kurzfristig, langfristig führt es aber zu sehr negativen Folgen (sinkende Qualität, Umweltverschmutzung, soziale / ethnische Konflikte, schwere Krisen usw.).
    Es ist schon jetzt klar, dass Globalismus nicht stabil ist und zu Katastrophen führt.
    Je offensichtlicher seine Folgen werden, desto mehr wird er von den meisten Menschen abgelehnt.
    Je früher er überwunden wird, desto weniger Schäden wird man davon haben.

    „Der ökonomische Globalismus führt zu Problemen bei den Beschäftigten in den alten Industrieländern, aber der hat nicht mit einer Arbeitsklavenwelt zu tun.“

    Informieren Sie sich bitte erst über die Arbeitsbedingungen z.B. in China, dann können wir weiter reden.

    „Man mag sich einfach die billigsten Arbeitskräfte suchen. Aber das wird man dann aufgeben, wenn es nichts bringt.“

    Die Praxis widerspricht dieser These.
    Der Verbraucher wird gezwungen, globalistischen Mist zu konsumieren, weil es einfach nichts anderes (zum bezahlbaren Preis) gibt. Und selbst das, was teuer ist, ist der gleiche minderwertige Mist in einer anderen Verpackung.

    Dass der Markt alles selbst regelt, ist ein altes liberales Märchen, das ständig widerlegt wird.
    Z.B. hat der Markt seinerzeit Monopolbildung nicht geregelt – das musste der Staat tun.
    Auch Globalismus wird nicht durch den Markt abgeschafft.
    Entweder tut es der Staat oder es wird eine (anti-globalistische) Revolution geben.

  107. #108 von ingres am 04/02/2020 - 08:34

    @Cheshire-Cat

    Noch eine kurze logische Überlegung. Völlig Recht haben sie ja mit der Erkenntnis der Degeneriertheit dieser Gesellschaft, wobei ich nicht weiß, ob Ihnen die totale Degenerierheit (innerlich) so bekannt ist wie mir, so dass ich es meist nicht zu schreiben wage.
    Nur wie soll aus einer planvollen Globalisierung (egal welche Nachteile die für Individuen hat) ausgerechnet die Degeneriertheit entstanden sein, die sich nun weiter dem planvollen Globalismus widmet. Insbesondere stellt sich mir eben die Frage, wenn ich die degenerierte Watschel sehe oder die geisteskranken, perversen Grünen, wobei das ja längst auf die „Manager“ über gegriffen hat. Es sind auch nicht alle Länder im selben Ausmaß degeneriert wie die BRD. Also Globalisierung und Watschel, das paßt nicht zusammen, höchstens als UN-Marionette, aber das ist der politische Globalismus.

  108. #109 von CheshireCat am 05/02/2020 - 00:46

    @#108 von ingres am 04/02/2020 – 08:34

    Degeneriertheit entsteht nicht aus Globalismus oder Globalisierung.
    Ethnische Degeneration und Globalismus sind zwei völlig verschiedene Phänomene.

    ETHINISCHE DEGENERATION ist ein ethnisch-biologisches Phänomen, das die ganze Geschichte der Menschheit beeinflusst.
    Jede Ethnie hat ein Lebenszyklus von Geburt bis Niedergang.
    (Am Ende des Zyklus wird Ethnie von der altersbedingten (im ethnischen Sinne) Degeneration erfasst, die zum Niedergang führt).
    Die bekanntesten Beispiele sind west-römische und ost-römische Reiche (gut dokumentierter abgeschlossener Zyklus).

    Zurzeit befindet sich der Westen im späten Stadium des ethnischen Lebenszyklus und ist folglich weitgehend degeneriert – ist ja auch überall sichtbar.

    GLOBALISMUS ist die moderne Phase des Kapitalismus und erfasst die ganze Welt. Die halbwegs gesunden Ethnien versuchen ihn zu ihrem Vorteil zu nutzen (z.B. China).
    Dort aber wo aber Globalismus auf Degeneraten trifft (z.B. im Westen), wird er in Buntismus pervertiert mit ganz verheerenden Folgen.

    Also, westliche Degeneration folgt nicht aus Globalismus – das ist ein historischer Zufall, dass die westliche Degeneration während des Globalismus stattfindet.
    Aber aus diesem Zusammenspiel folgt Buntismus:
    Globalismus + Degeneration = Buntismus

    Das ist meine Erklärung der heutigen Situation.
    Eine bessere Erklärung habe ich bisher nicht gesehen.

    Die allermeisten Autoren (siehe z.B. PI oder Sezession) liefern gar keine Erklärungen, sondern beschreiben / beklagen lediglich die hinreichend bekannte Situation.
    Als Erklärungen werden nur Verschwörungstheorien angeboten, deren Hauptschwachstelle ist, dass die Motivation der (bösen) Verschwörer nicht begründet wird (warum wollen sie eigentlich den Westen zerstören, obwohl sie hier ganz gut leben?)
    Meine Theorie versucht es mehr oder weniger objektiv (d.h. aus biologischer / ökonomischer Sicht) zu erklären.

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